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Sascha Lehnartz: Global Players

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1969 in Remscheid geboren
    • Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaften
    • 2005 Buch "Global Players"
 
       
   
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    Sascha Lehnartz in seiner eigenen Schreibe

     
       

    LEHNARTZ, Sascha (2000): Cyber-Singles
    Freie Auswahl für Frauen im Internet.
    in: Welt v. 25.05.

    LEHNARTZ, Sascha (2001): Sie machen Witze!
    Die Spaßgesellschaft sei am Ende, behaupten ihre Verächter. Und liefern damit Stoff für neue Pointen,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 07.10.

    LEHNARTZ, Sascha (2002): Vor die gläserne Wand gerannt.
    Was Angela Merkel widerfahren ist, passiert auf dem Weg in Führungspositionen eigentlich ständig,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 20.01.

    Sasha LEHNARTZ beruft sich auf Rita SÜSSMUTH, um das Problem von Angela MERKEL zu umschreiben: ihre Kinderlosigkeit, denn "die effektivsten Karrierekiller sind für Frauen in der Wirtschaft immer noch Kinder".

    LEHNARTZ, Sascha (2002): Die abservierte Elite.
    Wenn die Entlassungswelle junge Hochqualifizierte trifft,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 21.07.

    LEHNARTZ denkt darüber nach, ob Douglas COUPLANDs Roman Generation X mit 10jähriger Verspätung nun auch in Deutschland Realität werden könnte:

    "Coupland erzählte von drei Leuten um die Dreißig, die das Gefühl beschlich, ihr Leben sei eigentlich schon vorbei. Die eben noch boomende Börse war kräftig abgeschmiert, die Elterngeneration blockierte die interessanten Jobs und saß zufrieden in abbezahlten Eigenheimen. Dem Nachwuchs schwante, daß er den Wohlstand seiner Erzeuger nie würde erreichen können. 'Overeducated and underpaid' fühlte sich diese Generation X, der trotz Studium anscheinend nur noch grenzdebile 'McJobs' in Kettenläden wie 'The Gap' oder 'Starbucks' offenstanden. Die Protagonisten in dem Roman verzogen sich angesichts dieser Perspektive an den Rand der kalifornischen Wüste und erzählten sich dort krude Gutenachtgeschichten. Ihr Unbehagen an der Konsumkultur - an der sie mangels ausreichender Deckung der Kreditkarte nur unregelmäßig teilnehmen konnten - faßten sie in griffig-ironische Kategorien, die ihr Dasein WG-küchenphilosophisch auf den Begriff brachten."

    Offenbar haben die Yuppies bei der Frankfurter Allgemeinen bis zuletzt geglaubt, dass sie nie von der Rezession betroffen sein würden:

    "Wettbewerb heißt für sie, daß man eher früher als später bekommt, was man will, wenn man nur wirklich will und alles dafür einsetzt. Das dachten sie jedenfalls bis jetzt.
    Daß die Krise ausgerechnet sie erfassen könnte, stand nicht in ihrem Karriereplan. Menschen, für die es immer nur aufwärtsgehen sollte, stellen fest, daß es für ihren Traumjob keine Planstelle mehr gibt. Oder - was erheblich deprimierender ist - sie verlieren den Traumjob."

    Angeblich ist in Amerika alles besser. Vielleicht hat LEHNARTZ nur die "Schönwetter-Literatur" gelesen. Michael HARTMANN hat empirisch nachgewiesen, dass selbst in Amerika die Leistungsgesellschaft eher ein Mythos ist und Richard SENNETT hat in seinem Buch Der flexible Mensch den neoliberalen Typus und die Konsequenzen seines Lebensstils beschrieben.

    LEHNARTZ, Sascha (2002): Aufgewacht - Wähler weg.
    Nach der Wahl rätseln die Verlierer, warum junge Menschen in den Städten sie nicht wählen. Susanne Leinemanns Buch könnte da weiterhelfen,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 06.10.

