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Eva Herman: Das Eva-Prinzip

 
       
     
       
   
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    Eva Herman in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    HERMAN, Eva (2006): Die Emanzipation - ein Irrtum?
    Die Deutschen sterben aus – und das könnte daran liegen, dass der Feminismus die Frauen zwischen widersprüchlichen Rollenanforderungen zerrieben und für die Mutterrolle unbrauchbar gemacht hat. So lautet die provokante These einer berufstätigen Mutter,
    in: Cicero, Mai

     
           
       

    Eva Herman im Gespräch

     
       

    FOCUS (2006): "So habe ich's nie gesagt".
    Eva Herman wehrt sich gegen verkürzte Zitate und insistiert auf der Eigenart der Geschlechter,
    in: Focus Nr.37 v. 11.09.

    BOPP, Lena (2008): "Ich bin immer erst an mir gescheitert".
    Sieben Monate ließ sich Eva Herman nach ihrem Rauswurf bei Kerner nicht blicken. Nun ist sie wieder da und hält an alten Thesen fest - nicht nur in ihrem neuen Buch,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.05.

     
           
       

    Eva Herman in der Debatte

     
       
    DAS MAGAZIN-Titelgeschichte: Auf zu neuen Ufern?
    Vom Risiko des Seitenwechsels

    DAS MAGAZIN (2007): Seitenwechsel.
    Wenn Prominente plötzlich ihr Image oder gleich ihre Grundsätze ändern, fällt das auf. Hier eine kleine Liste freiwilliger Wendemanöver aus der letzten Zeit,
    in: Das Magazin, Januar

    U.a. über Eva Herman: "Bildschirm - Herd
    Die Moderatorin, 48, die eine mustergültige TV-Karriere hingelegt hat, profilierte sich bekanntlich unlängst als leidenschaftliche Emanzipationskritikerin. In ihrem Buch
    »Das Eva-Prinzip« erklärt sie den beruflichen Ehrgeiz der Frauen als Grund für den Zerfall von Familien und plädiert für die Rückkehr zur klassischen Rollenverteilung.
    Die ARD schickte sie folgerichtig nach Hause: Im August wurde bekannt, dass sie nicht mehr zum
    »Tagesschau-Team« gehört, bei dem sie 1989 begonnen hatte."

    MÖLLER, Barbara (2007): Wann ist ein Mann ein Mann?
    Die Moderatorin stellte ihr Buch "Das Prinzip Arche Noah" vor, das nahtlos an "Das Eva-Prinzip" anschließt. - Eine Ansichtssache,
    in: Hamburger Abendblatt v. 07.09.

    ERDMAN, Lisa (2007): Eva Herman und die Mütter unter Hitler,
    in: Spiegel Online v. 07.09.

    DORN, Thea (2007): Endlich Zeit für Apfelkuchen.
    Ihre Aussagen zur Nazi-Zeit haben NDR-Moderatorin Eva Herman den Job gekostet. Dass der Sender so lange an ihr festhielt, ist  bemerkenswert. Schließlich t es schon früher Anlass gegeben, an der freiheitlichen Einstellung der Moderatorin zu zweifeln,
    in: Spiegel Online v. 09.09.

    CLAUß, Ulrich (2007): Eva Herman: Es war nicht alles schlecht, manches aber Blödsinn,
    in: Welt v. 10.09.

    EHRENBERG, Markus (2007): Eva Herman - die Unverbesserliche.
    Nach fast 20 Jahren beendet der NDR seine Zusammenarbeit mit Eva Herman. Äußerungen über die Familienpolitik der Nazi-Zeit haben der Talk-Moderatorin den Job gekostet,
    in: Tagesspiegel v. 10.09.

    HANFELD, Michael (2007): Vertreibung aus dem Paradies,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.09.

    HILDEBRANDT, Antje (2007): Die Mutterkreuzzüglerin,
    in: Frankfurter Rundschau v. 10.09.

    LANG, Susanne (2007): Es war nichts gut an Eva.
    Eva Herman findet nicht alles gut am Dritten Reich. Aber die "Wertschätzung der Mutter", die sei ganz gut gewesen. Dem NDR reicht es nun: Herman ist gefeuert,
    in: TAZ v. 10.09.

    SCHNEEBERGER, Ruth (2007): Die Eva-Falle.
    Dem NDR sei Dank: Moderatorin Eva Herman darf sich nun endlich dem widmen, was sie anderen Frauen als Paradies schon lange empfohlen hat: Haus und Heim,
    in: sueddeutsche.de v. 10.09.

    SEIBEL, Andrea (2007): Eva Herman und die komplizierte Wirklichkeit,
    in: Welt v. 10.09.

    ZÖLLNER, Abini (2007): Eine deutsche Mutter.
    Eva Herman lobt die Familienpolitik der Nazis. Der NDR trennt sich nun von ihr,
    in: Berliner Zeitung v. 10.09.

    LAU, Mariam (2007): Eva Herman: Immer mit der Hand am Selbstauslöser,
    in: Welt v. 11.09.

    STEINFELD, Thomas (2007): Entfesseltes Geplapper.
    Eva Herman ist mit ihren freundlichen Bemerkungen zur nationalsozialistischen Familienpolitik keineswegs aus ihrer Rolle gefallen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 11.09.

