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Susanne Gaschke: Die Emanzipationsfalle

 
       
   

Susanne Gaschke bei single-generation.de

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    Susanne Gaschke in ihrer eigenen Schreibe

     
           
       

    GASCHKE, Susanne (2003): Black-out im Bett.
    Wie die aussterbenden Deutschen Lust auf Kinder kriegen können,
    in: Die ZEIT Nr.49 v. 27.11.

    Susanne GASCHKE  hat heute wieder einmal einen ihrer berüchtigten Black-outs. Seit Jahren geistern Zahlen durch die Medienwelt, z.B. über die Kinderlosigkeit von Akademikerinnen. In all diesen Jahren, wurde nicht eine einzige neue Studie genannt, mit denen diese Zahlen belegt werden. Es gibt nicht einmal eine genaue Statistik der Kinderlosigkeit. Die Geburtenrate ist heutzutage das Spielfeld verantwortungsloser Demagogen. Keine einzige Forscherin und kein einziger Forscher, die in unseren angeblichen Qualitätsmedien das Wort ergreifen (nachdem sie Studien durchgeführt haben!), stattdessen eine Unzahl von Leitartikeln, in denen Journalisten über die Ursachen spekulieren, Ursachen, die keineswegs mit nachprüfbaren Daten belegt werden, sondern schlichtweg nur behauptet werden.

    Wir haben diese Art von Texten satt! Unsere selbstgerechte journalistischen Klasse, schreibt das, was gerade politisch korrekt ist. Fakten, Fakten, Fakten - Das ist heute zum hohlen Slogan verkommen. Wo sind die Journalisten, die fähig sind, einen Kindergateskandal aufzudecken, weil sie noch recherchieren und nicht von ihren Kollegen abschreiben oder Politikerphrasen reproduzieren? In diesem Deutschland wäre der Watergateskandal jedenfalls nicht aufgedeckt worden.

    "Es ist kein Zufall, dass jeder demografisch Interessierte jene 44 Prozent Akademikerinnen herbeten kann, die kinderlos bleiben, und dass niemand die entsprechende männliche Vergleichszahl kennt,"

    schreibt GASCHKE. Man könnte noch einen Schritt weiter gehen und sagen, es ist kein Zufall, dass niemand die Quelle von GASCHKEs Zahlen kennt, denn nicht einmal die Kinderlosigkeit von Frauen lässt sich genau bestimmen, weil unsere Bevölkerungswissenschaftler die traditionelle lebenslange Ehe zur Norm erhoben haben.

    GASCHKE, Susanne (2004): Mehr Ehrgeiz, Schwestern.
    Warum sich Frauen in Deutschland so schwer tun, Karriere zu machen,
    in: Die ZEIT Nr.51 v. 09.12.

    Susanne GASCHKE hat den femininen Zeitgeist zusammengefasst:

    "Angela Merkel ist die mächtigste Politikerin Deutschlands. Aber verkörpert sie das Lebensgefühl moderner Frauen? Wohl nicht: zu hart, zu einsam, zu viele Feinde. Eher sind es Heldinnen der weiblichen Populärkultur, die den femininen Zeitgeist ausdrücken: Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda aus Sex and the City, die Mädels aus Ildikó von Kürthys Bestsellern oder Bridget Jones. Das Verlangen nach Macht ist diesen Figuren fremd. Sie haben auskömmliche, wenn auch überwiegend perspektivlose Jobs. Sie zelebrieren, bei stetem Bedauern über die eigene Kinderlosigkeit, das urbane Single-Dasein. Und sie sind permanent auf der Suche nach einem Mann."

    Anschließend versucht GASCHKE zu erklären, warum selbst kinderlose Frauen keine Karriere machen.

    GASCHKE, Susanne (2005): Bis dass der Tod uns scheidet.
    Ein Plädoyer für Vernunft statt romantischer Liebe bei der Suche nach dem richtigen Mann.
    Was ist weiblich?
    in: Die ZEIT Nr.12 v. 17.03.

    "Niemand – von sehr seltenen heroischen Ausnahmen abgesehen – ist wirklich wild auf die »Dating-Hölle«, wie Bridget Jones den Single-Alltag nennt. Es ist keineswegs so, dass die moderne Frau, die selbstbewusst ihren Bildungs- und Berufsweg geht, ein völlig autonomes Selbstbild entwickelt hätte; keineswegs so, dass sie zu ihrer persönlichen Komplettierung keinen Mann mehr zu brauchen glaubte. Sie braucht ihn, dringend, aber zu ihren Bedingungen. Diese neuen Bedingungen der Frauen haben das Paarungsverhalten in diesem Land verändert und tragen wahrscheinlich ihren Teil zur langfristigen Nachwuchskrise bei",

    erklärt uns Susanne GASCHKE. Im Perfektionismus und der romantischen Liebe sieht GASCHKE das Problem der suboptimalen Partnersuche von Akademikerfrauen. Anders lässt es sich nicht erklären, denn gemäß GASCHKE hat die Wissenschaft längst ermittelt, was eine stabile Ehe garantiert:

    "Die Kriterien, die Partnerschaften stabil und wahrscheinlich glücklich machen, sind gut erforscht: Zu einer »fest gerahmten« Ehe, die die meiste Aussicht auf Erfolg habe, gehörten gemeinsamer Glaube, ähnlicher Geschmack, übereinstimmende Werte, guter Sex, ein Freundeskreis, Kinder und – ganz unromantisch – gemeinsames Wohneigentum, schreibt der Soziologe Hartmut Esser."

    Selbst die arrangierte Ehe á la Indien erscheint GASCHKE noch besser als die Beziehungsarrangements der Akademikerinnen hierzulande, auch wenn sie sich immer wieder sagt, dass es "keine Zurück zu solchen traditionellen Modellen" gibt.  Am Ende bleibt nur ein ratloses Plädoyer für einen Abschied von der Romantik:

    "Warum geben wir nicht zu, dass die Methoden unserer Partnersuche viel moderner sind als ihre Gegenstände – und aktualisieren die Romantik-Software?"

    GASCHKE, Susanne (2005): Kinder, Küche, Karriere? Nicht bei uns.
    Deutschland hat weltweit eine der niedrigsten Geburtenraten. Und es sind vor allem die Akademikerinnen, die sich auf ein Leben ohne Kinder einstellen. Helfen kann nur ein neuer Geschlechtervertrag,
    in: Die ZEIT Nr.33 v. 11.08.

    Im August 2003 hat Susanne GASCHKE ihrer Generation Golf, speziell dem Frauenjahrgang 1965, Gebärfaulheit vorgeworfen. Damals hat single-dasein.de bereits widersprochen. Inzwischen ist auch empirisch bewiesen, dass dieser Geburtsjahrgang wesentlich gebärfreudiger ist, als GASCHKE damals behauptet hat. GASCHKE hat damals nicht mit den Spätgebärenden gerechnet. Auf diese setzt nun sogar das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. Sie sollen für den neuen Babyboom sorgen. Aber auch bei der Kinderlosigkeit der Akademikerinnen liegt GASCHKE vollkommen daneben. Christian SCHMITT hat nachgewiesen, dass die Kinderlosigkeit bei den Akademikerinnen wesentlich niedriger ist als es die öffentliche Debatte behauptet. Und auch der Indikator Heirat, den GASCHKE als Beweismittel nennt, muss in seiner Bedeutung relativiert werden, denn in den neuen Bundesländern werden über 50 % der Kinder unehelich geboren. Unsere "katholische Statistik" führt dazu, dass Trendaussagen in Zukunft immer unwägbarer werden. Dies musste inzwischen auch das Statistische Bundesinstitut in Wiesbaden eingestehen. Wir haben es nicht mehr mit gesicherten Erkenntnissen zu tun, sondern mit einem Glaubenskrieg, in dem das Ziel die Argumentation leitet. In diesem Stadium ist es dann auch nicht mehr weit zum Fatalismus: Der simplifizierenden Gebärstreikthese wird dann ein trotziges Gebärweltmeister entgegen geschleudert. Der Familienwahlkampf tritt mit dem heutigen Tag in seine heiße Phase und das sind keine Zeiten für kühle Betrachtungen...

    GASCHKE, Susanne (2005): Keine Privatsache.
    Der neue Familienbericht provoziert: Fortpflanzung ist ein gesellschaftliches Ziel. Nur die Wirtschaft muss das noch erkennen,
    in: Die ZEIT Nr.33 v. 11.08.

    GASCHKE, Susanne & Susanne MAYER (2005): Weil sie eine Frau ist?
    Als erste Politikerin könnte Angela Merkel Kanzlerin werden. Ist die Frauenbewegung am Ziel? Wählerinnen, die sich nie vorstellen konnten, für die CDU zu stimmen, geraten plötzlich in Versuchung. Merkel wählen - aus Solidarität? Ein Pro und Contra
    in: Die ZEIT Nr.35 v. 25.08.

    Natürlich geht es in der ZEIT nicht um die Frauen- sondern um die Mütterfrage.

