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Kerstin Decker: Letzte Ausfahrt Ost

 
       
   
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    Kerstin Decker in ihrer eigenen Schreibe

     
       
    • DECKER, Kerstin (1999): Ganz schön alleine.
      Die 30jährige Ärztin und Tangotänzerin Christine ist so attraktiv, dass Männer sie umschwärmen wie Motten das Licht - warum bleibt sie Single?,
      in: Tagesspiegel v. 22.08.

    Dienstleistungsmetropole Berlin - Die Hauptstadt der Singles?

    Kerstin DECKER mokiert sich über die "Immobilitätsrevolution" der Bahn, die auch den letzten Autolosen zum Autokauf verführt. DECKER entdeckt einen pädagogischen Auftrag:

    "die Bahn will uns erziehen. Wer zu spät kommt, den bestraft die Deutsche Bahn. Mit dem härtesten Erziehungsmittel: Erziehung durch finanzielle Sanktionen".

    Und wer ist der Bahnfahrer der Zukunft? Die Rentnerin Tante L., denn die Bahn gibt ihr in der mobilen Gesellschaft "feste Haltepunkte des Daseins".

    DECKER, Kerstin (2002): Probleme der Ultramoderne,
    in: TAZ v. 04.12.

    DECKER, Kerstin (2003): Der panische Untergrund,
    in: TAZ v. 04.06.

    Kerstin DECKER beschreibt eine "Begegnung der Dritten Art", die sie über den Zusammenhang zwischen Angst und Sozialstaat nachdenken lässt:

    "Es ist bestimmt leichter, katholisch zu sein und arbeitslos als protestantisch oder atheistisch und arbeitslos. Weil es auf weltlicher Grundlage keine Hiobs mehr gibt. Für einen katholischen Verlierer mag sein Verlierertum eine ihm schwer durchschaubare Stelle im Heilsplan Gottes darstellen, eine akute Prüfung. Aber der atheistische Verlierer wird nicht mal mehr geprüft. Und er hat statt Gott nur noch Deep Purple.
    Und damit wir das nicht so merken, hat die westliche, trotz Kirchentag grundatheistische Zivilisation die Sozialsysteme erfunden. Sie sind nur sekundär Hängematte, primär sind sie ein quasimetaphysischer Abschirmdienst gegen den leeren Raum. Eine nachreligiöse Erneuerung der Botschaft: Du kannst nicht ganz verloren gehen. Diese schützende Hülle hat der SPD-Parteitag nun weggezogen. Schon richtig, dass sie es tun musste. Angewandte Metaphysik ist teuer. Aber der panische Untergrund der Gesellschaft wird nun spürbarer."

    DECKER, Kerstin (2003): Über den Dächern von Berlin,
    Gerade hatte er seinen Roman beendet, da stand Wolfgang Joop auf der Brücke hinter dem Dom, fragte einen Mann nach dem Weg – und rettete ihm damit das Leben. Ein guter Anfang, fand Joop, und zog nach Mitte,
    in: Tagesspiegel v. 17.08.

    Wolfgang Joop - Im Wolfspelz
    EMMA-Dossier: Neue Väter - verzweifelt gesucht.
    Mütter träumen von Agassi & Co

    DECKER, Kerstin (2003): Von einst jungen Ost-Müttern und heute alten Häsinnen.
    Ist es möglich, im Westen zu leben und trotzdem Kinder zu bekommen? Diese Frage wird nach einem langen entschiedenen Nein! aus dem kollektiven Mund der DDR-Frauen allmählich wieder mit Jein beantwortet. Aber so ganz früh wie früher wollen auch sie ihre Kinder nicht mehr bekommen. Denn: Die Verhältnisse, die sind nicht so,
    in:
    Emma, November/Dezember

    Die Unterschiede der Familiengründung in Ost- und Westdeutschland in der Debatte

    DECKER, Kerstin (2004): Im Westen was Neues.
    International wird Alarm geschlagen: Die Städte schrumpfen! Bei uns gilt das als Ostproblem. Von wegen. Eine Visite in Hagen, Westfalen,
    in: Tagesspiegel v. 28.08.

    DECKER, Kerstin (2004): Abbrecher haben mehr vom Leben.
    Ulrich Plenzdorf zum 70. Geburtstag,
    in: Tagesspiegel v. 26.10.

    Kerstin DECKER porträtiert Ulrich Plenzdorf. Im Mittelpunkt steht sein Roman Die neuen Leiden des jungen W..

    DECKER, Kerstin (2005): zu mir zu dir? oder.
    Sie sind ein Paar, aber in der Wohnung wollen sie alleine sein. Ein Essay über die Kunst der distanzierten Liebe,
    in: Tagesspiegel v. 07.08.

    Kerstin DECKER beschäftigt sich mit prominenten "Aristokraten der Liebe" von Gottfried BENN über Hermann HESSE, Jean-Paul SARTRE bis zu Ernst JANDL.

    Dorothee Schmitz-Köster - Liebe auf Distanz

    Neu:
    DECKER, Kerstin (2005): Die gelbe Scholle.
    Die Rekordhalter, Teil 5. Wo die Parteien bei der letzten Bundestagswahl ihr bestes Ergebnis hatten. Heute: die FDP,
    in: Tagesspiegel v. 29.08.

    Kerstin DECKER hat das Geheimnis gelüftet: Die FDP ist keine Partei der Yuppies, sondern der Landwirte, zumindest dort, wo sie ihr bestes Ergebnis geholt hat:

    "Rehbach hat kaum zehn Häuser. In denen müssen die 34 Wahlberechtigten wohnen, die der FDP 2002 mit 51,6 Prozent die absolute Mehrheit gebracht haben.
              
    (...)
    Reinhold Kessel (...) ist (...) hier der Bürgermeister – zweimal gewählt mit 100 Prozent – und er ist in der FDP. (...). Ist die FDP eine Bauernpartei? Kessel nickt entschieden. Schon in seiner Kindheit sei die FDP die Partei der Landwirte gewesen. Jedenfalls hier in Rheinland-Pfalz."

     
           
       

    Letzte Ausfahrt Ost (2004).
    Die DDR im Rückspiegel

    (zusammen mit Gunnar Decker)
    Leipzig: Militzke Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Wie erinnern wir uns an die DDR? Der Titel ist Programm. Auf die Brennweite des Rückspiegels kommt es an! Als vor genau einem Jahr »Good Bye, Lenin« in die Kinos kam, stand dieser Film quer zur bisherigen DDR-»Geschichtsaufarbeitung«.
    Die Autoren dieses Buches plädieren nachdenklich und eindringlich für einen anderen Blick zurück, denn wer nur den »Unrechtsstaat« im Spiegel sieht, sieht fast nichts. Der Band versammelt Reportagen und Porträts so unterschiedlicher ehemaliger DDR-Bürger wie Stefan Heym, Eva Strittmatter, Marianne Birthler, Wolfgang Hilbig, Ulrich Mühe und Wolfgang Joop.
    "

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    HATZIUS, Martin (2004): Bye, bye.
    DDR im Rückspiegel,
    in: Literaturbeilage Neues Deutschland v. 05.10.

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 25. Oktober 2004
    Update: 04. Juli 2015