    Großer Katzenjammer im alten bürgerlichen Lager und vor allem beim Poptheoretiker LEHNARTZ! Damit in 4 Jahren nicht das Gleiche passiert, propagiert LEHNARTZ das Buch Aufgewacht - Mauer weg von Susanne LEINEMANN. Die Angehörige der Generation Golf beschreibt die Motivationslage ihrer "Skeptischen Generation" und fordert von ihren Generationsgenossen die Umkehr. Als Erweckungserlebnis gilt ihr der Fall der Berliner Mauer. Jetzt muss es nur noch jemand ins Bewusstsein ihrer Generation hämmern. LEHNARTZ unterstützt sie dabei. Das Problem ist nur, dass der Wahldebakelforscher LEHNARTZ seine Zielgruppe zwar als "jung" und "städtisch" definiert:

    "Mit 'junge Menschen' sind alle unter 44 Jahren und mit 'großen Städten' alle Metropolen gemein, die mindestens so groß wie Kaiserslautern sind",

    übersetzt LEHNARTZ das Jägerlatein der Profis. Ansprechen möchte er jedoch nur die Yuppies. Diese Gruppe ist zwar in den Neue Mitte-Medien sehr präsent, aber bevölkerungsstatistisch ist sie IRRELEVANT! Und noch schlimmer: Sie schrumpft, weil sie derzeit ausgemustert wird. Einige werden auf immer zu den Überflüssigen der Erwerbsarbeitsgesellschaft zählen. Andere wird man in den Reihen des "neuen Dienstleistungsproletariats" (Paul NOLTE) wieder finden. Was übrig bleibt, damit beschäftigt sich der Poptheoretiker. LEHNARTZ erzählt die Popmythen vom situationistischen Wechselwähler. Tatsächlich sind Wähler viel weniger durch momentane Stimmungen zu beeinflussen. Die Meinungsforschungsinstitute sind keine neutralen Beobachter, sondern Teil des Politik-Medien-Verbundes. Ihre Ergebnisse sind deshalb wenig aussagekräftig. Und LEHNARTZ glaubt offenbar selbst nicht an seine These, denn er geht von einem milieuspezifischen "Hang zu Romantizismen in gesellschaftspolitischen Fragen" aus. Vaterlandsinteressen statt Coolness, vor diese Alternativen stellt LEHNARTZ die Leser. Sein Feindbild ist der "Wohlfühl-Wähler" der Spaßgesellschaft, der die Bürgerlichen aufgrund ihres "Coolness-Defizits" nicht gewählt hat. Wie Jedediah PURDY verkündet er das Elend der Ironie und preist den "unternehmerischen Einzelnen" (Heinz BUDE). Ärgerlich nur für LEHNARTZ, dass Rot-Grün eine Sprache gefunden hat, die "nichts sagt, aber seltener nervt und gelegentlich das Gefühl trifft". Friedrich MERZ (kennt den noch jemand?) spricht er dagegen den Sex-Appeal eines vormaligen Straßenkämpfers ab:

    "Es nützt nichts, als Halbstarker in Brilon mit einem fast geklauten Mofa um die Pommesbude herumzubrausen, wenn man zum Zeitpunkt der Tat bereits Mitglied der Jungen Union war".

    Schluss mit Typen wie Herr Lehmann (Sven REGENER) fordert LEHNARTZ, stattdessen propagiert er das Motto "Grow up - get real" von Susanne LEINEMANN. Die Haltung schreibt er im Stil der Popliteraten nicht vor, aber der Artikel hat klargemacht, was er erwartet. Der Titel ist falsch gewählt. Nicht "Aufgewacht - Wähler weg" droht in Zukunft, sondern: Aufgewacht - Neue Mitte weg!

    LEHNARTZ, Sascha (2002): Freundlicher Aufruf zur Revolte.
    Finden Sie, daß es so weitergehen kann? Wollen Sie nicht mitmachen beim Systemwechsel? Ein Terminvorschlag,  
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.11.

