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Das Single-Dasein im Fernsehen:

 
   

Sex and the City

Männerjagd in den Yuppie-Kreisen von Manhattan

 
   
     
 

Pressestimmen

"Die Frauen in «Sex and the City» wissen, dass Männer ihre Probleme nicht lösen können (beziehungsweise sie erst schaffen...)."
(Doris Knecht in "Das Magazin. Beilage des Tages-Anzeiger" v. 18.08.2001)

"Ally McBeal für Erwachsene"
(Sigrid Neudecker in der ZEIT Nr.36 v. 30.08.2001)

"Das Geheimnis des großen Erfolgs liegt zum einen in der gelungenen Mischung aus Horror und Humor, Spaß und Schrecken, Leid und Leidenschaft. Zum anderen in der exquisiten Besetzung und Rollenverteilung - mit einer der vier Frauen will sich jede Zuschauerin identifizieren."
(Michaela Schießl im Spiegel Nr.36 v. 03.09.2001)

"Gerade mal drei Jahre nach der Ausstrahlung in den USA vermittelt "Sex and the City" (...) das neue, spaßig-spießige Frauenbild von der modern-selbstbewussten Karrierefrau, die auf wohlgeformt-pumpsbeschuhten Beinen mitten im Leben steht."
(Jenni Zykla in der TAZ v. 18.09.2001)

"Wären «Ally» und «Sex and the City» Autos, dann wäre erstere wohl eine Ente - ein wenig lahm und unbequem, aber ungeheuer liebenswert, die ProSieben-Konkurrenz der Porsche - schnell, schnittig und sexy."
(Christine Hoffmann in der Berliner Morgenpost v. 23.10.2001)

 
     
 
       
     
       
   

Sex and the City - Kiss and Tell (2004).
Das einzige offizielle Buch zur Kultserie - mit allen 6 Staffeln (von Amy Sohn)
Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf

 
   
     
 

Klappentext

"SEX AND THE CITY - KISS AND TELL

Das einzige offizielle Buch zur Kultserie. Mit über 750 farbigen Abbildungen. Das beste Weihnachtsgeschenk für alle Fans der Serie! – Der New York Times-Bestseller jetzt erstmals auf Deutsch – mehr als 250.000 verkaufte Exemplare und 5 Wochen auf der Bestsellerliste. Das einzige offizielle Buch zur Serie – mit hunderten farbigen Abbildungen, dem kompletten Episodenguide und zahllosen Hintergrundinfos. – Mit einem exklusiven Vorwort von Sarah Jessica Parker, der Hauptdarstellerin der Serie. – Das Buch erscheint pünktlich zum Start der Erstausstrahlung der letzten, bislang noch ungesendeten Folgen der 6. Staffel auf Pro Sieben!"

     
 
       
   

Amy Sohn im Gespräch

RESPONDEK, Meike (2004): "Nur kurz ins Schlafzimmer"
Die US-Kolumnistin Amy Sohn über ihre Rolle bei "Sex and the City" und das Liebesleben der New Yorker,
in: Focus Nr.39 v. 20.09.

 
   

Porträts und Gespräche

KEIL, Christopher (2001): "Die ewige Reproduktion des Bekannten..."
Interview mit Pro Sieben-Geschäftsführer Nicolas Paalzow (34) über die Rückkehr zur Fernsehnormalität,
in: Süddeutsche Zeitung v. 19.09.

Nicolas PAALZOW erläutert, warum Sex and the City trotz Terroranschlag gesendet wurde: "Ich glaube nicht, dass man Sex and the City in erster Linie einschaltet, um New York zu sehen, sondern eine Serie, die sich durch ihren außergewöhnlichen Humor auszeichnet, durch ihren außergewöhnlichen Witz, den sie aus der Beziehung zwischen Männern und Frauen zieht. Natürlich spielt die Serie in New York, und sie bezieht einen Teil ihres Humors aus der City. Sie hätte aber genauso gut in jeder anderen Metropole spielen können. Für uns ist wichtig, dass es hier in erster Linie um eine Serie geht, die ja für das steht, was New York auch zukünftig ausmachen soll: eine Stadt zu sein, die als die Hauptstadt der Welt gilt, eine Metropole, die zurückkehren wird zur alten Lebensfreude."
 
   

Die Serie in der deutschsprachigen Debatte

GÖTTING, Markus (2000): Sie behandeln die Männer als pure Sex-Objekte.
In «Sex and the City» geben vier koitus-versessene Single-Frauen der amerikanischen TV-Gemeinde den Tarif durch
in:
SonntagsZeitung v. 19.11

KNECHT, Doris (2001): Wir sind alle Pioniere.
Eine Frau will und soll heutzutage alles sein: stark, sexy, selbstbestimmt. Das ist spannend, aber anstrengend, mit oder ohne Mann: Wo ist der Katalog mit den Lebensmustern, nach denen man sich richten kann?
in: Das Magazin. Beilage des Tages-Anzeiger v. 18.08.

JOOP, Jette (2001): Ledig, weiblich, neurotisch.
Nach Ally McBeal kämpfen jetzt im Kinofilm "Bridget Jones" und in der TV-Serie "Sex and the City" einsame Frauen mit dem Single-Dasein
in: Welt am Sonntag v. 19.08.

