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Alexa Hennig von Lange: Make love, not sex - Die Techno-Szene der 90er Jahre

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1973 in Hannover geboren
    • 1998 Debütroman "Relax"
    • 2003 Roman "Woher ich komme"
    • 2007 Roman "Risiko"
    • 2009 Roman "Peace"
 
       
   
  • Aktuellster Beitrag
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    Alexa Hennig von Lange in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    HENNIG VON LANGE, Alexa (2003): Die Richtigen fürs Bett.
    Im Herbst freut sich jeder über schöne Bettwäsche - oder auch nicht: Autorin Alexa Hennig von Lange über Krümel im Bett, Gespenster im Schlafzimmer und die Freude an weißen Laken
    in: Welt am Sonntag v. 28.09.

    Wenn ein neues Buch einer Autorin aus der Generation Golf herauskommt, dann sind offenbar selbst Artikel über Bettwäsche verkaufsfördernd. Woher ich komme heißt das neue Buch von Alexa Hennig von Lange...

    HENNIG VON LANGE, Alexa (2004): Fakt ist, dass die Liebe nicht in Fakten spricht.
    Die Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange über ihr Vorbild Bodo Kirchhoff,
    in: Welt am Sonntag v. 03.10.

    HENNIG VON LANGE, Alexa (2006): Sehnsucht nach dem Seitensprung.
    Eine Ehe braucht viel Disziplin - doch wer hat die schon ein Leben lang? Von längerem Fremdgehen aber ist abzuraten,
    in: Welt v. 07.01.

    Die verheirateten Ex-Popliteraten Alexa Hennig von LANGE & Joachim BESSING sehen sich als Avantgarde der Rettet die Familie!-Bewegung. Als Botschafterin dieser Ideologie plädiert LANGE nun dafür, dass vom "erfrischenden Seitensprung" abgesehen, vom "längerfristigen Fremdgehen" abzuraten ist.

    HENNIG VON LANGE, Alexa (2006): "Eine neue Frauenbewegung müsste den Mann mitbedenken".
    Die Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange über die Schwierigkeit, einen Mann zu lieben und sich von ihm zu emanzipieren,
    in: Die ZEIT Nr.35 v. 24.08.

    HENNIG VON LANGE, Alexa (2008): "Mama, warum siehst du so komisch aus?"
    "Ich schreibe und das Kind spielt." So hatte Alexa Hennig von Lange sich ihr Leben als berufstätige Mutter vorgestellt. Es kam anders. Beobachtungen aus dem Familienalltag einer Autorin,
    in: Bücher Heft 4

    Neu:
    HENNIG VON LANGE, Alexa (2011): Single-Jagd mit dem Smartphone.
    Partnervermittlung, Kontaktanzeigen, Single-Partys - alles altes Zeug: Alexa Hennig von Lange träumt von einer App, die potenzielle Partner erkennt,
    in: Welt am Sonntag v. 18.09.

    Die Schriftstellerin Alexa HENNIG VON LANGE verspricht Reichtum für denjenigen, der eine "Partnerfind-App" erfindet:

    "Es gibt nur nicht die App, die am dringendsten benötigt wird: Ein Menschen-Shazam für Singles; von denen es in Deutschland 17 Millionen gibt. Der Grund für diese enorme Anzahl kann nur sein, dass sie sich gegenseitig im Supermarkt, in Tierarztpraxen, im Café oder in der S-Bahn nicht als Gruppenzugehörige erkennen.
    Wieso also erfindet kein findiger Hobbyprogrammierer das Menschen-Shazam und verkauft es für - ich sage mal: 2,99 Euro - an diese 17 Millionen Singles? Mit so einer Erfindung kann man reich werden."

    Mit dem Reichtum wird es leider nichts! Die Zielgruppe wäre zum einen wesentlich kleiner und zum anderen ist die Problematik komplexer.

    Von den angeblich 17 Millionen Singles in Deutschland sind die wenigsten gut verdienende Karrierefrauen und -männer. Die Alleinlebenden haben entweder einen Partner mit dem sie glücklich sind, gehören nicht der Smartphone-Generation an, sind gar nicht auf der Suche oder sind Geringverdiener.