    Der Feuilleton-Revoluzzer LEHNARTZ ruft zur Revolte vor dem Kanzleramt am 23.11.2002 auf. Seine Bibel ist das "Zwanzig-Punkte-Programm für Beschäftigung und Wachstum", das die neoliberale Expertenrunde, die umständlich Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung  bezeichnet wird, im Volksmund nur als "fünf Weise" bekannt. Dem Kanzler attestiert er eine "déformation professionelle", die bereits KOHL kennzeichnete. Für die Zukunft sieht LEHNARTZ schwarz, denn er kennt die falschen Leute:

    "Fragt man einige Leute, was ihrer Meinung nach mit Deutschland in 100 Jahren sein wird, antworten die Pessimisten: Es wird dieses Deutschland so nicht mehr geben, weil nicht wir, sondern die Migranten die Kinder bekommen haben. Die Optimisten antworten: Es wird uns nicht mehr geben, weil wir uns in Europa integriert haben. Beide Visionen beschreiben eine Auflösung der Gemeinschaft. Von einem Volk aber, das sich vorstellt, es löse sich in Zukunft auf, kann man nicht ernsthaft erwarten, daß es sich in irgendeiner Form für diese Zukunft engagiert."

    Das größte Erfolgshindernis für eine Revolte sieht LEHNARTZ in der Bahnpreisreform ("kundenverachtende Tarif- und Reservierungssystem"), weswegen er noch kurz vor der Reform zur Revolte aufruft...

    LEHNARTZ, Sascha (2004): Im Land der geistigen Eierwerfer.
    Im Osten wird die Systemfrage wieder etwas lauter gestellt. Daran ist der Westen nicht ganz unschuldig,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.09.

    LEHNARTZ, Sascha (2004): Aschenputtel in Autobahn-Therapie.
    Renée Zellweger ist "Bridget Jones". Die hat den Oscar gewonnen und einen coolen Rocker als Freund. Aber sie vermißt den Himmel über Texas,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 28.11.

    Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

    LEHNARTZ, Sascha (2005): Straßenschild ist machbar, Herr Nachbar!
    36 Jahre nach ihrem letzten Höhepunkt steht die studentische Revolution vor dem Sieg: Axel Springer wohnt bald an der Rudi-Dutschke-Straße,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.01.

    Die Peinlichkeit alternder Revoluzzer hat Richard YATES in seinem 50er Jahre-Roman Revolutionary Road (deutsch: Zeiten des Aufruhrs) beschrieben. Ihr ganzer Elan erschöpft sich in der sinnfreien, aber dafür umso wirksamer das Selbst zerstörenden Reproduktion einstmals für revolutionär gehaltenen Gesten. Nicht in der Selbstverwirklichung - wie Alain EHRENBERG uns weismachen möchte - liegt das Problem von 68, sondern in der Reproduktion von unverstandenem Anderem. Peinlicher sind nur noch Möchtegern-Revoluzzer der Generation Golf, die über solche Peinlichkeiten schreiben müssen.

    LEHNARTZ, Sascha (2005): Ernst ist der neue Spaß.
    Der ZDF-Mann Peter Hahne profiliert sich als Stammtisch-Theologe und Buchautor. Mit einem dumpfen Traktat wider die Moderne,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung  v. 20.02.

    Sascha LEHNARTZ stimmt in seiner Rezension des Buches Schluss mit lustig mit HAHNE überein, dass wir in einer Spaßgesellschaft leben. Im Gegensatz zu HAHNE ist er aber nicht vom Ende der Spaßgesellschaft überzeugt. Er hält HAHNEs Buch sogar für ein typisches Produkt von Spaßgesellschaften. Dissens gibt es vor allem in der unterschiedlichen familienpolischen Sicht:

    "Frauen, die eventuell Beruf und Familie vereinbaren wollen, kommen in seinem tugendhaften Gesellschaftsentwurf nicht vor. Ausdrücklich lobt er den kinderreichen Landkreis Cloppenburg: »Dort ist nur eine geringe Zahl von Frauen berufstätig.«.
    Zur Sanierung unserer spaßgesellschaftlichen Verkommenheit empfiehlt er schlichte Rezepte: Rückkehr zur Kernfamilie, Abschaffung der Selbstverwirklichung, Autorität der Lehrer wiederherstellen, Schluß mit Multikulti, zuviel »Tolleranz« (mit pfiffigem Doppel-L), Kuschelgesellschaft".