    MAYER, Susanne (2007): Ausgeplappert.
    Eva Herman hat drei Wörter zu viel gesagt und soll büßen,
    in: Die ZEIT Nr.38 v. 13.09.

    "Praktische Wertschätzung für Frauen und ihre Kinder wurde in Deutschland übrigens politisch erstmals im Müttermanifest gefordert. Von der Frauenbewegung. Antje Vollmer hat unterzeichnet, 1986. Und das Heim als Sakralraum, in dem Eva Herman die Mutterschaft als Götzendienst inszeniert – das ist, ihr Missverständnis, gar nicht so Nazi, sondern Biedermeier. Ein Depressionssymptom. Abschottung nach außen nach gescheiterter Revolution. Man sieht es auf alten Ölschinken: Sie stickt, er thront, es lächelt. Keiner rührt sich. Es herrscht Totenstille", meint Susanne MAYER.

    SCHULLER, Moritz (2007): Antifa-Eva.
    Und ewig lockt der Nazivergleich: Was der Fall Herman über unseren Umgang mit der Vergangenheit sagt,
    in: Tagesspiegel v. 14.09.

    "Die Debatte, die seit einiger Zeit in Deutschland geführt wird, wäre noch vor nicht einmal 20 Jahren als faschistisch und NPD-nah gebrandmarkt worden. Die Forderung nach mehr deutschen Kindern hätte vor wenigen Jahren niemand ungestraft erheben können. Heute gilt das nicht als reaktionär, sondern wird, als Vorschlag zur Rettung der deutschen Sozialsysteme, zu einem geradezu progressiven Politprojekt. Wer heute in Deutschland mehr Kinder fordert, ist kein nazistischer Arierzüchter, sondern sitzt im Bundestag",

    behauptet SCHULLER. Tatsächlich forderten vor etwas mehr als 20 Jahren genau das die Grünen in ihrem Müttermanifest. Damals wie heute hatten die Akademikerinnen - nach Meinung der Neubürgerlichen - zu wenig Kinder. Alle Themen, die heute auf der Agenda stehen, wurden bereits vor über 20 Jahren diskutiert.

    Dass dies in Vergessenheit geraten konnte, scheint eines der Erfolgsgeheimnisse der gegenwärtigen vergangenheitsvergessenen Debatte zu sein. Man wüsste dann nämlich, dass es die damals regierenden Christdemokraten waren, die jene Politik, die heute von Ursula von der LEYEN vertreten wird, mit allen Mitteln verhindert haben.

    Die Behauptung, dass der Nationalsozialismus daran schuld sei, dass nicht schon früher eine bevölkerungsbewusste Familienpolitik betrieben wurde, ist offensichtlich eine Entlastungsstrategie der Konservativen, die sich sonst fragen lassen müssten, warum sie bis zuletzt hartnäckig an einer Klientelpolitik für dahinschwindende Milieus festgehalten hat.

    Sie eignet sich zudem ausgezeichnet, um Kinderlosen den schwarzen Peter zuzuschieben. Sonst müsste man ja darüber sprechen, dass es der Kulturkampf zweier Eliten war, der eine fortschrittliche Familienpolitik verhindert hat.

    Dass die Methode Houellebecq, wie die Normalisierungsstrategie bereits vor 5 Jahren hier genannt wurde,  immer noch funktioniert, ist vor allem den Grünen und der SPD zu verdanken, denn sie argumentieren in der familienpolitischen Debatte mehr als defensiv.

     Warum Rot-Grün keinerlei Interesse daran hat, die Versäumnisse der CDU/CSU in den Mittelpunkt der Debatte zu stellen, das wäre eine spannende politikwissenschaftliche Frage. Es würde möglicherweise einen stillschweigenden Konsens in der bevölkerungspolitischen Frage aufdecken, und daran hat keine der genannten Parteien ein Interesse. Schließlich sollen die Kosten der Versäumnisse andere tragen.

    Im Buch Die Single-Lüge werden die Folgen dieses verhängnisvollen Kulturkampfes aufgezeigt.

    GRAWERT-MAY, Erik von (2007): Inquisition,
    in: DeutschlandRadio v. 19.09.

    Der 68er GRAWERT-MAY verteidigt Eva HERMAN gegen ihre Kritiker.

    TÖNNIES, Sibylle (2007): Eine Last, die keiner sieht.
    Die Ansichten Eva Hermans zur Familienpolitik der Nazis haben die Nation entsetzt. Warum eigentlich?
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 30.09.

    Die 68erin Sibylle TÖNNIES, Enkelin des Gemeinschaftsideologen Ferdinand TÖNNIES, verteidigt Eva HERMAN und bekennt, dass sie sich die Mutterkreuz-Ideologie zurück gewünscht hat:

    "Meine Kinder sind in den siebziger und achtziger Jahren geboren, in denen die Fortpflanzung suspekt war. Die Abtreibung wurde höher geachtet. Ich habe in dieser Zeit sechs Kinder zur Welt gebracht und wurde in meinem Freundeskreis als Karnickel oder Gebärmaschine bezeichnet. Ich muss bekennen, dass ich damals (...) gedacht habe: Wo ist eigentlich das Mutterkreuz geblieben?"

