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Jochen-Martin Gutsch: Single

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1971 in Berlin geboren
    • Studium der Rechtswissenschaften
    • 2005 Buch "Single. Family"
    • 2005 Roman "Cindy liebt mich nicht" (zusammen mit Juan Moreno)
    • 2011 Buch "Sprechende Männer" (zusammen mit Maxim Leo)
      2014 Buch "Männer wie wir" (zusammen mit Maxim Leo)
 
       
   
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    Jochen-Martin Gutsch in seiner eigenen Schreibe

     
       

    GUTSCH, Jochen-Martin (2002): Allein unter Eltern.
    Alte Freunde kriegen Kinder. Und reden über nichts Anderes mehr. Ein erster Besuch,
    in: Berliner Zeitung v. 29.06.

    Die Neue Mitte unter sich! Mit 30 ist Vaterwerden das Thema in Akademikerkreisen. Jochen-Martin GUTSCH schreibt aus der Perspektive des kinderlosen Mannes:

    "Ich bin gerade dreißig Jahre alt geworden, aber ich habe das Gefühl, Männer wie ich sterben langsam aus. Ich bin ein Dinosaurier. Ich habe kein Kind, ich erwarte kein Kind, und dass ich jemanden kenne, der ein Kind hat, ist ganz hübsch, aber nicht mehr als eine Ausrede. Es wird Zeit, sagen die Blicke, die ich spüre. Ich möchte dann antworten, dass ich mir so viel Zeit lasse, wie ich will. Wenn ich erst mit siebzig Vater werde, dann eben erst mit siebzig.
    Irgendwann beginnt man sich so seine Gedanken zu machen. Ganz automatisch, man kann nichts dagegen tun. Es ist warm und wohlig in der Masse, ich könnte dazu gehören. Ich könnte von dem Gefühl probieren, von dem alle sagen, es verändere ein Leben. Das Vaterwerden. Aber ich habe immer das Gefühl, ich brauche noch Zeit."

    Im Gegensatz zum kinderlosen Mann über 30, strahlt Maxim LEO die Selbstgefälligkeit eines Vaters aus, der Kinderlose als Identitätsstütze missbraucht

    GUTSCH, Jochen-Martin (2002): Sommerhaus, jetzt.
    Selbstbewusstsein verloren, Werte gesucht. Florian Illies weiß, warum die Generation Golf sich nun fragt, ob das Leben der Eltern glücklich macht,
    in: Berliner Zeitung v. 31.08.

    Mit Jochen-Martin GUTSCH greift ein Angehöriger der Generation Golf in die Debatte um den Absturz seiner Generationseinheit der Modernisierungsgewinner ein, um - wie schon vor ihm Robert JACOBI in der SZ vom 07.08.2002 - seinen Generationsgenossen und sich selbst Mut zu machen. Er zitiert dazu Florian ILLIES:

    "Es gab keinen politischen oder ideologischen Impuls. Wir wurden aktiv, als sich Engagement mit Geschäft verbinden ließ. Vielleicht war das ein Probelauf und es gibt in der nächsten Phase ein geläutertes Engagement. Aber das ist jetzt unsere Bewährungsprobe. Wir müssen Trotz zeigen und uns den Dingen stellen."

    Und wie stellt sich GUTSCH diese Herausforderung vor?

    "Wir nehmen uns nicht so wichtig. Wir schauen uns um. Wir beobachten, wie die anderen so leben. Unsere Vorgänger-Generationen. Dann suchen wir uns ein paar Sachen raus und bauen sie neu zusammen. So wie im Radio. Eine Sammlung der größten Hits der 70er, 80er und 90er. Und wir, wir werden dann das Beste von heute."

    GUTSCH, Jochen-Martin (2002): Man begibt sich in so eine Art Erinnerungsrausch.
    Jana Hensel hat ein Porträt der Generation von Mittzwanzigern geschrieben, die im Osten ihre Kindheit erlebten und dann im Westen ihre Jugend,
    in: Berliner Zeitung v. 09.11.

    GUTSCH, Jochen-Martin & Maxim LEO (2003): Fußmassage mit Blickfixierung.
    Enklave der Fruchtbarkeit - der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist nicht unbedingt kinderfreundlich, aber er ist ziemlich elternfreundlich,
    in: Berliner Zeitung v. 12.06.

    GUTSCH, Jochen-Martin (2003): Der große Stillstand.
    Florian Illies schildert, wie die 68er den Golfern die Frauen ausspannen. Eine Generation in der Krise,
    in: Berliner Zeitung v. 14.07.

    Florian Illies - Generation Golf zwei

    GUTSCH, Jochen-Martin (2003): Zukunft ist für alle gut.
    Reformen, Kommissionen und Rezepte alter Männer. Anmerkungen eines Dreißigjährigen,
    in: Berliner Zeitung v. 24.10.

    Jochen-Martin GUTSCH kann sich nicht entscheiden und den Prognostikern glaubt er auch nicht mehr. Was dann noch bleibt?