    LEHNARTZ hält die von HAHNE favorisierte religiös geprägte Disziplinargesellschaft für zurzeit nicht durchsetzbar, aber grundsätzlich stimmt er damit überein, dass es der Spaßgesellschaft zu viel ist:

    "Hahne übersieht geflissentlich, daß in demokratisch ausdifferenzierten, modernen Gesellschaften allgemeingültige Tugendlehren ihre Wirkungsmacht unrettbar verloren haben und nur um den Preis politischer Restauration wieder einzuführen wären. Das heißt keineswegs, daß diese Gesellschaft nicht stellenweise ein wenig mehr an Religion, gründlichere Bildung, Besinnung auf Herkunft und christliche Wert vertragen könnte. Auch kann man sich trefflich darüber streiten, wie eine moderne Variante verbindlicher Moralvorstellungen zu gestalten wäre."

    LEHNARTZ, Sascha (2005): Tränenloser Abgesang.
    Dem rot-grünen Projekt weinen auch ihre engsten Freunde nicht nach. Womöglich weil sie inzwischen heimlich zu "Neocons" mutiert sind,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 03.04.

    LEHNARTZ, Sascha (2005): Geld oder Liebe?
    Die Mitglieder der ehemaligen "Neuen Mitte" hätten genug gute Gründe, zu Wechselwählern zu werden. Aber schon der Gedanke daran verdirbt vielen die Laune,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 03.07.

    LEHNARTZ mag keine Wechselstimmung "im linksmittig schäumenden Latte-macchiato-Milieu" wie 1998 erkennen. Diese Erkenntnis legen die Artikel von Jörg LAU in der ZEIT v. 30.06.2005, von CORDT-SCHNIPPEN ("Der röhrende Hirsch" im Spiegel vom 13.06.2005) sowie Kurt KISTER im SZ Magazin, nahe. LEHNARTZ hat deshalb den Politikwissenschaftler Markus KLEIN gefragt, der bereits vor längerem einen Wertewandel bei der Generation Golf festgestellt hat. Das hält er auch Robert MISIK entgegen, der in seinem Buch Genial dagegen behauptet, dass Linkssein wieder hip sei. Zum Schluss versucht LEHNARTZ die Kulturlinke zu überzeugen, dass mit einem homosexuellen WESTERWELLE und einer kinderlosen Angela MERKEL "Werte wie Toleranz gegenüber differierenden Lebensentwürfen, die eigentlich dem rot-grünen Lager zugeschrieben wurden", auch bei den Konservativen etabliert seien. Single-generation.de sieht das anders.

    LEHNARTZ, Sascha (2005): Lebensentwürfe aus dem Handgepäck.
    Die Globalisierung und der Pop sorgen dafür, daß kaum noch jemand richtig erwachsen wird. Und ein bißchen sind wir natürlich selber schuld,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 09.10.

    LEHNARTZ hat das erste Kapitel seines Buches Global Players für den FAS-Abdruck überarbeitet. In dem Buch von LEHNARTZ werden die trendigsten Feuilleton-Thesen aufgenommen und mit ein paar Hintergrundinfos aus Büchern wie Claudius SEIDLs schöne junge welt, David BROOKs Bobos in Paradies, Thomas FRANKs The Conquest of the Cool, John LELANDs Hip - the history und The Rebell sell von Joseph HEATH & Andrew POTTER angereichert. Heraus kommt eine elitäre Hipster-Theorie, die sich eher an Ulf POSCHARDT als an Diedrich DIEDERICHSEN orientiert. Nach LEHNARTZ haben nicht die 68er die Gesellschaft liberalisiert, sondern die Konsumindustrie war immer schon vorher da. Die Gegenkultur wird als Marsch durch die Illusionen beschrieben. Im Gegensatz zu Claudius SEIDLs schwammiger Erwachsenendefinition, redet LEHNARTZ Klartext: Orientierungspunkt der Prosa ist die traditionelle Familie. It's hip to be square! Das Buch breitet die Gedankenwelt eines Neocons aus, den die Jobkrise zum Neustart gezwungen hat.

    LEHNARTZ, Sascha (2006): Anschwellender Salon-Gesang.
    In dem anhaltenden Geplauder über die neue Bürgerlichkeit mischt sich Nostalgie mit der Sehnsucht nach neuem Gemeinschaftsgefühl,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 19.03.