Jette JOOP klärt über das amerikanische Dating-System auf und klatscht ein wenig über BUSHNELL. Ihre Erklärung des Erfolgs der Fernsehserien über einsame Karrierefrauen ist jedoch etwas einseitig.
     
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NEUDECKER, Sigrid (2001): Schaut! Uns! An!
Die US-Erfolgsserie "Sex and the City" wird von September an auch bei uns Frauen unterhalten und Männern vieles erklären, was sie bei Frauen noch nie verstanden haben,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 30.08.

Sex and the City "fußt auf der progressiven Annahme, dass Frauen, die ihren Geschlechtstrieb eigeninitiativ ausleben dürfen, nicht gleich 'sexhungrig' sind. Und dass sie auch ohne Partnerschaft mit einem Mann eine gewisse Existenzberechtigung haben - ohne als 'beziehungsgestört' gelten zu müssen", schreibt NEUDECKER begeistert. "Rosamundepilchereske Blumenwiesen" werden zwar nicht geboten, dafür jedoch "ein Ally McBeal für Erwachsene". Nach Meinung der Autorin ein Aufklärungsfilm für Männer.

HARTMANN, Elke (2001): Immer nur das Eine.
Eine erfolgreiche US-Serie soll jetzt auch hierzulande unbemannte Frauen in den Dreißigern trösten,
in: Focus Nr.36 v. 03.09.

SCHIEßl, Michaela (2001): Der Club der bösen Mädchen.
In den USA ist die Comedy-Serie "Sex and the city" Kult, demnächst können auch deutsche Frauen die Beziehungsabenteuer der vier libidinösen New Yorkerinnen verfolgen.
in:
Spiegel Nr.36 v. 03.09.

"Das Geheimnis des großen Erfolgs liegt zum einen in der gelungenen Mischung aus Horror und Humor, Spaß und Schrecken, Leid und Leidenschaft. Zum anderen in der exquisiten Besetzung und Rollenverteilung - mit einer der vier Frauen will sich jede Zuschauerin identifizieren",

schreibt SCHIEßL über die US-amerikanische Pay-TV-Serie, die dort seit 1998 mit Erfolg läuft und ab 18. September auf Pro Sieben zu sehen ist. Die Vorlage stammt von Candace BUSHNELL und ihrer gleichnamige Kolumne im New Yorker Observer.

STURM, Susanne (2001): Blow Job!
Ob zotig wie "Sex and the City" oder frustig wie "Ally McBeal": Vor allem die Qualität der Synchronisation entscheidet bei uns über den Erfolg von US-Sitcoms,
in: TV Spielfilm Nr.19, 8.-21.09.

Susanne STURM befasst sich mit dem Problem der Synchronisation von Single-Serien. Der Misserfolg von Seinfeld und Friends in Deutschland wird der schlechten Synchronisation zugeschrieben, der Erfolg von Ally McBeal dagegen der gelungenen Übersetzung.

KÜRTHY, Ildiko von (2001): Jagd auf Männchen in Manhattan.
Ahhhmm... ohmmm... so reden Frauen über gute Liebhaber. In "Sex and the City" ziehen jetzt vier Freundinnen über schlechte her - und siehe da, der Fernsehabend hat einen neuen Höhepunkt,
in: Stern Nr.38 v. 13.09.

KEGEL, Sandra (2001): Die Frau von dreißig Jahren.
Ally McBeal, der Sex und die Stadt: Mutmaßungen über eine neue Condition féminine, die die Frauenfrage nicht obsolet macht, aber anders stellt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.09.

REMMLER, Alexander (2001): Nur die Liebe zählt?
Glücklose Singles sind ein Quotenrenner - auch in der neuen Kultserie "Sex and the City",
in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v. 16.09

HOPP, Helge (2001): Spontanes Knutschen.
Vier Frauen und ihre Probleme mit den Männern: US-Erfolgsserie "Sex and the City" auf Pro Sieben,
in: Berliner Zeitung v. 18.09.

KELLER, Harald (2001): Carrie und ihre Freundinnen.
Auf spitzen Absätzen aufrecht durch New York: Sarah Jessica Parker in der Großstadtsatire "Sex and the City",
in: Frankfurter Rundschau v. 18.09.

WITTSTOCK, Uwe (2001): Ein Mann, eine Frau, keine Bettgenossen, ledig, hetero.
Das Neueste von der Geschlechterfront: Die TV-Serie "Sex and the City" spielt in Manhattan und feiert das Leben der Singles,
in: Welt v. 18.09.

Uwe WITTSTOCK konfrontiert anlässlich des Serienstarts das "Auslaufmodell Mann" mit dem "Jahrhundert der Frau":

"Was immer Frauen tun oder sagen, es gibt ein positives Image dafür. Wenn ein Mann Karriere macht, hält man ihn für einen Macho; verzichtet er auf Karriere, um sich der Familie zu widmen, belächelt man ihn als Schwächling; hat er beides, Karriere und Familie, bewundern alle seine Frau, weil die ihm selbstlos den Rücken frei hält. Die Frauen üben inzwischen die totale Deutungshoheit über alle sozialen Images aus."

WYDRA, Thilo (2001): Weiblich, ledig, zu allem entschlossen.
"Sex and the City", die US-Serie um vier New Yorker Karrierefrauen auf Männerjagd, läuft in Deutschland an,
in: Tagesspiegel v. 18.09.

