[ Autoren der Single-Generation ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Eberhard Rathgeb: Inventur & Schwieriges Glück

 
       
     
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Eberhard Rathgeb in seiner eigenen Schreibe

     
       

    RATHGEB, Eberhard (1997): Schlitzrock ohne Schatten,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.09.

    Rezension des Romans Ein kurzes Buch über die Liebe von Jochen SCHIMMANG.

    RATHGEB, Eberhard (2006): Die Lasten im Lebensbund.
    Eine empirische Untersuchung zeigt, wie weit es mit der Gleichheit von Mann und Frau gekommen ist,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.04.

    Eberhard RATHGEB referiert einen Artikel von Florian SCHULZ und Hans-Peter BLOSSFELD zur Frage Wie verändert sich die häusliche Arbeitsteilung im Eheverlauf? Die Wissenschaftler haben zwischen 1988 und 2002 kinderlose Ehepaare zur Hausarbeit befragt. Das Ergebnis:

    "Die Chance der Frau, ihren Mann zur Hausarbeit heranzuholen, steigt, wenn das erste Kind spät geboren wird: Die Ehepaare haben dann Zeit gehabt, sich in partnerschaftliche Beziehungen einzuüben. Mehr Kinder machen das Dilemma mit den Männern daheim aber auch nicht besser."

    Spätgebärende haben es also leichter!

    RATHGEB, Eberhard (2006): David Schnarchs Bett-Ratgeber.
    Was Schröder-Fischer-Wulff falsch machen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.06.

    RATHGEB, Eberhard (2006): Der Eva-Knall.
    Warum Eva Hermans Hausfrauen-Buch doch auch sein Gutes hat,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.09.

     
           
       
    Eberhard Rathgeb: Porträts und Gespräche
     
       
    Bericht über die Fernbeziehung von Iris RADISCH und Eberhard RATHGEB:

    "In der Soziologie nennt man das Spagatfamilie. Der Soziologe Ulrich Beck hat diesen Begriff in den 80er Jahren geprägt. In diesem Spagat, ein Leben auf zwei Städte aufzuteilen, sieht er die Gefahr, dass die Ehe in die Brüche geht. Er hält die Fernbeziehung für den ersten Schritt zur Scheidung. Doch heute wird das meistens unfreiwillige Lebensmodell fast zur Normalität. Es ist immer unwahrscheinlicher, den passenden Arbeitsplatz in der Nähe zu finden."

     
           
       

    Schwieriges Glück (2007).
    Versuch über die Vaterliebe
    München: Hanser

     
       
         
     

    Klappentext

    "Ein Vater meldet sich zu Wort - in einer Debatte um die Familie, in der bisher von Vätern und deren ganz persönlichen Erfahrungen mit Familie und Kindern nicht die Rede war. Eberhard Rathgeb zeigt, dass auch die Väter sich bemühen müssen, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Und er erzählt so, wie man vom Persönlichsten sprechen muss: ausgehend von der eigenen Erfahrung. Ein Buch nicht nur für Väter, sondern auch für die Mütter, die etwas wissen wollen über den Mann, mit dem sie eine Familie gründen."

     
         
     
           
       

    Vorabdruck

    Neu:
    RATHGEB, Eberhard (2007): Über Väter.
    Annäherung an eine Wesen, das in den gegenwärtigen Debatten um Kind und Karriere im Schatten steht,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.08.

    Eberhard RATHGEB erzählt vom Schicksal der Väter in Patchworkfamilien:

    "Am Rande der schmalen Wiese liegt ein bescheidenes altes Haus. Das Haus hat blaue Fensterläden. In dem Haus wohnt ein fünfzigjähriger Mann alleine. Der Mann hat vier Kinder von zwei Frauen. Ich kenne hier auch Männer, die fünf Kinder von einer Frau haben oder sechs Kinder von zwei Frauen. Ich habe ein Kind von einer Frau und stehe deswegen mit solchen kinderreichen, kinderstreunenden Männern nicht auf der gleichen Höhe. Die Kinder wohnen aber nicht bei ihm, dem Mann in dem Haus am Rand der schmalen Wiese. Er holt sie nur an festgelegten Tagen der Woche zu sich und unternimmt dann etwas mit ihnen. Die Kinder leben im Grunde alle bei ihren Müttern und deren neuen Männern, den Liebhabern."

     
       

    Rezensionen

    FUHR, Eckhard (2007): Trilogie der Lebenskunst.
    Die Autoren Eberhard Rathgeb, Christine Eichel und Klara Obermüller suchen Familienwerte,
    in:
    Welt v. 10.08.

