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Adriano Sack: Elternabend

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1967 in Köln geboren
    • Studium der Architektur
    • 2004 Buch "Elternabend"
 
       
   
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    Adriano Sack in seiner eigenen Schreibe

     
       

    SACK, Adriano (2001): Der Pin-up-Mann.
    Wie der Schauspieler Brad Pitt das Körpergefühl seiner Generation prägte,
    in: Welt am Sonntag v. 12.08.

    Adriano SACK stellt die Frage: Was macht Brad PITT zum Phänomen?

    "Pitt steht für die Befreiung des maskulinen Narzissmus, die zuletzt zu beobachten war. Er spiegelt sexuelle Selbstbedienungsmentalität bei Frauen und verändertes Körperbewusstsein junger Männer, Schönheitswahn und Verwirrung zwischen den Geschlechtern - Themen, die seit den 80er-Jahren sowohl den Small Talk im Fitness-Center als auch den Diskurs in Gender-Studies-Seminaren prägen."

    PITTs Karriere beginnt mit dem Film Thelma und Luise.

    "Dabei verhieß die Rolle nicht gerade den Durchbruch: Ein junger Mann, der zwei Frauen trifft, mit der einen ins Bett geht, sie beklaut und wieder aus dem Film verschwindet. Eine verhängnislose Affäre, ein Quickie ohne Folgen. Doch die kurze Szene in diesem (wie sich später herausstellte) großen Film etablierte ein Novum: den Mann als Lustobjekt selbstbestimmter Frauen."

    SACK, Adriano (2004): Die Familie als Versuchslabor.
    Die 68er probierten neue Erziehungsmethoden aus - und machten dabei erstaunlich viel richtig. Rückblick eines Betroffenen,
    in: Welt am Sonntag v. 14.03.

    Selbst die WAMS entdeckt offenbar die Vorzüge einer Mitte jenseits von rechts und links:

    "Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin eins dieser Kinder: Mein Vater ist Soziologe, er bezeichnete sich in meiner Kindheit als Kommunist, in unseren Bücherregalen standen Karl Marx, Michel Foucault und die antiautoritären Schriften des englischen Pädagogen A. S. Neill."

    Dafür gibts heutzutage artige Sätze vom Sohnemann Adriano SACK wie:

    "Eine Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden und immer länger gesund sind, die braucht keine 60-jährigen Rentner. Die braucht keinen Jugendwahn, sondern einen Alterskult."

    Das trifft sich gut, erscheint doch demnächst die erste Ausgabe von Cicero (Das war dieser antike Oberlehrer, der von der Gerontokratie schwärmte und vor dem Jugendwahn warnte. Eben!)

    SACK, Adriano (2004): Die Medicis des 21. Jahrhunderts.
    Sie beherrschen Latein und kennen die Texte von Beyoncé Knowles, sie googeln täglich, aber lesen trotzdem noch Romane. Außerdem sind sie perfekte Bluffer. Wie das Bildungsbürgertum eine Zukunft hat
    in: Welt am Sonntag v. 18.04.

    Bildungsbürgerliche Kanons sind in, sie haben In-und-out-Tabellen und sonstige Pop-Listen abgelöst. Manche Bildungskanons lesen sich jedoch wie Flirtguides: eine Liste von Themen, bei denen das Gegenüber auf alle Fälle smalltalkfähig ist. Bei Adrian SACK ist alles Generation Golfmäßig massentauglich.

    SACK, Adriano (2004): "Nicht so eng, bitte".
    Großstädtische Verzweiflung und rheinländischer Humor: Die neue Doku-Soap "Samba für Singles" beobachtet zehn Menschen auf Partnersuche,
    in: Welt am Sonntag v. 23.05.

    SACK, Adriano (2004): Über wen denn bitte sonst?
    in: Welt am Sonntag v. 06.06.

