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Peter Richter: Blühende Landschaften

 
       
     
       
   
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    Peter Richter in seiner eigenen Schreibe

     
       

    RICHTER, Peter (2001): Die Postmoderne als Kaffeekränzchen.
    Die Beschleunigung aller Lebensbereiche ist empirisch leider nicht nachzuweisen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 11.01.

    RICHTER wendet sich gegen modische Klischees wie "Beschleunigte Gesellschaft" und "soziale Kälte". Er entdeckt dagegen "Entschleunigung" und "soziale Wärme" in Alltag und Kultur. Nicht der coole Macho oder Cowboy, sondern der "Family man" ist der Held unserer Tage. Ein Indiz für diesen Trend sieht er in der Häme, "die noch vor zehn Jahren auf gescheiterte Yuppies gekippt wurde" und die heute den "erfolglosen Dotcoms" (Yetties) gilt. Barbara DRIBBUSCH hat dieses Wertesystem in der taz v. 10.11.2001 beschrieben.

    RICHTER, Peter (2001): Vom Chic des Speckgürtel-Eigenheims.
    Permanente Umwertung durch die Medien. Wohnvarianten, die heute noch verpönt sind, können morgen schon als Trendsetter fungieren. Bekenntnisse zu Betonbauten,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 18.04.

    Peter RICHTER schickt die Yuppies in die Wohnblocks und kinderreiche Familien, die vom Sozialstaat leben, in die Luxushütten der Innenstädte, was dabei raus kommt, das liest man in diesem eigenwilligen Streifzug durch die Wohngeschichte des Nachkriegsdeutschland...

    RICHTER, Peter (2002): Die armen kleinen Gehirne.
    Was Kinder in der DDR so alles erdulden mußten, will Jana Hensel wissen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.11.

    RICHTER, Peter (2003): Durchschmidt,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.

    Peter RICHTER über The Smiths: "Christian Kracht las neulich in Berlin seine Reisegeschichten aus der F.A.S. und spielte dazu die Smiths. Neuerdings hört man sie häufiger auch im Radio, und inzwischen gibt es ihr Lied »How Soon Is Now?« sogar von Tatu, den beiden Hysterikerinnen aus Moskau, die damals noch keine wehrlosen Menschen, sondern maximal die Kacheln ihrer sowjetischen Kreißsäle angeschrien haben, zu dem Zeitpunkt, als die Smiths sich auflösten - und übrigens die DDR gleich mit!
    Je mehr ich nämlich darüber nachdenke, was diese Renaissance nun eigentlich bedeuten mag, und wo jetzt plötzlich diese Lust and er Depression wieder herkommt, desto mehr fällt mir auf, wie treffend die Smiths im Grunde die Atmosphäre und das Lebensgefühl in der späten DDR vertont haben:
    die vor sich hin bröckelnde Melancholie".

    RICHTER, Peter (2004): Milch ist Mord, Genosse!
    Man muß in den Westen gehen, damit man zum Ossi wird. Von Dresden nach Hamburg, zum Beispiel. Diese Woche erscheint Peter Richters Heimatkundebuch "Blühende Landschaften". Ein Auszug,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 29.02.

    RICHTER, Peter (2004): Frohen Osten!
    Entvölkerte Städte, einstürzende Platen und Brücken, über die niemand geht: Die ehemalige DDR als ästhetische und künstlerische Herausforderung,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.04.

    RICHTER, Peter (2004): Hundert Bilder Einsamkeit.
    Edward Hopper in London: Ist der amerikanische Ikonenmaler in Wahrheit der letzte Held er europäischen Romantik?
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.04.

