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Kathrin Zinkant: Lebensformen aus wissenschaftlicher Sicht

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • Studium der Biochemie
 
       
   
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    Kathrin Zinkant in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    ZINKANT, Kathrin (2005): Hope I stay young untiI die.
    Der Haarwuchs wird spärlich, die Muskeln schwinden, am Ende droht die Impotenz. Schön ist es auch für Männer nicht, in die Jahre zu kommen. Könnte man da nicht mit Hormonen nachhelfen? Von der Pharmaindustrie wird Testosteron als Wunderwaffe gepriesen. Ob es hilft, ist fraglich, ein sorgloser Umgang damit bleibt ein Risiko,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung  v. 13.03.

    ZINKANT, Kathrin (2005): Vorher fragen Sie bitte Ihren Therapeuten.
    Wer frisch verliebt zum Standesamt schreitet, denkt natürlich nicht an Probleme. Vorbeugendes Training wäre allerdings gar nicht so schlecht,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 15.05.

    ZINKANT, Kathrin (2006): Einsame Ökosau.
    Als Single macht man sich offenbar nicht nur der Kinderlosigkeit schuldig - wer allein lebt, raubt der Gesellschaft auch noch Wohnraum, Energie und Waschmaschinen,
    in:
    ZEIT Online v. 04.08.

    Kathrin ZINKANT berichtet über den Artikel Innovative solutions for averting a potential resource crisis – the case of one-person households in England and Wales von Jo WILLIAMS, der im Journal of Environment, development and Sustainability, Heft 9/2006 erschienen ist.

    ZINKANT gibt jedoch zum einen zu bedenken, dass die Ergebnisse aus Großbritannien nicht einfach auf Deutschland übertragen werden können und zum anderen, dass die Ökobilanz von Singles bzw. Kinderlosen langfristig gesehen besser wäre:

    "Die Kinderlosigkeit vieler Singles könnte auf der Ökorechnung sogar als Gutschrift auftauchen: Wer allein lebt und deshalb vermutlich auch keine Kinder bekommt - der wird in jedem Fall weniger Abfall erzeugen und Strom verbrauchen als die fünfköpfige Familie, die er mit einem anderen Single gründen könnte. Und schließlich ist das Problem ganz offensichtlich doch ein sehr britisches, wenn man mal den Müll betrachtet: In Deutschland produziert der Durchschnittsmensch - also Singles und Familien zusammengerechnet - mitnichten 1000 Kilo Müll pro Jahr und Person, sondern laut Statistischem Bundesamt weniger als die Hälfte: 456 Kilogramm je Nase.
    Vielleicht sollte sich Großbritannien also nicht der Frage widmen, wie es seinen Singles das WG-Leben schmackhaft macht."

    FREITAG-Thema: Die unnatürlichste Sache der Welt: Kinder.
    Früher waren Babys Schicksal, heute werden sie gemacht. Wie hoch ist der Preis dafür?

    ZINKANT, Kathrin (2010): Biologischer Hürdenlauf.
    Reproduktion: Die Medizin stellt Eltern, Ärzte und die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Das macht vielen Angst. Aber wir sollten uns nicht davor drücken,
    in: Freitag Nr.45 v. 11.11.

    Kathrin ZINKANT sieht im Profitstreben der Reproduktionsmedizin und in bevölkerungspolitischen Motiven zwei Gründe für die Bedeutungszunahme technologischer Verfahren beim Kinderkriegen:

    "Sicher spielt Profitstreben eine maßgebliche Rolle für die zunehmende Verbreitung dessen, was wir ja eigentlich nicht wollen. Auch wissenschaftliche Hybris mag ihren Teil dazu beitragen, dass ein Baby in England oder Holland heute schon auf Brustkrebs getestet werden kann, bevor es als Embryo überhaupt eingepflanzt und ein Baby wird, geschweige denn zu einer vom Brustkrebs bedrohten Frau herangewachsen ist. Und nicht zuletzt ist da das Zahlenspiel der Demografen, das eine Art volksgesundheitliche Notwendigkeit suggeriert: Seit Jahren analysieren sie das Defizit an Nachwuchs statistisch und nicht wenige warnen sogar lautstark vor dem Aussterben der Nation."

