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Das Single-Dasein im Film:

 
   

Michael Haneke

 
   

Die Klavierspielerin (2001)

In den besten Jahren des Lebens bei der Mutter wohnend

 
   
 
 

Pressestimmen zu "Die Klavierspielerin"

"Haneke (...) will (...) beweisen, dass die Kälte nicht mit dem repressiven Bürgertum untergegangen ist, sondern sich im postmodernen Subjekt fortsetzt, in den aufgeklärten Verhältnissen und kulturell aufgeschlossenen Milieus"
(Thomas Assheuer in der Zeit vom 11.10.2001)

Pressestimmen zur Hauptperson Erika Kohut

"Im Nachwort zur Neuauflage ihres Romans »Die Klavierspielerin« schreibt Elfriede Jelinek über ihre Heldin: »Ausreden fürs ungelebte Leben gibt es nicht.« Menschen, die nicht leben könnten, schreibt sie, würden »vom Leben wieder ausgespuckt«, oder sie schmeißen sich gleich selbst weg, sind »Abfälle«. Und: »Wenn man nicht lebt, kommt man ins Gefängnis, das man dann zur Strafe auch noch selber sein muss.«"
(Jan Schulz-Ojala im Tagesspiegel vom 11.10.2001)

"Erika Kohut, Ende Dreißig, Pianistin, Professorin am Konservatorium. Streng, beherrscht und niemals allein. Denn überall lauert die Mutter, jener zähe Raubvogel. Und sie hält ihr Junges fest im Griff, bläut ihm Disziplin ein, Leistung Selbstverzicht und jenen Selbsthass, der auch in ihrer gemeinsamen Wohnung nistet."
(Cristina Moles Kaupp im Spiegel Online vom 11.10.2001)

Pressestimmen zur Hauptperson Walter Klemmer

"Klemmer ist Repräsent der Gegenwart und als Kind der Freiheit ein Gegentyp zum alten Establishment. Doch auch (...) Klemmer, der so hingebungsvoll Klavier spielt, ist ein autoritärer Charakter, der sich einfügt in den Kreislauf von Entsagung und Gewalt, eine tote Seele, die wie Erika ein obszönes Bedürfnis hat nach Herrschaft und Unterwerfung. Auch er ist eine kalte Person und seine Coolness eine Maske, in der die alten Verhältnisse wiederkehren."
(Thomas Assheuer in der Zeit vom 11.10.2001)

 
 
 
       
     
   
  • Der Film in der Debatte

    • BYLOW, Christina (2001): Die allgemeine Krankheit der Frau.
      Der Regisseur Michael Haneke verfilmt einen Roman von Elfriede Jelinek: "Die Klavierspielerin",
      in: Berliner Zeitung v. 09.10.
    • NOAK, Frank (2001): Theorie und Praxis der Liebe.
      Michael haneke hat Elfriede Jelineks Roman "Die Klavierspielerin" kongenial verfilmt,
      in: Jungle World Nr.42 v. 10.10.
    • ASSHEUER, Thomas (2001): Komm, bleib mir fern.
      Das Leben als Misshandlung: Michael Haneke verfilmt Elfriede Jelineks "Die Klavierspielerin",
      in: Die ZEIT Nr.42 v. 11.10.
    • KAUPP, Cristina Moles (2001): Mechanismen der Gewalt.
      Michael Hanekes meisterliche Verfilmung von Elfriede Jelineks Roman "Die Klavierspielerin" triumphierte bereits im Frühjahr bei den Filmfestspielen in Cannes. Jetzt ist das verstörende Drama über Zwangsneurosen, Autoaggression und verlorene Lebenslust auch in deutschen Kinos zu sehen,
      in: Spiegel Online v. 11.10.
    • MAHRENHOLZ, Simone (2001): Erika im Bade.
      Aufdringliche Wahrheit: Michael Hanekes "Die Klavierspielerin",
      in: Welt v. 11.10.
    • PFLAUM, H.G. (2001): Abgetastet.
      Michael Haneke verfilmt Jelineks Roman "Die Klavierspielerin",
      in: Süddeutsche Zeitung v. 11.10.
    • SCHULZ-Ojala (2001): Das Gefängnis der Gegenwart.
      Michael Haneke verfilmt Elfriede Jelineks Roman - mit einer fulminanten Isabelle Huppert,
      in: Tagesspiegel v. 11.10.
    • KILB, Andreas (2001): Die großartige Tragödie einer lächerlichen Frau.
      Michael Hanekes großartige Verfilmung von Elfriede Jelineks Roman "Die Klavierspielerin,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.10.
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 12. Oktober 2001
Update: 18. August 2002
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