[ Autoren der Single-Generation ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Hans Pleschinski: Leichtes Licht

 
       
   
  • Kurzbiographie

 
       
     
       
   

Hans Pleschinski in seiner eigenen Schreibe

 
   

PLESCHINKSI, Hans (2001): Glücklich.
Was hat Sie in letzter Zeit zum besseren Menschen gemacht,
in: Süddeutsche Zeitung v. 13.02.

PLESCHINSKI, Hans (2007): Welcher Mann ist warum schön?
Faszinieren uns knochige Männer mit vernarbtem Gesicht und Glut in den Augen tatsächlich mehr als Kerle mit knackigem Körper? Immerhin soll doch ein wichtiges Kriterium bei der Männerwahl der perfekte Po sein. Andererseits besteht auch die Faszination des Ungewöhnlichen. Eine Spurensuche zur Schönheit,
in: Welt v. 10.02.

Neu:
PLESCHINSKI, Hans (2011): Perle am Isarstrand.
Warum ich mich in München nie gelangweilt habe,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 22.10.

 
       
   

Hans Pleschinski im Gespräch

 
   
fehlt noch
 
       
   

Leichtes Licht (2005)
München:
C. H. Beck

 
   
     
 

Klappentext

"Auf die Kanaren! Christine Perlacher, 42, Sozialarbeiterin in Hamburg, fühlt sich nicht nur von ihrem Single-Dasein überfordert, wobei in ihrem Liebesleben eher zuviel als zuwenig passiert. Aber irgendwo zwischen Zuviel und Zuwenig ist das richtige Leben verlorengegangen. Christine Perlacher ist zugleich überreizt und erschöpft und sehnt sich so unrettbar nach einer ganz bestimmten Bucht auf Teneriffa, daß sie eine Woche Urlaub auf dieser schönen Insel gebucht hat. Den Schal zweifach um den Hals geschlungen, begibt sie sich an einem frühen Februarmorgen auf den Hamburger Flughafen ...
In seinem neuen Roman
»Leichtes Licht«, der Christine Perlachers Abreise aus Hamburg und ihre Ankunft auf Teneriffa erzählt, begibt sich Hans Pleschinski auf Augenhöhe mit einer an ihrer Ratlosigkeit und ihrem Informationsmüll erstickenden Gegenwart, wie sie sich im Erleben seiner sympathisch fluchtbedürftigen Heldin darstellt, die sich nach dem Nichts sehnt und nach der Liebe. Bissig und amüsant, sehr gegenwärtig und modern, mit melancholischem Unterton und nicht ohne Bosheit erkundet Hans Pleschinski unsere Lebenslandschaft, die mustergültig zerlegt wird. Aber aus dem Paradies der Jetztzeit, dem Nichts, entspringt neue Schönheit.
"

Pressestimmen

"In »Leichtes Licht« steht eine einzige Figur im Mittelpunkt. Und das ist eine Frau. Christine Perlacher hat es nach Hamburg verschlagen, und sie lebt dort jenes Leben der berufstätigen Single-Frau, das für unsere heutigen Großstadtbewohner so typisch ist: Sie hat sich eingerichtet in einer gewissen Einsamkeit, die aber immer wieder von heftigen Affären und von über die Jahre gleich bleibend intensiven Freundschaften unterbrochen und gemildert wird. Die Schnelllebigkeit unserer Zeit, all das Stressige, missmutig Machende, Überfordernde, das unsere hässlichen Städte, rabiaten Arbeitsbedingungen, geschmacklosen Fernsehsendungen für uns bereithalten, empfindet die 42-Jährige sehr stark. Sie reflektiert es auch in diesem Buch in zahlreichen inneren Monologen. Aber sie will sich auch davon nicht unterkriegen lassen. Sie weiß sich auch im Alltag in Schönheit zu behaupten, und in diesem Buch erleben wir sie, wie sie in den Urlaub aufbricht beziehungsweise denselben eine Woche lang auf Teneriffa im Februar genießt."
(Tilman Krause im DeutschlandRadio vom 12.03.2005)

"Hans Pleschinski (...) entwirft (...) einen emblematischen Charakter. Einen Typus, repräsentativ für unsere Zeit. Einen Menschen, wir er nur in deutschen Großstädten von heute vorkommen kann. In deren Single-Haushalten samt Internet-Anschluß und Beziehungsproblemen. Ausgesetzt der allgemeinen Diffusion, unserem Syndrom von Leiden auf hohem Niveau."
(Tilman Krause in der Welt vom 12.03.2005)

 
     
 
       
   

Beiträge von single-generation.de zum Thema

Die Alleinreisenden - Eine erste Bestandsaufnahme zu einem vernachlässigten Thema

Eine Reise nach Teneriffa - Was man als Alleinreisende alles erleben kann

 
   

Rezensionen

KRAUSE, Tilman (2005): Hans Pleschinski: Leichtes Licht,
in: DeutschlandRadio v. 11.03.

