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Peter Hahne: Schluss mit lustig

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1952 in Minden geboren
    • Studium der evangelischen Theologie, Philosophie, Psychologie und Germanistik
    • 2004 Buch "Schluss mit lustig"
 
       
   
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    Peter Hahne in seiner eigenen Schreibe

     
       
    • HAHNE, Peter (2001): Die deutsche Sozialpolitik steht vor dem Offenbarungseid,
      in: Welt v. 02.05.
     
           
       

    Peter Hahne: Porträts und Gespräche

     
       

    ROTHKEHL, Axel (2005): "Ich möchte nicht das fromme Feigenblatt machen",
    in: Neue Osnabrücker Zeitung v. 14.05.

    NOLTE, Barbara (2005): "Ich war skalpmäßig im Widerstand".
    Peter Hahne, der ZDF-Journalist. Man kennt sein Gesicht, und jeder hat ein Bild von ihm. Aber stimmt das auch? Der Imagetest überprüft Klischees und unsere Vorurteile von Prominenten,
    in: Tagesspiegel v. 16.10.

    "In seinem Buch »Schluss mit lustig«, das ein halbes Jahr an der Spitze der deutschen Bestsellerlisten stand, erweitert er den Kreis der zu Verdammenden auf Singles, Selbstverwirklicher und Alt-68er – das Personal einer vermeintlichen Spaßgesellschaft", merkt NOLTE zu Peter HAHNE an.

    Neu:
    THIELMANN, Wolfgang (2005): Weisheit kommt von oben.
    Termin mit Peter Hahne,
    in: Rheinischer Merkur Nr.44 v. 03.11.

    THIELMANN porträtiert den Schluss-mit-lustig-HAHNE. Genüsslich breitet er die FAZ-Doppelmoral aus:

    "»Orientierungsliteratur« nannte die »FAZ« den Titel, den sie verriss, während ihr Verlag den Sofortbestellern des Titels 100 Treuepunkte gutschrieb."

    THIELMANN vergisst jedoch zu erwähnen, dass sich FAS-Schreiber Sascha LEHNARTZ in Global Players als popkulturelle Ausgabe von Peter HAHNE versteht. Überhaupt schreiben bei der FAZ einige Peter-Hahne-Klone, die dessen Kernbotschaft mittig stylen...

     
           
       

    Interviews von Peter Hahne

     
       

    HAHNE, Peter (2001): "Die Sozialkassen stehen vor dem Kollaps".
    Der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen über die Folgen des Pflegeurteils für die Sozialversicherungen,
    in: Welt v. 17.04.

    Infos zu: Bernd Raffelhüschen - Autor der Single-Generation

    HAHNE, Peter (2003): "Wir segeln in den Sturm".
    Sozialexperte Bernd Raffelhüschen hält die Reformvorschläge der Rürup-Kommission zur Pflege für falsch,
    in: Welt v. 28.06.

     
           
       

    Schluss mit lustig (2004).
    Das Ende der Spaßgesellschaft
    Lahr: St. Johannis Druckerei

     
       
         
     

    Klappentext

    "Das Terrordrama von New York sieht Peter Hahne als Einschnitt in Weltgeschichte und Zeitgeist. Der 11. September 2001 sei das Ende der Spaßgesellschaft und der Beginn einer neuen Suche nach alten Werten. Welche Werte sind es, die tragen, Halt geben und die es zu verteidigen gilt? Peter Hahne liefert eine packende Zeitanalyse und fordert die Rückkehr zu stabilen Werten zur Erneuerung unserer labilen Gesellschaft. Ohne Erinnerung an unsere christliche Herkunft gibt es keine Zukunft. Hahnes Fazit: Holt Gott zurück in die Politik!"

