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Sandra Kegel: Wir Karrieremütter

 
       
   
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    Sandra Kegel in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    KEGEL, Sandra (2001): Die Frau von dreißig Jahren.
    Ally McBeal, der Sex und die Stadt: Mutmaßungen über eine neue Condition féminine, die die Frauenfrage nicht obsolet macht, aber anders stellt,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.09.

    KEGEL, Sandra (2002): Drei Sekunden Sympathie.
    Katja Kullmann leidet wie Ally McBeal,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.03.

    Katja Kullmann - Generation Ally

    KEGEL, Sandra (2002): Ach, Ally.
    Das Leben war ihr schwerster Fall: "Ally McBeal" tritt ab,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.04.

    KEGEL, Sandra (2004): Wir waren alle Ally.
    Zum 40. Geburtstag der amerikanischen Schauspielerin Calista Flockhart,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.11.

    KEGEL, Sandra (2005): Ein Herz und mehr als eine Seele.
    Ist das ein gutes Omen für 2005? In Deutschland gibt es immer weniger Familien - dafür treten sie um so häufiger im Fernsehen auf.
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 04.01.

    Im Gegensatz zu einer Studie des Grimme-Instituts und der Klage von Susanne GASCHKE über die Single-Ästhetik im Fernsehen, fragt sich KEGEL, warum Familien neuerdings wieder häufiger im Fernsehen auftreten.

    KEGEL, Sandra (2005): Wir Rabenmütter.
    Wer Kinder will, muß Beruf und Familie vereinbaren können,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.01.

    Sandra KEGEL, bislang eher für Ally McBeal und sonstige Mediengeschehnisse zuständig, wird nun an die familienpolitische Front geschickt. KEGEL hat in der hessischen Sozialministerin Silke LAUTENSCHLÄGER die Vorreiterin einer neuen konservativen Familienpolitik ausgemacht, die sich der SCHMIDTschen Politik für die Mütterelite anschließt. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gilt dieser Fraktion als das dringendste Problem.

    Männer wie Norbert BOLZ stehen dem im Wege, während wendige Ministerpräsidenten wie Roland KOCH dort zu finden sind, wo der Machterhalt gesichert werden kann, z. Z. also an der Vereinbarungsfront. KEGEL greift mitunter tief in die Mottenkiste romantischer Familienmythen. Da wird das Einzelkind genauso beschworen wie die gute alte Zeit der Großfamilie. Andererseits gilt KEGEL eben dieses Familienbild als Ursache des Problems:

    "mehr als unter fehlender Kinderbetreuung leiden die Deutschen an einem romantisch-verklärten Familienbild".

    KEGEL, Sandra (2005): Papa kommt nicht vor,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.06.

    Anlässlich einer neuen Familienzeitschrift  schreibt KEGEL:

    "Die Anzahl der Familien nimmt (...) nicht in gleichem Maße ab wie die Geburtenrate sinkt".

    Offenbar hat SCHIRRMACHERs Grundkurs Demographie nichts genützt, wenn nicht einmal die FAZ-Journalisten wissen, dass es in Deutschland keine sinkende Geburtenrate gibt.

    KEGEL, Sandra (2005): Der verunsicherte Mann,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.09.

    "Die eigentlich zentrale und bislang nicht untersuchte Frage, wer der Motor hinter der zunehmenden Partnerlosigkeit und der damit einhergehenden Kinderlosigkeit ist - Frauen, Männer oder beide - und welche Bedeutung dabei den veränderten Rollenbeziehungen zwischen Geschlechtern zukommt, kann mit den Daten des Mikrozensus nicht beantwortet werden",

    schreiben Klaus-Jürgen DUSCHEK & Heike WIRTH in der Augustausgabe von Wirtschaft und Statistik. Dies ist auch das Thema von Sandra KEGEL, nur dass für sie der Motor eindeutig der Mann ist. Als Beweis nennt sie die Studie von Christian SCHMITT und eine Allensbach-Umfrage.

    Statt eigener Erfahrungen mit kinderlosen Männern, gibt es bei KEGEL Second-Hand-Erfahrungen. Sie greift auf Presseberichte (Dietmar BARTZ in der ZEIT), auf Meike DINKLAGEs Interviewband Zeugungsstreik und Promiberichte zurück. Liest man den Artikel, dann spielt sich das Drama kinderloser Mann einzig im Milieu der Besserverdienenden ab, wo das Klischee Cabrio statt Kinderwagen seinen Platz hat. Weder die zurückgebliebenen Männer im Osten (BOLLWAHN), noch der Anstieg der Kinderlosigkeit bei Hauptschülerinnen spielen eine Rolle. Dies ist konsequent elitär, schließlich soll nur die Elite mehr Kinder bekommen. Der Rest interessiert nicht.