    Für RICHTER sind HOPPERs Großstadtmenschen nicht spätbürgerlich einsam, sondern frühbürgerlich erwartungsfroh:

    "»Nighthawks« (...), das WG-Postermotiv für alle, denen Che Guevara zu extrovertiert, zu wenig henrymillerhaft ist. (...). Das Bild ist heute vor allem eine Inkunabel für massenhaft reproduzierte Einsamkeit",

    erklärt uns RICHTER erst einmal. Indem er jedoch nicht die üblichen Bilder, sondern HOPPERs "Fensterphlegmatiker" in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt, gelingt ihm die Neuinterpretation von HOPPERs Werk:

    "Eine Frau und ein Mann beziehungslos auf einem Bett, daneben ein aufgeschlagenes Buch. (...). (Aus) dieser Perspektive sind die entrückten Posen von Hoppers Fensterphlegmatikern dankenswerter weise mal keine Folge böser gesellschaftlicher Entfremdungsmechanismen, sondern umgedreht, freiwillig aufgesuchte Temperamentszustände von innerer Einkehr, von Sammlung und Blicken ins Wesentliche (...). Dann sind Hoppers Fensterbilder plötzlich keine spätbürgerlich-kritischen mehr, sondern so frühbürgerlich erwartungsfroh wie bei den barocken Holländern."

    RICHTER, Peter (2004): Nobelpreis, ich komme!
    Thomas Brussig, der Meister es kleinen Witzes, will Großschriftsteller werden,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.09.

    Peter RICHTER u.a. über das Enzyklopädische des  Romans Wie es leuchtet von Thomas BRUSSIG:

    "Ob die eigenen Erfahrungen einigermaßen gültig zwischen diesen Buchdeckeln abgelegt sind - wie in einer Akte, falls ja, danach irgendwie auch als geschlossen betrachten müßte. Man ist ja in der Regel sehr eifersüchtig mit seinen Erinnerungen. Aber in diesem Punkt kann Brussig am Ende wirklich kein Vorwurf gemacht werden. Unwahrscheinlich, daß irgendetwas fehlt. Im Gegenteil. Zwischen A wie Abhauen und Z wie Zwitter (...) ist sogar Platz für Exkurse".

    RICHTER, Peter (2005): Ewige Jugend.
    Blühende Landschaften,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 28.08.

    Peter RICHTER widmet sich der Generation Zuversicht:

    "Inzwischen führen sie einem praktisch täglich und auf allen Kanälen vor die erschrockenen Augen, daß diejenigen, von denen man sich später mal die Rente bezahlen lassen muß, Leuten wie dem JU-Vorsitzenden Philipp Mißfelder an Zuversicht, Konservatismus und Käsigkeit in nichts nachstehen."

    RICHTER fragt sich deshalb, ob die 68er nur eine Legende waren und ob sie nicht das ihnen zugeschriebene Zerstörungswerk endlich begehen sollten:

    "Es gab nie Jung-68er. Keiner kennt einen persönlich. Und wenn doch, dann ist er eigentlich ganz okay und trägt die Haare viel kürzer als man dachte.
    Aber trotzdem haben die Alt-68er heute schon an mehr Dingen schuld, die Deutschland kaputtmachen, als früher die Freimaurer und die Juden zusammen. Vor allem haben sie schuld am Werteverfall. Ich frage mich nur: Wenn die moralischen und weltanschaulichen Werte, welche die Alt-68er eigentlich längst auf ihrem zernarbten Gewissen haben müßten, heute offensichtlich virulenter sind denn jen. Müssen die dann das Zerstörungswerk, für das sie jetzt schon verurteilt werden, am Ende erst noch begehen?"

    RICHTER, Peter (2006): Schlauer Wohnen.
    Erst kam das Aus für die Blümchenbordüre, dann war das Bad der Star im Haus. Heute übernehmen Sensoren das Denken daheim. Über den Wahnwitz moderner Einrichtung,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 01.10.

    RICHTER, Peter (2007): Kindergrippe.
    Blühende Landschaften,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 18.02.

    RICHTER, Peter (2009): Künstler retten Stadt.
    Hamburg kauft sein altes Gängeviertel zurück,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.12.

    Gentrifizierung: Von Yuppies, Yetties, Bobos, digitaler Bohème, Nerds, Hipstern und Latte macchiato-Müttern - Eine Bibliografie der neueren Gentrifizierungsdebatte

    RICHTER, Peter (2012): Wenn noch mal jemand Gentry sagt.
    Guggenheim lässt sich aus Kreuzberg vergraulen, die BMWs cruisen weiter: Aus Angst vor Aufwertung und Vertreibung wird der Ton in den Städten rauher. Jagdszenen aus Berlin. Denn anderswo ist es jetzt schon zu teuer,
    in: Fr
    ankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.03.

