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Friedrich Schorlemmer: Seid fruchtbar und mehret euch!

 
       
     
       
   

Friedrich Schorlemmer in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • SCHORLEMMER, Friedrich (2003): Wir werden zu alt!
    in: Politisches Feuilleton. Sendung des DeutschlandRadio Berlin v. 15.09.
    • Kommentar:
      Friedrich SCHORLEMMER verteidigt die alte Ordnung der biologischen Familie mit Bibelzitaten:

                "Den Generationenvertrag im formellen Sinne gibt es nicht, nur eine Gewohnheit. Sie braucht die entsprechende Einstellung: dass Kinder für ihre Eltern und für die alte Generation insgesamt aufzukommen hätten und für sie sorgen müssen – so, wie die Eltern einst für sie als Kinder sorgten. Und dass die, die für ihre Alten sorgen, irgendwie gewiss sein können, dass ihre Kinder später einmal für sie sorgen werden. Das funktioniert nicht mehr. Es reicht nicht mehr, weil die Generation derer kam, die Kinder nur noch als störend empfindet, ihre Selbstverwirklichung nicht durch Mühsal der Kindererziehung unterbrechen will. Da ist nicht nur der Pillenknick, - das ist auch ein mentaler Knick. (...). Die Alten sorgen dafür, dass es genug Junge gibt. Sie folgen ganz natürlich dem biblischen Gebot »Seid fruchtbar und mehret euch«. Kinder sind ein Segen – auch eine Last. Schließlich widmet die Bibel dem Generationenverhältnis ein eigenes Gebot – sogar das erste, das die Sozialbeziehungen der Menschen regelt. »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass es dir wohl gehe und du lange lebest auf Erden.« Die Alten haben ein Recht darauf, dass ihre Kinder für sie da sind – eben nicht irgendeiner, sondern ihr Fleisch und Blut."
                Zum Schluss fordert SCHORLEMMER die Rückkehr zur alten Ordnung:
                "Beides muss wieder ins Lot kommen: die Bereitschaft, selber für Nachwuchs zu sorgen und bereit zu sein, sein Leben loszulassen, nicht um jeden Preis weiterleben zu wollen."
 
       
   

Das Buch der Werte (2003)
Knaur Verlag

 
   
 
 

Klappentext

"Dieses Buch eröffnet Chancen zur Rückbesinnung auf moralische Maßstäbe und Grundsätze in unserem Kontext. Mit über 250 Texten aus allen Epochen der Weltliteratur - von Homer und der Bibel über Shakespeare, Goethe, Schiller und Montaigne bis zu Brecht, Havel, Chatwin, Enzensberger und Astrid Lindgren. In 15 Kapitel gegliederte Werte wie Weisheit, Gerechtigkeit, Gleichheit, Tapferkeit, Mitmenschlichkeit. Toleranz, Solidarität, Unabhängigkeit etc.

 
 
 
       
   
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Bernd Kittlaus
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Update: 26. September 2003
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