    Pressestimmen

    "In den Fußstapfen von Arnold Gehlen, der seine anthropologischen Werke mit den neuesten »Spiegel«-Stellen lebendweltlich anzureichern pflegte, variiert und aktualisiert auch Hahne sein kulturkritisches Menschenmaterial mit Lesefrüchten aus der Frühstückslektüre. Das Ende der Spaßgesellschaft belegt er mit Stellen aus dem »Spiegel«, aber ebenso aus der »in Kulmbach erscheinenden 'Bayrischen Rundschau'« oder der »liberalen 'Zeit'« sowie mit Seh- und Höreindrücken aus Funk und Fernsehen, den genuinen Spaßmedien also, »in denen sinnfreies Lachen Trumpf ist«"
    (...).
    Es geht schon in Ordnung, daß Peter Hahne mit großer Resonanz in Kirche und Politik, bei Banken und Wirtschaftsverbänden sowie nun auch in diesem Buch vom Ende der Spaßgesellschaft spricht, und das heißt bei ihm den Appell zu einer Neubesinnung auf Familie, Religion, Heimat und gute Manieren vom Stapel läßt. (...). Aber es gibt wertvolle Dinge wie Familie etcetera, die sich partout nicht anhand von Appellen, sondern nur anhand selbst gemachter Erfahrungen als wertvoll herausstellen. (...). Erfahrungen aber kommen in Hahnes lebensunlustiger Stereotypensammlung nicht vor."
    (Christian Geyer in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung v. 11.02.2005)

     
         
     
           
       

    Beiträge von single-generation.de zum Thema

    Das Ende der Spassgesellschaft - Kulturkämpfe in der Popmoderne

    Das Ende der Spaßgesellschaft - revisited

     
       

    Rezensionen

    GEYER, Christian (2005): Auf dem Hosenboden durchs Bodenlose.
    Wenn Lachen ohne Sinn Trumpf ist: Peter Hahne beendet überraschend und mit großer Resonanz die Spaßgesellschaft,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.02.

    LEHNARTZ, Sascha (2005): Ernst ist der neue Spaß.
    Der ZDF-Mann Peter Hahne profiliert sich als Stammtisch-Theologe und Buchautor. Mit einem dumpfen Traktat wider die Moderne,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung  v. 20.02.

    Sascha LEHNARTZ stimmt mit HAHNE überein, dass wir in einer Spaßgesellschaft leben. Im Gegensatz zu HAHNE ist er aber nicht vom Ende der Spaßgesellschaft überzeugt. Er hält HAHNEs Buch sogar für ein typisches Produkt von Spaßgesellschaften. Dissens gibt es vor allem in der unterschiedlichen familienpolischen Sicht:

    "Frauen, die eventuell Beruf und Familie vereinbaren wollen, kommen in seinem tugendhaften Gesellschaftsentwurf nicht vor. Ausdrücklich lobt er den kinderreichen Landkreis Cloppenburg: »Dort ist nur eine geringe Zahl von Frauen berufstätig.«.
    Zur Sanierung unserer spaßgesellschaftlichen Verkommenheit empfiehlt er schlichte Rezepte: Rückkehr zur Kernfamilie, Abschaffung der Selbstverwirklichung, Autorität der Lehrer wiederherstellen, Schluß mit Multikulti, zuviel »Tolleranz« (mit pfiffigem Doppel-L), Kuschelgesellschaft".

    LEHNARTZ hält die von HAHNE favorisierte religiös geprägte Disziplinargesellschaft für zurzeit nicht durchsetzbar, aber grundsätzlich stimmt er damit überein, dass es der Spaßgesellschaft zu viel ist:

    "Hahne übersieht geflissentlich, daß in demokratisch ausdifferenzierten, modernen Gesellschaften allgemeingültige Tugendlehren ihre Wirkungsmacht unrettbar verloren haben und nur um den Preis politischer Restauration wieder einzuführen wären. Das heißt keineswegs, daß diese Gesellschaft nicht stellenweise ein wenig mehr an Religion, gründlichere Bildung, Besinnung auf Herkunft und christliche Wert vertragen könnte. Auch kann man sich trefflich darüber streiten, wie eine moderne Variante verbindlicher Moralvorstellungen zu gestalten wäre."