    "Eine Gleichstellungspolitik, die lediglich darauf zielte, allen Frauen die gleiche bedingungslose »Freiheit« zu eröffnen, brauchen wir nicht: Sie käme zu spät. Zur Bindungslosigkeit sind wir heute schon frei – das beweisen sowohl die deutsche Geburtenrate als auch unsere Scheidungsquote",

    kläfft Susanne GASCHKE und Susanne MAYER erwidert:

    "Wäre Angela Merkel eine typische Ostdeutsche, dann wäre sie Mutter und hätte schon in Bonn in Ermangelung von Kita-Plätzen und Ganztagsschulen die Segel streichen müssen. Wäre sie eine typische Westdeutsche, hätte sie ihre Empörung darüber herausposaunt und sich alle zu Feinden gemacht. Angela Merkel ist ein gesamtdeutsches kinderloses Erfolgsmodell."

    GASCHKE, Susanne (2015): Generation Zuviel.
    Zu viel Information, zu viele Wahlmöglichkeiten, zu viel Konkurrenz, zu viel Unsicherheit, zu viele Verpflichtungen. Noch nie waren Menschen in der Lebensmitte von ihrem Alltag so gefordert wie die, die heute zwischen 30 und 50 Jahre alt sind?
    in: Welt am Sonntag v. 25.01.

    Anfang des Jahrtausends hat Susanne GASCHKE ihrer Generation Reformen schmackhaft gemacht (mehr hier und hier), die nun Stress verursachen. Nachdem das Elterngeld durchgepeitscht war, ging sie in die Politik, wo sie bald das Handtuch schmiss. Statt Meinungsführerin war sie nun gefühltes Opfer ihrer Zunft. Nun also ist sie wieder unter die Ratgebertanten gegangen. Pech gehabt wird von der WamS auf den Titelblatt suggeriert. Mit Pech hat das, was gerade geschieht nichts zu tun, sondern mit verfehlter Politik und den GASCHKEs dieser Republik.

    WELT AM SONNTAG-Titelgeschichte: Das Geheimnis des neuen Kindersegens.
    Die Deutschen kriegen plötzlich wieder mehr Kinder. Familienpolitiker sehen den kleinen Babyboom schon als ihren Verdienst. Doch das ist nur die halbe Wahrheit - höchstens

    GASCHKE, Susanne (2015): 33000 Babys mehr und kein Gedöns.
    In Deutschland werden so viele Kinder geboren wie seit zehn Jahren nicht mehr. Ein Erfolg engagierter Familienpolitik? Susanne Gaschke hat noch ein paar andere Gründe ausgemacht,
    in: Welt am Sonntag v. 30.08.

    "Die düsteren Untergangsszenarien der Jahrtausendwende – alle Frauen seien im Gebärstreik, das Land vergreise – sind der weit optimistischeren Wahrnehmung gewichen, dass sich mit dem richtigen Politikmix zumindest viel daran verbessern lässt, wie Eltern und Kinder in Deutschland leben",

    erklärt Susanne GASCHKE den WamS-Lesern. Sie muss es ja wissen, denn an den düsteren Untergangsszenarien hat sie als ehemalige ZEIT-Redakteurin erheblichen Anteil gehabt. Mit weit überhöhten Kinderlosenzahlen hat GASCHKE ihr Lieblingsprojekt Elterngeld gerechtfertigt und Kinderlosen mit Rentenkürzung gedroht und gleichzeitig die 68er mit falschen Argumenten entlastet. Ihre Zielgruppe, für die GASCHKE Politik für die Mütterelite betrieben hat, beschreibt sie nun folgendermaßen:

    "idealtypische Zielgruppe moderner deutscher Familienpolitik. Beide haben studiert, beide arbeiten in Führungspositionen in Unternehmen, beide dachten relativ lange über Kinder nach – und beide wollen zurück in den Beruf, sobald sie ihren Sohn für alt genug halten, um ihn in eine Krippe zu geben".

    Nicht die Geburtenförderung, sondern die Förderung von Geburten erfolgreicher Eliten war das Ziel, für das GASCHKE die Menschen in Deutschland gegeneinander aufhetzte.

    "Über Jahrzehnte wuchs die Zahl der Akademikerinnen, die kinderlos blieben. »Dieser Trend ist eindeutig gestoppt«, sagt die Soziologin Michaela Kreyenfeld, »und das ist eine echte Nachricht. Nach neuesten Schätzungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung geht die Kinderlosigkeit bei jüngeren Frauen in Westdeutschland sogar zurück.«"

    interpretiert GASCHKE angeblich neue Meldungen (mehr zur Kinderlosigkeit und die Sicht des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung hier; sowie zum Anstieg der Ein-Kind-Familie in Deutschland hier). Zum einen war die Kinderlosigkeit in Deutschland nie so hoch wie sie von GASCHKE und ihren Kollegen noch bis nach dem ersten bevölkerungspolitischen Wahlkampf 2005 verbreitet worden waren. Über die Höhe der Kinderlosigkeit gab es damals nur Schätzungen, weil die Politik die Erhebung der biologischen Geburtenfolge verhinderte. Das war angeblich Tabu. Erst nachdem das Elterngeld beschlossen war, war es plötzlich kein Thema mehr. Deshalb darf erst seit 2008 und auch nur alle 4 Jahre die Kinderlosigkeit in Deutschland erhoben werden. Zwischenzeitlich kann sie nur geschätzt werden.

