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Ludger Lütkehaus: Natalität

 
 
   
  • Kurzbiographie

    • 1943 geboren
    • 2006 Buch "Natalität"
    • Honorarprofessor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Freiburg
 
 
     
 
   

Ludger Lütkehaus in seiner eigenen Schreibe

 
 
fehlt noch
 
 

Ludger Lütkehaus im Gespräch

 

DECHER, Friedhelm (2001): "Ich würde meine philosophische Position... am ehesten als 'vollendeten Nihilismus' bezeichnen",
in: Marburger Forum. Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart, Heft 5

FAMILIENDYNAMIK-Thema: Das Baby in der Familie

LÜTKEHAUS, Ludger (2004): Reklame - die Pest der Kommerzgesellschaft.
Ein Pamphlet,
in: Literaturkritik, Nr.2, Februar v. 05.02.

Kai-Uwe Hellmann - Soziologie der Marke

Neu:
LÜTKEHAUS, Ludger (2009): Von der schweren Geburt der Geburtsphilosophie,
in: Familiendynamik, Heft 2

 
   

Natalität (2006).
Philosophie der Geburt
Die Graue Edition

 
   
     
 

Klappentext

"Fast zweieinhalb Jahrtausende lang hat das abendländische Denken verkündet, Philosophieren heiße Sterbenlernen, Philosophie sei vorab Todesphilosophie. Doch zu Beginn des dritten Jahrtausends ist der Philosophie angesichts der Machtergreifung der Biowissenschaften und der Medizintechnologie ein Paradigmenwechsel abverlangt, von der Mortalität zur »Natalität«, von der Sterblichkeit zur »Gebürtlichkeit«, von der philosophischen Todeslehre, der Thanatologie, zur »Natologie«, der Philosophie der Geburt.

Das Buch von Ludger Lütkehaus skizziert unter diesem neu eingeführten Begriff exemplarische Positionen und Probleme einer Philosophie der Geburt in der Spannung zwischen dem »Geschenk des Lebens« und dem »Nachteil geboren zu sein« (Emile Cioran), zwischen Determination (»Diktat der Geburt«) und initiativer Freiheit, Elternpflicht und Kindesrecht. Ansätze zu einer »Natologie«, soweit als Pendant der Todesphilosophie vorhanden, werden einbezogen, der historische Bogen wird von Sokratischer »Maieutik« über Kants Kritik der generativen Vernunft bis zu Heideggers Entwurf der »Geworfenheit« und Hannah Arendts Gegenentwurf der »Natalität« als Initialität gespannt. Ihre Philosophie der Gebürtlichkeit steht im Hannah-Arendt-Jahr 2006 im Mittelpunkt."

 
     
 
 
 

Beitrag von single-generation.de zum Thema

Geburtenkrise - Die politische Konstruktion eines Themas
   

Rezensionen

MAYER, Michael (2007): Wie kommt der Mensch in die Welt?
Ludger Lütkehaus skizziert eine Philosophie der Geburt,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 04.01.

"Die medizinisch-technische Implementierung der durch Kontroll- und Diagnoseverfahren erwirkten Geburt nach Wunsch und Wille, der «optionalen Geburt», zwinge die Philosophie zum Eingedenken dessen, was sie in ihrer zweieinhalbtausendjährigen Todesversessenheit nolens volens übersehen habe. «Geburtsvergessenheit» lautet der Vorwurf, den Lütkehaus seiner Disziplin macht", meint MAYER zum Buch.
 
   

weiterführende Links

 
     
 
   

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Update: 29. Juni 2015