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Frank Schulz: Kolks blonde Bräute

 
       
     
       
   
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    Frank Schulz in seiner eigenen Schreibe

     
       
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    Frank Schulz im Gespräch

     
       
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    Kolks blonde Bräute (1991)
    Zürich: Haffmanns
    (Neuauflage: Frankfurt a/M: Zweitausendeins, 2004)

     
       
     
     

    Klappentext

    "Vier Freunde - Heiner, Bodo, Satschesatsche und unser Held Kolk - treffen sich turnusmäßig in der Hamburger "Glucke" zum Skat. Den Ort des Geschehens verlassen die Helden oft in einem Zustand, den sie zärtlich "schwerer Lollimann" nennen. Wenn er nicht gerade in einer Kneipe herumhängt, und er hängt eigentlich immer in einer Kneipe herum, geht Kolk seinem bürgerlichen Beruf als Briefträger nach.
    Und da widerfährt ihm, wovon alle Postboten träumen, die gern zweimal klingeln: Eine langbeinige Traumbraut mit blonden, lang gewellten Haaren, makellosem Gesicht, vollen Schultern, über deren Kuppen Spaghettiträger rutschen, runden Brüsten mit schattiger Schlucht, vollblutroten feuchten Lippen erscheint. Die Aushändigung eines Einschreibebriefes wird für Kolk zum epiphanischen Erlebnis, zum Dreh- und Wendepunkt seines Lebens und zum allerschönsten ewigen Kneipenerlebnisbericht für die Freunde der Becherrunde. Seitdem ist nicht nur Pils Kolks blonde Braut ...
    "

     
     
     
           
       
    • Das Buch in der Debatte

    • LINDEMANN, Thomas (2004): Freiheit, Gleichheit, Bierseligkeit.
      Die Rückkehr der Kneipenehrlichkeit: "Kolks blonde Bräute" von Frank Schulz feiert den kleinen Mann am Tresen, 
      in: Welt am Sonntag v. 18.04.
      • Kommentar:
        LINDEMANN verkauft Popmythen als Rockismus:

              
          "Die »Glocke« in Hamburg-Eppendorf ist eine von tausenden Eckpinten, einer jener Orte, an denen - so der Mythos - das Land zusammentrifft: vom Arbeitslosen bis zum Manager, alle gleichgemacht durch die Kraft des Bieres. Ein Modell, das gerade seine Renaissance erlebt. Es scheint, als seien Lounges und Clubs nicht mehr das, wonach der Zeitgeist am lautesten ruft. (...) In der Popmusik kam die Neuorientierung zuerst. (...) Und nun kommen Anzeichen für den neuen Stil der ehrlichen Gefühle auch aus der Literatur. Doch wer die beiden Bedienungen der »Glocke« fragt, ob sie schon einmal von dem Schriftsteller Frank Schulz gehört haben, erntet Kopfschütteln. Dabei hatte der Autor eben dieser Hamburger Kneipe ein literarisches Denkmal gesetzt: Hauptsächlich in der nur leicht verfremdeten »Glocke« spielt sie sich ab, die ungestüme, verschlungene und ergreifende Säufernovelle »Kolks blonde Bräute«, die vor elf Jahren im Schweizer Haffmans-Verlag erschien, bald vergriffen war und von da an ein Dasein als Geheimtipp führte. Morgen kommt der Roman wieder auf den Markt."
    • Neu:
      HAMMELEHLE, Sebastian (2004): Plebejer mit Magistergrad.
      Fast unbemerkt hat sich Frank Schulz einen Ruf als Schriftsteller der Generation von 1978 erschrieben. Erst erfolglos, kann er sich heute auf hohe Auflagen und eine ungemein treue Fangemeinde stützen,
      in: TAZ v. 02.08.
      • Kommentar:
        Welt am Sonntag und TAZ sind sich einig: Frank SCHULZ hat mit "Kolks blonde Bräute" einen Kultroman geschrieben.

              
          Wie bei "Herr Lehmann" handelt es sich hier um einen Kneipenroman, der jedoch nicht in Berlin spielt, sondern in Hamburg (jedoch abseits der Szenen wie sie bei Christoph TWICKEL beschrieben werden).
              
          HAMMELEHLE stilisiert SCHULZ zum wahren 78er, der im Gegensatz zu Reinhard MOHR und Matthias POLITYCKI den Zeitgeist jener Generation trifft.
              
          SCHULZ knüpft unverkennbar an die Ausgangssituation von "Von der Nutzlosigkeit  erwachsen zu werden" (HEINZEN/KOCH) an. Bei HAMMELEHLE liest sich das dann so:
              
          "Grundlage von Schulz Beobachtungen ist ein Grundkonflikt der eigenen Altersgruppe: Man ist doch nur die Nachhut von 1968, kann sich zwischen den beiden Idealfiguren jenes Jahres, dem Intellektuellen und dem Proletarier, nicht entscheiden, rutscht schließlich ab ins Dasein als Plebejer mit Magisterabschluss. Dies alles verkörpert Bodo Morten, der, wie Schulz sagt, »nicht in die Spitze will, sondern zurück. Er hatte mal einen sozialen Aufstieg verbunden mit einem intellektuellen Aufstieg, wurde da aber enttäuscht und sucht immer mehr nach einer Art Heimat.«"
              
          Die passende Musik liefert Mario HENÉ mit seinem "Mitternachtsbild"
     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 03. August 2004
    Update: 03. August 2004
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