    Man muss die Sätze von GASCHKE schon genau nehmen. Zum einen spricht sie von der angeblich über Jahrzehnte gestiegenen Akademikerinnenkinderlosigkeit und zum anderen von der zurückgehenden Kinderlosigkeit in Westdeutschland. Hier werden zwei Dinge zusammengeworfen: zum einen die Milieuzugehörigkeit und zum anderen die Unterscheidung zwischen Ost und West. Beides müsste unabhängig voneinander betrachtet werden.

    Im Osten war die Akademikerinnenkinderlosigkeit nie so hoch wie im Westen, zum anderen lässt sich über die Entwicklung der Kinderlosigkeit bislang nur etwas für die Jahre 2008 und 2012 sagen. Innerhalb der vier Jahre ist die Kinderlosigkeit in Deutschland kaum gestiegen, was an gegenläufigen Trends in Ost und West lag. Bereits in der Publikation Geburtentrends und Familiensituation in Deutschland aus dem Jahr 2013 hieß es:

    "Die Kinderlosenquote bei den 40- bis 44-jährigen Frauen betrug im Jahr 2012 22 %. Im früheren Bundesgebiet war sie mit 23 % deutlich höher als in den neuen Ländern (15 %). Im Vergleich zu 2008 ist die Kinderlosenquote vor allem in den neuen Ländern gestiegen (15 % gegenüber 10 %). Im früheren Bundesgebiet betrug die Zunahme dagegen lediglich ein Prozentpunkt.
    (...).
    Drei von zehn westdeutschen Akademikerinnen im Alter zwischen 45 und 49 Jahren haben kein Kind geboren. Im Hinblick auf die weitere Entwicklung ist allerdings zu erwarten, dass Akademikerinnen der etwas jüngeren Jahrgänge (1968 bis 1972) zu weniger als 30 % kinderlos bleiben werden. Sie hatten die 30 %-Marke bereits im Jahr 2012 erreicht. Bei gleichem Geburtenverhalten wie bei den fünf Jahre älteren Frauen würde ihre Kinderlosenquote in den nächsten Jahren voraussichtlich noch um weitere zwei Prozentpunkte sinken." (S.8f.)

    Was uns GASCHKE nun also als angeblich neuen Trend verkündet, ist bereits seit November 2013 bekannt bzw. muss wesentlich differenzierter gesehen werden! Außerdem lässt sich erkennen, dass in der Publikation die Kinderlosigkeit für zwei unterschiedliche Altersgruppen (zum einen 40-44-jährige Frauen und zum anderen 45-49-jährige Frauen) genannt werden, d.h. die allgemeine Kinderlosigkeit wird im Vergleich zur Akademikerinnenkinderlosigkeit zu hoch angegeben.

    "Die Zuwächse in absoluten Zahlen sieht Bonin vor allem der Tatsache geschuldet, dass es die Töchter der Babyboomer sind, die heute Kinder bekommen – es gibt derzeit einfach viele potenzielle Mütter",

    zitiert GASCHKE einen Ökonomen. Aber stimmt das überhaupt? Wenn das durchschnittliche Erstgebäralter bei ca. 30 Jahren liegt, dann müssten die um 1984 Geborenen die angeblichen Töchter der Babyboomer sein. In Westdeutschland gab es 1984 das absolute Geburtenminimum: 584.157. Erst danach stieg die Anzahl der in Westdeutschland geborenen potenziellen Mütter. Bis 1990 stieg die Anzahl auf 727.199 (Die Entwicklung für Deutschland weicht davon nur unwesentlich ab). Die 1990 Geborenen waren im Jahr 2014 gerade einmal 24 Jahre alt.

    Es gibt also drei mögliche Erklärungen für die aktuellen Geburtenzahlen: entweder es handelt sich bei den 2014 Geborenen vermehrt um die Kinder von Einwanderern oder das durchschnittliche Erstgebäralter wäre erstmalig nicht gestiegen, sondern gefallen und nicht zuletzt könnte die Geburtenrate, d.h. die Anzahl der Kinder pro gebärfähiger Frau gestiegen sein. Davon schweigt GASCHKE jedoch, um u.a. Bert RÜRUP zu loben:

    "Von Anfang an bezog Renate Schmidt Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter in ihre Politik ein. Mit dem Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, fand sie einen renommierten Befürworter ihres Elterngeldes."

