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Andreas Maier: Kirillow & Sanssouci

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1967 in Bad Nauheim geboren
    • 2000 Roman "Wäldchestag"
    • 2002 Roman "Klausen"
    • 2005 Roman "Kirillow"
    • 2009 Roman "Sanssouci"
    • 2010 Buch "Onkel J."
    • 2010 Roman "Das Zimmer"
 
       
   
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    Andreas Maier in seiner eigenen Schreibe

     
       

    MAIER, Andreas (2010): Das Argument und das Ich.
    Thilo Sarrazin liest auf der Buchmesse. Ein Versuch, ihm zuzuhören,
    in: Tagesspiegel v. 09.10.

    Thilo Sarrazin - Deutschland schafft sich ab

    MAIER, Andreas (2011): Bausatz für die Meinungsmaschine.
    Wer wirklich alles über Fukushima liest, findet nur eine Gewissheit: Wir werden die Atomkraft nicht mehr los,
    in:
    Welt v. 18.03.

    Neu:
    MAIER, Andreas (2011): Natur war gestern.
    Wo stehen wir? Als wir Kinder waren, war die Welt, was sie war. Das ist vorbei. Gedanken am Rande der japanischen Katastrophe,
    in:
    Die ZEIT Nr.13 v. 24.03.

     
           
       

    Andreas Maier: Porträts und Gespräche

     
       

    GREINER, Ulrich (2005): Ich gönne mir das Wort Gott.
    Ein ZEIT-Gespräch mit dem Schriftsteller Andreas Maier über Dostojewskij, die Wahrhaftigkeit und seinen neuen Roman "Kirillow",
    in: Literaturbeilage der ZEIT Nr.12 v. 17.03.

    SCHRÖDER, Christoph (2009): Die areligiösen Gefühle der Leute verletzen.
    Kulturkritik mit Rauschebart: Der Frankfurter Schriftsteller Andreas Maier kokettiert mit ultrareligiösen Posen. Heute erscheint sein neuer Roman "Sanssouci". Ein Gespräch über Potsdam, den lieben Gott, Frauen, die Männer ausbeuten, und die Qualität des diesjährigen Apfelweins,
    in:
    TAZ v. 12.01.

     
           
       

    Sanssouci (2009)
    Frankfurt a/M: Suhrkamp

     
       
         
     

    Klappentext

    "An einem heißen Sommertag wird auf dem Frankfurter Hauptfriedhof der tödlich verunglückte Regisseur Max Hornung beerdigt. Nach seinem Umzug aus Frankfurt am Main lebte er in Potsdam. Von dort sind als Trauergäste angereist: Merle Johansson, eine zwielichtige Schönheit, mit ihrem kleinen Sohn Jesus, die eigenwillig verwahrlosten Zwillinge Heike und Arnold und ein paar Fernsehleute. Der Rußlanddeutsche Alexej, Novize eines russisch-orthodoxen Klosters, ist aus München gekommen … Was hatten sie alle mit Hornung zu schaffen?

    Potsdam verfügt, abgesehen von dem Weltkulturerbe Sanssouci, über viele Plätze und Kneipen und einen doppelten Boden, was im wörtlichen Sinn zu verstehen ist: Unter dem Park von Sanssouci verläuft ein Tunnelsystem mit zahlreichen Räumen. Einige davon wurden offenbar für unchristliche Andachten und SM-Sitzungen verwendet. Jugendliche, die sich dort herumtreiben, tricksen die Erwachsenen aus – mit bedrohlichen Folgen.

    Hat Hornung davon gewußt, der Westler, der die Potsdamer in seiner Fernsehserie »Oststadt« so porträtierte, daß ein erbitterter Streit in der Stadt entbrannte, der sich schon bald ins Possenhafte überschlug? Wohl nicht, höchstens durch Vermittlung der Herumlungerer vor den Trinkbuden der Stadt – Champions der Bedürfnislosigkeit, auf die ein Platz im Himmel der Bergpredigt wartet. Was für sie abfällt, schnappen sie auf, um den Kosmos des Geredes zu mästen."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    KREKELER, Elmar (2009): Und hinter tausend Nebeln keine Welt.
    Andreas Maier versucht sich mit seinem Roman "Sanssouci" an einer ganz besonders borstigen Geschichte,
    in:
    Welt v. 10.01.

    OSTERKAMP, Ernst (2009): Potsdam ist überall, und überall ist Potsdam.
    Jedes Idyll ist unterkellert von finsteren Abgründen - und dieses erst recht: Andreas Maiers neuer Roman "Sanssouci",
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.01.

    SAAB, Karim (2009): Laboratorium der Beliebigkeit.
    Andreas Maiers Potsdam-Roman "Sanssouci" wird weder seinen zahlreichen Stipendiengebern noch Lesern in nah und fern imponieren,
    in:
    Märkische Allgemeine v. 10.01.

    "Mönchische Gestalten, Penner und bindungsscheue Singles kommen besser weg als sesshafte, alleinerziehende Mütter",

    kritisiert SAAB den Roman "Sanssouci". SAAB geht außerdem auf den Medienskandal um den Stadtschreiber von Potsdam ein.

    HILLGRUBER, Katrin (2009): Die Oststadtneurotiker.
    Sonderbare Abrechnung mit Potsdam: Andreas Maiers Roman "Sanssouci",
    in:
    Tagesspiegel v. 12.01.

    BECKER, Dirk (2009): Am Ende bleibt ein Schulterzucken.
    Potsdams erster und bisher einziger Stadtschreiber Andreas Maier hat seinen neuen Roman veröffentlicht. "Sanssouci" der Titel, der viel verspricht, aber wenig hält
    in:
    Potsdamer Neueste Nachrichten v. 13.01.