    RICHTER, Peter & Andrian KREYE (2012): Als die Lichter der Großstadt erloschen.
    Der Hurrikan Sandy in New York war nicht so verheerend wie die Katastrophen in Haiti oder Fukushima. Aber es hat in Manhattan und Brooklyn eine Kultur erwischt, die dem Rest der westlichen Welt den Weg weist. Was nun?
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 02.11.

    Peter RICHTER & Andrian KREYE schreiben über die New Yorker Kulturelite als Hurrikanopfer:

    "Plötzlich ist wieder völlig klar, wo oben und wo unten ist, und wo ursprünglich die besseren Viertel angelegt wurden und warum: (...). Alles, was an Gentrifizierung in verrufene Ecken gesteckt wurde - von der Lower Eastside über die Villages bis in den Meatpacking District (...): Die Lebensleistung und der Lebensentwurf gleich mehrerer Generationen von Hipstern stehen da auf dem Spiel.
    An den gefluteten Ufern von Brooklyn und im verfinsterten Downtown Manhattan hat es nun genau jene erwischt, die sonst dem Rest der Welt den Weg weisen durften. Die Künstler, Musiker, Schriftsteller, Intellektuellen, die Herrscher des Nachtlebens und der Mode, die digitalen Vorreiter und auch die (...) Makler von der Wall Street (...). Was geschieht eigentlich, wenn diese Elite nun bald wieder den Lauf der Kultur und Weltwirtschaft lenkt? Erholt sie sich so schnell, wie von 9/11? Oder sitzt der Schock tiefer?"

    RICHTER, Peter (2013): Im Herzen des Punks wohnt ein Schlager.
    Die Rebellen der Siebzigerjahre sind beleidigt, weil ihre zerrissenen T-Shirts nun im Metropolitan Museum ausgestellt werden, die Provokation dort zum Kanon wird und die Schau auch noch gut ist,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 18.05.

    "Man hat da alles in allem eine Ausstellung, die, grob gesagt, so aussieht, wie vor zehn Jahren die Band Nouvelle Vague klang. Das waren diese perfiden Franzosen, die die heiligen Heuler (...) (des Punk) zu Schmusepopsongs für die Cocktailparty bei Saint Tropez zerstäubt hatten, denn siehe: Im Herzen des Punkrock wohnt oft nur ein Schlager",

    meint Peter RICHTER zur Ausstellung Punk: Chaos to Couture. Punk ist spätestens mit Michel HOUELLEBECQ im Herzen der Mediengesellschaft angekommen.

    RICHTER, Peter (2013): Brutal schön.
    New York ist eine Wahnsinnsstadt. Doch warum kehren so viele erfolgreiche Frauen der Metropole den Rücken? Über eine verhängnisvolle Affäre,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 09.12.

    Peter RICHTER erzählt anlässlich des Buches Goodbye to All That - Writers on Loving and Leaving, herausgegeben von Sari BOTTON die Unterschiede der Erfahrungen von heutigen Schriftstellerinnen mit New York zu jener von Joan DIDION vor 50 Jahren. Während DIDIONs Essay Goodbye to All That aus dem Jahr 1967 der Abgesang einer Siegerin gewesen sei, so seien die heutigen Abgesänge melancholische Rückblicke.

    Dass New York hart und brutal wie ein Mann sei, das bestreitet RICHTER:

    "New York (ist), wenn man die reinen Zahlen betrachtet, eigentlich eher eine weibliche Stadt: 52,5 % Frauen, genau 410 045 Frauen mehr als Männer, Stand Zensus 2010, dieser Überschuss ist größer als die Einwohnerzahl von Miami. Die Folge davon: schlussverkaufsmäßiges Gerangel auf dem Beziehungsmarkt, rasselnde Kassen bei Dating-Websites, und New Yorker Jungs, die lieber noch ein bisschen weitergucken, wo die Auswahl so schön groß ist."

    Wie wenig ein sozialstatistischer Frauenüberschuss über die Chancen auf dem Partnermarkt aussagt, das haben deutsche Forscher um den Soziologen Thomas KLEIN aufgezeigt.

