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Rolf Dieter Brinkmann : Keiner weiß mehr

 
 
     
 
     
 
   

Rolf Dieter Brinkmann in seiner eigenen Schreibe

 
 

BRINKMANN, Rolf Dieter (1962): In der Grube. In: Dieter Wellershoff (Hg.) Ein Tag in der Stadt, S.205-276

BRINKMANN, Rolf Dieter (1968): Weißer Riese in der Luft,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.06.

 
 

Rolf Dieter Brinkmann in der Debatte

 

SELG, Olaf (2000): "Warum irgendwo Halt machen?".
Rolf Dieter Brinkmann zum 60.,
in: TAZ v. 15.04.

SCHÄFER, Frank (2000): Schrotti überalli.
Das Papier macht weiter: Am 16. April wäre Rolf Dieter Brinkmann 60 Jahre alt geworden, am 26. ist sein 25. Todestag,
in: Jungle World Nr.17 v. 19.04.

SCHÄFER, Frank (2000): Der Club des toten Dichters.
Mitte der Sechziger galt Rolf-Dieter Brinkmann als literarischer Hoffnungsträger. Zu dumm, dass er dann vor ein Auto lief,
in: Rolling Stone, Mai

KOISCHWITZ, Christine (2002): "In der Grube" - Last Exit Krefeld.
Die Hauptfigur von Rolf-Dieter Brinkmanns Erzählungen geht für einen Tag zurück in die Stadt, in der sie als Kind gelebt hat. Auch unsere Autorin hat sich aufgemacht in ihre eigene Vergangenheit,
in: Jetzt Nr.13 v. 25.03.

SCHUMACHER, Eckhard (2003): "...jetzt, jetzt, jetzt, ad infinitum!" Rolf Dieter Brinkmanns Poetologie. In: Derselbe: Gerade Eben Jetzt. Schreibweisen der Gegenwart, Frankfurt a/M: Suhrkamp, S.57-109

WEIDEMÜLLER, Melanie (2005): Der Schrei des Schmetterlings.
Rolf Dieter Brinkmann,
in: StadtRevue Köln, April

RÜDENAUER, Ulrich (2005): Der große Außenseiter.
Zum 65. Geburtstag des Dichters Rolf Dieter Brinkmann. Ein Porträt,
in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 13.04.

RÜDENAUER, Ulrich (2005): Das Banale, Alltägliche interessierten ihn.
Rolf Dieter Brinkmann, vor 30 Jahren ums Leben gekommen, ist eine mythische Figur der deutschen Pop-Literatur: Sein Weggefährte Ralf-Rainer Rygulla erinnert sich,
in: Frankfurter Rundschau v. 14.04.

SCHNITZLER, Mathias (2005): Das Ich im Kriegszustand.
Vor dreißig Jahren starb der deutsche Dichter Rolf Dieter Brinkmann in London,
in: Berliner Zeitung v. 21.04.

DOTZAUER, Gregor (2005): Sing doch mal'n obszönes Lied, Maleen!
Rolf Dieter Brinkmann, der lyrische Extremist: Zum 30. Todestag erscheinen unbekannte Tonaufnahmen und Gedichte,
in: Tagesspiegel v. 23.04.

 
 

Briefe an Hartmut 1974 - 1975 (1999)
Mit einer fiktiven Antwort von Hartmut Schnell

Reinbek:
Rowohlt Verlag

 
     
 

Pressestimmen

"Brinkmann war (...), wie er selbst konstatierte, ein «Einzelgänger». Die vom 3. Juni 1974 bis zum 21. März 1975 geschriebenen «Briefe an Hartmut» legen, wenn man sie daraufhin liest, ein Zeugnis ab von der beklemmenden Isolation des Rolf Dieter Brinkmann in Köln. Brinkmanns Briefpartner ist der Student Hartmut Schnell, der in Austin, Texas, lebt. Dort nahm Brinkmann Januar bis Mai 74 ein Gastlektorat wahr. Hartmut arbeitete an einer Magisterarbeit über Brinkmann. Diesem Umstand und Brinkmanns freundschaftlicher Offenheit haben wir es zu verdanken, dass der Autor die eigenen Bände Poem für Poem in assoziativen Skizzen erläutert, ihre Entstehungsbedingungen memoriert, auf Lektüren hinweist, Beweggründe offen legt oder Motive wie «Bewegung», «Orte», «Helligkeit», «Sprache», «Sex» hervorhebt. Wie nebenher stellt Brinkmann noch in diesen langen Passagen für den Magistranden Hartmut Schnell nicht nur eine Fundgrube für Brinkmann-LeserInnen aller Couleur her, sondern dank seiner unverwechselbaren Diktion ein para-künstlerisches Primärwerk."
(Florian Vetsch in der WochenZeitung vom 27.05.1999)