    BUCHELI, Roman (2009): Ästhetik der Anspruchslosigkeit.
    Andreas Maier blickt in seinem Roman "Sanssouci" auf ein Menschengewimmel,
    in:
    Neue Zürcher Zeitung v. 13.01.

    SEIBT, Gustav (2009): Parklandschaft mit Punks.
    Wie man aus Geschwätz Bedeutung destilliert: Andreas Maiers neuer Roman "Sanssouci",
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 13.01.

    "Mit liebevollem Hass zeichnen ein paar lustige Seiten - es sind die gelungensten des Buches - den selbstverliebten Tageslauf einer von Unterhaltszahlungen lebenden, Männer nur als Samenspender zulassenden alleinerziehenden Bioladenmutter, die mit ihrem Söhnchen Jesus (ja, so heißt das Kind) in inzestuöser Zweierbeziehung lebt", meint Gustav SEIBT.

    RADISCH, Iris (2009): Die Engel von Potsdam.
    Andreas Maier hat mit "Sanssouci" einen radikalen romantischen Roman geschrieben, der nach der Wahrheit unseres Lebens fragt,
    in:
    Die ZEIT Nr.5 v. 22.01.

    HARTWIG, Ina (2009): Abgründe.
    Sanssouci, oh Schutz vor dir,
    in:
    Frankfurter Rundschau v. 31.01.

     
           
       

    Kirillow (2005)
    Frankfurt a/M: Suhrkamp

     
       
         
     

    Klappentext

    "Mehr als Freundschaft, fast so etwas wie Wahlbrüderschaft verbindet Frank Kober und Julian Nagel, die an der Universität in Frankfurt am Main studieren. Kein Fachgebiet scheint sie zu beschäftigen, sondern ganz prinzipiell die Frage, wie falsches und wahres Leben zu unterscheiden sind.

    Während Kober in jüngster Zeit still, ja beunruhigend schweigsam geworden ist, hält Julians Erregung ihn selbst und den Freundeskreis, zu dem neuerdings einige Russinnen und Russen gehören, mit Überraschungen und Provokationen in Atem. Von einem Andrej Kirillow im fernen Chabarowsk, der Julian, mehr noch Kober ähneln soll, kursiert ein Manifest über den Zustand der Gesellschaft, das eifrig verteilt und besprochen wird. "Die Menschheit funktioniert wie ein Krebsgeschwür, und ihr Wachstumsauslöser ist das Streben nach Glück und Wohlbefinden." Bei einem Ausflug bringt Julian als Ausweg die Selbsttötung ins Spiel. Wenig später bricht die Gruppe zur alljährlichen Demonstration gegen die Castortransporte ins Wendland auf. Dort scheitert Julian zu einer verwegenen, nächtlichen Einzelaktion."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    KRAUSE, Tilman (2005): Die Falschen.
    In seinem Roman "Kirillow" verherrlicht Andreas Maier die Krankheit der Jugend,
    in: Welt v. 19.02.

    SCHUSTER, Katrin (2005): Sie trennen ihren Müll nicht etcetera.
    Ein großartiger Tumor: Heute erscheint Andreas Maiers dritter Roman "Kirillow",
    in: Berliner Zeitung v. 24.02.

    MAGENAU, Jörg (2005): Trug und Wahrheit.
    Andreas Maier schreibt sich mit "Kirillow" in die erste Reihe der deutschen Gegenwartsliteratur,
    in: TAZ v. 26.02.

    GROSS, Thomas (2005): Nichts geht immer.
    Andreas Maier erteilt in „Kirillow“ großen Weltentwürfen eine ironisch gemeinte Absage,
    in: Rheinischer Merkur Nr. 09, 03.03.

    BLEUTGE, Nico (2005): Tagebuch eines Tatenlosen.
    Frankfurt erzählen: Andreas Maiers dritter Roman "Kirillow",
    in: Tagesspiegel v. 16.03.

    HARTWIG, Ina (2005): Unter der Maske des Narzissmus.
    Andreas Maiers Roman "Kirillow" ist ein Wahnsinnsbesäufnis mit Todesfolge,
    in: Literaturbeilage der Frankfurter Rundschau v. 16.03.

    Infos zu: Ina Hartwig - Autorin der Single-Generation

    NOLTZE, Holger (2005): In allem wohnt die Katastrophe.
    Auf dieser Welt hilft nur die Tat oder das Gerede darüber: Andreas Maiers Roman "Kirillow",
    in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung v. 16.03.

    STEINFELD, Thomas (2005): So niedlich sind die Dämonen.
    Die Menschheit ist eine Katastrophe, da mag eine Amokfahrt mit dem Traktor naheliegen: Andreas Maier modernisiert in "Kirillow" einen russischen Klassiker,
    in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 16.03.

    Infos zu: Thomas Steinfeld - Autor der Single-Generation

    GREINER, Ulrich (2005): Die Sünden dieser Welt.
    Mit "Kirillow" erreicht Andreas Maier eine neue Stufe seines Könnens,
    in: Literaturbeilage der ZEIT Nr.12 v. 17.03.

    DELL, Matthias (2005): Mein Jobst heißt Martin.
    Gerüchtekoch. Andreas Maiers bisweilen plumper Versuch, mit "Kirillow" einen politischen Roman zu erzählen,
    in: Freitag Nr.11 v. 18.03.

     
       

    Das Buch im WWW

    www.kirillow.de
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 17. März 2005
    Update: 19. Februar 2015