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Sarah Fischer: Die Mutterglück-Lüge

 
       
     
       
   
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    Sarah Fischer in ihrer eigenen Schreibe

     
       

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    Sarah Fischer: Porträts und Gespräche

     
       
    KÖLNER STADT-ANZEIGER-MAGAZIN-Titelgeschichte: "Ich bereue, dass ich Mutter geworden bin".
    Mit ihrem offenen Bekenntnis will die Buchautorin Sarah Fischer eine Debatte über das Mutterbild in Deutschland anstoßen

    RINKL, Christina (2016): "Ich zerreiße mich jeden Tag aufs Neue".
    Familie: Sarah Fischer liebt ihre dreijährige Tochter: Und trotzdem wünscht sie sich oft sehnlichst ihr altes Leben zurück,
    in: Kölner Stadt-Anzeiger Magazin v. 16.02.

     
           
       

    Die Mutterglück-Lüge (2016)
    Regretting Motherhood - Warum ich lieber Vater geworden wäre
    (mit Shirley Michaela Seul)
    München: Ludwig Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Sarah Fischer liebt ihre zweijährige Tochter – doch sie bereut es, Mutter geworden zu sein. Denn noch immer ist das Leben als Mutter mit vielen beruflichen und persönlichen Einschränkungen verbunden. Väter haben es da leichter. Frauen aber werden in die Mutterrolle gezwängt und zu einer Art aufopfernder Dienstleisterin, deren eigene Bedürfnisse bedeutungslos sind. Und als wäre das noch nicht genug, sollen sie darüber auch noch glücklich sein, denn Mutter zu sein ist erfüllend – wer anders empfindet, gilt als selbstsüchtig oder als Rabenmutter.

    Sarah Fischer ist eine der wenigen Frauen, die öffentlich zugeben, ihre Mutterschaft zu bereuen. Gnadenlos ehrlich und bisweilen schockierend erzählt sie, wie ihr eigenes, selbstbestimmtes Leben seit der Geburt ihrer Tochter mehr und mehr verloren ging und warum wir dringend ein neues Mutterbild brauchen, das sich an den Bedürfnissen und Kräften der Frauen orientiert."

    Inhaltsverzeichnis

    In den Wehen

    Die bereute Mutterschaft
    Das Muttermärchen
    Glückliche Mütter haben glückliche Kinder

    Vorspiel: Die Kinderfrage

    Baby statt Bier

    Mutterkuchengefühle

    Die ungeschminkte Braut
    Kinderkriegen ist ansteckend

    Schwanger im Kopf

    Mütter müssen leider draußen bleiben
    Haben Sie denn keinen Mann?
    Mütterkriege

    Emmas Arrival

    Sarahs Departure – meine Geburt als Mutter

    Abwehrkräfte
    In der Jurte
    Emmas Show

    Milch fließt, aber kein Geld

    Die krumme Mutter
    Elternvisum

    Meine ersten Rabenmutter-Flecken

    Elternzeit
    Es ist nicht alles Ramagold, was glänzt

    Fürsorge mit Widerhaken

    Rabenmütter gehören zu den Vögeln
    Glückliche Glucken?

    Die Sitzblockade

    Eine folgenschwere Entscheidung
    Weil alle recht haben, hat niemand recht
    Mütterklüngel
    Das Kind als Projekt

    Familienurlaub ohne Mutter

    Mutteropfer
    Schöne Bescherung
    Wer zahlt, schafft an
    Haushaltsmanagement
    Brosamen und Almosen

    Das Kreuz mit der Mutter

    Mutterinstinkt

    Der erste Kindergeburtstag
    Krippencrash

    Quantenphysik für Hosenscheißer
    Elterncrash

    Kinderkater

    Mütter brauchen keinen Sex
    Wenn Freundinnen Mütter werden
    Wenn Freundinnen fremd werden
    Supermütter im Sandkasten

    Vollzeitmutter in Teilzeit

    Vom Traumjob zum Albtraum
    Mutterseelenallein
    Mütter gehören ins Bett
    On tour again

    Kita-Casting

    Männer-TÜV

    Mutterblues

    Mut, Mutter, Mut!

