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Gisa Funck: Echt fertig!

 
       
     
       
   
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    Gisa Funck in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    FUNCK, Gisa (1998): Chronist der Ewigjungen.
    Der Brite Nick Hornby schreibt über die Nöte der pubertierenden Popgeneration,
    in: Tagesspiegel v. 23.09.

    Infos zu: Nick Hornby - Autor der Single-Generation

    FUNCK, Gisa (2000): Die 68er haben unser Land verändert.
    Doch jetzt rechnen ihre Kinder ab: Die 68er sind Spießer, Besserwisser, fanatisch, ewig betroffen. Eine feige, arrogante Frechheit, findet Gisa Funck, 31,
    in: Brigitte Nr.22 v. 18.10.

    Debatte um die 68er. Was ist geblieben?

    FUNCK, Gisa (2001): Glücksritter des rechten Augenblicks.
    Gerade mal 40 Prozent der deutschen Einkommen, schätzt der Wuppertaler Soziologe Sighard Neckel, werden überhaupt noch in einem Beruf verdient. Der Rest wird oft genug abgezockt, an der Börse, per Erbschaft, auf Staatskosten - oder in der Tombola,
    in: TAZ v. 05.12.

    Gisa FUNCK stellt die Thesen des Soziologen Sighard NECKEL vor. Der Chronist der Neidgesellschaft sieht die althergebrachte Leistungsgesellschaft durch die Erbengeneration und die "Switcher" - Glücksritter der Gelegenheitsökonomie - bedroht. Ohne die Illusion , dass sich Leistung in Form von Lohnarbeit lohnt, sieht NECKEL die Gesellschaft auf dem Weg von der Neid- zur Wutgesellschaft, in der die Modernisierungsverlierer keine tröstende Ausrede mehr für ihr Losertum haben.

    Sicherheitsproduktion in der "Single"-Gesellschaft

    FUNCK, Gisa (2002): Aufstand der Sündenböcke.
    Kölner Arbeitslose wehren sich gegen die neue Zumutbarkeit bei der Jobvermittlung,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 08.11.

    Eine Kritik der singlefeindlichen Vorstellungen der Hartz-Kommission

    FUNCK, Gisa (2005): Das kleine Glück am Strand.
    Lieber Urlaub als Revolte: Hans Pleschinskis neuer Roman,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.06.

    Neu:
    FUNCK, Gisa (2009): Das Anti-Eva-Prinzip.
    Verweigerer: In der perfektionistischen, deutschen Gegenwartsgesellschaft, in der nichts einfach mal so schicksalsmäßig anders laufen darf, erhält Kinderlosigkeit den Rang eines unentschuldbaren Makels. Eines letzten, klar definierbaren Frauenversagens,
    in: TAZ v. 11.09.

    Angesichts der Meldungen zur Geburtenentwicklung in Deutschland Ende Juli, dem Mutterkult von Society-Zeitschriften und einem Welt-Artikel von Alexander ULFIG hat für Gisa FUNCK die Kinderlosigkeit in unserer Gesellschaft den "Rang eines unentschuldbaren Makels, eines Versagens" bekommen. Diese Sichtweise hat sich seit dem Bestseller Minimum von Frank SCHIRRMACHER mehr und mehr durchgesetzt und uns eine Flut von Pro-Familien-Büchern (von Eva HERMAN über Iris RADISCH bis zu Dieter BEDNARZ) beschert:

    "alle Einwände beim Thema Nachwuchs sind neuerdings strikt tabu. Waren in den Siebziger- und Achtzigerjahren noch Bücher mit Titeln wie »Kinderlos aus Verantwortung« populär, die auch die Möglichkeit eines erfüllten Frauenlebens ohne Kind in Erwägung zogen, gilt heute die klare Devise: Hauptsache Mutter - egal, wie.
                (...).
    Kinderkriegen ist längst wieder per se gut. Ein Wert an sich, der Sinn stiftet, wo Frau ihn sich sonst erst mühsam erschaffen müsste. Das wirkt verdächtig und ist mittlerweile so rufschädigend, dass das Eingeständnis eigener Kinderlosigkeit einer »augenblicklichen, sozialen Vernichtung« gleichkommt, wie der (damals kinderlose) Schriftsteller Hans-Ulrich Treichel
    bereits 2004 in einem Kursbuch-Aufsatz bemerkte."

     
           
       

    Echt fertig! (2000).
    Tagebuch einer Examenskandidatin
    Köln:
    Kiepenheuer & Witsch

     
       
         
     

    Klappentext

    "Jeder, der ein Examen gemacht hat, mitten in den Prüfungen steckt oder mit Studenten in hohen Semestern befreundet ist, kennt es: Ein Examenskandidat lebt auf einem vollkommen anderen Planeten. Dass man zeitweilig nicht mehr weiss, wer noch dieser Schröder ist, über den die Freunde diskutieren, ist ja noch zu verkraften. Richtig böse wird es aber, wenn man, wie Gisa, nicht nur vergisst, den Freund am Bahnhof abzuholen, sondern überhaupt nicht mitbekommen hat, dass er im Urlaub war. Mit einem gehörigen Schuss Selbstironie erzählt Gisa Funck von den akademischen und privaten Prüfungen, die sie und besonders ihre Mitmenschen während ihres Examensjahrs durchmachen mussten.
    Die Veröffentlichung von Gisa Funcks Examenstagebuchs in der Süddeutschen Zeitung führte zu zahlreichen Nachfragen in der Redaktion, auch im Internet wurde diskutiert: Studenten fieberten mit, Hochschulmitarbeiter verteidigten sich, Professoren gaben ihre Kommentare ab, Leidensgenossen schilderten ihre Erlebnisse. Als bekannt wurde, dass Gisa Funcks Tagebuch - nun in voller Länge - bei KiWi erscheinen würde, erreichten uns zahlreiche Anfragen aus dem Buchhandel. Nun ist es da, die Autorin ist »echt fertig« und die Mühsal des letzten Uni-Jahres hübsch verpackt zwischen zwei Buchdeckeln."

     
         
     
           
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 18. Dezember 2002
    Update: 31. Januar 2015