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André Kubiczek: Die Prenzlauer Berg Szene

 
       
     
       
   
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    André Kubiczek in seiner eigenen Schreibe

     
         
           
       

    André Kubiczek im Gespräch

     
       
  • LEINEMANN, Susanne & Antje SCHMELCHER (2002): Generation Trabant.
    Angekommen im neuen Deutschland? "Zonenkinder im Gespräch,
    in: Welt v. 09.11.
    • Inhalt:
      Gespräch mit Julia SCHOCH, Jakob HEIN, André KUBICZEK und Jana HENSEL über Pop und die Welt...
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    Kopf unter Wasser (2009)
    München: Piper

     
       
     
     

    Klappentext

    "»Kopf unter Wasser« ist ein Liebesroman der besonderen Art und das Porträt einer Generation, der nach dem Ende der Illusionen nur noch die Ironie bleibt.

    Die Hoffnung, dass es wieder aufwärts gehen würde, hatte Henry aufgegeben. Vorbei waren die Zeiten mit den Abendessen im kleinen Kreis, in den weitläufigen Berliner Altbauwohnungen bei Weißwein und Stoffservietten in Silberreifen. Dass sein Geld weg war, interessierte Henry dabei noch am wenigsten. Beunruhigender war die Situation mit Birte. Seit ihrem unschönen Auszug, bei dem sie ihre Tochter Johanna mitgenommen hatte, konnte er auch vor sich selbst seine Verlorenheit nicht mehr als Freiheit kaschieren. Und nun dachte Henry darüber nach, was Cynthia ihm soeben am Telefon gesagt hatte: Peter, sein bester Freund, war letzte Nacht nicht nach Hause gekommen. Nach einem Streit hatte Henry ihn niedergeschlagen und einfach liegen gelassen."

     
     
     
           
         
           
       

    Die Guten und die Bösen (2003)
    Berlin: Rowohlt Verlag

     
       
     
     

    Klappentext

    "Spätestens seit Einzug der Regierung spielt Berlin verrückt: Medienleute, Politiker, Kulturschickeria. Und so bekommt Raymond Schindler, mit dreißig Frührentner und schwarz arbeitender Privatdetektiv, auf einen Schlag mehr Aufträge, als er verkraften kann. Für seine Kusine Nadine, die von einer Karriere als Schriftstellerin träumt, soll er ein Buch über die wilden Wendejahre schreiben, einen authentischen Bericht über die einstige Party-Generation, die nun mit Macht in die bürgerlich-intellektuellen Zirkel der vereinigten Stadt drängt."

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

    • HÜCKSTÄDT, Hauke (2003): Wirgewühl.
      André Kubiczeks zweiter Roman entbehrt nicht einer gewissen Geheimnishaftigkeit,
      in: Frankfurter Rundschau v. 19.03.
    • RADISCH, Iris (2003): Klassenkampf Ost.
      André Kubiczek und die Neuauflage der engagierten DDR-Literatur als Farce,
      in: Die ZEIT Nr.13 v. 20.03.
    • Infos zu:
      Iris Radisch - Autorin der Single-Generation
    • GELLNER, Torsten (2003): The Good, the Bad and the Wellensittich.
      André Kubiczek legt seinen zweiten Roman vor,
      in: Literaturkritik.de, April
    • SEIBT, Gustav (2003): Das Wellensittich-Attentat.
      André Kubiczeks böser Ost-West-Berlin-Roman,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 01.04.
      • Kommentar:
        Eigentlich wäre die Rezension keinen Kommentar wert,

        aber da Gustav SEIBT gerne die Generationengerechtigkeit gegen soziale Gerechtigkeit ausspielt, mag es erstaunen, dass in dieser Rezension zu "Die Guten und die Bösen" von André KUBICZEK so viel von Klassen zu lesen ist, denn bis vor kurzem war dieser Begriff vollkommen verpönt:

                 "Der Roman zeigt das konsumästhetische Universum der feinen Unterschiede durchgehend aus der Sicht von unten, mit den Augen jener, die es nicht beherrschen und es sich nicht leisten können. Distinktion ist Gewalt, das ist eine der Erfahrungen, die diesem Buch wichtig sind. Geschmack, gute Manieren, die ganze westliche Zivilisiertheit ist nur eine ganz alt-neue Gestalt von Klassendünkel und Einschüchterung".
                 Und als Fazit:
                 "Klassenkampf ist keine Lösung, das sagt der Autor Kubiczek durch seine überraffinierte Konstruktion, die jede Karikatur gleich auch als Karikatur bezeichnet, durch das Scheitern aller seiner einzelkämpferischen Helden. Aber Klassenhass ist doch der Treibstoff seines Erzählens, das, was es schockierend und bewegend, also interessant macht".
    • SCHNEIDER, Wolfgang (2003): Berliner Panoptikum.
      André Kubiczeks Roman "Die Guten und die Bösen",
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 29.04.
    • BARTELS, Gerrit (2003): Leb wohl, mein Liebling.
      Wo sich Raymond Schindler, Zigmund Fraud und Bolèmia Hetschel gute Nacht sagen und manchmal auch ein Bömbchen basteln: André Kubiczeks Berlinroman-Parodie "Die Guten und die Bösen",
      in: TAZ v. 20.05.
    • GERSTENBERG, Ralph (2003): André Kubiczek: Die Guten und die Bösen,
      in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 12.06.
     
           
       

    Junge Talente (2002)
    Berlin: Rowohlt Verlag

     
       
     
     

    Klappentext

    "Infolge historischer Missgeschicke in einem Harzer Städtchen zur Welt gekommen, gerät Less bereits als Junge in stille Opposition zu seiner Umgebung. Später drückt sich seine Verweigerung im Erscheinungsbild aus, das es dem werdenden Dandy unmöglich macht, ein passendes weibliches Pendant zu finden. Einzig Less' Kusine Radost, die während eines denkwürdigen Sommers eine Prise Berliner Boheme in die Provinz bringt, vermag ihn wirklich zu fesseln. Und so lässt der junge Mann eines Tages Abitur und Lehre sausen, um die Seelenverwandte in der Hauptstadt aufzusuchen. Doch statt Radost, die längst von zu Hause ausgezogen ist, gewährt ihm ihr Vater Unterschlupf und führt ihn in das bizarre Paralleluniversum rund um den Prenzlauer Berg ein."

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

    • OETTER, Barbara (2002): Zwischen den Zeilen muss die Freiheit grenzenlos sein.
      Pubertätsroman. In seinem Debütroman "Junge Talente" gehen André Kubiczek die Heulsusen vom Prenzlauer Berg auf den Keks,
      in: Freitag Nr.13 v. 22.03.
    • BEIKÜFNER, Uta (2002): Wunderbare Jahre.
      Liebe im untergehenden realen Sozialismus - André Kubiczeks Debüt ist kein gewöhnlicher "Berlin-Roman",
      in: Financial Times Deutschland v. 23.03.
    • SIEMONS, Mark (2003): Pogo und Klassenkampf.
      Das Prenzlauer-Berg-Phänomen: André Kubiczeks listiges Debüt,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.03.
    • NENTWICH, Andreas (2002): Des Dichters Liebe ist des Lesers Pein.
    • BISKY, Jens (2002): Die Besäufnisse des Zöglings Less.
      Im Rückspiegel die Raststätte: Ein Gespräch der Hauptverwaltung Literatur über das Buch des Jugendfreundes André Kubiczek,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 02.04.
      André Kubiczek dreht die DDR durch die Metaphernmühle: "Junge Talente",
      in: Die ZEIT Nr.24 v. 06.06.
    • Infos zu:
      Jens Bisky - Autor der Generation Golf
    • GRUS, Michael (2002): Drüben der akkurat gestylte Himmel.
      Ein Bohemien des Aufstands: André Kubiczeks bemerkenswertes Romandebut "Junge Talente",
      in: Frankfurter Rundschau v. 18.07.
     
       

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    webmaster@single-generation.de Erstellt: 15. April 2003
    Update: 19. Oktober 2013