    FARIN, Tim (2007): "Nazi-Karte sichert Aufmerksamkeit".
    Gespräch mit dem Sozialpsychologen Harald Welzer,
    in: stern.de v. 10.10.

    THOMANN, Jörg (2007): Rausschmiss bei Kerner.
    Wie Eva Herman den Fernsehtod starb,
    in: faz.net v. 10.10.

    EHRENBERG, Markus/WANDT, Lisa/POHLMANN, Sonja (2007): Einstürzende Elbrücken.
    Viel Aufregung um Kerners Talk, einen gebetenen Gast und einen Rauswurf,
    in: Tagesspiegel v. 11.10.

    FRANK, Arno/DENK, David/LANG, Susanne (2007): Was war denn da los?
    Was ist eigentlich eine Talkshow? Und muss ich Eva Herman als guter Katholik unterstützen? Fragen zu Eva, Antisemitismus und Autobahnen,
    in: TAZ v. 11.10.

    STILLE, Lana (2007): Eva und die Autobahn.
    Eva Herman hat bei Kerner weder kluge Dinge gesagt noch Missverständnisse ausgeräumt. Den Talkshow-Rauswurf hat sie aber souverän gemeistert,
    in: TAZ v. 11.10.

    ZIELCKE, Andreas (2007): Unredliche Selbstgerechtigkeit.
    Der Umgang mit Eva Herman verkennt die deutsche Gretchenfrage: Wie verrät sich braunes Denken?
    in: Süddeutsche Zeitung v. 11.10.

    JÄHNER, Harald (2007): Die Johannes-B.-Kerner-Familie,
    in: Berliner Zeitung v. 12.10.

    Harald Jähner kritisiert in einem Leitartikel den Talkshow-Rauswurf von Eva HERMAN und sieht die Motive dafür in der Infragestellung des Showbetriebs durch die bevölkerungspolitische Haltung von HERMAN:
                "Offenbar ist es gerade ihren Kollegen aus der Witzel- und Quasselbranche besonders unerträglich, wenn sie behauptet, eine Gesellschaft, die so wenig Kinder bekommt wie unsere, sei in ihrem Inneren zutiefst unglücklich und verängstigt. Das trifft den Daseinszweck der Unterhaltungsbranche."

    EHRMANN, Sarah (2008): Hilfe, die Geschlechter werden abgeschafft!
    Frauen sollten selbstloser sein, findet Eva Herman - und bringt ein neues Buch heraus: "Das Überlebensprinzip". Einen neuen Vergleich hat sie auch schon parat,
    in: sueddeutsche.de v. 05.05.

    RENZ, Gabriele (2008): Die Prinzipien-Reiterin.
    Eva Herman stellt ein Buch vor,
    in: Frankfurter Rundschau v. 06.05.

    Neu:
    EMMA (2012): Die Verschwörung der Maskulisten,
    Frauenhass,
    in: Emma, Frühling

    Die Zeitschrift Emma stellt die Wortführer der antifeministischen Männerbewegung vor: Volker ZASTROW, Patrick BAHNERS, Michael KLONOVSKY, Gerhard AMENDT, Matthias MATUSSEK und Martin van CREVELD sowie ihre "Mittäterinnen in der 2. Reihe": Eva HERMAN, Christine EICHEL, Gabriele KUBY und Monika EBELING.  

     
           
       

    Das Prinzip Arche Noah (2007).
    Warum wir die Familie retten müssen
    Pendo Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Hohe Scheidungsraten, verwahrloste Kinder, gewaltbereite Jugendliche, all das ist kein Zufall. Mittlerweile wird uns bewusst, dass eine Gesellschaft, die ihre sozialen Werte verliert, auf Dauer nicht funktionieren kann. Mit dem Prinzip Arche Noah knüpft Eva Herman engagiert an die Leitdebatten der Gegenwart an. Sie trägt die Fakten zusammen, erläutert die Diagnosen, und sie entwickelt Perspektiven einer Überlebensstrategie, die den Menschen und seine Bedürfnisse nach Orientierung, Verlässlichkeit und Liebe ernst nimmt. Denn »Familie« ist weit mehr als nur eine tradierte Form des Zusammenlebens – sie ist der soziale Kitt unserer Gesellschaft, ohne den wir verarmen werden."

     
         
     
           
       

    Das Buch in der Debatte

    MOHR, Reinhard (2007): Rette sich, wer kann!
    Sie hat das "Eva-Prinzip" abgewickelt - mit ihrem neuen Buch rettet sich Familienstrategin Eva Herman nun auf die Arche Noah. Mit dabei: ein eiserner Rest echter Männer und wahrer Frauen. Ihr Kurs ist klar - und mal wieder komplett daneben,
    in: Spiegel Online v. 05.09.

    TEUWSEN, Peer (2007): "Die Frau kann mehr als der Mann".
    Die ehemalige «Tagesschau»-Sprecherin Eva Herman ergreift in ihrem neuen Buch Partei für die unterdrückten Männer, spricht über ihren Glauben und wettert gegen den Krippenzwang,
    in: Weltwoche Nr.36 v. 06.09.