     
           
       

    Adriano Sack im Gespräch

     
       

    Neu:
    GEILING, Uschi (2004): Die 68er Generation - die "jüngsten Alten" Deutschlands.
    Interview mit Adriano Sack über sein gerade erschienenes Buch "Elternabend",
    in:
    Mathilde. Frauenzeitung für Darmstadt und Region
    , H.70, Juli/August

     
           
       

    Elternabend (2004).
    Über unsere schwer erziehbaren Mütter und Väter
    München: Blessing

     
       
         
     

    Klappentext

    "Sie sind sich ähnlicher als jemals zwei Generationen zuvor: die einstigen 68er und ihre Kinder. Sie teilen Freizeitvergnügen, Musik-CDs, politische Einstellungen und Lebensentwürfe. Und genau da liegt das Problem, denn zum ersten Mal treffen zwei Generationen von Selbstverwirklichern aufeinander. Adriano Sack porträtiert die familiären Turbulenzen zwischen Revoluzzern in Rente und zielstrebigen Jungdynamikern – eine unterhaltsame Gesellschaftsanalyse, humorvoll, verblüffend und erfrischend unkonventionell."

    Inhaltsverzeichnis

    Liebe ist ein hartes Stück Arbeit
    Warum Eltern und Kinder dieses Buch lesen müssen

    »Dein Vater konnte nie Nein sagen.«
    Wie unsere Eltern jung waren

    »Zu Hause konntest du das alles schon!«
    Wie unsere Eltern uns mit pädagogisch wertvollem Spielzeug beglückten

    »Seid mal still, Papa guckt Tagesschau.«
    Wie unsere Eltern das Fernsehen bekämpften

    »Ich muss Schluss machen, die Gebühren hier im Hotel sind zu hoch.«
    Wie unsere Eltern verreisen

    »Darf ich auch mal ziehen?«
    Wie unsere Eltern uns vor Alkohol und Drogen bewahrten

    »Das Tropenholz ist aus einem Dritte-Welt-Projekt.«
    Wie unsere Eltern dem Konsumterror widerstehen

    »Immer noch besser, als wenn Stoiber jetzt Bundeskanzler wäre.«
    Wie unsere Eltern Politik machen

    »Bring ruhig deine Wäsche mit nach Hause. Die wasch ich doch gern.«
    Wie unsere Eltern unseren Auszug verkraften

    »Wärst du jetzt nicht mal dran mit einer Gehaltserhöhung?«
    Wie unsere Eltern an unseren Jobs verzweifeln

    »Dein Essen steht in der Mikrowelle.«
    Wie unsere Eltern uns zu Feinschmeckern erzogen

    »Das Dach müsste dringend neu gedeckt werden.«
    Wie unsere Eltern sich die Zeit vertreiben

    »Willst du wirklich ein Taxi nehmen?«
    Wie unsere Eltern mit Geld umgehen

    »Ich leg dein Handy mal in den Schatten, sonst kriegt es noch einen Sonnenstick.«
    Wie unsere Eltern mit moderner Technik hadern

    »Ich hätte mir für meine Tochter ja was Besseres gewünscht.«
    Wie unsere Eltern unsere Hochzeit feiern

    »Eigentlich müsste er in dem Alter doch schon laufen.«
    Wie unsere Eltern unsere Kinder erziehen

    »Meine dreißig Jahre alten Jeans passen mir noch.«
    Wie unsere Eltern für immer jung bleiben

    »Von so einem Leben auf Ibiza habe ich immer geträumt.«
    Wie unsere Eltern neue Familien gründen

    »Wir wollen dieses Jahr auf die ganze Schenkerei verzichten.«
    Wie unsere Eltern Weihnachten feiern

    »Wir möchten nicht, dass ihr euch mal um das Haus streitet.«
    Wie unsere Eltern sich allmählich verabschieden

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    KOMMERELL, Kathrin (2004): Ewige Jugend.
    Adriano Sack betrachtet die Generation seiner Eltern,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 25.03.

    MENSING, Kolja (2004): Familiäres Kapital.
    Hauptsache, geordnete Verhältnisse: Die Nach-Achtundsechziger Joachim Bessing und Adriano Sack denken über Familien nach,
    in: TAZ v. 05.06.

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    webmaster@single-generation.de Erstellt: 30. August 2004
    Update: 20. August 2015