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Michael Lentz: Trennung und neue Liebe - die männliche Variante

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1964 in Düren geboren
    • Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie
    • 2003 Romandebüt "Liebeserklärung"
 
       
   
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    Michael Lentz in seiner eigenen Schreibe

     
       

    LENTZ, Michael (2002): Ein Dichter, der den Mut hat, allein zu sein.
    Michael Lentz über Peter Hamms Handke-Porträt,
    in: Welt v. 08.12.

    Peter Handke - Autor der 68er-Generation

    LENTZ, Michael (2004): Das Schreiben, das Sprechen und das Ich.
    Von der Unwiederholbarkeit des gelungenen Kunstwerks: Wenn in der Literatur die ganze Welt Platz finden kann, dann ist wie beim Boxsport die Form entscheidend,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.01.

    Neu:
    LENTZ, Michael (2004): Was ist skandalös?
    Fragen eines Schriftstellers,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 11.02.

     
           
       

    Michael Lentz: Porträts und Gespräche

     
       
    Richard KÄMMERLINGS lobt Michael LENTZ, der wiederum Herbert GRÖNEMEYER lobt. In seinem Roman Liebeserklärung hat z.B. der Erzähler ständig die CD Mensch auf dem Walkman. GRÖNEMEYER ist für LENTZ eine Art Andreas GRYPHIUS der Popmusik. Bei ihm zeige sich eine "Wiederkehr der Aura im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerks". Richard KÄMMERLINGS stellt LENTZ als Ausnahmeerscheinung im deutschen Literaturbetrieb dar:

    "Der zeitgenössische deutsche Autor hat sich (...) gemeinhin in zwei Teile gespalten, in den Kopf und den Bauch, das Über- und das Unter-Ich: Da sind dann einerseits gelehrte Poeten wie Handke, Strauß, unter den Jüngeren Georg Klein, Hettche oder Grünbein. Und auf der anderen Seite die theoriefeindliche, bodenständige Gegenbewegung, verkörpert von neuen Realisten der »78er« der Popfraktion (Ausnahme Rainald Goetz!) oder der stets volks- und tresennahen Lesebühnenszene. Lentz paßt da nicht hinein."

     
           
       

    Liebeserklärung (2003)
    Frankfurt a/M: Fischer Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Michael Lentz erzählt die Geschichte einer Trennung, einer neuen Liebe und einer winterlichen Reise durch Deutschland. »Liebeserklärung« ist ein Roman über das Rätsel und die Ratlosigkeit, das Verwunden und das Verwundern, über Grausamkeit, Glück und Liebe - radikal emotional und radikal erotischen Ton. Diese Liebeserklärung vergisst man nicht."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    LOVENBERG, Felicitas von (2003): Das ist keine einfache Begegnung, das ist, Entschuldigung, der Urknall.
    Wir haben eine Sprache der Liebe, auch wenn sie nicht immer lieb ist: In seinem ersten Roman entwirft Michael Lentz ein Kursbuch der Gefühle und stellt die Weichen neu,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 20.09.

    RATHJEN, Friedhelm (2003): So mag das Leben sein.
    Die "Liebeserklärung" von Michael Lentz erklärt uns nichts,
    in: Literaturbeilage der ZEIT, Nr.40 v. 25.09.

    KREKELER, Elmar (2003): Dunkeldeutschland.
    Vorsicht, dieses Buch gefährdet die geistige Gesundheit: Michael Lentz erklärt uns die Liebe,
    in: Welt v. 04.10.

    LANGNER, Beatrix (2003): Stillstand im Nebelland.
    Das triumphale Romandébut von Michael Lentz,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 06.10.

    HENNEBERT, Nicole (2003): Friendly Fire.
    Michael Lentz erfindet die Liebe als höhere Kriegskunst,
    in: Literaturbeilage der Frankfurter Rundschau v. 08.10.

     
       

    Das Buch in der Debatte

    KRON, Norbert (2004): E-Mail für Dich.
    Wie man Liebesbotschaften im Internet-Zeitalter schreibt - und wozu der gute alte Liebesbrief immer noch gut ist,
    in: Tagesspiegel v. 16.01.

    "Wer Lentz' »Liebeserklärung« (S. Fischer) liest, kann miterleben, wie die Emotionen einen Liebenden auch heute so in Fahrt bringen, dass er sich seine Gefühlswelt erst wieder »erklären« muss. Ständig auf Reisen, schickt er seiner Geliebten eine SMS nach der anderen.
    Es kann auch eine E-Mail sein. Dass heute keine Liebesbriefe mehr mit der Hand geschrieben werden, hat seinen Grund in der Geschwindigkeit unserer Tage. Auch die Gefühle haben es eiliger; die Schneckenpost kann da nicht mehr mithalten. So wie das billet doux, einst ein Kassiber, ins mobile Telekommunikationsnetz abgewandert ist, hat sich die Liebeskommunikation ins Internet verlagert. Dort wuchert sie, nimmt ungeahnte Formen an, überquert in Lichtgeschwindigkeit ganze Kontinente. Musste man früher Tage lang warten, reicht heute ein Tastendruck und die oder der Liebste erhält den Herzenserguss mit angehängter Klangfile und Bilddatei – oder kommt gar per MMS übers Fotohandy unter die Bettdecke.
    Der Liebesbrief ist tot; es lebe die Liebesmail. Die Gefühle bleiben dieselben. Schon in »E-Mail für Dich«, Nora Ephrons Komödie mit Tom Hanks und Meg Ryan, war zu sehen, wie die Zuneigung zwischen zwei einander Unbekannten per Computerpost immer weiter hochgeschaukelt wird. Feinsinniger noch beschreibt die Frankfurter Journalistin Hilal Sezgin in der
    aktuellen Ausgabe des „Kursbuchs“ (Rowohlt Berlin), welche Blüten die Liebeskorrespondenz bei den Mittdreißigern treibt.
    Alte Liebe, neues Medium: Die Schnelligkeit der
    Datenübertragung hat die Qual des Begehrens keineswegs gelindert", schreibt der Schriftsteller Norbert KRON.

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 06. Oktober 2003
    Update: 30. Juni 2015