    Im Jahr 2010 erklärt Bert RÜRUP im Handelsblatt: Deutschlands Familienpolitik ist gescheitert. Bessere Bildung ist der einzige Ausweg. Der Spiegel fordert daraufhin: Das Elterngeld kostet Milliarden, verfehlt aber alle von der Bundesregierung gesteckten Ziele. Experten raten: Weg damit! Ursache für diese Sichtweise waren die damals aktuellen Geburtenzahlen! Man kann daraus sehen wie kurzsichtig Medienberichterstattung ist.

    Mehr als Selbstbeweihräucherung einer zwischendurch in der Politik gescheiterten, ehemaligen ZEIT-Redakteurin und jetzigen Welt-Reporterin, bleibt bei dieser aufgebauschten Titelgeschichte leider nicht übrig. Geheimnisse werden nicht aufgedeckt. Wir warten lieber auf wirklich neue Erkenntnisse, die uns das Statistische Bundesamt im Laufe des Jahres liefern wird: das durchschnittliche Erstgebäralter und die Geburtenrate (TFR) für das Jahr 2014. Alles andere ist lediglich Spekulation.

    WELT-Sonderausgabe: Die Zukunft ist jetzt

    GASCHKE, Susanne (2015): Das Jahrhundert der Frauen hat längst begonnen.
    Frauen sagen der Gesellschaft, wie sie sein soll: Sie werden immer stärker. Sie suchen sich jüngere Partner. Sie befreien den Mann. Und Platz für ein drittes Geschlecht schaffen sie auch noch. Ein Blick nach vorn,
    in: Welt v. 04.09.

    Susanne GASCHKE widmet sich nicht wie Matthias HORX u.a. Trendforscher den Megatrends, sondern Mikrotrends:

    "Der logische nächste Schritt in einen Raum mit viel Platz führt in die Politik",

    erklärt uns GASCHKE, die offensichtlich einen Schritt zu früh dran war.

    Die USA ist das Land, dem Deutschland angeblich mit 10jähriger Verspätung nacheifert. Man darf bezweifeln, dass dies für alle Felder gilt...

    "Eine fortschrittliche Reproduktionsmedizin ermöglicht schon heute späte Schwangerschaften: Eine kleine, aber stetig wachsende Zahl von Frauen bekommt Kinder mit über 40. Neue Methoden wie das Einfrieren von Eizellen eröffnen für die Familiengründung ein Zeitfenster jenseits des 50. Lebensjahrs. Das ist auch sinnvoll, denn ein Mädchen, das heute zur Welt kommt, hat statistisch gute Aussichten, 100 Jahre alt zu werden. Warum soll sie alle wichtigen Punkte ihrer Biografie in den ersten 35 Jahren abarbeiten?"

    fragt uns ausgerechnet GASCHKE, die vor 10 Jahren sogar unter 40-jährige Frauen ihrer Generation zu den lebenslang Kinderlosen zählte. Damals galt es in den Medien als striktes Tabu mit 40 noch Mutter werden zu wollen.

    Im Fazit der Rezension des 2005 erschienenen Buches Die Emanzipationsfalle von Susanne GASCHKE wurden gravierende Fehleinschätzungen aufgelistet. 2010 würde man dies bereits erkennen können. Tatsächlich ergab bereits der Mikrozensus 2008, dass es keine 40 % kinderlose, westdeutsche Akademikerinnen im Frauenjahrgang 1965 gab, sondern nur 30 %. Bei den jüngeren Frauen dürften es sogar noch weniger sein (In Deutschland waren im Jahr 2012 lediglich 25 % der Akademikerinnen der Frauenjahrgänge 1963 - 1967 kinderlos).

    "In den schicken Großstadtquartieren dominieren Doppelkarriere-Familien mit einem Kind, während die Mehrzahl der männlichen Kinderlosen in tristen Quartieren oder Wohnwagensiedlungen haust, weil sie sich die Mieten in Arbeitsplatznähe nicht mehr leisten können",

    hieß es in der Rezension aus dem Jahr 2005. Vor kurzem las man in der FAZ erstmals den auf dieser Website seit über einem Jahrzehnt gebräuchlichen Begriff "Family Gentrification" und die SZ meldete vermehrt "Singlehaushalte" in der "Unterschicht".

    "Der Geburtenrückgang konnte jedoch nicht gestoppt werden, denn es stellte sich heraus, dass lebenslange Kinderlosigkeit gar nicht die Hauptursache des Geburtenrückgangs war",

    hieß es weiter in der Rezension. Demografen beklagen neuerdings die Zunahme der 1-Kind-Familie als Ursache der niedrigen Geburtenrate in Deutschland. Das damals in der Rezension von single-generation.de prophezeite Ende der Single-Ästhetik ist inzwischen sogar bei den Mainstream-Soziologen angekommen. Vom angeblichen Leit- zum Leidbild Single dauerte es kaum ein Jahrzehnt. Im Jahr 2010 erschien die Dissertation von Sonja DIEML als Buch, in dem erstmals die Single-Gesellschaft verabschiedet wurde.