    Nachspiel: Kinderkrankheiten

    Zitat:

    Die eigene Erfahrung als Ausgangspunkt

    "Manchmal hatte ich den Eindruck, dass ich nicht allein bin. Dass in vielen rosig getünchten Müttern mit Nuckiflaschen, Stofftieren, Kinderwagen und Still-BHs auch solche Gedanken herumflattern. Okay, nicht in allen Müttern. Aber doch in einigen. Vielleicht sogar in relativ vielen? Solange alle schweigen, bleibt es ein Geheimnis und mehr: ein Tabu. (...).
    Dann kam diese Nachricht, die mich elektrisierte. Ich war nicht allein! Es gab noch andere Frauen, die so empfanden wie ich. Immerhin dreiundzwanzig Stück auf der ganzen Welt! Und diese Zahl schlug dermaßen ein, dass nicht nur die sozialen Netzwerke heiß liefen, sondern auch die Süddeutsche, Der Spiegel, der Stern und viele andere darüber berichteten, und sogar in das heute journal des ZDF schafften es die dreiundzwanzig Abweichlerinnen. Eine Bombe! Mütter, die bereuten, Kinder bekommen zu haben. Das gibt’s doch nicht. Das ist ungefähr so, wie wenn ein Mann ein Kind stillen würde, das liefe auch weltweit über den Ticker. Das ist … wider die Natur! Eine Soziologin namens Orna Donath hatte israelische Mütter im Alter von Mitte zwanzig bis Mitte siebzig befragt. Die meisten sagten, dass sie zwar ihre Kinder liebten, aber die Mutterschaft hassten, und dass sie durch ihre Kinder ihr Leben, ihre Autonomie und ihre Identität verloren hätten. Sie würden sich heute gegen Kinder entscheiden.
    Bis zu diesem Tag kannte ich in der Kombination Mutter und Reue nur eine Frage: Bereust du es, dass du keine Kinder hast? Und sie wurde Frauen gestellt, die keine mehr kriegen konnten, weil ihr Zug in die Menopause abgefahren war. Wildfremde Leute können Rechenschaft verlangen, und die kinderlosen Frauen, die man auch kinderfrei nennen könnte, müssen sich dann rechtfertigen. Sie machen es sich leichter, wenn sie antworten: Ich hätte gern welche gehabt, aber es hat nicht geklappt. Zuzugeben, dass man kein Kind wollte, kommt nicht so gut an. Dann ist man egoistisch, karrieregeil, gefühlskalt und noch viel Unschönes mehr. Nebenbei bemerkt: nur als Frau. Für einen Mann ist das okay."
    (2016, S.13)

     
         
     
           
       

    Buchauszug

    FISCHER, Sarah (2016): "Nur Mut, liebe Mutter, nur Mut!"
    Buchauszug aus Die Mutterglück-Lüge,
    in: Emma, März/April

     
       

    Rezensionen

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    Das Buch in der Debatte

    BECKER, Claudia (2015): Ein Kind als Geschenk.
    Leitartikel: "#Regretting Motherhood" ist seit einiger Zeit fast zur Mode geworden. Doch es gibt ein Glück, dass trotz aller Mühsal nur Mütter empfinden. Maria konnte davon erzählen. Eine andere Weihnachtsgeschichte,
    in: Welt v. 24.12.

    Neu:
    SCHIPP, Anke (2016): Stillst du noch? Bereust du schon?
    Im Moment hat man das Gefühl, es gebe nur noch Mütter, die ihre Entscheidung am liebsten rückgängig machten. Die Debatte um "Regretting Motherhood" zeigt aber eher: Muttersein in Deutschland ist kein Privatvergnügen mehr,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 06.03.

     
       

    Sarah Fischer im WWW

    http://sarah-fischer.de

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 06. März 2016
    Update: 06. März 2016