    Ganz außen vor, bleibt dabei die Frage, ob es überhaupt zu wenig Kinder gibt. Diese Frage hat mindestens zwei Dimensionen. Erstens ist überhaupt gar nicht gesagt, dass das Ausmaß der Kinderlosigkeit so hoch ist, wie meistens behauptet wird. Lebenslange Kinderlosigkeit wird mit den heutigen statistischen Daten nicht erfasst, sondern kann nur geschätzt werden. Familienfundamentalisten nutzen dies und überschätzen großzügig die Kinderlosen. Das Ziel heiligt die Mittel.

    Zum anderen ist das Dogma der Bestandserhaltungszahl keineswegs unumstritten. Warum also wird Jagd auf Kinderlose veranstaltet, statt dafür zu sorgen, dass jene Paare, die sich Kinder wünschen, diese bekommen können?

    Der Soziologe Hans BERTRAM vertritt die Ansicht, dass Wissensgesellschaften mit einer höheren STATISTISCHEN Kinderlosigkeit (über die tatsächliche, lebenslange Kinderlosigkeit wissen Statistiker schließlich nichts genaues!) auch in Zukunft leben müssen. Wir sollten uns endlich darauf einstellen. Zudem hat BERTRAM aufgezeigt, dass nicht Kinderlosigkeit, sondern der Rückgang der Mehr-Kind-Familie für den Geburtenrückgang ausschlaggebend ist. Werden hier also nur Schaukämpfe geführt, die nicht zielführend sind, sondern Teil unseres Problems? Kinderlosenfeindlichkeit, nicht Kinderfeindlichkeit ist unser zentrales gesellschaftliches Problem.

    KEGEL, Sandra (2005): Keinen Bock auf Vatersein.
    Sie sind der Elefant im Wohnzimmer, den bisher niemand sehen wollte. Während die Demoskopen sich über die Frauen den Kopf zerbrechen, sind die Männer in einem stillen Zeugungsstreik,
    in: Emma, November/Dezember

    "Hierzulande bislang praktisch unbekannt ist die Tatsache, dass es heute in allen Altersgruppen der nach 1940 Geborenen deutlich mehr kinderlose Männer gibt als kinderlose Frauen: Jeder vierte 45- bis 50-jährige Mann ist kinderlos, bei den Frauen sind es nur halb so viele. Unter den männlichen Akademikern ist sogar jeder zweite nach 1965 Geborene noch ohne Nachwuchs, bei den Akademikerinnen ist es nur jede dritte. (Am Rande sei bemerkt, dass laut Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, DIW, vor allem FDP-Anhänger im besten Alter bis 45 Jahre besonders zeugungsunwillig sind; bei den Älteren ab 46 nehmen die Grünen-Anhänger die kinderlose Spitzenposition ein.)",

    berichtet Sandra KEGEL über den Zeugungsstreik in Deutschland. Dieser Artikel erschien in ähnlicher Form bereits in der FAZ. Dies wird jedoch von der Emma verschwiegen.

    KEGEL, Sandra (2006): Wir Verlierer.
    Eine Generation blickt in den Abgrund,
    in:  Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.03.

    Sandra KEGEL legt eine Bankrott-Erklärung ihrer Generationeneinheit vor:

    "Vielleicht gehört es zu den Eigenarten von Verlierern, schon so weit in die Defensive geraten zu sein, daß man gegen das eigene Schicksal nicht mehr aufbegehrt. Als fügte man sich den Göttern. Aber wen auch sollte man angreifen? Daß die sozialen Sicherungssysteme nicht mehr halten, hat inzwischen jeder begriffen. Deshalb müssen sie ja angepaßt werden. Den heutigen Rentnern, die Krieg und Nachkriegszeit durchlitten haben, wünscht man einen friedvolleren Lebensabend - schließlich sind es unsere Eltern und Großeltern."

    KEGEL, Sandra (2006): Der Schritt.
    Junge, kommt bald wieder: ein neuer Rekord an Auswandern,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 04.05.

    Sandra KEGEL bläst viel heiße Luft durchs SCHIRRMACHER-Feuilleton. KEGEL nimmt eine Meldung des Statistischen Bundesamtes zum Anlass, um ihren eigenen Artikel gehaltvoller erscheinen zu lassen.

