[ Autoren der Single-Generation ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Wolfgang Matz: 1857

 
       
     
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Wolfgang Matz in seiner eigenen Schreibe

     
       

    MATZ, Wolfgang (2000): Vor der Abschaffung des Menschen.
    Michel Houellebecqs Asketik der Liebe,
    in: Neue Rundschau, Heft 4, S.44-54

    Wolfgang MATZ analysiert Ausweitung der Kampfzone und Elementarteilchen von Michel HOUELLEBECQ als Zeitromane, die Gesellschaftsroman, Liebesroman und Entwicklungsroman zugleich sein wollen.
     
           
       

    Wolfgang Matz im Gespräch

     
       

    GOETSCH, Monika (2007): "Natürlich ist es Idealismus".
    Wie viele gute deutschsprachige Romane gibt es pro Saison? Funktioniert der französische Literaturbetrieb anders? Wird heute wirklich weniger lektoriert als früher? Ein Gespräch mit Wolfgang Matz, einem einflussreichen Lektor beim Hanser Verlag,
    in: TAZ v. 05.04.

     
           
       

    1857 (2007).
    Flaubert Baudelaire Stifter
    Frankfurt a/M:
    S. Fischer

     
       
         
     

    Klappentext

    "Im Jahr 1857 kommt es zu einem verstörenden Zusammentreffen, denn drei ganz unterschiedliche Meisterwerke der Moderne erscheinen: Flauberts »Madame Bovary«, Baudelaires »Les Fleurs du Mal« und Stifters »Nachsommer«. Wolfgang Matz geht in seiner originellen Studie der Frage nach, wie in demselben historischen Augenblick drei verschiedene Autoren zu ihrem Werk finden, und wie drei verschiedene Bücher auf diesen Augenblick antworten. In seiner Darstellung, die Biographie und Ästhetik überblendet und in Nietzsche mündet, wird 1857 zu einem Schlüsseljahr der Moderne, gerade weil es so unterschiedliche ästhetische Konzepte hervorbrachte."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    KRUMBHOLZ, Martin (2007): Jenseits der Barbarei der Gaslampen.
    Wolfgang Matz' Essay "1857" über drei Meisterwerke der Moderne,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 24.04.

    WIDMANN, Arno (2007): Die Gründerväter.
    Wolfgang Matz über die Gleichzeitigkeit von Flaubert, Beaudelaire, Stifter,
    in: Frankfurter Rundschau v. 21.06.

    Der 68er Arno WIDMANN lobt das Buch 1857 von Wolfgang MATZ in den höchsten Tönen. Die Trias FLAUBERT - BEAUDELAIRE - STIFTER verweist auf niemand anderen als auf Friedrich NIETZSCHE:

    "Gab es jemanden, fragt Matz am Ende, der die Konjunktion Flaubert-Baudelaire-Stifter erkannte? Gab es auch nur einen, der sie schon alle drei im 19. Jahrhundert las? Man kann es sich nicht vorstellen (...). Aber es gab ihn. Diesen Trumpf hat Matz sich für das Ende des Buches aufgehoben: Der Leser war Friedrich Nietzsche.
                 Wie kein anderer hatte Nietzsche den Zusammenhalt von Kunst, Leben und Wahrheit als Ideologie entlarvt. Er tat es aus Sehnsucht nach ihm. In den drei Autoren der großen Konjunktion von 1857 erkannte Nietzsche Weggenossen, die ebenso unwiderleglich »den monströsen, parasitären Charakter der Kunst« erkannt hatten. Die darum brachen mit allem, was bisher Kunst gewesen war. Der »Nachsommer« war - so Nietzsche - »das einzige deutsche Buch nach Goethe, das für mich Zauber hat«. Stifter schien ihm ein der Moderne entkommener Autor, einer, der den von Baudelaire beschworenen Ennui, die Langeweile, in eine heilende Kraft verwandelte."

    Neu:
    GÖRNER, Rüdiger (2007): Schluss mit romantisch.
    Wolfgang Matz über das Jahr 1857, als drei Meisterwerke von Flaubert, Baudelaire und Stifter erschienen,
    in: Die ZEIT Nr.27 v. 28.06.

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 17. Februar 2004
    Update: 27. März 2015