     
       

    Das Buch in der Debatte

    WINKLER, Willi (2005): Die Deutsche Sorgenorgel.
    Über die neue Lust auf reine Verhältnisse. Und über den ZDF-Mann Peter Hahne, der diese Lust mit Erweckungs-Merchandising bedient,
    in: Süddeutsche Zeitung  v. 26.02.

    Inhaltlich erfährt man wenig über das Buch von Peter HAHNE. Man erfährt aber, dass faz.net bei Sofortbestellung des Buches mit 100 Prämienpunkten winkt, obgleich das Buch in den Feuilletons der Frankfurter Allgemeine durchweg verrissen wurde! Willi WINKLER sieht ob des Erfolgs neokonservativer Bücher längst wieder den Geist der 50er Jahre durch die Republik wehen:

    "Diese wunderschönen fünfziger Jahre, machen wir uns nichts vor, sie sind wieder da. Evangelimann Hahne ist da nur einer von vielen Retro-Stars. Das erste Trostbüchlein für die von 68ern und Dosepfand Gequälten sind die »Manieren« von Asfa-Wossen Asserate geworden. Der Autor ist ein Prinz und auch noch schwarz, aber was seinen Erfolg noch exotischer macht, ist der Kulturtransfer, der ihm mit seinem Benimmbuch gelungen ist. Es basiert auf den Regeln, die Erica Pappritz in den Jahren der Adenauerei für den Auswärtigen Dienst zusammengestellt hat. Drei Exemplare dieses Buches gelangten seinerzeit an den äthiopischen Hof, an dem der Prinz einst aufwuchs. Prinzlich garniert wurden die Werte der Goldenen Fünfziger nun also nach Deutschland re-importiert. Wenn einem soviel Gutes wird beschert, fragt man sich schon, warum wir nicht wieder unsern Kaiser Wilhelm haben dürfen."

    GEYER, Christian (2005): Aus einem Guß.
    Frau Merkels Rede vom durchregierten Deutschland,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.07.

    Christian GEYER straft Thomas STEINFELD Lügen, wenn er bei Angela MERKEL "rhetorische Projekte" entdeckt. Dies ist offenbar die neueste Zerfallsform von Projekten, die Politik aus einem Guss durch Worthülsen, Lächeln und Schweigen vortäuscht:

    "Die »Politik aus einem Guß«, von der sie oft spricht, ist (...) nichts anderes als diese Verheißung des Durchregierens - womit zumindest auf der Ebene der politischen Rhetorik Politik als Bürge jenes vorpolitischen »Ganzen« auftritt, das die Linken in »Beliebigkeit zerfaserten«"

    Mit "Ganzheitsemblemen" wie Nation, Familie oder Wahrheit sollen gemäß GEYER individuelle Sinndefizite politikfähig gemacht werden, denn:

    "Die vielfach verlorene Einheit der Welt, dieser größte anzunehmende Modernisierungsschaden, kann zwar auch in Deutschland nicht mehr behoben, wohl aber zivilholistisch kompensiert werden."

    GEYER sieht in Peter HAHNEs Bestseller Schluß mit lustig ein Zeichen, dass für einen christlichen GOTTESSTAAT massenhaft Bedarf besteht:

    "In dieser Fibel wird eine Art politischer Existentialismus entworfen, eine Bedienungsanleitung, wie sich das Politische als Antwort auf Sinnbedürfnisse verstehen und sich ein metaphysisch gehaltvolles Profil geben kann. »Gott« soll demnach in der Gesellschaft durchregieren, das heißt laut Hahne den einzelnen wieder »danke« sagen lehren und ihm noch andere von den Achtundsechzigern ausgetriebene Manieren beibringen. Das Bändchen wird, wie man im Buchhandel hört, zumeist im Mehrpack erworben und hat sich als persönliches Orientierungsgeschenk fest etabliert."

    GEYER ist der Ansicht, dass MERKEL die Erhöhung der Mehrwertsteuer mit einem Schuss Peter HAHNE, Christa MEVES vom Rheinischen Merkur und dem Papst kulturell rahmen möchte.

     
       

    Peter Hahne im WWW

    www.peterhahne.de
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 02. August 2005
    Update: 25. August 2015