KRAUSE, Tilman (2005): Noch fit am Abgrund.
Hans Pleschinskis "Leichtes Licht" ist eine Hymne an das Leben, wie es nun mal ist,
in: Welt v. 12.03.

RÜDENAUER, Ulrich (2005): Hans Pleschinski: Leichtes Licht,
in: Literaturen Nr.4, April

MANGOLD, Ijoma (2005): Mein Mitmensch ist kein Trottel.
Eine Einladung zur Aussöhnung mit der BRD: Hans Pleschinskis "Leichtes Licht",
in: Süddeutsche Zeitung v. 01.04.

Ijoma MANGOLD sieht im Massentourismus das Paradigma moderner Gesellschaften schlechthin. Es gefällt ihm, dass PLESCHINSKI in dem Roman Leichtes Licht nicht "im Bild des Pauschalreisenden den hässlichen Deutschen zu entlarven" versucht. Die Protagonistin, eine allein lebende Karrierefrau im mittleren Lebensalter, entdeckt stattdessen die Anmut und Demut. MANGOLD sieht in der Demut eine hilfreiche Haltung für massentouristische Normal-Situationen.

MERKEL, Andreas (2005): Bekannte fürs Leben.
Ein Buch für Menschen, denen Harald Schmidt zu prollig ist und die lieber bei der Lektüre der "Buddenbrocks" ablachen: Hans Pleschinski legt mit "Leichtes Licht" eine Anti-Novelle vor,
in: TAZ v. 09.04.

FUNCK, Gisa (2005): Das kleine Glück am Strand.
Lieber Urlaub als Revolte: Hans Pleschinskis neuer Roman,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.06.

FUHRIG, Dirk (2005): Kinder, spielt Klavier.
"Leichtes Licht", Hans Pleschinskis kurioses Manifest für höflichere Umgangsformen und guten Stil,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.07.

ALBATH, Maike (2005): Handbuch der Hedonistin.
«Leichtes Licht» - ein Roman von Hans Pleschinski,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 10.08.

 
       
   

Zerstreuung (2000).
Spanische Novelle
(Mit einem Nachwort von Matthias Politycki)
Zürich: Edition Epoca

 
   
     
 

Klappentext

"Bisher unveröffentlicht: Das erste erzählerische Werk von Hans Pleschinski, entstanden in den siebziger Jahren und im Jahr 2000 aufgetaucht. «Zerstreuung» ist ein rasanter, ironischer und anspielungsreicher Text über die Suche nach dem wahren Ich, dem - wie im sogenannten richtigen Leben - das Über-Ich und noch eine Menge mehr im Wege stehen.

Ein Filmer aus Bremen verstrickt sich in seinen Bekanntschaften und beschließt spontan, als er vom Tode Francos erfährt, nach Spanien zu reisen, um alles Ungemach hinter sich zu lassen. In Madrid gibt es für seinen Geschmack jedoch zu viele Leute mit ihren Geschichten auf den Straßen, und im Hotelzimmer ist es ihm zu langweilig, also sollen Toledo und El Greco ihn zerstreuen. Die spanische Inquisitionsstadt bietet jedoch nicht das, was er erwartet hat. Hoffnung auf Ruhe und Ablenkung keimt in ihm auf, als er sich durchringt, Spanien zu verlassen und nach Paris zu einem Freundespaar zu reisen. Aber auch in Paris werden seine Erwartungen durchkreuzt, alles ist immer anders, als er es sich ausgemalt hat. Wer Zerstreuung sucht, läuft Gefahr, sich aufzulösen.
"

 
     
 
       
   

Rezensionen

SEIDLER, Ulrich (2000): Der Schnee schmilzt nie,
in: Welt v. 30.09.

PAPST, Manfred (2000): Fluchtpunkt 1978.
Hans Pleschinskis nachgereichter Erstling,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 26.10.

PRALLE, Uwe (2000): Die Lockerungsübungen der 78er,
in:
Frankfurter Rundschau v. 16.11.

HILLE, André (2001): Monolog und Momentaufnahme.
Hans Pleschinskis nachgereichtes Debüt,
in:
Literaturkritik Nr.2, Februar

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
   

[ Zum Seitenanfang ]

[ Homepage ] [ Autoren der Single-Generation ] [ News ]
 
   
 
   
© 2002-2015
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 01. April 2005
Stand: 16. Mai 2015