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Larissa Boehning: Die Generation Golf in der Jobkrise

 
       
     
       
   
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    Larissa Boehning in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    BOEHNING, Larissa (2014): Wir brauchen einen Familismus!.
    Man muss wahnsinnig sein, heute ein Kind zu kriegen? Nein, aber zahlreiche Ängste halten Frauen davon ab. Wir brauchen einen neuen Feminismus. Besser noch: einen Familismus,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 02.02.

    Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Debatte

     
           
       

    Larissa Boehning im Gespräch

     
       
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    Nichts davon stimmt, aber alles ist wahr (2014)
    Berlin: Galiani Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Was ist der Tauschwert der Liebe?

    Belauern sich zwei: ein junger Mann wittert die Chance, schnell zu erben; und eine todkranke, einsame Frau sieht die Gelegenheit, noch einmal jemanden an sich zu binden, der ihr jeden Wunsch von den Lippen abliest.

    Matthias gibt den Frauen nur, was sie wollen; er ist kein schlechter Mensch. Dass er seiner Mutter erzählt, er werde wahrscheinlich bald in den diplomatischen Dienst aufgenommen, ist eine Art Notlüge zur Rettung des Selbstbewusstseins.
    Er kann ja schlecht zugeben, dass er von der Versicherung, bei der er Vertreter war (in ihren Augen ohnehin ein unwürdiger Job), gerade gefeuert wurde. Seiner Nachbarin erzählt er, er suche seine entlaufene Katze (obwohl es die eines anderen ist) – wie sonst hätte er mit ihr in Kontakt kommen und eine Affäre anfangen können? Und die verschiedenen Profile in den Dating-Börsen des Internets braucht er nur zum Geldverdienen; sein Herz hängt da nicht dran.
    Als er Annemarie Funk, eine todkranke, einsame Frau kennenlernt, drängt er sich nicht auf. Sie ist es, die ihm verrät, dass sie so gern einen Sohn gehabt hätte. Und sie kommt auf die Idee, sein Name »Matthias« heiße schließlich »Geschenk Gottes«, er könne doch bei ihr einziehen.
    Doch seine Hoffnung, schnell und einfach zu einem Erbe zu kommen, wird auf eine harte Probe gestellt: Unvermutet blüht Annemarie in seiner Gegenwart auf, scheint sich auf wundersame Art zu verjüngen.
    Und das Ringen beginnt – um die kurze Zukunft von Annemarie, um das, was sie zu erzählen hat, um das, was sie hinterlassen wird, und darum, was einem Menschen, der nicht mehr lange zu leben hat, wirklich wichtig ist: die Wahrheit oder eine schöne Illusion."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    FESSMANN, Meike (2014): Vom Tauschwert der Liebe.
    Larissa Boehning verteidigt das wahre Gefühl,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 11.03.

    HAMANN, René (2014): Bei diesem Heiratsschwindler war irgendwas mit der Mutter.
    Sohnersatz: Doch ein Generationenroman: "Nichts davon stimmt, aber alles ist wahr" von Larissa Boehning,
    in: TAZ v. 26.04.

    Neu:
    JANDL, Paul (2014): Milchprodukte des Zufalls.
    Wenn der Erbschleicher mit der Kettensäge kommt: Larissa Boehnings romaneske Dreierbeziehung lässt tief blicken,
    in: Welt v. 10.05.

     
           
       

    Schwalbensommer (2003)
    Berlin: Eichborn

     
       
         
     

    Klappentext

    "»Ich sah aus dem Fenster meiner Wohnung in den Hof und mir fiel ein, dass mal jemand gesagt hatte: Warte nie auf die Schwalben, sie kommen immer erst, wenn man sie nicht erwartet.« Larissa Boehnings Geschichten tragen Titel wie »Verplomptes Meer«, »Katzendreck«, »Das Pascha« und »Nordstern«, sie spielen auf Rügen, in Berlin, in Tucson oder Tel Aviv. Ihre Protagonisten sind die enttäuschten Kinder der deutschen Start-Up Generation, und wo auch immer sie sind, sind sie auf der Suche. Nach sich? Nach Geborgenheit? Nach Glück? Nach dem Leben? - So recht scheinen sie es selbst nicht zu wissen. Sie geniessen das Leben in vollen Zügen, doch sie balancieren wie Seiltänzer stets über dem Abgrund. Mit verblüffender Könnerschaft erfasst Larissa Boehning in ihrem Debüt verschiedenste Atmosphären, erzeugt ein Höchstmaß psychologischer Spannung, lässt verschiedenste Milieus und Ambientes erstehen und zeichnet mit scheinbar leichter Hand und enormer literarischer Intensität ein Bild ihrer Generation."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    KOSENINA, Alexander (2003): Ein Moped allein macht noch keinen Sommer.
    Rebellion in aller Stille: Larissa Boehning streift in ihrem Erzähldebüt durch Clubs, Lofts und andere Ruinen der Gegenwart,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.09.

    FESTENBERG, Nikolaus von (2003): Buchhalterin des verpassten Lebens.
    Die Debütantin Larissa Boehning leuchtet in ihren Erzählungen die Einsamkeit aus,
    in: Spiegel Nr.41 v. 06.10.    

    SCHLAK, Stephan (2003): Die Krise des Grafikers im märkischen Badesee.
    Wonnige Wehmut: Larissa Boehnings Kuschelmelancholie "Schwalbensommer",
    in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 06.10.

     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 06. Oktober 2003
    Update: 11. Mai 2014