    Wie komplex die Sache mit dem so genannten Partnermarkt ist, das zeigen sozialwissenschaftliche Studien zu dessen  Erforschung, z.B. jene von Johannes STAUDER, der zur regionalen Ungleichheit auf dem Partnermarkt (Soziale Welt Heft 1, 2011) forscht.

    Der Vorschlag von HENNIG VON LANGE würde lediglich die Suchkosten reduzieren, alle anderen Partnermarktprobleme würden weiterhin bestehen bleiben: Ungleichgewichte hinsichtlich räumlicher (Stadt vs. Land) und sozialer Partnermarktdichte (Bildungsunterschiede, die insbesondere bei hoch qualifizierten Frauen eine große Rolle spielen), Ungleichgewichte des Geschlechts (Frauen- vs. Männerüberschuss) oder des Alters (Junge vs. Alte). Sogar eine unterschiedliche Verteilung von Eltern vs. Nichteltern hat Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von potenziellen Partnern.  

     
           
       

    Alexa Hennig von Lange im Gespräch

     
       

    TIEF, Rainer (1998): Schriftsteller im Gespräch - Alexa Hennig von Lange
    in: Alpha-Forum. Sendung des Bayerischen Fernsehens v. 19.10.

    BETTERMANN, Stella (2000): Suppengrün hinter den Ohren.
    Autorin Alexa Hennig von Lange über ihr Lolita-Image, den äußeren Schein und das schwierige Dasein nach der Erfüllung persönlicher Träume,
    in: Focus Nr.17 v. 22.04.

    BUDEUS-BUDDE, Roswitha (2002): Das Märchen vom ganz normalen Wahnsinn.
    Über Kinder, die nicht gewollt sind, die plötzlich alleine da stehen, verlassen: Die Jugendbuchpreisträgerin Alexa Henning von Lange,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 16.10.

    PROFIL (2004): "Das Interessante ist nicht der Akt".
    Die Berliner Autorin Alexa Hennig von Lange, 31, über das erste Mal in kleinen Iglu-Zelten an südfranzösischen Stränden oder Badewannen, auf deren Ränder Kerzen geklebt  werden,
    in: Profil Nr.15 v. 05.04.

    Alexa Hennig von LANGE über das erste Mal. Der französische Soziologe hat sich im neuen Buch über den Morgen danach ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt. Er geht jedoch weit über das hinaus, was hier beschrieben wird.

    MANGOLD, Ijoma (2011): "Als Mutter musste ich mich besinnen".
    Serie - Das war meine Rettung: Alexa Hennig von Lange über ihr selbstzerstörerisches Partyleben,
    in: ZEITMagazin Nr.17 v. 20.04.

     
           
       

    Alexa Hennig von Lange in der Debatte

     
       

    LINTZEL, Aram (2005): Die Kindheit für Erwachsene.
    Die infantilen Texte in der neuen deutschen Popmusik,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 25.08.

    Für Aram LINTZEL vollzieht sich in der neuen deutschen Popwelle die regressive Abwehr der harten ökonomischen Realitäten. Keine "teenage angst" weit und breit, sondern Rückzug in die heile Welt der Erinnerung:

    "Die deutschsprachige Popmusik scheint jener Rolle rückwärts ins Kuschelige zu folgen, die vor einigen Jahren in der «Generation Golf»-Literatur eines Florian ILLIES, einer Alexa Hennig von Lange vorgemacht wurde: Auch diese reanimierten eine Lebenswelt, in der die Pubertät nicht das von Jean-Jacques Rousseau beschriebene «dunkle Reich» war. Die besänftigende Botschaft: Wir waren eine glückliche Familie, mit den Schmuddelkindern haben wir nie gespielt!"

     
           
       

    Risiko (2007)
    Köln: DuMont Verlag (Als Taschenbuch im Rowohlt Verlag erschienen)

     
       
         
     

    Klappentext

    "Familienidylle, in der Lilly mit Erik und den Kindern lebt, gerät aus dem Gleichgewicht. Nicht nur ihr Ehemann erscheint Lilly zunehmend rätselhaft, auch die befreundeten Nachbarn auf der anderen Straßenseite bedrohen sie mit ihren Liebesfantasien. An einem Sommervormittag passiert es: Aus einem Moment der Hingabe entwickelt sich ein riskantes Versteckspiel, bei dem niemand weiß, auf welcher Seite er steht.

