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Benjamin Lebert: Männer unterwegs

 
       
     
       
   
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    Benjamin Lebert in seiner eigenen Schreibe

     
       
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    Benjamin Lebert: Porträts und Gespräche

     
       

    SCHREIBER, Mathias & Claudia Voigt (2003): "Liebe ist eine Art Krankheit".
    Benjamin Lebert über Verrücktheit, schöne Mädchen und seinen neuen Roman "Der Vogel ist ein Rabe",
    in: Spiegel Nr.32 v. 04.08.

    BRAND, Jobst-Ulrich (2003): Lange Reise durch die Angst.
    Leben und Schreiben sind für Benjamin Lebert ein harter Kampf- trotz seines enormen Erfolgs,
    in: Focus Nr.32 v. 04.08.

    KÄMMERLING, Christian (2003): "Ich fühle mich einfach nicht auf dieser Welt".
    Statt zur Schule zu gehen, schrieb er einen Bestseller. Statt stolz darauf zu sein, ist er verzweifelt. Ein Gespräch mit dem deutschen Kultautor Benjamin Lebert,
    in: Weltwoche Nr.32 v. 07.08.

    ALANYALI, Iris (2003): das Herz denkt mit.
    Die Opfer des Generationenterrors oder: Benjamin Lebert leidet an der Welt,
    in: Welt v. 09.08.

    AMEND, Christoph (2003): "Es ist beinahe unmöglich, mit mir auszukommen".
    Mit 16 schrieb er einen Millionen-Seller, kurz darauf brach er die Schule ab und zog nach Berlin. Wie hat Benjamin Lebert den Trubel überstanden? Er hält stets die Augen offen - selbst beim Küssen,
    in: Tagesspiegel v. 10.08.

    ADORJÁN, Johanna (2003): Schreiben gegen den Sturm.
    Benjamin Lebert über das Leben nach dem Bestseller, das zweite Buch und das Glück, nicht dazuzugehören,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.08.

    RITTER, Bettina (2006): Die Leiden des jungen B.
    Der Schriftsteller Benjamin Lebert,
    in: DeutschlandRadio v. 22.05.

    USTORF, Anne-Ev (2006): Sometimes life must get lonely.
    Benjamin Lebert im Interview,
    in: Fluter Online, v. 29.05.

    Infos zu: Anne-Ev Ustorf - Autorin der Generation Golf

    BAUER, Patrick (2006): "Ich bin ein Glücksskeptiker".
    Der Schriftsteller Benjamin Lebert entkam dank des Erfolges seines Debütromans "Crazy" der Hölle des Matheunterrichts. Doch auch als Autor, der eigentlich machen kann, was er will, kämpft er eher mit dem Leben, als es zu genießen,
    in: NEON, Juni

    HENKEL, Paulina (2009): Der Gegenläufer.
    Der Autor Benjamin Lebert schreibt gegen die Einsamkeit und erklärt im FR-Interview, warum er den Generationen-Begriff für altmodisch hält,
    in: Frankfurter Rundschau v. 10.03.

    Benjamin LEBERT u.a. über den Generationen-Begriff:

    "Wenn jeder für sich selbst steht - und das klingt ja bei Ihnen durch -, ist dann der Generationenbegriff noch zeitgemäß?
                 Der Wunsch nach einer Instanz, die alles zusammenhält, ist altmodisch. Die Wege sind mittlerweile zu verflochten. Leonard Cohen sagt in einem Song: »Things are gonna slide in all directions«. Ältere Menschen haben vielleicht noch die Sehnsucht nach dieser Verbundenheit, die jüngeren gar nicht mehr. Jeder beleuchtet seinen kleinen Radius um sich herum. Es gibt viele Mikrokosmen, die niemals in Einklang gebracht werden können."

     
           
       

    Flug der Pelikane (2009)
    Köln:
    Kiepenheuer & Witsch

     
       
         
     

    Klappentext

    "Anton hält nichts mehr. Eleanor hat ihn verlassen, sein Job als Altenpfleger bietet keine Perspektive, und in Hamburg fühlte er sich noch nie zu Hause. Sein Ausweg: Pfannkuchen backen bei Onkel Jimmy in Manhattan.