    BOERDNER, Sonja (2007): Der weise Plan.
    Neues Buch, alte Mission: Eva Herman rettet die Familie,
    in: Märkische Allgemeine v. 07.09.

    MEIER, Simone (2007): Ein schön naives Manifest des Gluckenterrors.
    Eva Herman hat ein neues Buch geschrieben. Und ist mit «Das Prinzip Arche Noah» nach dem Supermammi auch noch zur Superchristin geworden,
    in: Tages-Anzeiger v. 08.09.

    EHRENBERG, Markus (2007): Eva Herman - die Unverbesserliche.
    Nach fast 20 Jahren beendet der NDR seine Zusammenarbeit mit Eva Herman. Äußerungen über die Familienpolitik der Nazi-Zeit haben der Talk-Moderatorin den Job gekostet,
    in: Tagesspiegel v. 10.09.

    HANFELD, Michael (2007): Vertreibung aus dem Paradies,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.09.

    HILDEBRANDT, Antje (2007): Die Mutterkreuzzüglerin,
    in: Frankfurter Rundschau v. 10.09.

    LANG, Susanne (2007): Es war nichts gut an Eva.
    Eva Herman findet nicht alles gut am Dritten Reich. Aber die "Wertschätzung der Mutter", die sei ganz gut gewesen. Dem NDR reicht es nun: Herman ist gefeuert,
    in: TAZ v. 10.09.

    SCHNEEBERGER, Ruth (2007): Die Eva-Falle.
    Dem NDR sei Dank: Moderatorin Eva Herman darf sich nun endlich dem widmen, was sie anderen Frauen als Paradies schon lange empfohlen hat: Haus und Heim,
    in: sueddeutsche.de v. 10.09.

    ZÖLLNER, Abini (2007): Eine deutsche Mutter.
    Eva Herman lobt die Familienpolitik der Nazis. Der NDR trennt sich nun von ihr,
    in: Berliner Zeitung v. 10.09.

    STEINFELD, Thomas (2007): Entfesseltes Geplapper.
    Eva Herman ist mit ihren freundlichen Bemerkungen zur nationalsozialistischen Familienpolitik keineswegs aus ihrer Rolle gefallen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 11.09.

    ESCH, Christian (2007): Die Frauen haben's verbockt.
    Eva Herman kritisiert in "Das Prinzip Arche Noah" die Familienpolitik und wieder mal ihr eigenes Geschlecht,
    in: Berliner Zeitung v. 01.10.

    Für "Eva Hermans neues Buch gilt, dass vieles darin schlecht ist, der Inhalt zum Beispiel. Andererseits ist manches daran auch gut, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter", meint Christian ESCH.

     
           
       

    Das Eva-Prinzip (2006).
    Für eine neue Weiblichkeit
    (unter Mitarbeit von Christine Eichel)

    Pendo Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Eva Herman plädiert für eine Rückkehr zur traditionellen Wahrnehmung der Geschlechter, um die Familie und damit die ganze Gesellschaft vor dem Aussterben zu bewahren. Zurück in die Steinzeit? Nur auf den ersten Blick. Auf der Suche nach Bestätigung haben sich die Frauen in eine männliche Rolle drängen lassen, angriffslustig, aggressiv, zu Teilen selbstherrlich, und nun haben sie auch den letzten Schritt vollzogen: Sie wollen nicht mehr gebären. Der Schlüssel zur Änderung der dramatischen gesellschaftlichen Situation sind die Frauen, erklärt Eva Herman überzeugend. Deshalb ist es das zentrale Anliegen des Buches, Frauen ihre Weiblichkeit neu entdecken zu lassen. Am Beispiel ihres eigenen Lebens stellt sie die entscheidenden Fragen: Was macht mich glücklich? Ist das Spaßprinzip alles? Was bleibt, was gibt meinem Leben Halt und Sinn? Ein mutiges, überzeugendes Buch, das das Leben jeder Frau verändern wird – und vielleicht auch das Leben einiger Männer."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    SCHMIDT, Renate (2006): Die Tränen des Muttertiers.
    Seit heute liegt Eva Hermans Entwurf der "neuen Weiblichkeit" auch in Buchform vor: "Das Eva Prinzip". Ex-Familienministerin Renate Schmidt hat es bereits gelesen - und ist entsetzt über dieses "Barbiepuppen-Weltbild"
    in: TAZ v. 08.09.

    RATHGEB, Eberhard (2006): Der Eva-Knall.
    Warum Eva Hermans Hausfrauen-Buch doch auch sein Gutes hat,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.09.

    STEINFELD, Thomas (2006): Die Vorlautsprecherin.
    Ein Produkt der Emanzipation: Eva Herman und ihr Buch "Das Eva-Prinzip",
    in: Süddeutsche Zeitung v. 13.09.

     
       

    Eva Hermans antifeministisches Manifest in der Debatte

    LODDE, Eva (2006): Evas antifeministisches Manifest.
    Die Emanzipation ist gescheitert. Frauen sind keine richtigen Frauen mehr, Männer wenden sich frustriert vom Familienleben ab: Im Magazin "Cicero" rechnet "Tagesschau"-Moderatorin Eva Herman scharf mit der Frauenbewegung ab,
    in: Spiegel Online v. 26.04.

