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Alain de Botton: Versuch über Statusangst und Liebe

 
       
     
       
     
       
   

Alain de Botton in seiner eigenen Schreibe

 
   

BOTTON, Alain de (2004): Immer Stress mit dem Status.
Eine Gesellschaft, die jedem die Möglichkeit zu sozialem Aufstieg verspricht, produziert vor allem zwei Dinge: Neid und Unzufriedenheit,
in: Welt am Sonntag v. 25.04.

 
       
   

Alain de Botton: Porträts und Gespräche

 
   

SCHAERTL, Marika (2004): Entweder Beckham oder Loser.
Der britische Schriftsteller Alain de Botton hat eine neue Wohlstandskrankheit ausgemacht - Statusangst,
in: Focus Nr.17 v. 19.04.

"Ich halbe Statusangst - nach den Liebesnöten - für den zweitgrößten Faktor, der heutzutage das Leben der Menschen unglücklich macht. Mit schwindender Jobsicherheit steigen die Angst, zum Loser zu werden, und der Neid auf die anderen. Beides ist ein Tabuthema", erzählt Alain de BOTTON.

Neu:
KIPPENBERGER, Susanne (2004): Mein Haus, mein Auto, mein...
Der Bestseller-Autor Alain de Botton sagt: Seien Sie ruhig neidisch, stehen Sie zu Ihrer Eifersucht, denn nur so kann etwas aus Ihnen werden. Er hat dafür einen neuen Begriff geprägt: Statusangst. Ein Hausbesuch,

in: Tagesspiegel v. 02.05.

 
       
   

StatusAngst (2004)
Frankfurt a/M: Fischer

 
   
     
 

Klappentext

"Der hastige Blick, der besorgt registriert, ob wir wirklich das bekommen, was uns zusteht, ist das Zeichen unserer Zeit: Statusangst steht in unseren Augen, wenn wir auf Statussymbole, Brieftaschen und Ranglisten schielen - aber das Leben verpassen. Ehrgeiz und Ambition sind gut, wenn sie sich nach selbstgesteckten und vernünftigen Zielen richten, aber sie vergiften, wenn sie uns blind für uns selber machen. Vom vernünftigen Umgang mit allen dreien, mit Ehrgeiz, Ambition und Statusangst, berichtet uns Alain de Botton, der moderne Cicerone einer philosophisch gelassenen Lebensart und Erfinder einer neuen Buchform, die die Philosophie wieder auf die Augenhöhe der Leser brachte. »Statusangst« ist sein neues Meisterstück."

     
 
       
   

Essay zum Thema

Die Neidgesellschaft: Feindbild soziale Aufsteiger und die Kritik an der "Single-Gesellschaft"
 
   

Rezensionen

LITTGER, Heike (2004): Ich bin, also habe ich.
Statusangst - das neue Buch von Alain de Botton,
in: changex.de v. 28.04.

RUTSCHKY, Michael (2004): Sei einfach du selbst.
Alain de Bottons Buch gegen die Statusangst entspricht der Stimmung, nicht aber der Forschung,
in: Frankfurter Rundschau v. 01.09.

"Nun, das Zentralproblem dieser Konstruktion bildet natürlich die Unterscheidung zwischen meinem wahren und dem gesellschaftlichen Ich, das, wie alle anderen, nach Macht und Reichtum und Ansehen strebt. Alain de Botton versteht einfach zu wenig von Soziologie. Zwar versammelt er wieder die allerschönsten Prunkzitate, von Macchiavelli bis Stendhal, von Sophokles bis Montaigne. Aber der Meisterdenker, der auf diesem Feld der Statuskämpfe die vorläufig endgültigen Untersuchungen vorgenommen hat, der Franzose Pierre Bourdieu scheint Alain de Botton völlig unbekannt. Dabei sollte sich an das Thema niemand heranwagen, der nicht durch Bourdieus dickes Buch von 1979, Die feinen Unterschiede, aufmerksam hindurchgewandert ist.
Alain de Botton sieht die gesellschaftliche Statushierarchie und ihre Symbolik viel zu starr und viel zu sehr als Oberflächenphänomen. Zwar mag die Gesellschaft einheitlich nach Macht und Reichtum und Ansehen streben; aber was das für die verschiedenen Klassen und Gruppen bedeutet, unterscheidet sie gründlich", belehrt uns Michael RUTSCHKY.

 
       
   

Versuch über die Liebe (1994)
Frankfurt a/M: Fischer

 
   
     
 

Klappentext

"Der Held und Ich-Erzähler dieses ach so bekannten und immer wieder neuen Abenteuers der Liebe ist Mitte Zwanzig und verliebt sich auf den ersten Blick unsterblich in Chloe, eine junge und attraktive Graphikdesignerin, die auf dem Flug von Paris nach London neben ihm sitzt. Was so zufällig, so normal und gewöhnlich und doch vom Schicksal vorherbestimmt in der Luft beginnt, ist der Anfang einer Liebesgeschichte mit allen Aufregungen und Verwirrungen, die zwei Menschen, die einander entdecken, erleben können.
Mit dem Beginn der Liebe setzt unser Held zugleich ein Nachdenken darüber in Gang, einen inneren Bewußtseinsstrom, der jede Regung kommentiert und sämtliche Phasen dieser Liebesgeschichte begleitet. Amüsiert und gespannt beobachtet der Leser, wie die analytische Rationalität des Erzählers dem romantischen Überschwang der Ereignisse von Anfang an entgegenläuft.
Der Held zitiert die prominentesten Vertreter der abendländischen Philosophie und Geistesgeschichte - Platon, Dante, Proust, Flaubert und viele andere -, um die Geschichte mit seiner geliebten Chloe zuweilen zum Inbegriff einer wahren Liebe zu stilisieren oder manchmal auf das Klischee ihrer selbst zurückzuführen. Die Liebe, das ganze Leben wird mit einem ironisch-philosophischen Kommentar überzogen. Der Roman ist eine ausgelassene, selbstironische Übung in Sachen Sprache und Liebe - geistreich und heiter, doch leider endet sie so wie die allermeisten Liebesgeschichten.

Inhaltsverzeichnis

KAPITEL EINS - Romantischer Fatalismus
KAPITEL ZWEI - Idealisierung
KAPITEL DREI - Der Subtext der Verführung
KAPITEL VIER - Authentizität
KAPITEL FÜNF - Geist und Körper
KAPITEL SECHS - Marxismus
KAPITEL SIEBEN - Falsche Töne
KAPITEL ACHT - Liebe oder Liberalismus
KAPITEL NEUN - Schönheit
KAPITEL ZEHN - Sprechende Liebe
KAPITEL ELF - Was siehst du in ihr?
KAPITEL ZWÖLF - Skepsis und Vertrauen
KAPITEL DREIZEHN - Intimität
KAPITEL VIERZEHN - »Ich«-Bestätigung
KAPITEL FÜNFZEHN - Vom Aussetzen des Herzens
KAPITEL SECHZEHN - Die Furcht vor dem Glück
KAPITEL SIEBZEHN - Kontraktionen
KAPITEL ACHTZEHN - Romantischer Terrorismus
KAPITEL NEUNZEHN - Jenseits von Gut und Böse
KAPITEL ZWANZIG - Psycho-Fatalismus
KAPITEL EINUNDZWANZIG - Selbstmord
KAPITEL ZWEIUNDZWANZIG - Der Jesus-Komplex
KAPITEL DREIUNDZWANZIG - Ellipse
KAPITEL VIERUNDZWANZIG - Liebeslehren

     
 
       
   

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Update: 16. Juni 2015