    Onkel Jimmys Luncheonette, das sind 30 geflieste Quadratmeter, 10 Stühle, drei Angestellte, 150 Gerichte auf der Speisekarte, Hektik am Grill, ein ständiges Kommen und Gehen – und trotzdem so etwas wie ein Zuhause. Das liegt vor allem an Jimmy, der alles im Griff und immer ein freundliches Wort für den Gast hat, und am prompten und zuvorkommenden Service, der selbst die abwegigsten Sonderwünsche zur vollsten Zufriedenheit erfüllt.

    Jimmys Welt besteht neben der Luncheonette, dieser Insel im Trubel Manhattans, aus einer anderen, der Öffentlichkeit lange nicht zugänglichen Insel: Alcatraz. Alles, was es über die legendäre Gefängnisinsel in der Bucht von San Francisco an Informationen gibt, findet sich in Jimmys großer weißer Kiste – und abrufbereit in seinem Repertoire von Fakten, Theorien und Anekdoten. Sein Hauptinteresse gilt dem berühmten Ausbruchsversuch von 1962, bei dem es drei Häftlingen tatsächlich gelang, die Gefängnismauern zu überwinden. Jimmys vehement vertretene Mindermeinung: Sie haben es geschafft, an Land zu kommen und eine neue Existenz zu führen. Anton gerät in den Sog dieser Geschichten und stößt dabei auf Stationen seiner eigenen Vergangenheit, denen er lieber auch entkommen wäre. Und er erkennt, warum es lebensnotwendig sein kann, daran zu glauben, dass man den Verhältnissen entfliehen kann."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    DIENER, Andrea (2009): Alcatraz, lebenslänglich.
    Benjamin Lebert will aus seinem Jugendknast türmen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.02.

    KREKELER, Elmar (2009): Ausbrüche aus inneren und äußeren Gefängnissen.
    Benjamin Lebert erzählt in seinem neuen Roman vom "Flug der Pelikane" ohne alle Pausbäckigkeit,
    in: Welt v. 28.02.

    POROMBKA, Wiebke (2009): Wenn das Auge hinterlistig flattert.
    Hebt nicht ab: In "Flug des Pelikans" kapituliert Benjamin Lebert hilflos vor dem Material,
    in: TAZ v. 14.03.

    Neu:
    JUNG, Jochen (2009): Jimmy fällt tot um.
    Benjamin Leberts Roman "Flug der Pelikane",
    in: Die ZEIT Nr.15 v. 02.04.

     
           
       

    Kannst du (2006)
    Köln:
    Kiepenheuer & Witsch

     
       
         
     

    Klappentext

    "Gemeinsam gehen Tim und Tanja auf eine Interrail-Reise durch Skandinavien. Die beiden kennen sich flüchtig aus Berlin und treten die Fahrt aus ganz unterschiedlichen Motiven an. Es wird eine Reise in die Extreme der Gefühle, explosiv, zärtlich und schmerzlich verwirrend.
    Tim ist jemand, der ein Gefühl hat für Entfernungen. Vor allem für die Entfernungen zwischen Menschen. Sein früher Erfolg als Bestsellerautor hat ihm viel Aufmerksamkeit und so manchen Liebesbrief beschert und ihn rund um den Globus geführt, aber bei all den Begegnungen war es ihm doch, als sei er nicht wirklich dabei. Froh über den Anstoß, aus seinem solitären Leben auszubrechen, sagt Tim zu, als Tanja, eine Kneipenbekanntschaft, ihn fragt, ob er sie auf ihrer geplanten Interrail-Reise begleiten wolle. Tim schließt sich Tanja an, einer hübschen, fröhlichen und mitten im Leben stehenden jungen Frau, die mit ihren 18 Jahren viel besser zu wissen scheint, wo es langgeht, als der drei Jahre ältere Tim. So wirkt es. Völlig überrascht und hilflos wird Tim dann aber Zeuge von Tanjas nächtlichen Heulanfällen, von ihren verzweifelten Versuchen, sich selbst zu verletzen, die sie aber kurz darauf mit einem fröhlichen
    »Lass uns nicht darüber reden« wegzuwischen versucht. Beide spüren sie, dass sie einander nicht helfen können, dass sie es vielleicht noch nicht einmal stark genug wollen, weil sie zu sehr in ihren eigenen Kummer vertieft sind. Und dennoch unternimmt Tim in einem gewaltigen Kraftakt einen Rettungsversuch."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    RITTER, Bettina (2006): Die Leiden des jungen B.
    Der Schriftsteller Benjamin Lebert,
    in: DeutschlandRadio v. 22.05.
     