    Sie heißen Philip LONGMAN und schreiben über die Rückkehr des Patriarchats oder sie heißen Alison WOLF und Susanne GASCHKE, dann machen sie den Feminismus für den demografischen Niedergang verantwortlich. Eva HERMANN reiht sich nahtlos ein in diese Argumentationslinie.

    MOHR, Reinhard (2006): Mutteralarm in Deutschland.
    Eine Hölle namens Familie,
    in: Spiegel Online v. 28.04.

    "Es gibt kein Zurück in eine vermeintlich heile Welt, sondern nur die Suche nach neuen Formen und Kombinationen. Phantasie ist gefragt statt simpler Nostalgie, Kreativität statt reaktionärem Kitsch", meint Reinhard MOHR.

    SCHMITT, Cosima (2006): Vom Glück des Stillens.
    Im "Cicero" beschwört Eva Herman ihre Geschlechtsgenossinnen, die Emanzipation links liegen zu lassen und sich wieder auf das Glück zu besinnen, das aus ihrem gebärfreudigen Becken kommt,
    in: TAZ v. 28.04.

    ZUCKER, Renée (2006): Da staunt die Feministin!
    Ist Eva Hermans "Cicero"-Artikel ein Coup des Patriarchats? Haben die Neocons sie losgeschickt, den Feminismus zu schleifen? SPIEGEL-ONLINE-Autorin und Mutter Renée Zucker ahnt Böses. Und weiß: Frauen gehören an den Unruhe-Herd,
    in: Spiegel Online v. 28.04.

    "Nun ist sie nicht die Erste, die sich diese Frage stellt, ihre Gedanken sind weder originell noch anregend. Sie sind vielmehr ein Aufguss der Ideen Philip Longmans, jenes Fellows des Neocon-Think-Tanks »New America Foundation«, der seinem Buch über den Bevölkerungsrückgang in westlichen Gesellschaften »The Empty Cradle« einen auch hierzulande in einschlägigen Kreisen andächtig zitierten Aufsatz folgen ließ, in dem er die Rückkehr des Patriarchats voraussagte", meint Renée ZUCKER.

    FRANCK, Julia (2006): Lust am Leben.
    Die Demokratie fördert den Anspruch, alles zur selben Zeit haben zu wollen,
    in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 29.04.

    Die Schriftstellerin Julia FRANCK verteidigt den Feminismus gegen seine Verächter:

    "Die Werte, die Demokratie und Emanzipation geschaffen haben, sind für mich zweifellos große, ohne sie hätte ich keinerlei Bildung erfahren und könnte mir wohl kaum aussuchen, mit welchem Mann oder welcher Frau ich heute mein Bett und meine Gedanken teile.
              
     (...). Mit meinem Beruf ernähre ich meine Kinder. Würde ich es nicht tun, könnte es kein Vater, sondern läge ich dem Staat auf der Tasche.
    (...).
              
     Selbst Tochter einer ehemals berufstätigen, alleinstehenden Mutter und schließlich über Jahrzehnte von der Sozialhilfe lebenden Frau, möchte ich darauf hinweisen, dass ich die Zeit, in der meine Mutter gearbeitet hat als eine weit fröhlichere und stärkere in Erinnerung habe, als die Zeit danach. Um die Wahrheit zu sagen, ich empfand es als Zumutung eines Tages von früh bis spät einer Mutter ausgesetzt zu sein, deren beruflicher Weg abgebrochen war, die mir unglücklich erschien und die mir keine neuen Schuhe und auch keine Schulbücher kaufen konnte."

    KRAMM, Jutta (2006): Der Mutter-Mythos.
    Deutschlands Patriarchen kämpfen ihre letzte Schlacht. Sie wollen, dass die Frauen das Land retten - und mit den Kindern zu Hause bleiben,
    in: Berliner Zeitung v. 29.04.

    KULLMANN, Katja (2006): Rodeo der Rollenbilder.
    Der Angriff auf die Emanzipation als Teil einer reaktionären Bewegung,
    in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 29.04.

    Wer sich wie Katja KULLMANN über die immer lauter werdenden Rufe, dass Frauen gefälligst wieder an den Herd zurück sollen, aufregt, dann aber die nationalkonservativen Dramatisierungen des Geburtenrückgangs übernimmt, der muss sich vorhalten lassen, dass er längst Teil der reaktionären Bewegung geworden ist. KULLMANN schreibt:

    "Die Geburtenrate in Deutschland sinkt seit zwei Jahrzehnten, auf statistisch nunmehr 1,35 Kinder je Frau. Mindestens 2,2 Kinder müssten es sein, um die Sozialsysteme zu erhalten. Väter beteiligen sich nur zu 1,8 Prozent an der Elternzeit. Deutschland hinkt im europaweiten Vergleich beschämend hinterher, was die staatliche Kleinkinderbetreuung angeht. 40 Prozent der Akademikerinnen entscheiden sich auch aus diesem Grund von vorneherein gegen Kinder."