ZYKLA, Jenni (2001): Sex in Stöckelschuhen.
Spaßig, spießig und Feminismus light: Mit einer neuen Frauen-Sitcom will Pro 7 "Ally McBeal" Paroli bieten ("Sex and the City"),
in: TAZ
v. 18.09.

Infos zu: Jenni Zylka - Sex & Lügen

FUCHS, Oliver (2001): Die zerbombte Skyline unserer Träume.
Songverbote, Plakatwende und sadness in the city - Der Anschlag traf nicht nur New York sondern die gesamte Popkultur ins Herz,
in: Süddeutsche Zeitung v. 20.09.

OliverFUCHS möchte das Leben der Menschen im WTC rekonstruieren:

"Jetzt, da man immer mehr Details über den Tod im flammenden Inferno erfährt, wäre es in der Tat interessant, zu erfahren, wie die Menschen, die jeden Tag ins World Trade Center zur Arbeit gingen, gelebt haben."

Er greift dazu auf das Yuppie-Klischee aus der Serie Sex and the City zurück, die dienstags zum ersten Mal ausgestrahlt worden ist:

"In der amerikanischen Sitcom geht es um das amüsant- turbulente Liebesleben von Investment-Brokern, Models und Kreativchefs in Manhattan. Aufregend ist aber weniger die Frage, ob aus dem jeweiligen One- Night-Stand nun doch noch eine Beziehung wird, aufregend ist vor allem der urbane Chick der Protagonisten, ihr unbedingter Wille zum Stil. Jetzt, da Manhattan ein Katastrophengebiet ist, wirkt die Sitcom eher wie die makabre Vorstudie zu einem Horrorfilm."

Für FUCHS ist das World Trade Center

"nicht nur ein Finanz- und Wirtschaftszentrum (...), sondern auch eine Ikone westlichen Lifestyles, ein Glamour-Symbol (....). Nach Los Angeles ist New York das wichtigste Zentrum der Popkultur, ein Fluchtpunkt all der Sehnsüchte, die von der Popkultur permanent produziert werden."

PEITZ, Christiane (2001): Ally oder Carrie.
Wer ist die wahre Single-Heldin?
in: Tagesspiegel v. 20.09.

WITZIGMANN, Max (2001): Killerquoten - Quotenkiller: Sex and The City,
in:
Welt v. 23.09.

HEDIGER, Serge (2001): Einfach nur Sex.
Männer wollen es. Frauen erst recht. Die witzige und erfolgreiche Comedy-Serie "Sex and the City" räumt mit Vorurteilen auf,
in: Facts Nr.42 v. 18.10.

Serge HEDIGER berichtet über den Erfolg der US-Serie Sex and the City (SatC) in der Deutschen Schweiz. Dort kann die Serie auf Pro Sieben empfangen werden. In der Westschweiz läuft SatC bereits seit 1999. Die Medienwissenschaftlerin Ursula GANZ-BLÄTTLER sieht SatC im Kontext einer

"Welle der nicht mehr ganz jungen Frauen mit erfülltem Berufsleben (...), die ihr Privatleben thematisieren."

Sie hofft darauf, dass dies zu "einer Vielfalt von Protagonistinnen" führt, denn bisher wurden Frauen entweder als Sekretärin, Opfer oder Femme fatale dargestellt.

HOFFMANN, Christine (2001): Unbemannte Rivalinnen.
Die US-Kult-Comedy "Sex and the City" macht "Ally McBeal" Konkurrenz,
in: Berliner Morgenpost v. 23.10.

TOMORROW (2001): Kult: "Sex and the City"-Sites.
Die besten und bösesten Links für Singles: Alles über die Erfolgsserie "SatC" im Web - zum Mitreden und Chatten,
in: Tomorrow Nr. 24/25 v. 08.11.

DECKERT, Marc (2001): Okay, extrem okay.
Bücher, Filme und die Werbung beschäftigen sich mit den 30-Jährigen. Die stellen fest: Wir wollen so bleiben, wie wir sind,
in: Süddeutsche Zeitung v. 10.11.

Marc DECKERT, ein Angehöriger der Generation Golf, ist die "Thirtysomething-Kultur" in den Medien leid. Von Bridget Jones über Mondscheintarif bis zu Sex and the City entsprechen die 30-Jährigen dem "Du-Darfst-Margarine-Werbung"-Klischee. Ihre Protagonistinnen haben alle moderne Berufe und sind finanziell abgesichert. Auf diesen Grundvoraussetzungen basiert die "neue Kultur der Selbstvergewisserung", die Florian ILLIES mit seinem neuen Bestseller Anleitung zum Unschuldigsein auf den Punkt gebracht hat. Das ernüchternde Fazit von DECKERT:

"die Komödien unserer Generation lösen die Krisen eines Lebensalters, von denen sie angeblich handeln, überhaupt erst aus: Wenn so das Dasein als Erwachsener ist, dann wären wir nämlich lieber wieder jugendlich."

HACK, Günter (2001): Das alte Rein-Raus-Spiel, meine lieben Droogies!
Günter Hack guckt Ally McBeal, Sex and the City und die Tagesthemen,
in: Telepolis v. 24.11.

Günter HACK begutachtet die Frauenserien aus einer Männerperspektive, in der Sex als Droge erscheint.