    Die Klage über die Brutalität des New Yorker Partnermarktes kam Ende der 1970er Jahre auf. Das Buch Re-making love von Barbara EHRENREICH u.a. aus dem Jahr 1986 reagierte auf diese Veränderungen der New Yorker Single-Szene. Die Autoren beschreiben in dem Buch auch die Entstehung der Single-Szene im New York der 1950er Jahre

     
           
       

    Peter Richter im Gespräch

     
       

    MINKMAR, Nils (2004): Muß Deutschland wandern, baden oder pendeln?
    Die Bestseller-Autoren Gabor Steingart und Peter Richter im Streitgespräch über die kulturelle und wirtschaftliche Lage des Landes,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 16.05.

    Peter RICHTER sieht die Wessis in der Identitätskrise, während die Ossis nun jenes Verhalten kopieren, das die Wessis ihnen nach dem Mauerfall vorgelebt haben:

    "Das Gefühl der wirtschaftlichen Dominanz gegenüber dem Osten, das ein wichtiger Teil der westdeutschen Identität war, geht gerade verloren. Dafür hat sich kulturelle Arroganz längst weiter in den Osten verlagert. Dem westdeutschen Hungerleider, der früher wenigstens im Osten einen »auf dicke Hose« machen konnte, entspricht heute der Arbeitslose aus Dresden-Prohlis, der jetzt im tschechischen Dubi im »Nachtclub Diana« sitzt und dort den in mehrfacher Hinsicht präpotenten Schwerstverdiener spielt. Ich frage mich, ob so etwas wirklich ausschließlich irrsinnig ist oder nicht auch ein für beide Seiten ganz einträgliches Tauschgeschäft: Überlegenheitsdünkel gegen Kohle. Eigentlich haben ja alle was davon gehabt."

    Gabor STEINGART dagegen möchte in Deutschland eine große Völkerwanderung entfachen:

    "Lassen Sie doch die Leute wandern, die Welt ist voll von Menschen, die wandern. Ich halte es für eine sehr provinzielle Vorstellung, daß alle immer am gleichen Ort wohnen sollen. Zumal, selbst wenn sie es wollen, es wird nicht funktionieren".

    Neu:
    VILLACHICA, Jeannette (2006): Bürotürme machen wahnsinnig.
    Es herrscht Einrichtungsterror: Peter Richter sagt warum,
    in: Stuttgarter Zeitung v. 09.12.

    Peter RICHTER u.a. über die Doppelmoral der Besserverdienenden:

    "Unten auf der Straße haben sie es gerne authentisch: einen türkischen Imbiss, gerne auch ein paar tätowierte Kumpels, die man grüßen kann. Selbst wohnen sie aber in sanierten Wohnungen unterm Dach."

     
           
       

    Deutsches Haus (2006).
    Eine Einrichtungsfibel
    München: Goldmann

     
       
         
     

    Klappentext

    "LEBST DU NOCH, ODER WOHNST DU SCHÖN?

    Zeig mir wie Du wohnst, und ich sag Dir, wer Du bist : Noch nie war das Zuhause ein derart wichtiger Teil der Selbstinszenierung, und noch nie gab es so viele Ratgeber, die einem dabei hineinreden wollen. Wie wir wohnen ist alles andere als unsere Privatangelegenheit. Im Gegenteil: Nichts spiegelt die Lage des Landes und die Lebenslügen seiner Bewohner zuverlässiger als die Einrichtungen der Deutschen. Es sind die öffentlichsten Bühnen, die es gibt. Und was da aufgeführt wird, sind absurde Dramen und groteske Komödien. Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll, wenn man Peter Richter bei seiner Besichtigung des deutschen Wohnwahnsinns folgt. Denn den Kampf um seine Individualität kämpft jeder für sich, aber es stellen sich allen die gleichen Fragen: Kinderklinik oder ganzheitliche Geburtshütte? Miete oder Eigentum? Bis hin zu: Urne, Sarg oder Mausoleum? Die Wohnung als Weltanschauung: eine Besichtigung der deutschen Wohnwelten und Einrichtungsexzesse klug, pointiert und komisch!"

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    KUHLMEY, Astrid (2006): Wie wir wohnen,
    in: DeutschlandRadio v. 16.10.