 
     
 
 

Rezensionen

VETSCH, Florian (1999): Rolf Dieter Brinkmann: Briefe an Hartmut,
in: WochenZeitung v. 27.05.

HENNIG, Hans Martin (1999): Ich pack das Weiß hier nicht.
Gedankenschlägereinen im Kopf. Posthume Korrespondenzen in Rolf-Dieter Brinkmanns "Briefen an Hartmut",
in: Freitag Nr.24 v. 11.06.

 
 

Rom, Blicke (1979)
Reinbek: Rowohlt Verlag

 
     
 

Pressestimmen

"Es entstehen Mappen und Collagebücher. Das eindrucksvollste dieser erst posthum veröffentlichten scrap books, die als Vorarbeiten zu einem neuen Roman angelegt waren, ist wohl »Rom, Blicke« (1979). Hier versucht er in Fotos, Postkarten, Quittungen, Stadtplänen, Collagen, Briefen an seine Frau Maleen sowie an Freunde und Kollegen, Tagebuch- und Lektürenotizen und fremden Texten seinen Aufenthalt in der Ewigen Stadt - er war 1972/73 Stipendiat der Villa Massimo - authentisch, möglichst eins zu eins abzubilden. Eine gigantische Hasslatte: »Schrotti überalli«. Kaum etwas hält seinem Exekutoren-Blick stand: nicht die Mit-Stipendiaten an der Villa Massimo, nicht die Linksintellektuellen, nicht der Kulturbetrieb, ein paar literarische Solitäre allerhöchstens - und seine Frau (...).
Rom wird zur Großmetapher für die verwesende Zivilisation, ihren äußeren wie inneren Zerfall, für das zum Untergang verurteilte Abendland. Selbst die einstmals so protegierte populäre Kultur mit allen ihren Weiterungen, einschließlich der Rockmusik, hat Anteil an der allgegenwärtigen »mentalen Verseuchung«. Nicht umsonst stehen jetzt die großen Kulturpessimisten John Cowper Powys, hans Henny Jahnn, Gottfried Benn und der späte Arno Schmidt auf seinem Lektüreprogramm."
(Frank Schäfer im Rolling Stone vom Mai 2000)

 
     
 
 

Das Buch in der Debatte

SCHÄFER, Frank (2000): Der Club des toten Dichters.
Mitte der Sechziger galt Rolf-Dieter Brinkmann als literarischer Hoffnungsträger. Zu dumm, dass er dann vor ein Auto lief,
in: Rolling Stone, Mai

 
   

Westwärts 1 & 2 (1975)
Erweiterte Neuausgabe im Jahr 2005

Reinbek:
Rowohlt Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Als »Westwärts 1 & 2« im Mai 1975 erschien, war dies ein Paukenschlag in der literarischen Öffentlichkeit: Der Autor war wenige Tage zuvor bei einem tragischen Verkehrsunfall in London ums Leben gekommen, und »Westwärts« war die erste Publikation, die das »enfant terrible« und Wunderkind der damaligen deutschsprachigen Literatur nach fünfjährigem Schweigen vorlegte. Seither hat dieser Lyrikband einen nahezu kanonischen Stellenwert in der neueren deutschen Literatur erlangt."

 
     
 
 
 

Vorabdruck

BRINKMANN, Rolf Dieter (2005): Chicago,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.04.

   

Rezensionen

WURSTER, Stephanie (2005):No ideas but in things.
Rolf Dieter Brinkmann: Westwärts 1 & 2,
in: fluter.de v. 15.04.

RÜHLE, Alex (2005): Wie Songs, wie eine Tür aufmachen.
Westwärts, Lesung, Archivmaterial: Rolf Dieter Brinkmann ist wieder da,
in: Süddeutsche Zeitung v. 16.04.