HENTSCHEL, Stefanie (2001): Frauen allein zu Haus.
Keinen Mann fürs Leben, aber jede Menge Sex: Großstadt-Singles sind die neuen Lieblinge der Popkultur. Wieso eigentlich?
in: Brigitte Nr.25 v. 28.11.

Warum ist die Serie so beliebt? Stefanie HENTSCHEL meint eine Antwort gefunden zu haben.
     
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SCHIPP, Anke (2001): Fernsehen macht schön.
Die Serie "Sex and the City" liefert ihren Zuschauern ein komplettes Lifestyle-Paket,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.02.12.

Während Stefanie HENTSCHEL die Serie in der aktuellen Brigitte  als Identitätsstabilisator für unzufriedene Paarfrauen und Mütter einstuft, widmet sich SCHIPP der Serie Sex and the City als Serie, die neue Modetrends setzt. Gleichzeitig warnt SCHIPP die deutschen Zuschauer davor, mit der auf PRO 7 gezeigten Mode eine hippe New Yorker Bar aufzusuchen, denn diese ist "von der vorletzten Saison".

STREERUWITZ, Marlene (2001): Frauen stolpern, Männer schauen.
Wenn das Warten aufgebraucht ist: Zum Briefwechsel von Marieluise Fleißer,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 04.12.

Marlene STREERUWITZ beschreibt den Trailer von Sex and the City: "Die Lesehilfe (...) steht in der Tradition der amerikanischen Fernsehserie für die Frau von 26 bis 38 (...). Sie bleiben immer daddy's little girl, das immer noch und immer wieder und nach noch so vielen Studienabschlüssen und Erfolg im Beruf peinliche Sachen macht. Sie bleibt immer ein bißchen peinlich."

ELFENBEIN, Stefan (2001): Wenn die Wimpern klimpern.
Eine Bustour in New York führt "Sex and the City"-Fans an die Original-Schauplätze der Serie,
in: Berliner Zeitung v. 18.12.

ALANYALI, Iris (2001): Wie wär's mit dir, mir und deiner Freundin?
Zum Ende der ersten Staffel: Warum "Sex and the city" besser ist als andere Comedy-Serien und erfolgreicher,
in: Welt v. 18.12.

KAHLWEIT, Cathrin (2001): Wo ist Mr. Big?
Die amerikanische Erfolgsserie "Sex and the City" findet auch in Deutschland weibliche Fans, die dreckig über Männer reden,
in: Süddeutsche Zeitung v. 18.12.

Iris ALANYALI ("»Sex and the City« ist das postfeministische »Frühstück bei Tiffany«") ist mit der Quote der ersten Staffel zufrieden ist:

"Die absolute Freiheit bei gleichzeitiger Sehnsucht nach fester Bindung macht auch den Erfolg der SaC-Frauen aus - wer Single ist, sieht viel mehr fern. Bis zu drei Millionen schalteten wöchentlich die zwei Folgen auf Pro 7 ein."

Für KAHLWEIT, Cathrin (»Sex and the City« "spart das Durchblättern von Cosmopolitan, Brigitte und Vogue") ist dagegen die Quote im Vergleich mit den USA unbefriedigend:

"In den USA ist sie neben Ally McBeal nach wie vor der absolute Renner bei Party-Gesprächen. In Deutschland steigt die Quote nur langsam an; zuletzt lag sie bei 15 Prozent."

KAHLWEIT sucht deshalb zum einen nach kulturellen Unterschieden und zum anderen nach innerdeutschen Ursachen, die dies erklären. Sie hat eine nicht repräsentative Umfrage im privaten Umfeld gestartet, um dem typischen SatC-Fan auf die Spur zu kommen. Ihr Ergebnis sind 4 Fangruppen:

"junge Mädchen, die gern zuschauen, wie erfahrene Frauen es machen. Männer, die auf schnelle Dialoge und schöne Beine stehen. Frauen jenseits der 30, die den Mann fürs Leben gefunden haben und mit einer gewissen Abgeklärtheit daran erinnert werden wollen, wie es einst war. Und Frauen um die 30, die das Wort Torschlusspanik für eine Erfindung von Gynäkologen und Hochzeitsausstattern halten, die auf Afterworkpartys tanzen, Sonntage im Fitness-Club verbringen und gern auch mal einen Abend vor der Glotze verbringen."

HANFELD, Michael (2001): Being Mr. Big.
Frauenphantasien? "Sex and the City" ist ein Film für Männer!,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.12.

Was ist das Gute an Sex and the City? Alle können damit zufrieden sein, selbst Machos! Denn jeder kann aus der Serie das herausziehen, was seinem Ego das nötige Selbstwertgefühl verleiht. HANFELD tut das stellvertretend für alle Machos, die den Slogan "Auslaufmodell Mann" fälschlicherweise auf sich und nicht auf den Neuen Mann beziehen. Dieses Weichei, das früher "Softie" und heute "Neuer Mann" genannt wird, ist mittlerweile von zwei Seiten unter Beschuss geraten. Zum einen wird der Softie von Postfeministinnen verspottet, die einen Mann nur zum Kinderkriegen und als Ernährer benötigen. Andererseits ist er die Zielscheibe von Möchtegern-Machos, die sich vor Frauen ängstigen und deshalb starke Sprüche wie

"Softies haben gute Gespräche und Machos derweilen Sex"

als Identitätskrücke benötigen.  HANFELD hat deshalb Sex and the City für diese "armen Machos" unter die Lupe genommen. Nach dieser Sichtweise, sehnen sich die weiblichen Akteure nach nichts anderem als dem starken Mann. Mr. Right heißt deshalb folgerichtig Mr. Big.

