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Jean-Claude Guillebaud: Der Familienmensch als Widerstandskämpfer

 
       
   
  • Kurzbiographie

 
       
     
       
   

Jean-Claude Guillebaud in seiner eigenen Schreibe

 
       
   

GUILLEBAUD, Jean-Claude (2001): Die vernetzte Bedrohung.
Globalisierung - Gentechnik - Informationstechnologie,
in: Le Monde diplomatique. Beilage der TAZ
vom 10.08.

 
       
   

Jean-Claude Guillebaud im Gespräch

 
       
   
  • fehlt noch
 
       
   

Die Tyrannei der Lust (2001).
Sexualität und Gesellschaft
München: Luchterhand

 
   
     
 

Klappentext

"Der Autor untersucht historisch und soziologisch das Phänomen Sexualität in unterschiedlichen Gesellschaften. Er analysiert den Wechsel zwischen repressiven und freizügigen Phasen in der Geschichte, das Verhältnis von Sexualität zu Krankheit, Tod und Fortpflanzung. Er zeigt den Einfluss von Religion, der Psychologie und sozialer Revolutionen auf das Verhältnis von gesellschaftlicher Toleranz bezeichungsweise Intoleranz gegenüber dem sexuellen Verhalten von Minderheiten. Im Brennpunkt steht jedoch die Diskrepanz zwischen der totalen Emanzipation, welche die moderne Gesellschaft vom Individuum verlangt, und dem konformistischen Verhalten, das die vermeintliche Befreiung des Individuums mit sich bringt."

 
     
 
       
   

Rezensionen

NOLTE, Jost (1999): Kapuzinerpredigt zwecks Aufbesserung unserer Moral.
Die Vorschläge kommen aus Frankreich,
in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v. 26.09.

SPOERRI, Bettina (1999): Vom Bankrott der Lust.
Jean-Claude Guillebaud stellt seit den 60er Jahren eine kommerzielle Trivialisierung der sexuellen Revolution fest,
in: Tages-Anzeiger v. 11.10.

LAU, Mariam (1999): Schwarzbuch der sexuellen Revolution.
Jean-Claude Guillebaud liefert mit "Die Tyrannei der Lust" das theoretische Fundament zu Houellebecq,
in: Welt
v. 11.12.

WIESMÜLLER, Michael (1999): Das Maschinengewehr des Begehrens.
Von der sexuellen Revolution zur Kultivierung des Lustverzichts,
in: Die Presse v. 18.12.

LAU, Mariam (2000): Humaniora.
Die Revolution enttäuscht ihre Kinder,
in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, H.4, April, S.337-341

Neu:
GUILLEBAUD, Jean-Claude (2001): Die Tyrannei der Lust

Ein Dokument der inneren Verfasstheit der Linken. GUILLEBAUD gibt der Identitätspolitik der Neuen Mitte eine historische Legitimierung. Gleichzeitig trägt der französische Journalist den Konflikt zwischen sozialer und (pop-)kultureller Linke um die Definition linker Politik auf dem Feld der Sexualität aus. Die Singles bleiben dabei auf der Strecke und Familienmenschen dürfen sich als Widerstandskämpfer fühlen. Sichtbar wird jedoch, dass die soziale Linke die Kampfform der Identitätspolitik von ihrem verhassten Konterpart übernommen hat, um ihn mit den eigenen Waffen zu schlagen.

 
       
   

Das Buch in der Debatte

Eine Kritik am Ansatz von GUILLEBAUD:
Michel Houellebecq als Leitfigur oder die Debatte um die sexuelle Revolution

SCHUSTER, Jacques (2000): "Ich bin drin".
40 Jahre Pille: Die sexuelle Revolution frisst ihre Kinder und hinterlässt uns im Frust,
in: Welt v. 05.08.

 
       
   

weiterführende Links

 
       
     
       
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 07. April 2002
Stand: 09. Dezember 2016