    Weder sinkt die Geburtenrate seit zwei Jahrzehnten, noch bleiben 40 % der Akademikerinnen kinderlos. Und der Erhalt der Sozialsysteme hängt in erster Linie nicht von der Geburtenrate ab, sondern vom Verhältnis der Beitragszahler zu den Rentenbeziehern. Dieses Verhältnis ist durch hohe Arbeitslosigkeit und rasante Zunahme sozialversicherungsfreier Jobs wesentlich stärker gefährdet als durch den demografischen Wandel. Aber im Grunde interessiert das Katja KULLMANN eigentlich alles gar nicht, denn seit Emanzipation zur Klassenfrage geworden ist, kämpfen besser verdienende Mütter und kinderlose Karrierefrauen Seite an Seite mit den Mittelschichtmännern gemeinsam gegen die Unterschicht:

    "Mauschelt und munkelt es nicht schon längst, in den Talk-Runden und an den Supermarktkassen, dass die »falschen« Frauen die »falschen« Kinder kriegen? Dass der Unterbau der Gesellschaft sich zwar vermehrt, die Elite aber degeneriert? Ist das nicht der eigentliche Schmerz, der unsere »Schöpfungs«-Gemeinschaft dieser Tage erschüttert, der uns den »Seelenfrieden« raubt?"

    Die entscheidende Frage der Zukunft lautet: auf welcher Seite sucht der Feminismus sein Heil? Die FAZ hat im Jahr 2005 einen Artikel von Stanley KURTZ veröffentlicht, in dem die Koalitionsmöglichkeiten der Feministinnen ( = kinderlose Karrierefrauen) in Zeiten des Bevölkerungsrückgangs analysiert werden. KURTZ - und mit ihm die Verfechter des neuen Patriarchats - geht davon aus, dass der Feminismus beseitigt werden muss. Was passiert also, wenn der Feminismus ums Überleben kämpfen muss? KURTZ geht davon aus, dass der Feminismus zur reaktionären Bewegung verkümmern wird. Das Beispiel Katja KULLMANN lässt befürchten, dass KURTZ Recht behält. Irgendwann zwischen Generation Ally und Fortschreitende Herzschmerzen hat die Geschichte der kinderlosen Karrierefrau eine ungute Wendung genommen...

    SIMON, Ulrike (2006): Was für eine Frau.
    Die „Tagesschau“-Sprecherin Eva Herman sagt, was sie über berufstätige Frauen denkt – nichts Gutes,
    in: Tagesspiegel v. 29.04.

    "Als von der Emanzipation der Frau noch niemand sprach, hatten Frauen übrigens – außer im Haushalt – nichts zu sagen. Schon gar nicht hätte man sie Beiträge zu gesellschaftspolitischen Fragen schreiben lassen, ob sie nun klug sind oder nicht. Auch das ist eine Errungenschaft der Gleichberechtigung", meint SIMON.

    SCHMERGAL, Cornelia (2006): Mann gegen Frau, Frau gegen Mann - und jeder gegen jeden.
    Die Debatten um den Kindermangel, die Familienpolitik und das Elterngeld haben längst vergangene Kämpfe neu belebt. Müssen Männer an den Wickeltisch? Dürfen Frauen weg vom Herd? Ein Erklärungsversuch,
    in: Welt am Sonntag v. 30.04.

    PETERS, Freia (2006): Gibt es einen neuen Geschlechterkampf?
    Das sagen Frauen, die Karriere gemacht haben,
    in: Welt am Sonntag v. 30.04.

    TOMASEK, Nicole (2006): Latzhosen zu Faltenröcken,
    in: Jungle World Nr.18 v. 03.05.

    SLOMKA, Marietta (2006): "Mann jagt, Frau fegt".
    Marietta Slomka über glückliche Höhlenbewohner, einsame Karrierefrauen - und lebenskluge Väter,
    in: Stern Nr.19 v. 04.05.

    KREKELER, Elmar (2006): Blonder Bestseller,
    in: Welt v. 06.05.

    HUGUES, Pascale (2006): Mit Pfennigabsätzen auf der Straße der Emanzipation.
    Doppelverdiener - Zwei Kinder: Deutsche Familien,
    in: Spiegel Online v. 08.05.

    KAHLWEIT, Cathrin (2006): Allein unter Frauen.
    Evas Welt: "Tagesschau"-Sprecherin Herman steht mit ihren antifeministischen Thesen einsam dar,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 25.08.

    Die Angst geht um, dass Eva HERMAN mehr sein könnte als eine Eintagsfliege. Die ZEIT hat gleich 15 Frauen aufgeboten, um HERMAN entgegen zu treten. Es sind in erster Linie die Männer, die dem Eva-Prinzip etwas abgewinnen können. Dass es keine Eintagsfliege sein wird, dafür spricht, dass der angesehene Medienwissenschaftler Norbert BOLZ erst vor kurzem das Buch Die Helden der Familie auf den Markt geworfen hat. Single-generation.de hat bereits dem "Keimling", einem FAZ-Artikel, dem schon die zentralen Buch-Thesen zu entnehmen waren, eine ausführliche Kritik im Jahr 2003 gewidmet.

    Cathrin KAHLWEIT vermutet, dass der Wirbel um HERMAN nun so richtig los geht:

    "Wahr ist (...), dass von Freitag an ein öffentlicher Diskurs beginnen dürfte, der die mediale Aufregung um Minimum, das Buch des FAZ-Herausgebers Frank Schirrmacher über die Verantwortung der Frauen für den Geburtenrückgang, in den Schatten stellen könnte."