Psychoanalytikerinnen wie Maja STORCH schreiben darüber sogar Bücher wie Die Sehnsucht der starken Frau nach dem starken Mann. Solche Machos interessiert an SatC - neben den flotten Dialogen - nur die Frage, ob Carrie ihren Mr. Big wieder sieht, denn beide sind wie geschaffen füreinander. Die Hoffnung auf eine dauerhafte Paarbeziehung, die Konsequenzen hat, macht die Serie für diese Männer erträglich. HANFELD klammert sich deshalb an den Satz von Chris NOTH, der Mr. Big spielt und im richtigen Leben 46 Jahre geworden ist - ohne jemals geheiratet zu haben:

"Wir können nicht ewig damit weitermachen, ins und aus dem Bett zu hüpfen, ohne Konsequenzen".

Was es mit den Konsequenzen auf sich hat, das zeigt das Foto zum Artikel: Chris NOTH mit einem Baby auf dem Arm! HANFELD hofft auf das Wunder vom 11. September und darauf, dass dadurch alles anders wird - auch bei SatC. Aber SatC wäre dann nicht mehr SatC, sondern Buddenbrooks für die Generation Biedermeier.

 Noch ein Nachtrag zu den Softies. Wenn die Biologen Steven W. GANGESTADT & Randy THORNHILL mit ihrer These Recht hätten, dass sich die Vorlieben von Frauen je nach fruchtbaren bzw. unfruchtbaren Tagen ändern, dann wären
Softies die geborenen Swinging Singles, denn Frauen interessieren sich nur an den unfruchtbaren Tagen für Softies. Sex ohne Folgen und das ohne auf Verhütung achten zu müssen. Ein Jungmännertraum würde endlich wahr! Aber verlassen sollte man sich darauf besser nicht, denn Theorien stellen sich des Öfteren im Nachhinein als falsch heraus und bisher hat noch niemand einen Forscher erfolgreich auf Unterhalt verklagt. (siehe Heidi NIEMANN in der Frankfurter Rundschau vom 17.12.2001 "Mal ist der sanfte Versorger, mal der Macho mit starken Genen gefragt")

RÜB, Matthias (2002): Finale Körperflüssigkeit: Tränen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.02.

HERRMANN, Ulrike (2002): Konkurrenz um den Platzhirsch.
Sex and the City: Der weibliche Single und das Erbe der Emanzipation,
in: Zeitzeichen. Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft,  Nr.3, März
, S.33-35

KEIL, Christopher (2002): Der Single.
"Sex and the City" kehrt zu Pro Sieben zurück. Eine Begegnung mit Darren Star, dem Produzenten der Serie,
in: Süddeutsche Zeitung v. 31.08.

Darren STAR hat nach der High School-Serie Beverly Hills 90210 und der Twentysomething-Serie Melrose Place mit Sex and the City das Lebensgefühl der Thirtysomething zum Thema gemacht:

"Die triebgesteuerte Singlewelt von New Yorker Westside-Frauen zwischen experimenteller Orgasmusphantasie, tragischen One Night Stands und melancholischer Beziehungssehnsucht"

In den ersten beiden Staffeln ging es dabei um den

"postmodernen Feminismus einer Zeit, die Monica Lewinsky auf den Titel von Vanity Fair hob und Political Correctness durch Hedonismus ersetzte".

In Zukunft werden die Protagonisten laut KEIL endlich erwachsen, d.h. es geht ums Heiraten und Kinderkriegen:

"Das heißt nicht, dass sich Sex and the City in Die Waltons verwandelt. Doch wenn bislang die intelligent frivolen Dialoge, die wunderbar fotografierte Inszenierung und die detailgerechte Darstellung der Charaktere herausgehoben worden sind, dann ist die weitere Entwicklung grandios, weil sie die Figuren nicht auf ein Rollenverhalten festlegt. Karriere wird wichtig, Charlotte will heiraten, Miranda bekommt ein Baby, Carrie denkt über feste Beziehungen nach – also über das, worüber eine Frau Mitte 30 nie nachdenken dürfte."

BUCHNER, Kathrin (2002): Babyalarm in der City.
"Sex and the City", unsere liebste TV-Serie, kommt wieder. Doch nichts ist mehr, wie es war. Unsere Heldinnen sind schwanger und/oder heiraten. Gedanken eines Fans in der Krise,
in: Marie Claire Nr.9, September

Der unverheiratete und kinderlose weibliche Yuppie Anfang 30 und in der Medienbranche beschäftigt, ist angesichts der Heirat von Sex and the City-Erfinderin Candace BUSHNELL und der Schwangerschaft von SatC-Hauptdarstellerin Sarah Jessica PARKER in der Krise!