    "Rathgeb gehört zu den Vorreitern einer neuen Familienliteratur, die den Verfall von traditionellen Familienstrukturen nicht einfach beklagt oder ihn als Voraussetzung für den Aufbruch in ein Reich individueller Freiheit feiert. Diese Polarität hat sich im Sein und im Bewusstsein längst aufgelöst. Die Ökonomie hat die traditionelle Familie gefressen, nicht aber die emotionalen Energien, die schöpferisch und zerstörerisch Familienbeziehungen prägen. Wenn Kinder geboren, wenn Eltern pflegebedürftig werden und sterben, ist der athletische Individualismus der Selbstverwirklichung am Ende. Er ist auch völlig uninteressant. Erst wer die vertikale Dimension der Generationenfolge spürt, erfasst das Leben in seiner ganzen Pracht, in seinem ganzen Elend. Menschen eines bestimmten Alters, sagen wir zwischen vierzig und fünfzig, bekommen heute die Vertikale besonders heftig zu spüren. Sie haben lange Zeit in ihren horizontalen Netzwerken gelebt, bekamen spät Kinder und müssen, während der Nachwuchs eigentlich die gesamte Aufmerksamkeit fordert, sich um ihre hoch betagten Eltern kümmern. Aus gelernten Individualisten müssen opferbereite Familientiere werden", doziert Eckhard FUHR über die Sandwich-Generation.

    SUSSEBACH, Henning (2007): Vaterseelenallein.
    Eberhard Rathgeb hat, ohne Brei zu verkleckern, das ultimative Vaterbuch geschrieben. Und kein Wort über Windeln verloren!
    in: Die ZEIT Nr.41, Literaturbeilage v. 04.10.

    Neu:
    SCHMIDT, Christopher (2007): Und der Vater blicket stumm auf dem runden Tisch herum.
    Pendelbeziehung, Patchworkfamilie, Paartherapie: Eberhard Rathgeb möchte das moderne Beziehungsschlamassel unter einen alten Hut bringen und frönt der Sehnsucht nach Sakrament und Schicksal,
    in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 09.10.

     
           
       

    Inventur (2003).
    Deutsches Lesebuch 1945 - 2003
    (zusammen mit Norbert Niemann)
    München: Hanser

     
       
         
     

    Klappentext

    "Was ist geblieben von fünfzig Jahren deutschsprachiger Literatur? Norbert Niemann, Schriftsteller, und Eberhard Rathgeb, Kritiker, stellen zusammen, was heute noch Sprengkraft besitzt, und lassen weg, was nur noch museal wirkt. Mit ihrer Auswahl und ihren Kommentaren, mit berühmten und vergessenen Namen setzen sie neue Akzente. Die Kombination aus Originaltexten, Einführungen zu den Autoren und konzentrierter Epochendarstellung ergibt ein spannendes Lesebuch."

    Pressestimmen

    "Interessanterweise sind jene Abschnitte die anregendsten, in denen die Herausgeber beispielhafte Auszüge von Soziologen und Philosophen einbezogen haben. Und die vor allem deshalb, weil deren Texte auch auf kurzer Strecke prägnanter zur These zusammenschließen. Da wird jedesmal ein kleines Fenster aufgetan, durch das man schlagartig einen Blick auf die Mentalitätsgeschichte der Bundesrepublik gewinnt".
    (Ijoma Mangold in der Süddeutschen Zeitung vom 01.12.2003)

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    LÜTZELER, Paul Michael (2003): Wo sind wir jetzt?
    "Inventur" - ein deutsches Lesebuch der Nachkriegsliteratur setzt neue, erhellende Akzente,
    in: Die ZEIT Nr.42. Literaturbeilage v. 09.10.

    KRUMBHOLZ, Martin (2003): Feldherren auf Maulwurfshügeln.
    "Inventur": Ein nicht ganz unparteiischer Rückblick auf beinahe sechzig Jahre Gegenwartsliteratur,
    in: Frankfurter Rundschau v. 29.10.

    "In die »Debütantendisco« wollen die Herausgeber die Leser künftiger Jahrzehnte nicht entführen; vielleicht ist deswegen die sogenannte Popliteratur, bis auf den unvermeidlichen Guru Diedrich Diederichsen, der bei Goetz übrigens Neger Negersen heißt, eher schmal repräsentiert.
    (...). In der Zeitspanne 1971 - 1979, die etwas kryptisch »Die Stunde des Korrektors« heißt, wurde doch kaum ein Buch leidenschaftlicher und folgenreicher rezipiert als
    Mars von Fritz Zorn (...). Dass es fehlt, kann wohl nur ein sträfliches Versehen sein, zumal die Inventur nicht auf Literarizität im engeren Sinn abhebt, sondern darauf, dass »Wirklichkeit anders und folgenreich beschrieben« wird", bemängelt Martin KRUMBHOLZ.

    MANGOLD, Ijoma (2003): Das Meer in handlichen Phiolen.
    Norbert Niemanns und Eberhard Rathgebs "Inventur" der deutschen Literatur nach 1945,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 01.12.

     
       

    Das Buch in der Debatte

    FUHR, Eckhard (2004): Literatur-Inventur.
    Deutsche Momente,
    in: Welt v. 22.10.

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 11. Februar 2004
    Update: 18. April 2015