    ZINKANT beschreibt eine Kluft zwischen dem individuellen Kinderwunsch und seiner Realisierung, wobei sie hierzu einerseits unbrauchbare demografische Kennzahlen und andererseits fragwürdige Kinderwunschstudien zu einander in Relation setzt, um eine Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit konstatieren zu können. Die Kluft zu verringern, dazu soll nun die Reproduktionsmedizin in der Lage sein:

    "Die bislang größte Befragung von mehr als einer halben Million Menschen ergab vor vier Jahren, dass 90 Prozent der Deutschen im zweiten und dritten Lebensjahrzehnt Nachwuchs haben wollen, und zwar im Schnitt genau 1,9 Kinder. Geboren wird laut Geburtenstatistik im Schnitt ein halbes weniger. Was nichts anderes heißt, als dass es am Wollen zwar gewiss nicht hapert – offensichtlich aber am Können, und dafür ist nun eben nicht zuerst die Reproduktionsmedizin samt ihrer übereifrigen Vertreter verantwortlich."

    Ansatzpunkt der Reproduktionsmedizin ist in erster Linie der Körper der Frau. ZINKANT beschreibt das damit verbundene Dilemma im Umkippen vom Zuviel an Fruchtbarkeit, das mittels Pille und Abtreibung soweit reduziert wurde, dass nun ein Zuwenig an Fruchtbarkeit zum Problem wird, wofür nun die Reproduktionsmedizin zuständig ist.

    Die Hauptsorge gilt ZINKANT nicht dem Aussterben der Deutschen (quantitative Bevölkerungspolitik), sondern dem "Gebärstreik" der Akademikerinnen (qualitative Bevölkerungspolitik). Sie plädiert deshalb im Namen des Selbstbestimmungsrechts - auch älterer - und nicht nur junger Akademikerinnen die Mittel der Reproduktionsmedizin besser als bisher einzusetzen:

    "Und so wie junge Frauen ganz selbstverständlich aus persönlichen Motiven entscheiden können, die Einnistung eines Embryos in die Gebärmutter mit unnatürlichen Mitteln zu verhindern oder zu beseitigen, wäre es vielleicht eine Betrachtung wert, diese Möglichkeit auch älteren Frauen einzuräumen, die noch ein Kind empfangen oder sich ihren Kinderwunsch mit In-Vitro-Fertilisation erfüllen."

    FREITAG-Wochenthema: Nr. 7.000.000.000

    ZINKANT, Kathrin (2011): In eurer Hand.
    Zukunft: Bringt die wachsende Zahl von Menschen auf Erden nur Hunger und Krieg? Die Antwort gibt nicht das Schicksal,
    in: Freitag Nr.39 v. 29.09.

    ZINKANT, Kathrin (2011): Zwischen Körper und Kapital.
    Eben noch Molekül, heute schon Kalkül: Die Sachbuchliteratur hat die Liebe aus allen wissenschaftlichen Perspektiven durchdekliniert. Was ist das Ergebnis?
    in: Freitag Online v. 21.10.

    Eva Illouz - Warum Liebe weh tut

    ZINKANT, Kathrin (2012): Wehe, du entspannst dich nicht!
    Panikmache: Ein Nachrichtenmagazin mahnt Schwangere. Von Stress bis Schokolade soll ihr Tun Schäden am Ungeborenen hinterlassen. Steile These? Vor allem schlecht belegt,
    in:
    Freitag Online v. 20.06.

    Neu:
    ZINKANT, Kathrin (2013): Spätes Glück, wo bist du?
    Beispiele von Frauen, die mit Mitte vierzig noch ein Kind bekommen, gibt es genug. Sind das Einzelfälle? Oder entwickelt sich da ein Trend, ganz ohne Hilfe der Medizin?
    in:
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 15.12.

    Im Gegensatz zum gegenwärtigen Mainstream, der die späte Mutterschaft (vorwiegend bevölkerungspolitisch motiviert) ablehnt, hat ZINKANT Argumente gesammelt, die für eine späte Mutterschaft sprechen.

    So gibt es z.B. Frauen, für die eine späte Mutterschaft sogar biologisch angelegt ist und deren Eierstöcke später altern.

    Ältere Frauen haben zwar eine geringere Chance ein gesundes Baby zur Welt zu bringen als jüngere Frauen, was in erster Linie ein ethisches bzw. rechtliches Problem ist, aber dafür sprechen sozioökonomische Faktoren für eine späte Mutterschaft:

    "Kinder von älteren Müttern (bis 45 Jahre) (...) haben (...) durchschnittlich eine höhere Lebenserwartung. Und als Erwachsene sind diese Nachkommen gesünder als jene, die von Frauen im vermeintlich besten reproduktiven Alter, also jünger als 35 Jahre, geboren werden."

    In dieser Sicht sind Teenagerschwangerschaften bedenklicher als Schwangerschaften älterer Frauen.

     
       

    Kathrin Zinkant im WWW

    http://kathrin-zinkant.de

     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 11. Januar 2004
    Update: 24. Mai 2015