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Friederike Kretzen: Eine Theatergruppe in den 70er Jahren

 
       
     
       
   
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    Friederike Kretzen in ihrer eigenen Schreibe

     
       
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    Friederike Kretzen im Gespräch

     
       
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    Übungen zu einem Aufstand (2002)
    Frankfurt a/M: Stroemfeld Verlag

     
       
     
     

    Klappentext

    "Eine studentische Theatergruppe mitten in den siebziger Jahren. Fünf Frauen, vier Männer, renitent, unerbittlich. Sie wollen aufstehen, sagen sie, den Aufstand üben. Und sie üben mit den Mitteln des Theaters alles, was ihnen widersteht. So üben sie ein wenig Traurigkeit, oder Familie, sie üben aber auch eine Übung für Mond, und eine, Indianer zu sein.
    Diese in einem Übungsbuch festgehaltenen Übungen sind das Herzstück der hier auftretenden Theatergruppe und ihrer aberwitzigen Praxis des Aufstehens.
    Wer sie sind, erfahren wir von ihnen selbst. Ihre Berichte über das bisherige Leben ergeben eine geheime, vielfach zerstückelte Landschaft deutscher Nachkriegsgeschichte. Ein paar Jahre später, Anfang der achtziger Jahre, kurz bevor sie alle auseinander gehen, treffen sie sich ein letztes Mal, um noch einmal ihre Übungen zu machen. Viel ist in den Jahren dazwischen geschehen, sie kommen sich fern vor. Die Übungen von damals werden nun zur Möglichkeit, die eigene, mittlerweile fern erscheinende Praxis wieder nah zu holen. So wohnen wir der Begegnung einer sich selbst unzugänglich gewordenen Generation mit sich selbst bei. Mit ihnen erproben wir das, was war und nicht sein konnte als das, was war und sein kann.
    Denn etwas hatte in jenen Jahren offen gestanden, war für einen Moment lang nicht zu bestimmen gewesen. Und wer weiß, vielleicht ist es das bis heute noch nicht, ist nur irgendwo abhanden gekommen.
    Nicht mehr, nicht weniger erzählt das vorliegende Buch. Es will einen Aufstand zwischen ein paar Jahren erzählen, der fast so aussieht, als hätte es ihn nicht gegeben.
    Friederike Kretzen macht sich die Methode ihrer Akteure zueigen, die vorsichtig und wild entschlossen, schnell anfangend und schnell wieder abbrechend versuchen, durch Üben jedem Besserwissen von der Schippe zu springen. Mit ihrer Übung macht sie das, was war, mit den Mitteln der Literatur nochmal. Nur eben leicht verschoben.
    "

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

      • BAUREITHEL, Ulrike (2002): Leere Fläche.
        Mitteilungen aus der Kippenden Zeit,
        in: Freitag Nr.42 v. 11.10.
      • PETERS, Sabine (2002): Hänsel und Gretel wollen nach Indien.
        In ihrem Roman "Übungen zu einem Aufstand" probt Friederike Kretzen die Revolte der Wörter und haucht den Siebzigern Leben ein,
        in: Frankfurter Rundschau v. 15.10.
      • OVERATH, Angelika (2002): Das Theater vom Theater vom Leben,
        in: Neue Zürcher Zeitung v. 14.12.
      • Neu:
        RÜDENAUER, Ulrich (2002): Das Unfertige ist das Vollkommene.
        Friederike Kretzens neuer Roman erzählt vom Aufstand gegen die eigene Biografie,
        in: Tagesspiegel v. 09.01.
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 16. Dezember 2002
    Update: 29. Oktober 2013