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Hallgrimur Helgason: Nesthocker in Reykjavik

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1959 geboren
    • 1996 Roman "101 Reykjavik"
    • 2000 Verfilmung des Romans
    • 2011 Roman "Eine Frau bei 1000°"
 
       
     
       
   

Hallgrimur Helgason in seiner eigenen Schreibe

 
   

HELGASON, Hallgrimur (2011): Die Saga-Maschine.
Mit dem Auftritt als Gastland der Frankfurter Buchmesse beginnt für die isländische Literatur eine neue Zeitrechnung, glaubt unser Autor,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.10.

 
       
   

Hallgrimur Helgason im Gespräch

 
   

MARTIN, Marko (2006): Zwei Whisky-Cola im 101 Reykjavik.
Hallgrimur Helgason ist ein isländischer Kult-Autor. Sein neuer Roman "Rokland" erzählt von Böddi, der eigentlich alles hasst. WELT.de hat den Autor in Reykjavik besucht. Ist Island wirklich so schlimm?
in: Welt v. 29.12.

POHLISCH, Oliver (2008): "Nie mehr Sushi".
Der Materialismus der Isländer war dem Schriftsteller Hallgrímur Helgason schon lange suspekt: Über Luftschlösser, Bodyguards und Katerstimmung,
in:
TAZ v. 15.12.

Der Schriftsteller Hallgrimur HELGASON über "101 Reykjavik" und die Finanzkrise in Island:

"In Ihrem Roman »101 Reykjavík« würdigen Sie das exzessive Nachtleben von Islands Hauptstadt. Inwieweit würden Sie den Aufstieg des Hotspots Reykjavík mit dem Boom verbinden, den Island durchlebt hat?
             Das Hotspot-Image kam zuerst auf, angeheizt durch Björks frühen Ruhm und Damon Albarns (Sänger von Blur) Interesse an Island. Das war in den frühen Neunzigerjahren. Der Boom begann erst nach der Jahrtausendwende. Man kann sagen, dass das »Hip and cool«-Image Islands, jenes, das die frühen Björk-Jahre geschaffen hatten, half, das Selbstbewusstsein der Business-Wikinger aufzubauen. Die Geschäftsleute haben ihren Nutzen aus der Coolness der Künstler gezogen.
             Ist die Partylaune im Postzustellbezirk 101 Reykjavík getrübt?
             Die Party ist vorbei. All die schicken Restaurants in 101 Reykjavík sind leer. Die Leute wagen es nicht mehr, ihre glänzend schwarzen Range Rovers durch die Gegend zu fahren. Plötzlich ist reich zu sein ein großes Tabu. Das Schlimmste am Kater ist für viele Leute, hören zu müssen, dass alle Welt nun über Island lacht."

 
       
   

Eine Frau bei 1000 ° (2011)
Stuttgart: Klett-Cotta

 
   
     
 

Klappentext

"Drei Söhne von neun Männern, das ist genug.

In ihrer Garage surft die 80-jährige Herbjörg durchs Internet und begleicht letzte Rechnungen, während der Ofen für ihre Einäscherung heißläuft. Hallgrímur Helgasons neuer Roman ist ein Parforceritt durch die Geschichte des 20.Jahrhunderts: anrührend und voll isländischer Skurrilität."

 
     
 
       
   

Rezensionen

Neu:
SPRECKELSEN, TILMAN (2011): Schwitze-Gunnas große Liebe.
Wer das moderne Island kennenlernen will, verlasse sich auf die wilde Erzählerin dieses Romans: "Eine Frau bei 1000 °" von Hallgrimur Helgason,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Literaturbeilage v. 08.10.

 
       
   

101 Reykjavik (2002)
Stuttgart: Klett-Cotta

 
   
     
 

Klappentext

"101 Reykjavík ist eine schräge Komödie um den 34jährigen Hlynur, einen ziemlichen Versager, der die Tage im Bett vergammelt und im Internet nach Pornos surft und auch sonst wenig Sinnvolles tut. Er lebt noch bei seiner Mutter, und wenn er mal weggeht, dann bloß nachts zum Kneipenbummel mit seinen Kumpels. Er hat zwar alle möglichen Freundinnen, doch scheint sein Interesse eher theoretischer Natur: er führt Listen, in denen er penibel den Marktwert seiner Freundinnen und anderer Frauen einträgt. Nur mit Lolla ist es anders."

Pressestimmen

"Hlynur hat keinen Bezug zur Wirklichkeit, seine Welt ist medial. Hlynur ist ein tragikomischer Jugendheld, der auch mit 33 seinen Platz nicht gefunden hat, ein Don Quijote der «Generation X», ein Schattenmann der Spassgesellschaft. "
(Aldo Keel in der Neuen Zürcher Zeitung vom 17.10.2002)

 
     
 
       
   

Rezensionen

KEEL, Aldo (2002): Der globalisierte Isländer.
Hallgrimur Helgasons Zeitgeistroman "101 Reykjavik",
in: Neue Zürcher Zeitung v. 17.10.

WEGMANN, Thomas (2002): Der in den Eisschrank schaut.
Hallgrimur Helgason erzählt von Leidenschaften und Täuschungen in der isländischen Kälte,
in: Tagesspiegel v. 27.10.

MAUS, Stephan (2002): König Ohnehose.
Grotesk: Hallgrimur Helgasons Roman "101 Reykjavik",
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.11.

 
   

Das Buch in der Debatte

BARTELS, Gerrit (2011): Unter der Vulkanasche.
Auch die Beastie Boys kamen zwei Tage zum Clubhopping hierher. Island ist Pop, Party, Literatur – und eine Glitzerfassade von Olafur Eliasson: Ein Besuch in der Hauptstadt Reykjavik,
in: Tagesspiegel v. 01.06.

 
   

Infos zum Film im WWW

101 Reykjavik (filmz.de)
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 06. November 2002
Stand: 04. April 2015