BÖTTIGER, Helmut (2005): Brinkmann: "Westwärts 1 & 2".
Neuauflage des Kultbuches zum 30. Todestages des Lyrikers,
in: DeutschlandRadio v. 22.04.

Infos zu: Helmut Böttiger - Autor der Single-Generation

Neu:
SCHÄFER, Frank (2005): Noch viel Betrieb in dieser Spielhalle.
Und alle Straßen leer: 30 Jahre nach seinem Unfalltod erscheinen der akustische Nachlass des Popdichters Rolf Dieter Brinkmann sowie sein Gedichtband "Westwärts 1 & 2" in einer erstmals vollständigen Ausgabe,
in: TAZ v. 23.04.2005

Infos zu: Frank Schäfer - Autor der Generation Golf
 
       
   

ACID (1969).
Neue amerikanische Szene
Berlin: Schlechtenwegen
(herausgegeben zusammen mit Ralf-Rainer Rygulla)

(1983 als
Rowohlt-Taschenbuch erschienen; 2004 auch im Kölner Area-Verlag erschienen)

 
   
     
 

Klappentext

"ACID - die vielgerühmte Dokumentation über die amerikanische Subkultur der Beatniks und Hippies."

Pressestimmen

"Was für ein literarischer Melting Pot. Was für eine Wucht. Und was für ein Optimismus. (...). Man lacht beim Lesen und beneidet (...) sie um ihren Glauben, mittels einer neuen Sensibilität, wie das Susan Sontag nannte, die Verhältnisse und sich selbst zum Tanzen zu bringen."
(Alex Rühle in der Süddeutschen Zeitung vom 17.08.2004)

 
     
 
       
   

Rezensionen

RÜHLE, Alex (2004): Himmelfahrt mit Schuhsohle.
Das größte Ding an diesem Tag ist der Tag selbst: "Acid" wurde neu aufgelegt",
in: Süddeutsche Zeitung v. 17.08.

 
       
   

Keiner weiß mehr (1968)
Neuausgabe im Jahr 2005

Reinbek:
Rowohlt Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Direkt wie das Leben: so ist der einzige Roman Rolf Dieter Brinkmanns. Wie kein anderer machte er Literatur zur unmittelbaren Mitteilung einer Erfahrung. Brinkmanns Schriften formulieren das Lebensgefühl einer Generation, die der Faszination von Beat, Film und Mode erlegen ist."

Stimmen zum Roman

"Formal entsteht durch die Verwendung der Warenweltvokabeln so etwas wie frühe Pop-Literatur, inhaltlich ist die Warenwelt für Brinkmann aber genau das Gegenteil von Pop, nämlich Symptom wiederaufbaudeutscher Spießigkeit. Für richtigen Pop (...) stehen für ihn dagegen Otis Redding oder die Rolling Stones.
Das erinnert an die Unterscheidung, die Diedrich Diederichsen zwischen Pop I und Pop II getroffen hat".
(aus: Moritz Baßler "Der deutsche Pop-Roman", 2002, S.165)

"Ich glaube, dass dieser Roman ganz wesentlich beeinflusst wurde von der voroffiziellen Literatur, von diesem neuen Underground-Ton. Es geht in dem Buch nämlich einfach um das obszöne Idiom. Das Manuskript Keiner weiß mehr war, als ich 1966 aus England zurück kam, fast fertig."
(Ralf-Rainer Rygulla in der Frankfurter Rundschau vom 14.04.2005)

"»Keiner weiß mehr« (1968), sein einziger Roman, hält die Stimmung auf den Straßen der BRD und in den Beziehungen der Menschen kurz vor den Studentenprotesten monomanisch intensiv fest."
(Mathias Schnitzler in der Berliner Zeitung vom 21.04.2005)

 
     
 
       
   

Das Buch in der Debatte

BAßLER, Moritz (2002): Kleine Geschichte des Markennamens in der deutschen Literatur. In: Derselbe: Der deutsche Pop-Roman. Die neuen Archivisten, München: Beck, S.160-166

 
   

Rolf-Dieter Brinkmann im WWW

www.brinkmann-literatur.de
 
   

weiterführende Links

 
     
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 17. September 2003
Update: 29. März 2013