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Judith Mair: Fake for Real

 
       
     
       
   
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    Judith Mair in ihrer eigenen Schreibe

     
       
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    Judith Mair im Gespräch

     
       
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    Fake for Real (2005).
    Über die private und politische Taktik des So-tun-als-ob
    (zusammen mit Silke Becker)

    Frankfurt a/M: Campus 

     
       
     
     

    Klappentext

    "Wo ist heute noch drin, was draufsteht? Wo ist die einstige Trennlinie zwischen Links und Rechts? Was bedeutet der lückenlose Schulterschluss zwischen Kapital und Kultur? Und wie geht ’s weiter, wenn die Protestformen von heute zur Marketingkampagne von morgen werden? Und die privaten Tummelplätze wie Erwachsen- und Erfolgreich- Sein sich auflösen?
    Zwei streitbare junge Autorinnen zeigen: Die Welt, so wie sie wirklich ist, existiert nicht mehr. Inszenierung, Image und Schein sind die Leitplanken für Politik, Ökonomie und das ganz normale private Leben. Wir machen »Als-ob-Karrieren«, führen »Als-ob-Beziehungen« und schauen den Politikern jeden Sonntagabend bei ihren »Als-ob-Debatten « zu. Im gleichen Moment wird die Fälschung aber zur neuen subversiven Protestform, um das System von innen zu attackieren. Ist die »harmlose Heiapopeia-Generation« längst im Widerstand? Aus der Innenperspektive beschreiben die Autorinnen, wie die neuen Protest- und Überlebensformen in Politik und Alltag aussehen."

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

    • HOLERT, Tom (2005): Popkultur und Politik.
      Posieren, Fälschen und das Bohren dicker Bretter
      Taugt die Jugendkultur noch als Widerstands-Reservoir?

      in: Literaturen, Oktober
    • Inhalt:
      Tom HOLERT bespricht zwei Romane von Mathias FALDBAKKEN und die Sachbücher "Goodbye Tristesse" von Camille de TOLEDO, "Fake for Real" von Judith MAIR & Silke BECKER und "Konsumrebellen" von Joseph HEATH & Andrew POTTER.
    • Neu:
      GRODENSKY, George (2005): Generation "Tarnen und Täuschen".
      in: Frankfurter Rundschau v. 12.10.
    • Kommentar:
      GRODENSKY ist sichtlich genervt vom trendigen Vokabular.

                
      Die Autoren haben den 18-35Jährigen das Etikett der Generation "Bobo" verpasst. Den so genannten bourgeoisen Bohemien hat der Neokonservative David BROOKS für die US-amerikanische Neuen Mitte geprägt. Das sind jene erfolgreichen Aufsteiger der einstigen Gegenkultur, die mittlerweile im Establishment angekommen sind.
                
      MAIR & BECKER ignorieren diese Herkunft in ihrem Buch "Fake for Real" und bezeichnen damit ein aufstiegswilliges Milieu, das ins Establishment drängt.
                
      Die subversive Taktik dazu ist das Tun-als-ob. Für die Arbeitswelt hat Corinne MAIER in ihrem Bestseller "Die Entdeckung der Faulheit" diese Praxis beschrieben. Joachim BRUHN hat in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Konkret treffend zu Corinne MAIER angemerkt: "Corinne Maier hat ihren Bestseller so verfaßt, daß im nächsten Jahr das Buch »Vom Vergnügen der Pflicht« zu erwarten ist."
     
           
       

    Schluss mit lustig (2001).
    Warum Leistung und Disziplin mehr bringen als emotionale Intelligenz, Teamgeist und Soft Skills
    Frankfurt a/M: Eichborn

     
       
     
     

    Klappentext

    "Soft-Skills-Boom ohne Ende: Immer wieder wird eine Unternehmenskultur gepredigt, die Wert legt auf Emotionale Intelligenz, Flexibilität oder den »Spaßfaktor Arbeit«. Inzwischen haben auch in vormals soliden Traditionsunternehmen Kickboard fahrende Laptop-Akrobaten und sozial kompetente Selbstdarsteller die Macht übernommen.

    Doch seien wir ehrlich: EQ-Wahn und Spaßkultur sind die größten Lügen der Arbeitswelt. Arbeit macht eigentlich keinen Spaß, flexible Arbeitszeiten bedeuten Überstunden bis spät in die Nacht, Eigenverantwortung heißt in der Realität Selbstausbeutung. Und manch einer wäre froh, wenn der Kollege nicht auch noch Kumpel ist.
    Wem daran liegt, daß endlich wieder gearbeitet wird, sollte besser auf Fachkompetenz, Leistung, klare Regeln und verbindliche Umgangsformen setzen. Denn eloquentes Labern bringt noch lange keine Umsätze ..."

     
     
     
           
       
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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 12. Oktober 2005
    Update: 08. Dezember 2007
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