           
       

    Der Vogel ist ein Rabe (2003)
    Köln:
    Kiepenheuer & Witsch

     
       
         
     

    Klappentext

    "Auf einer Zugfahrt von München nach Berlin werden Paul und Henry, beide Anfang zwanzig, für die Dauer einer Nacht zu Weggefährten. Aufmerksam lauscht der Ich-Erzähler Paul den Worten Henrys, der in leuchtenden Farben von Freundschaft und Liebe erzählt – und der Erfahrung, beides verloren zu haben. Und während Henry immer freier und ungezwungener wird und seinen Erinnerungen ihren Lauf lässt, hört Paul nur zu und schweigt. Er erzählt nicht von der Sehnsucht, woanders und wer anders sein zu wollen, nicht von der Art, wie Menschen ihren Regenschirm aufspannen. Und nicht von Mandy. Aber mehr und mehr holt ihn, während er den Worten Henrys lauscht, seine eigene Geschichte ein.
    »Der Vogel ist ein Rabe« ist ein Roman über die Macht des Erzählens und über Menschen, die sich verpassen. Eine Geschichte vom Leuchten und vorüberfliegender Schwärze.
    "

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    WEIDERMANN, Volker (2003): Der Erwachsene.
    Benjamin Lebert ist zurück,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 03.08.

  • Infos zu: Volker Weidermann - Autor der Generation Golf

  • MELLER, Marius (2003): Wie in einem Spiegel.
    Benjamin Lebert, das Wunderkind der Popliteratur, ist ein schwarzer Romantiker geworden: Heute erscheint sein neuer Roman "Der Vogel ist ein Rabe",
    in: Tagesspiegel v. 07.08.

    KOBER, Henning (2003): Erst Spatz, dann Raubvogel.
    Schluss mit der Deutschstunden-kompatiblen Pubertätsromantik und dem Autor-seiner-Generation-Schwachsinn, her mit dem Leben und den düsteren Zukunftsvisionen: Benjamin Leberts lang erwarteter zweiter Roman "Der Vogel ist ein Rabe",
    in: TAZ v. 09.08.

    Partnersuchende und ihre Ängste

    VOGEL, Sabine (2003): Irgendwie ist mir das Herz schwer.
    Benjamin Lebert hat seinen zweiten Roman geschafft,
    in: Berliner Zeitung v. 11.08.

    BUHR, Elke (2003): Mandy und der schwarze Vogel.
    Der Sound junger Melancholiker: Benjamin Leberts zweiter Roman "Der Vogel ist ein Rabe",
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.10.

    "Ist das der Sound der Jugend? Ist das, noch einmal nach dem Hype, die Kurzweil des Pop als Roman? Doch dieses Stocken klingt nicht vor allem jung, dieses Hecheln nicht nach Großstadthektik; Benjamin Leberts Sätze transportieren vielmehr die Kurzatmigkeit der Melancholie. Schwer wiegen die Worte, bedeutungsvoll reiht sich Satz an Satz: Es geht um alles. Beziehungsweise, um einen Zustand, in dem es immer um alles zu gehen scheint, und der als literarisches Sujet eine umfangreiche Geschichte hat: Die männliche Adoleszenz und die mit ihr einhergehenden Probleme mit der Welt, dem Ich, Gott und vor allem den Mädchen", meint Elke BUHR.

     
       

    Benjamin Lebert im WWW

    www.benjamin-lebert.de
     
       

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    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 04. August 2003
    Update: 04. Juli 2015