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Honoré de Balzac: Die Frau von dreißig Jahren

 
       
     
       
   
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    Honoré de Balzac in der Debatte

     
           
       
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    Pathologie des Soziallebens (2002)
    Leipzig:
    Reclam

     
       
         
     

    Klappentext

    "Zum ersten Mal in deutscher Sprache: der Schlussteil der »Menschlichen Komödie« - eine Kulturgeschichte des Alltags. Die Tradition des französischen Moralismus hat hier ihren Ernst abgelegt. Der große Romancier zeigt sich als gewandter Essayist und gewitzter Physiognomiker."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    SCHIMMANG, Jochen (2002): Du bist, wie du gehst.
    Balzacs "Pathologie des Soziallebens",
    in: Welt v. 17.05.

    Infos zu: Jochen Schimmang - Autor der Single-Generation

    MÉTRAUX, Alexandre (2002): Stolpern, Stampfen, Stolzieren.
    Was uns am meisten erschöpft, sind Überzeugungen: Honoré de Balzac entschlüsselt gebeugte Leiber im Gehen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 26.11.

     
           
           
       

    Die Frau von dreißig Jahren (1981)
    (Original: La femme de trente ans)

    Zürich:
    Diogenes

     
       
         
     

    Stimmen zum Buch

    "»Ihre Leidenschaft wird stark in der Ahnung einer erschreckenden Zukunft.« Das ist einer jener Schlüsselsätze des Romans, die aus der einen Julie d'Aiglemont den Typus der Frau von dreißig Jahren machen sollen. Die »erschreckende Zukunft« ist auf vielen Gängen des Comédie-Labyrinths in ihrer Extremform ausgemalt: jener der »alten Jungfer«. Die Frau von dreißig Jahren ist die Larvenform der alten Jungfer, auch als Ehefrau, als Geliebte: durchdrungen von der Angst vor einem geschlechtslosen Leben. Das lädt sie so mit Leidenschaft auf - einer Leidenschaft, die sich »zum letzten Male« sammelt und entladen will, auf der Schwelle zur Resignation. Die Leidenschaft ist das Produkt der Kürze des Lebens - jener sozialen Kürze des erotischen Frauenlebens (...).
    Um die Angst vor dem Älterwerden zu begreifen, bedarf es der Einsicht in den Zusammenhang der Ehe. (...). Der Ehebruch hat nur deshalb seinen sinistren Glanz, weil die Ehe mit ihrer Unauflöslichkeit eine so abgründige Tristesse besitzt. Diese Unauflöslichkeit ist ein Alptraum (...).
    Der ganze Typus der »Frau von dreißig Jahren« hat als Hintergrund diesen Alptraum."
    (Joachim Kalka im Kursbuch 154, Dezember 2003)

     
         
     
           
       

    Das Buch in der Debatte

    Neu:
    KALKA, Joachim - Am Ende. Eine Betrachtung zu Balzacs "Die Frau von dreißig Jahren". In: Kursbuch Heft 154, Die 30jährigen, Berlin: Rowohlt, S.69-79

     
           
       

    Die Frau von dreißig Jahren in der Debatte

    KEGEL, Sandra (2001): Die Frau von dreißig Jahren.
    Ally McBeal, der Sex und die Stadt: Mutmaßungen über eine neue Condition féminine, die die Frauenfrage nicht obsolet macht, aber anders stellt,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.09.

    FALLER, Heike (2003): Schwieriges Alter.
    Es ist so eine Sache mit uns Frauen um die 30. Das Glück ist immer woanders,
    in: Die ZEIT Nr.48 v. 20.11.

    Das demnächst erscheinende Kursbuch ist den Dreißigjährigen gewidmet - hechelt also dem Zeitgeist, der inzwischen die 35jährigen entdeckt hat, etwas hinterher.

    FRISE, Maria (2003): Die Gauloises schmecken noch.
    Aber der Tod raucht immer mit: Gabriele Wohmanns neuer Roman,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.12.

     
           
       

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    webmaster@single-generation.de Erstellt: 09. Dezember 2000
    Update: 07. März 2017