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Bärbel Döhring: Zeugungsangst und Zeugungslust

 
       
     
       
   

Bärbel Döhring in ihrer eigenen Schreibe

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Zeugungsangst und Zeugungslust (1986).
Gespräche mit Männern über Fruchtbarkeit und Vaterschaft
(aufgezeichnet und kommentiert zusammen mit Brigitta Kreß)
Darmstadt/Neuwied: Sammlung Luchterhand (z.Z. vergriffen)

 
   
     
 

Klappentext

"Es scheint, als passiere es den Männern einfach, daß sie Vater werden. Es fällt ihnen schwer, an diesem Prozeß aktiv und bewußt teilzunehmen, der mit der Geburt weder beginnt noch abgeschlossen ist.
Die Vorgeschichte des Vater-Werdens, Wünsche und Ängste der Männer, ihr Verhältnis zum eigenen Körper und zu dem der Frauen, zu deren Fähigkeit, Kinder zu empfangen und auszutragen, zu der Macht, die Frauen damit erwächst - das sind blinde Flecken, sogar in der ziemlich breit geführten Diskussion über
»neue Väter«.

Bärbel Döhring und Brigitta Kreß haben eine notwendiges Gespräch begonnen. Einige Männer haben ihr Schweigen über »männliche Fruchtbarkeit« gebrochen. In eindrucksvollen Erzählungen geben sie Auskunft über »Zeugungsangst und Zeugungslust«, aber auch, von den Autorinnen behutsam kommentiert, über die Gründe dafür, warum dieses Thema bislang keines war."

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Gespräche mit Männern über Fruchtbarkeit und Kinderwunsch

Die Last der Erwartungen
Heinz, 42, Redakteur

Der schmerzhafte Umweg
Rolf, 29, Familienberater

Der Kompromiss
Matthias, 38, Schauspieler

Väter sind unwichtig
Karl, 40, Lehrer

Das Kind: Eine gemeinsame Erfahrung
Gert, 32, Pädagoge

Kommentare

Das Tabu männlicher Fruchtbarkeit

Mütter und Söhne

Kindheit und Wiederholung

Sexualität und Fruchtbarkeit

Schlussfolgerungen

Zitat:

Entstehungskontext des Buches

"Nicht unwesentlich für unseren Erfahrungs- und Arbeitsprozeß war das gesellschaftliche Klima, das Frauen wieder alleine die Verantwortung für die Fruchtbarkeit beider Geschlechter aufbürden möchte. Damit sind Bestrebungen gemeint, Frauen wieder auf Familie festzulegen und darüber ihre Förderung im Beruf zu vernachlässigen und die Diskussion um eine Verschärfung des Paragraphen 218, also die beabsichtigte Änderung der Finanzierung von Schwangerschaftsabbrüchen durch die Krankenkassen."

 
     
 
       
     
   

Rezensionen

ACKERMANN, Susanne (2004): Männliche Unfruchtbarkeit,
in: Psychologie Heute, April

Susanne ACKERMANN hebt hervor, dass die Rolle des Vaters beim Kinderkriegen lange Zeit unbekannt war. Nach Meinung der Autorinnen sei inzwischen der Zeugungsvorgang erforscht, doch sei die männliche Fruchtbarkeit weiterhin ein blinder Fleck.

"Auf der Basis psychoanalytischer und soziologischer Literatur untersuchen die Autorinnen (...) die Vater-Sohn- und Mutter-Sohn-Beziehung, behandeln Aspekte von Kindheit und Wiederholung und gehen schließlich ausführlich auf den Zusammenhang zwischen Sexualität und Fruchtbarkeit ein,"

erläutert Susanne ACKERMANN den Ansatz der Autorinnen, die die Interviews mit den Männern kommentieren.

 
   

Literatur zur damaligen Debatte

MÜNKEL, Wilma - Bevölkerungsrückgang als Folge veränderten generativen Handelns des Mannes
 
   

Weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 30. August 2014