[ Autoren der 68er-Generation ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Elke Heidenreich: Nie wieder 50er Jahre

 
       
     
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Elke Heidenreich in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    HEIDENREICH, Elke (2001): "Ich schäme mich für Köln".
    Hammerhart, Lind und zart. Wenn Elke Heidenreich das neue Glück des Superweibs HERA LIND betrachtet, überkommt sie Katzenjammer,
    in: Stern Nr. 18 v. 27.04.

    HEIDENREICH, Elke (2001): Nichts wird je wieder gut.
    Christian Kracht erzählt in seinem verstörendem Roman "1979" vom Elend der Dekadenz und dem Zwang zum Opfer in einer brutalen, unverständlichen Welt,
    in: Spiegel Nr.41 v. 08.10.

     
           
       

    Elke Heidenreich: Gespräche und Porträts

     
       

    STEPHAN, Beat A. (2001): Das wars doch nicht schon?
    Autorin Elke Heidenreich über den Verlust von Illusionen und Leidenschaft, die Schönheit des Älterwerdens und das Skandalon des Sterbens.

    in: Brückenbauer Nr.33 v. 14.08.

    Die kinderlose 68erin Elke HEIDENREICH über Deutschland in den 1950er Jahren:

    "Das Land lag in Trümmern, wir waren die im Krieg gezeugten Kinder, die niemand richtig wollte. Die Väter kamen zerstört aus dem Krieg zurück, und die Mütter, die im Krieg alleine sein mussten, waren hart geworden. Keine Grundlage für eine glückliche Kindheit. Diese Zeit wurde durch ein melancholisches Lebensgefühl geprägt, das in meinen Erzählungen immer wieder aufscheint."

    Zu den Kindern der 68er meint HEIDENREICH:

    "Ich habe selbst keine Kinder, aber viele meiner Freunde sind nicht gerade superglücklich mit ihren Kindern, die sie für allzu bieder halten. Wobei es eine normale Erscheinung ist, dass das Pendel zurückschlägt: Kinder, die ihre Eltern früh beim Vornamen nennen mussten und denen Mutti die Joints drehte, sehnen sich nach einem anderen, bürgerlichen Leben."

    Beispiele für diese Sicht finden sich bereits in der Literatur, z.B. bei Jess JOCHIMSENs Dosenmilchtrauma oder Ulrike KOLBs Frühstück mit Max und weiteren Autoren der Generation Golf. HEIDENREICH sieht sich als Angehörige der ersten

    "Generation, die entscheiden kann, ob sie Kinder haben will oder nicht."

    und die Ehe und Familie skeptisch gegenüber steht:

    "Normalerweise verschwindet in einer Ehe mit der Zeit die Leidenschaft. Sie ist nicht auf eine Dauer von 30 Jahren angelegt. Wie tragfähig und stark die Liebe ist, zeigt sich, wenn die Leidenschaft einmal weg ist. Das Glück in der klassischen Kleinfamilie ist wohl eher die Ausnahme (...). Jeder muss selbst entscheiden, ob er ohne Leidenschaft leben will. Das ist eine Frage des Lebensentwurfs, den wir heute selber wählen können: Wollen wir allein oder zu zweit leben? Wollen wir langfristige Beziehungen oder Veränderung?"

    KELLER, Claudia (2001): Das Leben ist eine Perlenkette.
    Man kennt sie als Krachtante aus dem Fernsehen. Doch ihre Liebe galt immer der Literatur. Jetzt hat Elke Heidenreich neue Kurzgeschichten veröffentlicht. Darin erklärt sie ihr Geheimnis: Leidenschaft,

    in: Tagesspiegel v. 24.08.