    Schon die FAS hatte über den so genannten "brain drain", die Abwanderung der Forscherelite, schwadronieren lassen. Es klingt eben heroischer, wenn man wegen kollabierender Sozialsysteme ins Ausland geht, statt einfach nur der Karriere wegen:

    "Wirkliche Auswanderung ist in dieser Welt eher die Ausnahme. Vielmehr scheint es, als gehöre der Auslandsaufenthalt mittlerweile zur typischen Arbeitsbiographie",

    heißt es deshalb am Schluss des Artikels.

    KEGEL, Sandra (2006): Es muß passen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.05.

    Auf Seite 1 verkündet Sandra KEGEL, dass der Anteil der kinderlosen Frauen in Deutschland 30 Prozent erreicht hätte. Leider liefert sie uns die empirische Studie nicht dazu. Nicht einmal der Spiegel stellt mehr solche unseriösen Behauptungen auf. Von einer Qualitätszeitung sollte man verlangen können, dass sie ihre Zahlen belegen kann. Wo bitte sind also die Zahlen her? KEGEL spricht auch gar nicht von LEBENSLANG kinderlosen Frauen, d.h. sie zählt auch junge Singles zu den Kinderlosen, die noch Kinder bekommen werden. Das darf man tun, man sollte es aber ehrlicherweise dazu schreiben. Erst im März hat die Welt mit einer Falschmeldung Furore gemacht.

    "Die Geburtenrate in Deutschland ist auf dem niedrigsten Stand seit 1945"

    verkündeten uns die Zeitungen, als ob dies eine Weltneuheit gewesen wäre. In den neuesten Hausmitteilungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, den BIB-Mitteilungen Nr.1 vom 13. April 2006 steht dagegen:

    "Die absolute Geburtenzahl ist in Deutschland seit 1972 niedriger als 1946".

    Man kann also die Deutschen mit einer Meldung in Panik versetzen, die seit über 30 Jahren verkündet werden kann. Das muss man sich einmal vorstellen! Das Bundesinstitut verrät inzwischen sogar noch mehr, dass nämlich die Geburtenrate 2005 keineswegs die Niedrigste in Deutschland seit 1945 sein wird. Sie wird zwischen 1,33 und 1,36 liegen. Der Rückgang der GeburtenZAHLEN bedeutet im günstigsten Fall, dass die GeburtenRATE den Stand des Jahres 2004 erreicht. Im ungünstigsten Fall liegt sie noch weit über dem niedrigsten Stand des Jahres 1994 mit 1,24. Wie single-generation.de bereits beim Erscheinen des SCHIRRMACHER-Pamphlets Minimum geschrieben hat, handelte es sich bei der ganzen Debatte um nichts als heiße Luft!

    KEGEL möchte die Emanzipation gegen ihre Verächter verteidigen. Sie tut dies, indem sie einerseits den Geburtenrückgang dramatisiert und andererseits, indem sie behauptet, dass zukünftig mehr berufstätige Mütter benötigt werden. Bis 2020 sollen 4 Millionen Arbeitskräfte fehlen.

    KEGEL tut jedoch so, als ob es sich dabei vor allem um gut gebildete Führungskräfte handeln würde. Die Realität sieht jedoch anders aus. Arbeitskräfte werden zukünftig vor allem im Niedriglohnsektor der haushaltsbezogenen Dienstleistungen benötigt. Dort werden in erster Linie Frauen beschäftigt werden. Verfechter dieser Mütterökonomie wie ESPING-ANDERSEN machen uns - im Gegensatz zu KEGEL - nichts vor. Susanne FENGLER befürchtet in der neuen Emma deshalb zurecht, dass zukünftig vor allem die "typischen Frauenfächer" der Hochschulen bedroht sein könnten.

    KEGEL, Sandra (2007): Gebärmaschine?
    Es reicht: Warum Ursula von der Leyen recht hat,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.02.

    Sandra KEGEL erzählt von einer Lobbyistengruppe, die sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stark macht:

    "In einem Lokal in der Frankfurter Innenstadt trifft sich nach Büroschluss eine fröhliche Runde junger Frauen. Juristinnen, Medizinerinnen und Unternehmensberaterinnen sitzen an einer langen Tafel, ich gehöre auch dazu. (...). Wir alle haben Kinder, und wir alle hadern mit den Bedingungen für berufstätige Mütter in Deutschland. Deshalb haben einige, die hier sitzen, diesen Verein gegründet".

    Im letzten Viertel des Artikels behauptet dann Sandra KEGEL, dass diese Politik für die Mütterelite auch für den Rest der Bevölkerung notwendig sei.

    KEGEL, Sandra (2007): Altenkrippe.
    Kanadische Firmen betreuen die Eltern ihrer Angestellten,
    in: Frankfurter Allgemeine
    Zeitung v. 13.08.