    Alexa Hennig von Lange liefert ihre Helden einem Alptraum aus: Hinter der Freundes- und Familienkulisse tun sich die Abgründe einer unmoralisch verstrickten Wahlverwandtschaft auf. Die Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit führt zur Zerstörung zweier Familien, bis sich am Ende die Kinder gegen die haltlosen Eltern zur Wehr setzen müssen. Was als harmlose Familiengeschichte beginnt, mündet in einen atemberaubend spannenden Showdown, in dem es um das nackte Überleben geht."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    BÄR, Julia (2007): Der reine Zufall.
    Alexa Hennig von Lange demontiert das Familienleben,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 04.09.

    WEISSMÜLLER, Laura (2007): Kein Schutzbunker ist sicher.
    Alexa Hennig von Langes Thriller "Risiko" lässt die Familienidylle kollabieren,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.09.

    RUTSCHKY, Katharina (2008): Ein Schritt vom Wege...
    Alexa Hennig von Lange legt mit "Risiko" einen Thriller vor, der mit dem aktuellen Familienmodell abrechnet,
    in: Frankfurter Rundschau v. 01.02.

    "Originell ist an diesem Thriller, bei aller Treue zum Genre, welche Anregungen Hennig von Lange aus ihrem Konservatismus bezieht. Schaut man im Vordergrund auf eine Familien- und Eheproblematik, wie sie nach 68 für normal gehalten wird, weisen die Katastrophen des Thrillers auf eine altmodische Wertewelt. Da, so die implizite Botschaft, hätte das alles nicht passieren können! Diese Kombination von Realismus und Nostalgie hat die Autorin zu Einfällen inspiriert, die man in sentimentaleren Abrechnungen mit dem Mutter-Vater-Kind-Modell niemals finden wird", meint Katharina RUTSCHKY.

     
           
       

    Relax (1998)
    Frankfurt a/M: Rogner & Bernhard bei
    Zweitausendeins

     
       
         
     

    Klappentext

    "RELAX ist ein Drogenroman, ein Flug durch ein Wochenende. Schnell geschnitten, mit rasanten Dialogen. Und es ist eine gute alte Liebesgeschichte: Naiv und komplett unmoralisch, schreiend komisch und wunderbar anrührend."

    Stimmen zu "Relax"

    "Wenn die Hippie-Generation ihren kriegserfahrenen und von Vietnam traumatisierten Eltern ein »make love, not war« entgegenhielten, die 68er die bürgerliche Sexualnorm ganz männlich und flexibel mit »wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment« beantworten, könnte das Motto der Techno-Szene »make love, not sex« lauten. Denn in der ravenden Gemeinschaft geht es nicht primär um Sex - schon allein deshalb, weil die durch Tanzwut und Drogenkonsum ausgepowerten Körper nur noch abgeschlafft sind, so zumindest beschreibt es Alexa Hennig von Lange in ihrem Roman Relax."
    (Gabriele Klein in "electronic vibration", 1999, S.171)

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    fehlen noch
     
       

    Das Buch in der Debatte

    STUCKRAD-BARRE, Benjamin von (1998): Dampferfahrt mit Dichtern.
    "Jung, deutsch, sexy, klug, her damit",
    in: Allegra
    , September

    Gabriele Klein - electronic vibration

    KAULEN, Heinrich (1999): Von Törleß zu Trainspotting.
    Über Jugend- und Adoleszenzromane zwischen Moderne und Postmoderne,
    in: Wiener Zeitung
    v. 02.04.

    PFÜTZE, Sebastian (2002): "Dann sollte man zupacken".
    Die Autorin Alexa Hennig von Lange hat am Samstag in Prenzlauer Berg geheiratet,
    in: Tagesspiegel v. 10.03.

    Der Tagesspiegel setzt sich für die Institution Ehe ein. Jeden Sonntag wird der Heirat eine eigene Rubrik gewidmet. Heute berichtet PFÜTZE über die Popliteratenhochzeit von Alexa Hennig von Lange mit Joachim Bessing. Ob aus der Vereinigung von Tristesse Royale und Relax jedoch "Relax Royal" wird - wie PFÜTZE meint - das wird die BUNTE Republik sicherlich weiter verfolgen dürfen.

     
       

    Alexa Hennig von Lange im WWW

    www.alexahennigvonlange.de
     
       

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    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 14. Mai 2002
    Update: 20. Juli 2015