    Wollen wir uns also die Zukunft von denen erklären lassen, die wie GASCHKE vergangenheitsfixiert sind oder sehen wir lieber möglichen Brüchen ins Auge?

    GASCHKE, Susanne (2015): Erst das Kind macht den Mann.
    Die Väter von heute wollen anders sein als ihre Vorgänger. Sie wünschen sich eine berufstätige Partnerin – und es ist ihnen wichtig, möglichst viel Zeit mit den Kindern zu verbringen. Dabei legen sie eine erstaunliche Lässigkeit an den Tag,
    in: Welt am Sonntag v. 04.10.

    WELT AM SONNTAG-Titelgeschichte: Warum wir so einsam sind.
    Die Furcht vor dem Alleinsein ist das dominante Gefühl der Zeit. Bindungsängste und Nomadentum im Job treiben immer mehr Menschen in die Isolation

    Neu:
    GASCHKE, Susanne (2015): Zu oft allein.
    Weihnachten rückt näher – für alle Einsamen die schrecklichste Zeit des Jahres. Susanne Gaschke nähert sich einem Leiden, das immer mehr Menschen in unserer hochmodernen Gesellschaft kennen. Ein bisschen Hoffnung freilich gibt es,
    in: Welt am Sonntag v. 06.12.

     
           
       

    Die Emanzipationsfalle (2005).
    Erfolgreich, einsam, kinderlos
    München:
    C. Bertelsmann

     
       
         
     

    Klappentext

    "Wir Töchter der Frauenbewegung sind aufgewachsen mit allen Freiheiten, für die die Feministinnen gekämpft haben. Mädchen und junge Frauen machen heute bessere Schulabschlüsse und studieren erfolgreicher als Männer. Um Spitzenpositionen in der Wirtschaft werden sie nur noch eine Weile ringen müssen. Ihre politische Teilhabe steht nicht zur Debatte: Niemand in unserem Land fragt sich mehr, ob eine Frau wirklich Bundeskanzlerin werden könne. Die Zeit des Jammerns ist vorbei. Doch wie alles, so hat auch die neue Freiheit ihren Preis. Denn seit den siebziger Jahren entscheiden wir uns für Studium, Beruf und Karriere - und gegen Kinder. Damit nehmen wir uns selbst ein wesentliches Moment dessen, was »Weiblichkeit« ausmacht - und entziehen der Gesellschaft die Zukunftsperspektive. Wir müssen uns endlich trauen, es auszusprechen: Die demografische Krise ist auch ein Kollateralschaden der Frauenbewegung. Warum dieser gerade in Deutschland so radikal ausfällt; warum es den Männern so schwer wird, sich auf die »neuen Frauen« einzustellen; warum wir andere Rollenbilder brauchen und wie aus den individuellen Entscheidungen vieler Frauen gegen Kinder kollektive Macht entstehen könnte - all dies beschreibt Susanne Gaschke in ihrem zugleich nachdenklichen wie provozierenden Buch."

     
         
     
           
       

    Beiträge von single-generation.de zum Thema

    Die Emanzipationsfalle - Oder: Wenn die Rechnung ohne die Normalos gemacht wird

    Einsamkeit - Single-Haushalte und die Fröste der Freiheit

     
           
       

    Rezensionen

    NOLTE, Paul (2005): Endlich erwachsen werden.
    Susanne Gaschke glaubt: Die ursprünglichen Ziele der Frauenbewegung haben sich "geradezu unheimlich gründlich durchgesetzt". Das Ergebnis ist die Kinderlosigkeit vieler Akademikerinnen. Doch statt über den Gebärstreik müsste man ausführlich über den Zeugungsstreik der modernen Männer reden,
    in: Literaturbeilage der TAZ v. 19.10.

    Paul NOLTE verteidigt Susanne GASCHKE, indem er u. a. - im Sinne von Ulrike WINKELMANN - den Zeugungsstreik der Männer in den Mittelpunkt der Rezension stellt. Das haben wir übrigens erwartet!

    TAUBER, Christine (2005): Klug empfangen statt schnell verhüten.
    Susanne Gaschke findet auch keinen Weg aus der Emanzipationsfalle,
    in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.10.

    Trotz aller Kritik an GASCHKEs Umgang mit demografischen Zahlen, die auf unserer Website geübt wird, empfehlen wir Kinderlosen das Buch Die Emanzipationsfalle zu lesen. Es gibt dafür mehrere Gründe:
              
    1. Bei dem Sachbuch handelt es sich eher um einen autobiographisch geprägten Essay zum Thema, d.h. Kinderlose werden feststellen können, dass die Ressentiments von GASCHKE u. a. biographische Wurzeln haben.
              
