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Robert Castel: Die soziale Frage

 
       
     
       
   

Robert Castel in seiner eigenen Schreibe

 
   

CASTEL, Robert (2001): Die neue soziale Frage.
Aushöhlung, Zusammenbruch oder Reorganisation der Erwerbsgesellschaft? Eine Zwischenbilanz,
in: Frankfurter Rundschau v. 04.09.

Robert CASTEL argumentiert auf der Linie von Ulrich BECK und wendet sich gegen die These vom Ende der Arbeit. Er plädiert stattdessen für eine Transformation der Erwerbsgesellschaft:

"Die neuen Anforderungen - wie die Anpassung an Veränderungen, die Mobilität, die Individualisierung der Arbeitsaufgaben - sind unumkehrbar. Aber müssen diese Anforderungen zwangsläufig zu wachsender Unsicherheit, zur Verschlechterung des Status der Erwerbsarbeit und zur Entwertung bestimmter Kategorien von Arbeitern führen? Kann man Mobilität und soziale Sicherheit nicht doch miteinander vereinbaren? Lassen sich Systeme von sozialen Rechten zum Schutz mobiler Arbeiter entwickeln? Dies ist eine beträchtliche Herausforderung, auf die es noch keine abschließende Antwort gibt."

Norbert F. SCHNEIDER - Berufliche Mobilität und Lebensform

 
       
   

Robert Castel im Gespräch

 
   

BALMER, Rudolf & Robert Misik (2006): "Arbeit verliert nicht an Bedeutung. Leider".
Neue Armut und Prekarität sind heute die Regel geworden, sagt der französische Sozialwissenschaftler Robert Castel. Zum Ziel der Vollbeschäftigung gibt es jedoch keine echte Alternative, will man die wachsende Exklusion überwinden,
in: TAZ v. 15.09.

 
       
   

Robert Castel in der Debatte

 
   

Martin KRONAUER sieht in Robert CASTEL einen wichtigen Wegbereiter und kritischen Kommentator der französischen und europäischen Diskussion über die neue soziale Frage.

 
       
   

Die Metamorphosen der sozialen Frage (2000).
Eine Chronik der Lohnarbeit
(Original: Frankreich 1995)

Konstanz:
UVK

 
   
     
 

Klappentext

"Robert Castel stellt sich gegen die These vom »Ende der Arbeit«. In einem breit angelegten historischen Panorama entfaltet er den langen Weg, der die Lohnarbeit von der elendsten und würdelosesten Lage zum Modell der Produktion gesellschaftlichen Reichtums geführt hat, welches materielle Sicherheit und soziale Identität gewährleistete. Unsere aktuelle Krise wirft in verwandelter Form die gebannt geglaubten sozialen Fragen der europäischen Geschichte erneut auf, wobei sie weit über das Problem sozialer Ausgrenzung am Rand unserer Gesellschaft hinausgreift. Das heute spürbare Prekärwerden der Arbeit bringt unser mühsam über Jahrhunderte hinweg erbautes Modell gesellschaftlichen Zusammenhalts, die Lohnarbeitsgesellschaft, ins Wanken."

 
     
 
       
   

Rezensionen

GLEICHMANN, R. Peter (2003): Metamorphosen der sozialen Frage.
Eine historische Soziologie,
in: Soziologische Revue, H.1, Januar

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 07. April 2015