    Sascha LEHNARTZ - ehemaliges Mitglied der Pensionärs-Gang - und neuerdings bekennender Neo-Spießer, erklärt den FAS-Lesern welche Pirouetten die Debatte um das neue Bürgertum schon gedreht hat. Einzig der gestrige FAZ-Artikel fehlt in dieser Sammlung. Viel kommt nicht dabei heraus: Rot-Grün hat die kulturelle Hegemonie verloren. Wer hätte das gedacht? Und der kleinste gemeinsame Nenner der Bürgerlichen lässt sich zur 1973er Regierungserklärung von Willy BRANDT zusammenfassen. Bekanntlich war das sowieso so ziemlich das letzte Wort bevor Helmut SCHMIDT das Ruder übernahm...  

    SZ WISSEN-Thema: Bloss nicht erwachsen werden.

    LEHNARTZ, Sascha (2007): Nie mehr erwachsen.
    Die Jugend hält heute immer länger an. Das sieht bei vielen Menschen lächerlich aus – ist es aber nicht. Jung im Kopf zu bleiben und die Weichen des Lebens erst spät zu stellen, ist die beste Strategie, um in der Welt des 21. Jahrhunderts zu bestehen,
    in: SZ Wissen, Dezember

    Sascha LEHNARTZ ("Global Players") erklärt uns die schöne junge Welt (Claudius SEIDL).

    Neu:
    LEHNARTZ, Sascha (2008): Dem Superweib geht der Optimismus aus.
    Eine internationale Studie zeigt: Der Glaube, dass Familie und Beruf für Frauen vereinbar sind, nimmt ab. Weil es an Unterstützung fehlt - vom Staat. Und auch von den Männern,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.

    Sascha LEHNARTZ berichtet über die Studie Women and Employment, wonach in den angelsächsischen Ländern die Vereinbarkeitsfrage skeptischer beurteilt wird. Dagegen hat das rückständige Deutschland noch Nachholbedarf.

     
           
       

    Sascha Lehnartz im Gespräch

     
       
    fehlt noch
     
           
       

    Global Players (2005).
    Warum wir nicht mehr erwachsen werden
    Frankfurt a/M: Fischer Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Wir werden immer flexibler, dynamischer und mobiler. Nur erwachsen werden wir nicht mehr. Wenn uns der globale Wind zu kraß ins Gesicht bläst, ziehen wir die Kapuze über den Kopf, stopfen die Hände in die Taschen und sneaken flinken Retro-Turnschuhs ins Kindchenschema weg. Sascha Lehnartz zeichnet das sarkastische Portrait einer Gesellschaft, die schon lange nicht mehr weiß, wie es politisch, moralisch oder ästhetisch weitergehen soll. Alle fünf Jahre entdeckt eine neue »Generation«, daß es nicht leicht ist, damit klarzukommen, daß nichts mehr klar ist. Die Autoritäten sind erfolgreich demontiert und bloßes Dagegensein taugt als Haltung schon lange nicht mehr, wird aber weiter munter geprobt. Schuld an der allseits verbreiteten Planlosigkeit sind die Globalisierung, der Pop und natürlich wir selbst. Ein nachhaltiges Plädoyer dafür, wenigstens ab und zu den Versuch zu unternehmen, trotz allem irgendwie erwachsen auszusehen."

     
         
     
           
       

    Das Buch in der Debatte

    Sascha Lehnartz - Global Players: Oder der Kampf des Neocon gegen die Popmoderne 
     
       

    Rezensionen

    ÖHLER, Andreas (2005): Deutschland, coole Mutter.
    Patriotismus. Die kritischen Autoren von einst entdecken die Nation. Ist das Schröders Vermächtnis?
    in: Rheinischer Merkur Nr.39 v. 29.09.

    ÖHLER stellt 5 Bücher vor, u. a. Das Deutschlandgefühl von Reinhard MOHR, Die deutsche Frage von Jens BISKY und Global Players von Sascha LEHNARTZ.

    UPJ (2005): Berufsjugendliche,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 01.10.

     
       

    Das Buch im Gespräch

    KRON, Norbert (2005): Sascha Lehnartz - Global Players,
    in: Stilbruch. Sendung des Rundfunk Berlin-Brandenburg v. 06.10.

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 04. Oktober 2005
    Update: 14. August 2015