Und die US-amerikanische Kampagne gegen späte Mutterschaft (siehe Newsweek-Titelgschichte The Truth about Fertility vom 27.08.2001 und die Time-Titelgeschichte vom 15.04.2002) tut ihr übriges:

"Mit 28 nimmt die Fruchtbarkeit ab, habe ich gelesen. Mit 30 ist sie nur noch zu zwei Dritteln vorhanden. Ab 35 fällt sie auf 50 Prozent. Bei über 40-Jährigen schrumpft die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, schwanger zu werden, auf zwei Prozent. Den Amerikanerinnen wird ihr biologisches Verfallsdatum derzeit mittels Kampagne der American Society for Reproductive Medicine eingehämmert. Das Poster mit der Babyflasche in Form eines Ziffernblattes findet sich in jeder gynäkologischen Praxis. Es will uns sagen: Deine Eierstöcke altern schneller als du!"

Was tun, wenn das psychische Reifestadium dem der Geschlechtsorgane weit hinterher hinkt? BUCHNER will weder als 40jährige dem

"Club der kinderlosen, aber erfolgreichen Frustfregatten"

angehören, noch den erstbesten Mann zum Vater machen:

"ist er überhaupt der Richtige? Und verwechselt er, der nur unregelmäßig mit Aufträgen versehene Werbetexter, das Kinderaufziehen nicht mit einer zwölfstündigen Legoland-Spielidylle? Statt Existenzangst Flucht ins Hausmannsdasein? Werde ich rechtzeitig einen anderen Samenspender finden, wenn ich ihn ziehen lasse? Werde ich für immer allein bleiben?"

Als Ausweg bleibt nur die Verdrängung. Was bei BUCHNER fast eine Sinnkrise auslöst, das begrüßt dagegen die Süddeutsche Zeitung vom 31.08.2002.

BRODER, Henryk M. (2002): Von Längen und Härtegraden.
Seit die überaus erfolgreiche TV-Serie "Sex And The City" auch bei uns läuft, wissen wir, dass die ganze Prüderie der Amerikaner nur Fassade ist. Vier New Yorker Frauen reden jeden Dienstag ganz unbefangen über Sex. In einer der jüngsten Folgen ging es um die kulturellen Unterschied zwischen Ost- und Westküste,
in: Spiegel Online v. 18.12.

HAGER, Angelika (2003): Comedy-Alarm im TV.
PROFIL-Titelgeschichte: Warum "Sex and the City" mit der sechsten Staffel endet und welche Projekte über das Single-Leben in Planung sind, 
in: Profil Nr.25 v. 16.06.

Angelika HAGER hat nicht sehr viel als Ersatz für Sex and the City zu bieten:  "Nachfolgeprodukte, die sich mit den Paarungswirrnissen von Solisten auseinander setzen, befinden sich zwar in »development hell«, so der Hollywood-Jargon für den Entwicklungsstatus, aber naturgemäß ohne die Quotengarantie. Unter anderem wird an einem Männerpendant zu den »SAC«-Girls mit dem Arbeitstitel »Guys and the City« gearbeitet, eine Verjüngung der Frauenproblematik soll mit den Liebesproblemen einer Boulevardreporterin in ihren Mitzwanzigern erzielt werden."

NEUDECKER, Sigrid (2004): Die Masche mit dem Missverständnis.
"Sex and the City" kommt wieder. Mit Sarah Jessica Parker. Und die Zuschauerinnen fragen, wie alles ausgeht,
in: Tagesspiegel v. 15.02.

Sigrid NEUDECKER versucht die Männer als Zielgruppe für die Serie zu gewinnen:

"Carrie und ihren Freundinnen bei der wöchentlichen Erörterung ihrer Beziehungsprobleme zu lauschen, das sollte für Männer das sein, was für Frauen eine versteckte Kamera in einer Männerrunde wäre: die wunderbare Gelegenheit, etwas aus einem Lebensbereich zu erfahren, zu dem man für gewöhnlich keinen Zutritt hat."

Außerdem erfahren wir, dass für den Schluss drei Versionen gedreht worden sind.

KEEVE, Viola (2004): Im Reich der lila Hasendildos.
Babydoll, Baguette-Tasche und ein Paar Manolos: Nie zuvor war eine TV-Serie so durchgestylt - und stilprägend wie "Sex and the City". Am Dienstag beginnt die letzte Staffel. Aber was machen wir danach?
in: Welt am Sonntag v. 15.02.

Für Viola KEEVE ist SatC nichts anderes als  "ein lebendig gewordenes Modemagazin, eine »Vogue« mit Dialog."

BAHNERS, Patrick (2004): "Sex and the City".
Es kann nur einen geben,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.02.

KEIL, Christopher (2004): Körperwelten.
"Sex and the City" (Pro Sieben): Die letzte Staffel,
in: Süddeutsche Zeitung v. 17.02.

"Man wird nichts vermissen müssen in den verbleibenden 20 Episoden. Es wird gestorben, gehochzeitet und verlassen. Was nun fehlt, ist eine Serie für die 40-Jährigen, die an der Ehe, ihrer Karriere und sich selbst gescheitert sind. Das Ende von Sex and the City ist ein Anfang",

meint Christopher KEIL. Man wird erst recht nichts vermissen, wenn dereinst die greisenhafte SZ ausstirbt...

ODOI, Ekua (2004): Comeback und Aus.
"Sex and the City" ist wieder da. Mit einer neuen, allerdings der letzten Staffel. Weil man aufhören soll, wenn es am schönsten ist (Pro7, 21.15 Uhr),
in: TAZ v. 17.02.