    MÄCHLER, Matthias (2001): Unterwegs mit der Schriftstellerin Elke Heidenreich.
    Sie ist gelassener geworden, aber eine scharfsinnige Beobachterin geblieben,
    in: Annabelle Nr.18

    "Wenn man Kinder will, lohnt sich das Heiraten schon.
    «Wenn man Kinder will, klar. Der Staat ist so angelegt mit all den Extras, dass man besser heiratet. Für meinen Mann und mich war aber immer klar: Wir wollen keine Kinder. Wir fragen uns manchmal, weshalb wir geheiratet haben: aus romantischer Eselei! Wir wusstens doch wirklich besser, wir hatten beide schon eine Ehe hinter uns …»", erklärt Elke HEIDENREICH.
     
           
       

    Elke Heidenreich als Literaturkritikerin in der Debatte

     
       

    KRAUSE, Tilman (2003): "Ich begreife auch mal was".
    Elke Heidenreich zum zweiten: Ein neuer Typ Literaturkritik setzt sich durch,
    in: Welt v. 12.06.
     

    Neu:
    ROLL, Evelyn (2003): Majestät müssen gar nichts.
    Wie die Schriftstellerin Literaturkritiker ärgert, einen kränkelnden Markt ankurbelt und vor allem eines schaff - Menschen zum Lesen zu bringen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 05.07.

     
           
       

    Elke Heidenreich im Film "Raumpatrouille Orion - Rücksturz im Kino"

     
       

    WAILZER, Michaela (2003): Raumpatrouille Orion auf Kino-Mission,
    in: Spiegel Online v. 21.05.

    Raumpatrouille Orion - Singles im Weltraum
     
           
       

    Der Welt den Rücken (2001)
    München: Hanser

    (2003 als Taschenbuch im Rowohlt Verlag erschienen)

     
       
         
     

    Klappentext

    "Warum verbringt man sein Leben mit den falschen Männern, während der richtige schon lange auf einen wartet? Was, wenn sich nach dem Tod der Mutter herausstellt, dass man sie eigentlich gar nicht kannte? Anrührende, bewegende und oftmals umwerfend komische Geschichten, die für einen kurzen Moment die Zeit anhalten."

     
         
     
           
       

    Auszug aus dem Buch

    HEIDENREICH, Elke (2001): Wurst oder Liebe.
    Leidenschaft, Schmerz und das ganze verdammte Zeug...Elke Heidenreich kennt sich aus: In ihrem neuen Geschichtenband, der in diesem Sommer erscheint, spielt sie virtuos die Liebes- und Leidensklaviatur. Lesen Sie hier unseren exklusiven Vorabdruck der Geschichte "Wurst und Liebe". Vielleicht erinnern Sie sich dabei an Ihre eigenen Jugendsünden: Schmalzgedichte schreiben, Augen rabenschwarz schminken und vor Liebe sterben wollen,
    in: Brigitte Nr.15 v. 11.07.

     
       

    Rezensionen

    MAIDT-ZINKE, Kristina (2001): Wurst und Wehmut.
    Darfs ein bisschen schwerer sein? Elke Heidenreichs dürre Prosa,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 06.08.

    PAPST, Manfred (2001): Mit dem Filzstift.
    "Der Welt den Rücken": Erzählungen von Elke Heidenreich,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 23.08.

    SCHREIBER, Mathias (2001): Glück am Rande des Abgrunds.
    Elke Heidenreichs neue Erzählungen zeigen der "Welt den Rücken" - ein literarischer Gruß der rheinischen Republik an den griesgrämigen Rest der Nation.

    in: Spiegel Nr.37 v. 10.09.

    KREKELER, Elmar (2001): Wo ist es bloß, das Leben?
    Elke Heidenreich führt durch das Museum müder Mittvierziger,
    in: Welt v. 29.09.

    ROSSUM, Walter van (2001): Lust, die keine Ewigkeit will.
    Neue Geschichten der wunderbaren Erzählerin Elke Heidenreich,
    in: Die ZEIT Nr.47 v. 15.11.

    STICKLER, Jeanette (2001): Vom Glück bleibt die Sonne auf der Hoteltapete.
    Elke Heidenreich meldet sich als Erzählerin zurück und fühlt mit den Frauen ihrer Generation mit
    in: Saarbrücker Zeitung v. 23.11.

     
           
       

    weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 25. November 2001
    Stand: 21. August 2015