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Georg Paul Hefty: Die CSU an der Wegscheide

 
 
   
  • Kurzbiographie

    • 1947 in Pfarrkirchen geboren
    • Studium der Politischen Wissenschaft, Geschichte, Pädagogik und Wirtschaftsgeographie
    • 2007 Buch "Die CSU an der Wegscheide"
 
 
     
 
   

Georg Paul Hefty in seiner eigenen Schreibe

 
 
  • HEFTY, Georg Paul (2002): Ehrlich währt am längsten,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.11.
    • Inhalt:
      HEFTY kritisiert , dass als Ziel der Rentenreform die Sicherheit der Renten  kommuniziert wird, obwohl es in Wirklichkeit um niedrigere Lohnnebenkosten und Generationengerechtigkeit gehen soll.

                
      HEFTY meint, dass "jene Rentner, die zur Rentensicherheit mehr beigetragen haben als andere, indem sie selbst Kinder aufgezogen haben, wahrscheinlich mehr Verständnis für die Rentenbegrenzung zugunsten ihrer beitragspflichtigen Nachkommen aufbringen als die, die keine Nachkommen haben."
                
      Der Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre steht HEFTY kritisch gegenüber, solange es keinen Arbeitskräftemangel gibt, denn sonst wird zwar die Rentenkasse entlastet, aber dafür die Arbeitslosenkasse belastet.
  • HEFTY, Georg Paul (2003): Mentalitätswandel,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.06.
    • Inhalt:
      HEFTY fordert anlässlich der glaubwürdigen 10. Bevölkerungsvorausberechnung eine konzise Bevölkerungspolitik:

                
      "Notwendig wäre ein Mentalitätswandel, der Nachwuchs als gesellschaftlichen Wert betrachtet und das Kinderkriegen aufwertet."
  • HEFTY, Georg Paul (2006): Emanzipation mit Kind.
    Weil die Deutschen sich unvollkommen verwirklichen, schrumpft das deutsche Volk,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.03.
    • Kommentar:
      Der Nationalkonservatismus hat es auf die Titelseite der FAZ gebracht.

                
      Das deutsche Volk schrumpft schneller als die Bevölkerung in Deutschland, lautet der Befund. Die Politik habe versagt, die Wirtschaft habe versagt, jetzt müsse das deutsche Volk selber ran!
                
      Kinderkriegen als patriotischer Akt hat im Zeitalter der Selbstverwirklichung aber einen schlechten Ruf, also wird Kinderkriegen von HEFTY zum Akt der Selbstverwirklichung stilisiert.
                
      Bereits vor 20 Jahren war dies die Parole des grünen Aufbruchs, der den 70er-Jahre-Feminismus in den Postfeminismus überführte. Kann man mit diesen Appellen aus der Mottenkiste der 68er-Generation noch die Generation Ally erreichen?
  • HEFTY, Georg Paul (2006): Familiensplitting-Modelle A und B.
    Kommt es zu einer "Erweiterung" des Ehegattensplittings oder zu einer Absage?
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.06.
  • HEFTY, Georg Paul (2006): Eilbedürftig, aber wohl wirkungslos,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.06.
  • HEFTY, Georg Paul (2007): Wahlfreiheit,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.02.
  • HEFTY, Georg Paul (2007): Vollende Tatsachen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.02.
  • HEFTY, Georg Paul (2007): Lebensbasis für ein Kind,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.03.
  • HEFTY, Georg Paul (2007): Nicht nur eine Finanzierungsfrage,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.03.
  • HEFTY, Georg Paul (2007): Ausblick auf die Altersvollbeschäftigung,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.03.
    • Inhalt:
      HEFTY bezeichnet auf Seite 1 die Rente mit 67 als Rentenkürzungsgesetz, das insbesondere Frauen und Geringverdiener treffen wird. Nichtsdestotrotz ist für ihn die Zielsetzung der Reform richtig:

                   "Eine Generation, die nicht genügend Kinder in die Welt setzt und nicht für deren hohe Erwerbs- und Einkommensquote vorsorgt, um ihr eigenes Rentenwunschniveau zu sichern, muss die Folgen in Kauf nehmen."
                   Am Schluss outet er sich zudem als Lobbyist der  Versicherungsbranche:
                   "Eine umlagefinanzierte Alterssicherung erfordert viel mehr kollektive Weitsicht als die Kapitaldeckung, die in der Hand von Versicherungsgesellschaften immer rechnerisch aufgeht".
 
   

Die CSU an der Wegscheide (2007)
München: Olzog

 
   
 
 

Klappentext

"Die CSU steht an der Wegscheide. Seit Edmund Stoibers Rücktrittsentschluss gibt es kein Weiterso, kein »Wir wissen alle, wohin es geht« mehr. Erstmals seit fast zwanzig Jahren steht ein gleichzeitiger Wechsel im Amt des bayerischen Ministerpräsidenten und im Parteivorsitz bevor. Das bietet die Chance, sich ganz neu aufzustellen.

Wollen gut 160 000 Parteimitglieder das abnicken, was zwei Männer nächtens abgesprochen haben? Oder sind sie so frei, alle Parteifreunde in den Blick zu nehmen, die bereit und fähig sind, Bayern und die CSU in die Zukunft zu führen — und durch ihre Delegierten erst auf dem Parteitag die Wahl zu treffen?

An Wegscheiden gibt es eine probate Entscheidungshilfe: man nimmt den Weg, der länger einsehbar ist. Den nur kurz einsehbaren bevorzugt, wer nach der nahen Biegung ganz neue Aussichten erhofft. Doch in der Natur ist es wie in den Parteien: danach kann nur kommen, was jetzt schon da ist."
 
 
 
 
     
   

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Update: 25. Juli 2007
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