OSWALD, Andreas (2004):Sex? Hat seinen Preis.
Nur für Männer: Warum es gut ist, wenn Frauen lästern,
in: Tagesspiegel v. 17.02.

SEZGIN, Hilal (2004): Stilettos,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.02.

Hilal SEZGIN, die sich bereits im  »Kursbuch: Die 30-Jährigen« über den Unterschied von 0 und 1 keinen so richtigen Reim machen konnte, scheitert selbst bei der gönnerhaften Suche nach dem Revolutionären bei Sex and the City:

"Wie schaffen die vier Frauen es, ihren tollen Berufen nachzugehen, wenn sie jeden Abend in einer Bar versuchen, jemand aufzureißen?"

SCHRÖTER, Juliane (2004): Die Freundschaft der Frauen ist wichtiger,
Warum "Sex and the City" tatsächlich gesehen wird: Die Serie im Praxistest ihrer Zuschauerinnen,
in: Tagesspiegel 20.09.

AREND, Ingo (2004): Sex and the City.
New Yorker Abende,
in: Freitag Nr.51 v. 10.12.

BERG, Sibylle (2004): City ohne Sex.
Am Dienstag endet „Sex and the City“. Sibylle Berg trauert um ein nettes Stück Fernsehtrash. Mehr war die Serie nie,
in: Tagesspiegel v. 12.12.

Sibylle BERG versucht zu erklären, warum es zur Fernsehserie "Sex and the City" so viele Erklärungsversuche gab: "»Sex and the City« war eine Frauenserie. Frauen haben ein schlechtes Selbstbewusstsein. Kein Mann käme auf die Idee, sich zu erklären, weil er Harald Schmidt schaute, »24«, oder anderes Männerzeug. Frauen sahen »Sex and the City« und fügten meist, wenn die Rede darauf kam, zum Eingeständnis eine langatmige Erklärung nach. Über die revolutionäre Idee, Frauen männliche Sexualverhalten zuzuschreiben, über die Designstudien, die man treiben konnte, über die Selbstständigkeit der taffen vier Protagonistinnen. Über Emanzipation. Alles Quatsch.
»Sex and the City« war sehr gut gemachte Fernsehunterhaltung, und wenn man daran etwas ablesen konnte, so einzig das Gespür der Produzenten für einen riesigen Markt: allein stehende Frauen zwischen 30 und 40. Die Serien-Frauen sahen ein bisschen besser aus als der Durchschnitt ihrer Zuschauerinnen, und damit hatte es sich auch schon mit dem Realitätsbezug.
"

BARNSTEINER, Catrin & Sandra GARBERS (2004): Der Abschied.
Am Dienstag läuft die letzte Folge von "Sex and the City". Was passiert jetzt mit Sarah Jessica Parker?
in: Welt v. 11.12.

Neu:
BUHR, Elke (2004): Carrie geht nach Hause.
Zum Ende von "Sex & the City",
in: Frankfurter Rundschau v. 14.12.

Popmutter Elke BUHR erläutert nochmals den Wandel der Serie, die das Ende der Single-Ära längst eingeholt hat. Was bleibt ist deshalb nur Katerstimmung:

"Carrie und Co standen, wie auch Ally McBeal, für eine Art postfeministisches Weiblichkeitsmodell: Selbstbewusst, aber trotzdem sexy, Intelligent und fordernd, aber trotzdem unvergleichlich weiblich. Doch lässt der Prosecco-Rausch nach, dann sieht man nur noch einen Haufen diätgedörrter Fashion-Victims".

HANFELD, Michael (2004): Es gab nur eine große Liebe,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.12.

KAHLWEIT, Cathrin (2004): "Sex and the City" ist am Ende.
Theoretisch und praktisch ist das Leben von Carrie, Miranda, Charlotte und Samantha nicht für normalsterbliche Frauen gemacht. Und trotzdem ist diese Saga zu einem riesigen Wirtschaftsfaktor geworden,
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.12.

SCHRIMM, Eike (2004): Ein Sucht-Bekenntnis.
94-Mal haben Carrie, Charlotte, Miranda und Samantha gezeigt, wie schön einfach das Leben ist: Jeder hat sein Glück in den Händen und wenn es ein Fendi-Täschchen ist,
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.12.

BERNARD, Andreas (2004): Libertinage als Missverständnis.
Letztes Mal: "Sex and the City",
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.12.

KOTSCH, Ralph (2004): Reden über Potenzprobleme.
"Sex and the City" war ein unterhaltsames Stück Fernsehen. Mehr nicht,
in: Berliner Zeitung v. 14.12.

 
   

Die Serie in der englischsprachigen Debatte

CHANG, Yahlin & Veronica CHAMBERS (1999): Sex and the Single Girl.
'Sex and the City' shows us single women who are anything but desperate. They're looking for men, sure, but it's just shopping, not survival.

in: Newsweek v. 02.08.

SNEAD, Elizabeth (1999): The underside of big-city 'Sex',
in: USA Today v. 02.12.

 
   

Hintergrundberichte

CATTRALL, Kim & Mark LEVINSON (2002): Satisfaction - The Art of the Female Orgasm

HUPERTZ, Heike (2002): Die meisten Männer wissen eben nicht, wie es geht.
Vom Fluch der guten Serie: Wie Sarah Jessica Parker und Kim Catrall gegen ihre Rollenbilder in "Sex and the City" kämpfen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.02.