    Sandra KEGEL lehnt die Betreuung von Großeltern in "Krippen" ab, die in Kanada aufgrund der Pioniertat einer 8fachen Mutter, die Angestellte von Unternehmen in Branchen mit Arbeitskräftemangel, während ihrer Arbeitszeit den Rücken frei halten will, Einzug hält:

    "Das soziale Arrangement Familie gründet sich (...) nicht auf Produktivität und Geld, sondern auf Zuneigung und Vertrauen. Deshalb ist es auch - dank der Sozialsysteme - nicht so sehr ein finanzielles Problem, das die mittlere Generation umtreibt, sondern ein zeitliches"

    KEGEL, Sandra (2007): In den Sehnsuchtsmaschinen.
    Partnersuche im Internet,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.09.

    "Wer weiland Kontaktanzeigen schaltete, musste das Vorurteil fürchten, beim herkömmlichen Anbandeln glücklos geblieben zu sein, weshalb Paare, die sich auf diesem Wege fanden, oft die Legende einer zufälligen Begegnung strickten. Die digitale Annonce, die freilich keinen anderen Zweck erfüllt als ihre analoge Schwester, befördert hingegen ein anderes Bild: Denjenigen, der sich im Internet auf Liebessuche macht, umweht die Aura des digital kompetenten Zeitgenossen, der jung ist, hart arbeitet, viel verdient und deshalb für die beschwerliche Suche nach Frau oder Herrn Richtig keine Zeit hat",

    meint Sandra KEGEL. Beim Blick nach Amerika verdüstert sich jedoch die optimistische Perspektive. Erst wenn ein Markt seine Sättigungsgrenze erreicht hat, dann - so lässt sich KEGEL interpretieren, geraten auch die Schattenseiten eines Marktes in den Blick:

    "In Amerika, wo man Europa bei der digitalen Partnersuche einige Jahre voraus ist, sank im Jahr 2005 erstmals die Zahl der Nutzer. Auch hierzulande liegt der Verdacht nah, dass alle, die für Internetdating in Frage kommen, schon online sind. Und wenn der Chat-Flirt erst einmal den Glanz und die Aura des Neuen verloren hat, wird auch sichtbar, was wir mit der Substituierung wirklicher Kommunikation durch die virtuelle opfern: Die persönliche Begegnung wird zum knappen Gut."

    KEGEL, Sandra (2007): Ist das ihr Ernst?
    Vierzig Gründe, keine Kinder zu bekommen: Corinne Maier versucht, Frankreich mit einem albernen Pamphlet zu provozieren,
    in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung v. 10.10.

    KEGEL, Sandra (2008): Gattin adé, scheiden tut weh,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 26.01.

    Sandra KEGEL, in letzter Zeit als Anwältin der berufstätigen Karrieremutter für die FAZ unterwegs, steht nun einer anderen wichtigen FAZ-Klientel bei: der Chefarztgattin, deren Lebensstandard nach der Scheidung durch das neue Unterhaltsrecht bedroht ist.

    KEGEL, Sandra (2008): Die Muttertagsmaschinerie,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.05.

    KEGEL, Sandra (2008): Cabrio statt Buggy.
    Kinderlosigkeit: Wie die "Später vielleicht"-Männer ihre Vaterschaft verschleppen,
    in: Das Parlament Nr.29/30 v. 14.07.

    FAZ-Frau Sandra KEGEL bedient das Zeugungsstreik-Klischee, das Karrierefrauen der Generation Golf als Retourkutsche zur reaktionären Gebärrhetorik Marke SCHIRRMACHER erfunden haben. Die Debatte über Kinderlosigkeit bringt weder das eine noch das andere weiter. Differenzierter betrachten das Thema wissenschaftliche Bücher wie Ein Leben ohne Kinder, Grenzen der Bevölkerungspolitik oder Sachbücher wie Generation Kinderlos.

    KEGEL, Sandra (2008): Echter Stress mit falschem Kind,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.08.

    Gestern berichtete der Tagesspiegel auf Seite 1 über die in die Kritik gekommene Ausbildung von Teenagern mit Babysimulatoren. Nun beschäftigt sich Sandra KEGEL mit diesem "Wahnsinn". Anlass ist die Neuerscheinung des Buches Zwischen Kinderwunsch und Kinderschutz von Anke SPIES, in dem es um den Einsatz von Babysimulatoren in der pädagogischen Praxis geht. Halten die Babysimulatoren junge Frauen unnötigerweise vom Kinderkriegen ab oder verhindern sie problematische Teenager-Schwangerschaften, das ist in Zeiten der Demografiepolitik ein kontroverses Thema.