    Warum - abseits des medialen Getöses - die refeudalisierte Hausfrauenfamilie auf dem Vormarsch ist, hat single-generation.de bereits im November 2000 aufgezeigt. Wenngleich auch gegenwärtig viel von der "Abschaffung der Hausfrauenehe" die Rede ist, so verkennt die politische Debatte, dass es alltägliche Strukturen sind, durch die die Geschlechterrollen tagtäglich reproduziert werden.

    In seinem neuen Buch Kochende Leidenschaft hat der französische Soziologe Jean-Claude KAUFMANN aufgezeigt, dass selbst im familienpolitischen Vorzeigeland Frankreich, die Familienwelt nicht mehr in Ordnung ist. Single-generation.de hat diesem Buch eine ausführliche Rezension gewidmet, denn KAUFMANNs Ansatz zeigt, dass unsere Probleme in erster Linie alltagspolitische sind. Die Feuilletondebatten verkennen zum einen die Macht der alltäglichen Gewohnheiten und zum anderen die gesellschaftlichen Strukturen, die sich hinter dem Rücken der Beteiligten verändern. Die Single-Lüge ist dafür verantwortlich, dass sich Deutschland gegenwärtig im Blindflug befindet...

    RUTSCHKY, Katharina (2006): Im Mantel einer Präzeptorin.
    Die "Tagesschau"-Sprecherin Eva Herman erregt mit ihren Thesen zur Emanzipation viel aufsehen. sie hat sich übernommen,
    in: Welt v. 29.08.

    Katharina RUTSCHKY bewertet das Medienphänomen Eva HERMAN, das bereits die SZ zur Vorabberichterstattung genötigt hat:

    "Das Buch nun, das zum Rückzug der Moderatorin führte, ist der - meine Prognose - Anfang vom Ende des Phänomens Eva Herman und wird dem Menschen Herman schmerzhafte Lehren erteilen.
              
     Wieder trifft es eine Frau, weil Frauen im Schnitt eben immer noch ungeschickter, ja dümmer sind als Männer. Wer als dilettierender Gesellschaftsdiagnostiker Anstöße geben, Debatten auslösen, sprich Wirbel machen will, der männlichen Beispiele sind viele in letzter Zeit, muss cool bleiben und das Showbusiness als Business begriffen haben. Frau Herman dagegen hat sich dopen lassen, von ihrem Erfolg, quasi mit Eigenblut. Vorläufiges Fazit: Die Emanzipation ist kein Irrtum der letzten Jahrzehnte - eher immer noch ein unabgeschlossenes Kapitel der Menschheit.
              
     Andererseits möchte ich meine Frauensolidarität doch dosieren. Wenn Frau Herman jetzt die Selbstkritik der Feministinnen und eine Besinnung der Frauen auf ihre Verantwortung gegenüber der deutschen Spezies und der Zivilisation überhaupt einklagt, dann möchte man sie doch gern am eigenen Portepee fassen."

    BAUREITHEL, Ulrike (2006): Zickenkäse.
    Die Mär vom Putzfrauenhimmel und das Unbehagen am weich gespülten Feminismus, 
    in: Freitag Nr.35 v. 01.09.

    BAUREITHEL über die "Sachbuchschnulze" Das Eva-Prinzip von Eva HERMAN:

    "Vielleicht liegt der Fehler an der falschen Ausgangsfrage. Wollten wir den Männern wirklich nur die Hälfte abjagen beziehungsweise ihnen die Hälfte aufbürden? Oder war es nicht die Hälfte des Himmels (wohlgemerkt nicht des Putzfrauenhimmels!)? Der aber hatte einen weiteren Horizont. (...).
              
     Davon wollen Eva Herman und auch die meisten, die ihren Schmöker wohlfeil verreißen, nichts wissen. Wir werden also weiter über das »Vereinbarkeitsproblem« und den »Preis des Erfolgs« diskutieren, als würde die Realität nicht vorführen, dass man das Gros der Frauen (und viele Männer, zugegeben) gar nicht braucht. Die herbe Seite des »Eva-Prinzips« hat sich hinter unserem Rücken schon längst durchgesetzt. Und für die meisten ist das kein Füllhorn des Glücks, daran wird auch eine Nachrichtensprecherin mit garantiertem Rückkehrrecht nichts ändern."

    HILDEBRANDT, Antje (2006): Empfang mit Wadenbeißer.
    Wie Eva Herman, die Tagesschausprecherin im Urlaub, in Berlin ihr umstrittenes Buch präsentierte,
    in: Frankfurter Rundschau v. 08.09.

    BALSEN, Werner (2006): Adam und Eva,
    in: Frankfurter Rundschau v. 08.09.

    KLONOVSKY, Michael & Martin SCHERER (2006): Die Hermsansschlacht.
    Die Ex-"Miss Tagesschau" beschwört den Wert der Mutterschaft - und löst damit die zu erwartenden Empörungsbekundungen aus,
    in: Focus Nr.37 v. 11.09.