BORTOLANI, Martina (2002): Garantin für Höhepunkte in Serie.
Kim Cattrall, bekannt als freizügige Samantha in «Sex and the City», hat mit ihrem Mann ein Weiterbildungsbuch für Liebespaare geschrieben,
in:
SonntagsZeitung v. 24.02.

BARNSTEINER, Catrin & Sandra GARBERS (2002): Sex and the City.
Sarah Jessica Parker, Hauptdarstellerin der Single-Serie "Sex and the City", hat ihren Fans das Schlimmste angetan: Sie ist schwanger. Eine politisch unkorrekte Betrachtung,
in: Welt v. 08.04.

Wenn in Zeiten der Bevölkerungspolitik ein Single-Darsteller späte Mutter wird, dann ist das immer eine Schlagzeile wert...

REHDER, Julia (2003): Lange Nacht der Frauen.
"Sex and the City" erobert die Kinos - und das weibliche Publikum unterhält sich während der Vorstellung laut über Männer,
in: Tagesspiegel 13.10.

Alle Versuche, Singlefrauen für die neuen Friede-Freude-Eierkuchen-Familien- und Babyserien zu begeistern, sind offenbar fehlgeschlagen. Sex and the City hat eine Marktlücke gefüllt, die momentan brachliegt und nun für einen Kinoboom besonderer Art sorgt:

"Das Gemeinschaftsgefühl, davon ist auch Christian Arbeit überzeugt, ist es, das die Frauen ins Kino lockt. Außerdem ist der Spaß kostenlos. Lediglich ein Verzehrgutschein von zwei Euro fünfzig muss eingelöst werden. Chips oder Popcorn also. »Das System rechnet sich, da kein Filmverleih mitkassiert«, erklärt Arbeit. Die Idee, die amerikanische Serie, die hierzulande auf Pro Sieben läuft, ins deutsche Kino zu bringen, hatte ein Theaterleiter aus Düsseldorf. Zunächst wollte er nur das Sommerloch umschiffen, erzählt Georg Wellis, Pressesprecher der UCI- Kinos.
Doch dann war der Erfolg so überwältigend, dass nach Düsseldorf und Duisburg Carrie & Co nun auch in Berlin, Cottbus, Gera und Leipzig auf die große Leinwand kommen. Voraussichtlich bis zum Ende der fünften Staffel werden die Kolumnistin Carrie und ihre Freundinnen vor großem Publikum ihre Suche nach der Wahrheit über Männer und dem nächsten Paar Schuhe fortsetzen.
"

AKYÜN, Hatice (2004): Frauensachen.
Wenn Carrie in „Sex and the City“ Schuhe kauft, sind am nächsten Tag in Manhattan die Regale bei Manolo, Blahnik leer gefegt,
in: Tagesspiegel v. 18.02.

BRODER, Henryk M. (2004): "Sex and the City".
Carrie, Jenny und die Sache mit dem Furz,
in: Spiegel Online v. 18.02.

Henryk M. BRODER beschäftigt sich mit der B-Prominenz, die für SatC auf Pro Sieben wirbt. Was eher der Serie schaden könnte, als der B-Prominenz nützen...

REMKE, Susann (2004): Nicht ewig guten Sex.
Zum ersten Mal plaudern die Macher von "Sex and the City" über das Making-of der Kultserie,
in: Focus Nr.14  v. 29.03.

KÖHLER, Andrea (2004): Der Blahnik-Code,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 16.04.

Andrea KÖHLER berichtet aus New York über die Folgen des Sex and the City-Konsums:  "Seit Carrie Bradshaw das verschärfte Stiletto- Fieber auslöste, gilt selbst unter halbwegs zurechnungsfähigen New Yorkerinnen der Pfennigabsatz als das Podest der emanzipierten urbanen Frau. Nun waren Schuhwerk und Arbeitsmarkt, Vorzimmerträume und Hintergedanken immer schon innig liiert. Der Feminismus, der den Marsch durch die Institutionen in Birkenstock antrat, ist nun in Pumps in den Chefetagen gelandet. Das ist vielleicht einer der Gründe, weshalb sich ein grosser Prozentsatz der Amerikanerinnen die Füsse vom Schönheitschirurgen in Stöckelschuh-Passform bringen lässt. Immer mehr Frauen, meldete unlängst die «New York Times», lassen sich die Zehen verkürzen, das Fersenfett absaugen, die Nägel verkleinern oder die Sohlen polstern - um hohe Schuhe tragen zu können."

ROTH, Wolf-Dieter (2004): Frauen unter sich.
Der Erfolg von "Sex and the City",
in: Telepolis v. 14.10.

RUZAS, Stefan (2004): Sex und kein Ende.
Die neue Lust der Frauen: wie die Pro-Sieben-Serie "Sex and the City" das weibliche Selbstbewusstsein revolutioniert hat,
in: Focus Nr.50 v. 06.12.

Stefan RUZAS berichtet über den Einfluss der Serie auf die sexuelle Selbstbestimmtheit der Frau. Dazu hat er Statements von Henner ERTEL, dem Leiter der Gesellschaft für Rationelle Psychologie, und von Kulturwissenschaftlerin Corinna RÜCKERT zusammengetragen.
 
   

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Update: 09. August 2015