    "Man kann überall lesen, dass der größte Umbruch des Landes seit dem Zweiten Weltkrieg bevorsteht. Eine Art Revolution, ein heißer Herbst. Er findet bisher in Hotels statt. In Kongresszentren. Auf Parteitagen und in Fernsehstudios. Hinter großen Türen.
    Als es noch keine Reformen gab, gab es die neue Mitte. Ich wusste nie genau, wo sie lag und was sie bedeutet, aber das wusste niemand. Die neue Mitte war ein Ort, an dem man sich nicht zu entscheiden brauchte. Alle waren dabei. Man konnte SPD wählen, FDP, CDU, die neue Mitte war jeder. Sie war ein Ausdruck dafür, dass sich die Parteien kaum noch unterschieden. Dass die Inhalte nicht wichtig waren. Wahrscheinlich wird die neue Mitte jetzt endgültig untergehen, sie wird sterben. Die Linien sind klarer geworden. Entscheidungsmuster, die ich kaum noch kenne, kommen wieder zum Einsatz. Arm und Reich. Oben und Unten. Die Frage nach der Gerechtigkeit, die jetzt auch eine Frage der Generationengerechtigkeit ist. Alt und Jung.
    "

    GUTSCH, Jochen-Martin (2006): Single.
    Der Sex des Wanderns,
    in: Berliner Zeitung v. 02.09.

    "Landschaft funktioniert wie Spargel, Oliven, trockener Wein, Rohmilchkäse und Bitterschokolade. Es sind so P18-Dinge. Alterssex, wenn man so will.
              
     Was soll ich sagen? Ich bin jetzt 34 und es geht langsam los. Ich habe das nicht gewollt, aber ich komme ins Wanderalter. Danach kommt eigentlich nur noch das Prostata-Alter", meint GUTSCH

    GUTSCH, Jochen-Martin (2006): Single.
    Einsam, zweisam, dreisam,
    in: Berliner Zeitung v. 23.09.

    GUTSCH, Jochen-Martin (2006): Kinder wollen nicht süß aussehen,
    in: Berliner Zeitung v. 11.11.

    In seiner Single-Kolumne beschreibt GUTSCH den Single als "Mutter-Wut-Abfalleimer":

    "Es ist anstrengend, ein Mutter-Wut-Abfalleimer zu sein. Normalerweise übernehmen Ehemänner den Job. Sie bekommen dafür warmes Essen und regelmäßig Sex. Ich bekomme nichts. Ich funktioniere auf diesem Gebiet wie eine Non-Profit-Organisation."

    GUTSCH, Jochen-Martin (2007): Single.
    Nest ohne Inhalt,
    in: Magazin der Berliner Zeitung v. 10.03.

    GUTSCH, Jochen-Martin (2007): Der Druck der Frauen,
    in: Magazin der Berliner Zeitung v. 24.03.

    Wenn man die aktuelle Titelgeschichte der Psychologe Heute liest, dann könnte man zu dem werden, was Jochen-Martin GUTSCH heute beschreibt: ein Bindungshysteriker.

    GUTSCH, Jochen-Martin (2007): Date mit der Portfolio-Frau,
    in: Magazin der Berliner Zeitung v. 11.08.

    Jochen-Martin GUTSCH über eine unangestrengte Form des Zusammenseins:

    "Mit den Jahren blieben bei Alex ein paar Bekanntschaften in der Phase zwischen Freundschaft und Liebe stecken, sie sammelten sich zu einem kleinen Portfolio an Telefonnummern, und wenn die Einsamkeit zu groß wird, gibt es immer irgendeinen Notausgang. Es passiert automatisch, sagte Alex. Plötzlich hat man ein Portfolio.
                Ich sagte: Vielleicht ist die Portfolio-Frau das neue Ding. Eine unangestrengte Form des Zusammenseins. Sie könnte sich etablieren wie Bionade oder Sushi."

    GUTSCH, Jochen-Martin (2007): Single.
    Der Makel der Frauen,
    in: Magazin der Berliner Zeitung v. 24.11.

    Neu:
    GUTSCH, Jochen-Martin & Maxim LEO (2011): Männer reden nicht über Gefühle?
    Stimmt doch gar nicht. Ein E-Mail-Gespräch,
    in: Magazin der Berliner Zeitung v. 01.10.

    Jochen-Martin GUTSCH und Maxim LEO inszenieren die beiden klassischen männlichen Lebensstilmodelle: Swinging Single und treuer Familienvater.

     
           
       

    Single. Family (2005).
    Zwei Männer. Zwei Welten. 66 wahre Geschichten
    (zusammen mit Maxim Leo)
    Herder Verlag (vergriffen)

     
       
         
     

    Klappentext

    "Im Leben der Männer dreht sich alles um den kleinen Unterschied: ob man verheiratet und Vater ist - oder nicht. Maxim Leo und Jochen-Martin Gutsch sind beide Anfang 30, sie haben den gleichen Job und teilen sich ein Büro. Aber sie führen zwei völlig verschiedene Leben. Sie berichten mit lakonischem Witz und funkelnder Ironie aus ihrem Alltag zwischen Frauen, Kindern, Eltern und Freunden. Ihre Geschichten aus dem wahren Leben sind ein äußerst unterhaltsamer Reiseführer in die unübersichtliche Welt junger Männer."

     
         
     
           
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 17. März 2015
    Update: 17. Januar 2016