    KEGEL, Sandra (2009): Das Lied vom traurigen Sonntag.
    Johanna Adorjáns Romandebüt "Eine exklusive Liebe" als Vorabdruck in der F.A.Z.,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.01.

    KEGEL, Sandra (2009): Das Leben ist keine Märchenstunde.
    Hundertelf Variationen über das Sein: Der Berliner Autor David Wagner blickt in seinem neuen Buch "Spricht das Kind" mit ganz anderen Augen auf die eigene Vergangenheit,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 02.05.

    KEGEL, Sandra (2010): Problemkind Helene.
    Die Schriftstellerin Helene Hegemann ("Axolotl Roadkill") hat ihren Kritikern jetzt in der "Zeit" geantwortet. Sie scheint Feinde mit Problemen zu haben und braucht daher Freunde mit Prominenz. Trotzdem "danke",
    in:
    faz.net v. 29.04.

    Axolotl Roadkill und die Mediengesellschaft - Eine Annäherung an das Phänomen

    KEGEL, Sandra (2010): Die Rechte der Väter.
    Das Verfassungsgericht antwortet der Literatur,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v.
    04.08.

    Sandra KEGEL vermarktet den noch nicht erschienen Roman Die Liebe der Väter von Thomas HETTCHE, der angeblich durch das BVG-Urteil Aktualität gewinnt. Aber es ist ganz anders: Alles zum Thema wurde bereits 1998 im Buch Die vaterlose Gesellschaft von Matthias MATUSSEK zusammengefasst. Seit damals wurden die Argumente und Gegenargumente mehr oder weniger immer wieder nur wiederholt. Und die Koalition aus Antifeministen und Differenzfeministinnen hat in den vergangenen Jahren sichtbar Zulauf erhalten.

    KEGEL, Sandra (2010): Vampire im Wattenmeer.
    Thomas Hettche erteilt in seinem Roman einem Vater, der um die Liebe seiner Tochter kämpft, das Wort. "Die Liebe der Väter" erforscht, was Eltern und Kinder im Härtefall zusammenhält - und was sie trennt,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v.
    14.08.

    Rezension des Romans Die Liebe der Väter von Thomas HETTCHE.

    KEGEL, Sandra (2010): Willkommen im Club der gefangenen Dichter.
    Dem französischen Tausendsassa Frédéric Beigbeder ist alles Ernsthafte suspekt. Sein neuer Roman aber ist eine überraschend nachdenkliche Reflexion über zwei ungleiche Brüder,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.09.

    KEGEL, Sandra (2011): Wie die Tigermutter ihre Kinder zum Siegen drillt.
    Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao ist gerade zu Besuch in Washington. Zur gleichen Zeit streitet Amerika erbittert über eine Polemik aus der Feder der asiatischstämmigen Yale-Professorin Amy Chua: In ihrem "Battle Hymn of a Tiger Mother" erklärt die Immigrantentochter die westlichen Erziehungsmethode für gescheitert,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.01.

    Neu:
    KEGEL, Sandra (2012): Im Schloss hat auch der Ex sein Zimmer.
    Patchwork kommt auch in den sogenannten besseren Kreisen vor. Zum Beispiel: Stephanie Gräfin Bruges von Pfuel. Dreimal verheiratet, sechs Kinder. Nun ja, plus Pferde und Bedienstete,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 13.05.

     
           
       

    Paris (2008).
    Ein Reiselesebuch
    Hamburg: Ellert & Richter

     
       
         
     

    Klappentext

    "»Paris ist die Schönste«, schwärmt Ulrich Wickert über seine Lieblingsstadt: Wer von Paris spricht, denkt an Notre Dame und an den Louvre, an Place Pigalle und den Jardin du Luxembourg, an Sacré Coeur und Place des Vosges. Dieses Buch unternimmt den Versuch, etwas von ihrem Zauber einzufangen. Der literarische Bilderbogen wendet sich sowohl an den Paris-Anfänger wie an den Connaisseur der Stadt des Lichts. Auszüge aus Briefen Mozarts stehen Stimmungsbildern zum Savoir-vivre in der Metropole unserer Tage gegenüber. Reportagen aus den zwanzig Stadtbezirken mit ihren fünftausend Straßen geben Einblicke in das Leben des »Bobo«, also des Bourgeois als Bohemien. Nicht zuletzt aber kommen vor allem auch Schriftsteller und Lyriker zu Wort, die wieder und wieder den Mythos der Stadt beschwören. "

     
         
     
           
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 01. Februar 2006
    Update: 29. Mai 2015