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Andreas Mand: Das Leben des Paul Schade

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1959 in Duisburg geboren
    • Studium der Medienwissenschaften in Osnabrück
    • 1982 Roman "Haut ab"
    • 1990 Roman "Grovers Erfindung"
    • 1994 Roman "Das rote Schiff"
    • 1996 Roman "Kleinstadthelden"
    • 2000 Roman "Vaterkind"
    • 2006 Roman "Paul und die Beatmaschine"
    • lebt in Duisburg
 
       
   

Paul und die Beatmaschine (2006)
Augsburg: Maro Verlag

 
   
 
 

Klappentext

"Andreas Mand, der mit seiner Kindheitsprosa (Grovers Erfindung, 1990) im MaroVerlag seinen Durchbruch hatte, arbeitete seit geraumer Zeit an einem mehrbändigen Bildungsroman um einen jungen Rock­Musiker und Autor namens Paul Schade. Die Beschäftigung mit dieser teilweise autobiographischen Figur geht auf sein Debüt Haut ab (1982) zurück und umfasst in zeitlicher Reihenfolge die Romane Kleinstadthelden (1996), Das rote Schiff (1994), Paul und die Beatmaschine (2006) und Vaterkind (2000). Die vorliegende Neuerscheinung dürfte ein überraschendes Herzstück dieser Serie sein. Paul, Anfang 30, hat sich von seiner Hamburger Band getrennt. Er spricht Englisch mit seiner Freundin, einer bildenden Künstlerin; sie pendeln zwischen »Künstlerknast«, Berlin und Stockholm."

 
 
 
       
   
  • Rezension

    • SCHÄFER, Frank (2006): Vergangenheitskünstler.
      Der Schriftsteller Andreas Mand zieht seine künstlerische Unabhängigkeit dem großen Erfolg vor und bleibt lieber ein Autor für Eingeweihte,
      in: Rolling Stone, März
    • GENAZINO, Wilhelm (2006): Im Künstlerknast.
      Andreas Mands Roman beschreibt die eigenartige Stagnation der Kunst in den Köpfen der jungen Autoren,
      in: Die ZEIT Nr.11 v. 09.03.
    • SCHÄFER, Frank (2006): Vergangenheitskünstler.
      Sex, Schmerz, Glück: Andreas Mands Roman "Paul und die Beatmaschine",
      in: TAZ v. 16.03.

      SPRECKELSEN, Tilman (2006): Die Käuflichkeit der Künstler.
      Andreas Mand schreibt mit "Paul und die Beatmaschine" seinen großen Lebensroman fort,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 09.04.
 
       
   

Kleinstadthelden (1996)
Zürich: Ammann

 
   
 
 

Klappentext

"Paul Schade, der Held dieses Roman, ist Anfang 20 und soeben in eine kleine Stadt gezogen. Stolz, sich von der nervenden Familie distanziert zu haben, alibimäßig an der kleinen Universität eingeschrieben, konzentriert er sich auf persönlichkeitsbildende Projekte wie die erste Zigarette und den ersten Joint. Er will sich verlieben, weiß aber lange Zeit nicht in wen. Er will ein großer Künstler werden, weiß aber nicht in welcher Sparte. Film wirds nicht, denn die »Verlegenheitsdokumentarfilmer« von der Uni haben keine Ideen. Musik wirds auch nicht, denn das Publikum will lieber diskutieren. Vielleicht könnte ihn die Literatur zum Star machen? Da lernt er die lokalen Kleinstadthelden kennen, großmäulige 17jährige, die Kirchen besetzen, Wände bemalen, Scheiben einschmeißen. Alles liebenswerte Individuen, aber leider in einer Clique verbunden, die unter wachsendem Druck unangenehm werden kann. Paul muß sich erneut befreien und darüber geht dieser Roman - genau und authentisch, in der richtigen Mischung aus frischer Wut und trockenem Humor."

Stimmen zum Roman

"Seit seinem Debüt »Haut ab« (1982) arbeitet er am Roman seines Lebens. Buch um Buch wird daraus die Chronik einer Generation, die relativ bequem im Windschatten der 68er segelte, die Errungenschaften der Altvorderen nutzte - und doch nicht glücklich wurde dabei, weil ihr so wenig selber zu erleben blieb
(...).
Es liegt eine schwarze Wolke der Melancholie über diesem Buch und über dieser, unserer Generation, die eingeklemmt ist zwischen den frühvergreisten 68ern und den Vereinigungsgewinnlern. Andreas Mand ist ihr Chronist.".
(Willi Winkler im Spiegel vom 20.05.1996)

 
 
 
       
     
     
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 17. Februar 2000
Stand: 29. Oktober 2013