    WINKLER, Willi (2006): Häschen in der Grube.
    Vom Ermatten der Avantgarde: Talkshowgast Eva Herman,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 25.08.

    GRABITZ, Ileana (2006): Nimm dir eine Hausfrau.
    Darmstädter Forscher übertrumpfen Eva Herman: Sie meinen ermittelt zu haben, welche Partnerin einen Manager fit für die Firma macht. Frauen befragten die Wissenschaftler nicht - bis auf eine,
    in: Welt v. 25.09.

    FACTS-Titelgeschichte: Das Glück daheim.
    Die Karriere der neuen Hausfrau

    ALTHAUS, Nicole & Michèle BINSWANGER (2006): Rolle vorwärts an den Herd.
    Sie sind souverän und bestens ausgebildet, und sie wissen genau, was sie wollen: kochen, putzen, Kinder wickeln. Die neuen Hausfrauen sind glücklich - und schreiben ein aufregendes Kapitel der Emanzipation,
    in: Facts Nr.40 v. 05.10.

    WUTTKE, Gabi (2007): Sie hat einen enormen "Flurschaden" hinterlassen.
    Désiréé Nick kritisiert das "Eva-Prinzip",
    in: DeutschlandRadio v. 19.01.

    Désiréé NICK hat mit "Eva go Home" ein weiteres Anti-Eva-Herman-Buch geschrieben. Im Gespräch übt sie Kritik an Eva HERMANs Buch Das Eva-Prinzip:

    "Wuttke: In der schönen neutralen Schweiz hat man ziemliche Schwierigkeiten nachzuvollziehen, warum wir uns in Deutschland eigentlich so über Eva Hermanns Buch so aufregen. Man mutmaßt, dass Eva Hermann doch irgendwie eine Achillesferse, einen wunden Punkt bei deutschen Frauen gefunden hat. Selbstkritisch gesehen, Frau Nick, ist da ein Punkt?
                
    Nick: Ich finde, es ist ein Punkt, wenn man die Hälfte aller Bundesbürger schon mal von Hause aus über den Kamm scherend diskriminiert, denn sie schreibt ja wortwörtlich, dass alle Ostzonalen Krippenopfer sind, dass das Seelenkrüppel sind, zutiefst gestörte Menschen wortwörtlich, ich zitiere, und, wie gesagt, alle Alleinerziehenden, die sind suizidal, depressiv gefährdet. Einerseits schreit sie nach mehr Kindern und Hilfe, wir sterben aus, andererseits denkt sie selbst nicht daran, irgendeins zu adoptieren, denn die Heime in Deutschland platzen aus allen Nähten. In unserem schönen Wohlstandsland gibt es Wartelisten für Kinderheime, und wenn dann Alleinerziehende oder gar Ostzonale Kinder kriegen, veranstaltet sie einen Feixtanz. Außerdem breitet sie über viele Seiten aus, dass jede berufstätige Frau suchtgefährdet ist, nämlich abhängig von der Droge Arbeit, dass dadurch der Hormonhaushalt sich total verschiebt. Pickel sind der Preis des Erfolges, das Business-Kostüm, der Hosenanzug und das flache Schuhwerk treiben Männer in die Zeugungsverweigerung. Also es ist ein solcher Müll, dass es eine Schande wäre, wenn man das so stehen ließe und keine Gegenthese vorlegt, denn sie gibt generell allen berufstätigen Frauen die Schuld für alles. Im Buch macht sie die Frauen verantwortlich für Brustschwund, für Kinderschwund, für Gefühlsschwund, für Männerschwund, für Rentenschwund, und ich muss sagen, wenn man darauf nicht antwortet, dann leidet man selbst an Hirnschwund."

    METHOLOW, Frank W. (2007): Eva Herman ist der Star des Podiums.
    Die Neuen Darmstädter Gespräche versuchten sich in Ursachenforschung für die "Zerstörung der Familie",
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.01.

    METHOLOW berichtet über eine Darmstädter Podiumsdiskussion:

    "Bei der Ursachenforschung und möglichen Lösungswegen scheiden sich die Geister und die Fronten sind schnell abgesteckt: Die einstige Tagesschausprecherin Eva Herman, Autorin von »Das Eva Prinzip«, wirbt für die alte Rolle der Frau in der Gesellschaft. Aus anderer Warte, aber mit ähnlichem Ergebnis kritisiert der Medienwissenschaftler Norbert Bolz (»Die Helden der Familie«) die zunehmende Feminisierung der Gesellschaft. Gemeinsamer Kontrahent ist der Berater des Bundestages und des Familienministeriums Hans Bertram (»Wem gehört die Familie der Zukunft?«). Der »gesetzliche verordnete« Zugriff des Staates auf die Kinder schon vor dem dritten Lebensjahr ist der gegen Bertram und die Politik gerichtete gemeinsame Vorwurf.
            
     
    Selbst Moderator Alexander U. Martens ist über weite Strecken seine Sympathie für die Herman-Bolz-Konnektion anzumerken. Nur die Publizistin Felicitas von Lovenberg (»Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie«) versucht sich in Vermittlung."

     
       

    Eva Herman im WWW

    www.eva-herman.de
     
       

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    Update: 17. April 2015