    MATZIG, Gerhard (2006): Der reine Wohnsinn.
    Peter Richters Einrichtungsfibel "Deutsches Haus",
    in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v. 21.11.

     
           
       

    Blühende Landschaften (2004).
    Eine Heimatkunde
    München: Goldmann

     
       
         
     

    Klappentext

    "Alle haben es ja jetzt mit dem Osten, vor allem die im Westen. Strenggenommen ist Deutschland erst in den Neunzigern in die beiden Teile zerfallen. Deshalb ist es jetzt mal gut mit den Freundlichkeiten. Wenn schon die Landschaften nicht blühen, dann wenigstens die Vorbehalte. Peter Richter versuchte in dieser Zeit, ein Westdeutscher zu werden. Dabei wurde er zu dem Ostdeutschen, der er vorher unmöglich gewesen sein konnte. Aus dem Tal der Ahnungslosen in die vielleicht selbstgewisseste Stadt der BRD: Hamburg. Er landete in Harburg, und es sah aus wie Halle-Neustadt. Nur dass die Zimmer so viel kosteten wie in Dresden ganze Straßenzüge. Ist nun eigentlich die BRD oder die DDR größer geworden? Wirtschaftlich und politisch prägt zwar (noch) der Westen das wieder vereinigte Land,  habituell aber zunehmend der Osten. Mit scharfem Witz häkelt der vom Westen erfundene Ostler seine Geschichten ein in die sogenannte große Geschichte und verteilt seine Ressentiments in alle Richtungen. Denn für milde Nostalgie besteht kein Anlass. Dafür entdeckt er zuviel Unrat in den blinden Winkeln der Westens und in den Erinnerungslücken des Ostens."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    NEDO, Kito (2004): Danke, Gaby.
    Peter Richter: Blühende Landschaften,
    in: Fluter v. 15.03.

    GROTH, Michael (2004): Peter Richter: Blühende Landschaften - Eine Heimatkunde,
    in: BuchTipp. Sendung des DeutschlandRadio Berlin v. 28.03.

    ENKE, Julia (2004): Der geplünderte Osten.
    Was sind das für Menschen? Peter Richters erstaunliche Heimatkunde "Blühende Landschaften",
    in: Süddeutsche Zeitung v. 12.03.

    SEIDLER, Ulrich (2004): Nun ist aber auch mal gut.
    Peter Richter sortiert die DDR-BRD-Klischees wegschmeißfertig,
    in: Berliner Zeitung v. 13.04.

    ELLSÄßER, Rebecca (2004): Geh doch nach drüben.
    Er hat es getan und viel dabei gelernt: Peter Richter erforscht sein Heimatland,
    in: Welt v. 17.04.

    PRALLE, Uwe (2004): Nach der Ostalgie.
    Peter Richter über blühende Landschaften,
    in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 23.04.

    THIELS, Gabriele (2004): Dachgeschossdeppen & Kollektivkleptomanie.
    So bissig kann Einheit sein: Peter Richter hat mit "Blühende Landschaften" eine Heimatkunde der ost- und westdeutschen Klischees geschrieben,
    in: Welt am Sonntag v. 09.05.

    AREND, Ingo (2004): Leckere graue Ostschrippe.
    Unparfümiert. Peter Richters fröhliche Wortmeldung "Blühende Landschaften",
    in: Freitag Nr.21 v. 14.05.

    MAYER, Susanne (2004): Ach du liebes Deutschland.
    Wo man landet, wenn man in den Ferien zu Hause bleibt und lesend die Heimat entdeckt,
    in: Die ZEIT Nr.28 v. 08.07.

    Infos zu: Susanne Mayer - Autorin der Single-Generation
     
       

    Peter Richter in der Debatte

    FLIEHER, Bernhard (2001): Spielend endlos träumen.
    In Männerträumen rasen Outlaws auf Highways mutig in Richtung Rest der Welt. Und dann ist dieser Rest doch näher als angenommen - und erhofft,
    in: Salzburger Nachrichten v. 13.01.

    Die Yetties und die Wiederbelebung der Yuppie-Debatte der 80er Jahre "

    Ulf Poschardt: Coolness für die Neue Mitte

     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 12. März 2004
    Update: 26. August 2015