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Michael Sauga: Wer arbeitet, ist der Dumme

 
       
     
       
   
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    Michael Sauga in seiner eigenen Schreibe

     
           
       

    SAUGA, Michael (2005): Fernab der Realität.
    Wege aus der Krise (2): Während die Parteien von weiteren Reformen nichts wissen wollen, klaffen in den Alterskassen Milliardenlöcher. Der Staatshaushalt droht unter der Alterslast zusammenzubrechen, die jüngsten Sanierungsmaßnahmen wirken nicht. Muss das System auf eine Grundversorgung schrumpfen?
    in: Spiegel Nr.31 v. 01.08.

    "Wer Kinder erzieht, muss im Rentensystem besser gestellt werden - entweder über eine verbesserte Familienförderung oder einen Kinderbonus beim Beitrag",

    fordert Michael SAUGA als Baustein zur Rettung des Rentensystems. Nahe gelegt wird, dass die Rentenreform von 1957 den Geburtenrückgang verursacht hat. Warum ist dann aber der Geburtenrückgang ein Phänomen, das bereits vor dem Jahr 1900 eingesetzt hat?

    Ein weiterer Grund wird mit der Privilegierung der Kinderlosen zum Nachteil der Eltern angeführt. Diese - durch keinerlei seriöse wissenschaftliche Belege gestützte - Behauptung, die unermüdlich vom angeblichen "Robin Hood" der Eltern, dem Richter Jürgen  BORCHERT vertreten und von den Medien gern aufgegriffen wird, ist nur aufrechtzuhalten, weil nicht lebenslang Kinderlose der Referenzpunkt sind, sondern sowohl Noch-Kinderlose als auch Eltern, deren Kinder außer Haus leben, in die Betrachtungen mit einbezogen werden. Nur eine lebenslaufbezogene Betrachtung könnte die tatsächlichen Verhältnisse erfassen. Diese wird von der familienfundamentalistischen Familienlobby jedoch wohlweislich mit allen Mitteln verhindert.

    Es deutet vieles darauf hin, dass lebenslang Kinderlose mehrheitlich zu den Verlierern dieser kinderlosenfeindlichen Gesellschaft zählen. Wer wie Jürgen BORCHERT Familienväter mit Sportwagenvergangenheit als Beispiel für die Benachteiligung von Familien aufführt, der wird irgendwann einmal die Rechnung präsentiert bekommen. Spätestens dann, wenn die Eltern merken, dass sie von BORCHERT für dumm verkauft worden sind. 

    SPIEGEL -Titelgeschichte: Erben statt arbeiten.
    Vom unverschämten Glück, steuerbegünstigt reich zu werden

    DAHLKAMP, Jürgen/FLEISCHHAUER, Jan/NEUBACHER, Alexander/POPP, Maximilian/REUTER, Wolfgang, SAUGA, Michael/VERBEET, Markus (2007): Unverdientes Vermögen.
    Allein in diesem Jahr werden 150 Milliarden Euro vererbt. Doch der Steuerstaat, der die Arbeitenden hoch belastet und die Vermögenden schont, wird davon kaum profitieren: Deutschlands Erben tragen zur Staatsfinanzierung weniger bei als Deutschlands Raucher,
    in: Spiegel Nr. 6 v. 05.02.

    SPIEGEL-Titelgeschichte: Die geteilte Nation.
    Deutschland 2016: Reich wird reicher, arm bleibt arm

    Neu:
    MÜLLER, Ann-Katrin/NEUBACHER, Alexander/SAUGA, Michael/SCHMERGAL, Cornelia (2016): Das Schattenreich.
    Sozialpolitik: Die Deutschen sind stolz auf ihren Wohlfahrtsstaat, doch die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. Wenigen gelingt der Aufstieg aus der Unterschicht. Eine Studie zeigt: Die Spaltung gefährdet den Wohlstand,
    in:
    Spiegel Nr.11 v. 12.03.

     
           
       

    Michael Sauga im Gespräch

     
           
       

    fehlt noch

     
           
           
       

    Wer arbeitet, ist der Dumme (2007).
    Die Ausbeutung der Mittelschicht
    München: Piper Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Haben Sie dieses Jahr wieder nicht mehr Geld im Portemonnaie? Dann sind Sie keine Ausnahme, denn seit Jahren sinken die Realeinkommen der deutschen Beschäftigten. Michael Sauga, Wirtschaftsredakteur beim »Spiegel«, sagt, warum das so ist und was getan werden muss. Er fordert nichts weniger als einen Komplettumbau des bisherigen Sozialstaates. Kein europäischer Staat beutet seine Arbeitnehmer so aus wie der deutsche. Bei jeder »Reform« Gesundheit, Steuer, Pflege wird der Faktor Arbeit am stärksten belastet. Die Zeche zahlen stets die Arbeitnehmer. Deshalb ist unser Sozialstaat aus der Balance geraten, deshalb gibt es die »Drei-Drittel-Gesellschaft«. Und bleibt es bei der bisherigen Politik, wird sich diese Entwicklung fortsetzen. Willkommen im Prekariat!"

     
         
     
           
       
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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 16. Mai 2015
    Update: 12. Juni 2017