    2. Das Buch steht paradigmatisch für eine Flut von Büchern, die uns demnächst überschwemmen wird: persönliche Bekenntnisse zum Kind. Ursache dafür ist ein Strategiewandel, der mit jenem Faktum zusammenhängt, das hier als die abschreckende Wirkung der Single-Rhetorik bezeichnet wurde.
              
    3. Das Demografie-Thema geht alle Kinderlosen an (ein Begriff, der viele Unschärfen mitbringt, was wir immer wieder betont haben), ob sie sich dieser Auseinandersetzung stellen oder nicht.
              
    Wer sich dieser Auseinandersetzung jedoch nicht rechtzeitig stellt, dürfte in den nächsten Jahren von der Vehemenz, mit der dieses Thema in den eigenen Alltag einbrechen wird, überrascht werden.
              
    Hier wird diese Debatte bereits seit 5 Jahren dokumentiert. Mit unserer Einschätzung der generellen Debattenentwicklung lagen wir in den letzten Jahren immer richtig.
              
    Wir werden dem Buch von GASCHKE das Thema des Monats Dezember widmen. Darin wird jenes Bevölkerungssegment in den Mittelpunkt gestellt, das bei GASCHKE überhaupt nicht vorkommt: die Normalos zwischen den Extremmilieus der "kinderlosen" Eliten und den "kinderreichen" Unterschicht-Eltern. Kritik werden wir üben an den Deutungen von GASCHKE zum Heiratsengpass und zur Partnerlosigkeit von Ledigen. Wir werden außerdem jene Bibliographie nachliefern, die wir in dem Buch vermissen, d.h. wir machen die Debatte, die GASCHKE anregen möchte, auch für jene transparent, die sich mit dieser Debatte noch nicht näher befasst haben.

    SCHMIDT, Renate (2005): Die Kinder-Aufschieber.
    Familienministerin Renate Schmidt über die "Emanzipationsfalle" von Susanne Gaschke,
    in: Tagesspiegel v. 31.10.

    Die scheidende Familienministerin Renate SCHMIDT lobt das Buch Emanzipationsfalle von Susanne GASCHKE, indem sie jene Passagen hervor hebt, die ihrer Politik der Mütterelite schmeicheln. Im Hinblick auf die Koalitionsverhandlungen legt SCHMIDT nochmals ihre bekannten Positionen dar. SCHMIDT hebt außerdem die Bedeutung von Kindern für die zukünftige Altersvorsorge hervor:

    "Lebensqualität im Alter wird auf drei Pfeilern beruhen: Der erste ist die erarbeitete, gesetzliche Rentenversicherung, sie wird vor Armut schützen. Der zweite sind die freiwilligen Ersparnisse. Sie werden unseren Lebensstandard sichern. Der dritte ist unsere soziale Altersversicherung – unsere Familie. Defizite in den ersten beiden Säulen, können durch die dritte ausgeglichen werden. Defizite in unserer sozialen Alterssicherung aber nicht durch die ersten beiden. Liebe und Zuwendung lassen sich nicht kaufen."

    KINDERMANN, Kim (2005): Moderne Frauen allein zu Haus,
    in: DeutschlandRadio v. 24.11.

    "Immerhin kam mein Kind gerade noch rechtzeitig vor meinem 35. Geburtstag zur Welt.
    Ansonsten wäre ich jetzt trauriger Bestandteil der Akademikerinnen, die alle nach 1965 geboren wurden und von denen Zwei Drittel ohne Nachwuchs einer trüben Zukunft entgegenblicken, im Westen wie inzwischen auch im Osten
    ",

    atmet KINDERMANN bei ihrer Rezension des Buches Die Emanzipationsfalle" von Susanne GASCHKE hörbar auf. Was im Amerika der 1980er Jahre der Heiratsengpass war, das ist im Deutschland der 00er Jahre der Gebärengpass geworden. Beides läuft auf den alten-Jungfern-Boom hinaus, wie ihn Susan FALUDI in Backlash beschrieben hat. Ganz abgesehen davon, dass bereits die Zahlen nichts als Fake sind, sind Kinder nicht einmal für KINDERMANN, das was sie sein sollen:

    "Es liest sich flüssig und stimmt auch nachdenklich, aber überzeugende Antworten, warum Frauen unbedingt ein Kind bekommen sollen, findet hier niemand, denn die Garantie auf ein betreutes Alter können Kinder gar nicht leisten."

    PETROPULOS, Kostas (2005): Demographie, Wirtschaft und Familie.
    Drei Neuerscheinungen über die Angst vorm Kinderkriegen,
    in: DeutschlandRadio v. 28.11.

    WEBER-HERFORT, Christine (2005): Emanzipiert und kinderlos?
    Der Bevölkerungsschwund geht auch auf das Konto der Frauenbewegung, behauptet Susanne Gaschke,
    in: Psychologie Heute, Nr.12, Dezember

    "Vor dem Generationenvertrag kommt der Geschlechtervertrag",

    pflichtet WEBER-HERFORT der Brigitte-Autorin Meike DINKLAGE ("Zeugungsstreik") bei. GASCHKEs Buch Emanzipationsfalle verkürzt sie damit auf den einen Aspekt, dass Männer sich der Mitverantwortung bei der Kindererziehung entziehen. Zwischen nationalkonservativen Bevölkerungspolitikern, Jung-Postfeministinnen und Alt-Feministinnen gibt es eine unheimliche Allianz, die darin besteht, dass die politische Konstruktion der Geburtenkrise kein Thema ist.

    BARING, Arnulf (2005): Der zweifelhafte Siegeszug der Emanzipation.
    Susanne Gaschke: Die Emanzipationsfalle,
    in: DeutschlandRadio v. 16.12.

    Arnulf Baring, der gerne andere auf die Barrikaden schickt, lobt GASCHKEs Buch. Alles andere hätte einem sowieso gewundert...

    SCHRUPP, Antje (2006): Die Verantwortung der Frauen.
    FR-Plus-Thema: Eins, zwei, drei oder viele: Susanne Gaschke denkt nach über Kinderkriegen, Erfolg und Emanzipation,
    in: Frankfurter Rundschau v. 25.01.

    Antje SCHRUPP begrüßt einerseits den Differenzfeminismus (Kritiker würden sagen: Postfeminismus) in Susanne GASCHKEs Buch Die Emanzipationsfalle, andererseits geht er ihr zu weit, wenn er zum 50er Jahre-Patriarchalismus verkommt, statt an der pluralistischen Gesellschaft festzuhalten:

    "Statt in der Vielfalt weiblicher Lebensmodelle, die heute möglich sind, eine Chance zu sehen, will sie Frauen wieder auf einen einheitlichen Lebensstil einschwören - insbesondere auf die Mutterschaft."

    SCHRUPP wendet sich - im Gegensatz zu ARNING - gegen das nationalkonservative Paradigma, das im katholischen Sozialstaat seinen familienfundamentalistischen Ausdruck findet:

    "Irrtum (...), dass die ideale Fertilitätsrate von zwei Kindern pro Frau am besten dann erreicht wird, wenn jede einzelne Frau diese zwei Kinder auch persönlich bekommt. So ist es jedoch nicht. In Ländern mit hoher Fertilitätsrate, den USA etwa, ist der Anteil von kinderlosen Frauen genauso hoch wie in Deutschland - nur dass diejenigen Frauen, die dort Mütter sind, nicht eins oder zwei, sondern drei, vier oder fünf Kinder haben."

    SCHRUPP wendet sich dagegen, Mütter und Kinderlose gegeneinander auszuspielen. Zuletzt weist SCHRUPP noch auf die Dramatisierung des Geburtenrückgangs bei GASCHKE hin. Dass die Geburtenrate nicht rückläufig, sondern relativ stabil war in den letzten Jahrzehnten, dass wissen Leser von single-generation.de schon längst. Die Kritik an GASCHKE ist dennoch entschieden zu verharmlosend, angesichts der Dramatisierungen, die GASCHKE betreibt.

     
           
       

    Das Buch in der Debatte

    STROHMAIER, Brenda (2005): Schluss mit lustig: Berlins Singlekultur bekommt Gegenwind.
    Staatssekretärin beobachtet wachsende Kritik an Kinderlosen,
    in: Berliner Zeitung v. 10.10.

    STEGEMANN, Thorsten (2005): Verweigerung des demografischen Auftrags.
    Die Deutschen werden immer älter und immer weniger - Wie effektiv können bevölkerungspolitische Maßnahmen noch sein?
    in: Telepolis v. 21.10.

    Susanne GASCHKE attackiert in ihrem Buch Die Emanzipationsfalle die zweite Frauenbewegung seit den 1960er Jahren. Diana AUTH, Jahrgang 1970 und Politikwissenschaftlerin an der Uni Gießen, nimmt u. a. zu GASCHKEs Kritik Stellung. Zusammen mit Barbara HOLLAND-CUNZ hält sie auf dem Gießener "Demografie-Kongress" einen Vortrag über "Alarmismus und Aktionismus: der demographische Wandel und die Struktur der öffentlichen Debatte in Deutschland". AUTH bezweifelt u. a. die Aussagekraft von Bevölkerungsvoraussagen und die Wirksamkeit von Bevölkerungspolitik, die wichtige Aspekte der "Geburtenkrise" nicht genügend berücksichtigt.

     
           
       

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    Update: 02. Januar 2017