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Susanne Gaschke: Klick

 
       
   

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    Susanne Gaschke in ihrer eigenen Schreibe

     
           
       

    Man muss diesen Artikel wohl im Zusammenhang mit den bevorstehenden  Massenentlassungswellen bei Gruner & Jahr und anderen Printmedien sehen. Es ist der Versuch, das Ende des Deutungsmonopols der Printmedien, als Folge einer Ideologie zu deuten. Susanne GASCHKE sieht sich dabei in der heroischen Rolle der Anwältin der "Unterschichten":

    Seit "dem Ende des Kalten Krieges und der Alternativlosigkeit, die damit einherging, hat der westliche Kapitalismus begonnen, ideologische Züge zu entwickeln: zum einen das marktradikale Programm, das (...) den Markt stets für klüger als den Staat ansieht und »Eigenverantwortung« auch bei benachteiligten Menschen für besser hält als kollektive Systeme der Daseinsvorsorge.
                 (...).
    Was dem Katalog der marktwirtschaftlichen Pseudogesetzmäßigkeiten aber noch fehlte, war das andere: ein Transzendenz-, ein Heilsversprechen, das das Leben in diesem neuen Kapitalismus auch für diejenigen attraktiv machen konnte, die von der Jeder-für-sich-Doktrin materiell nicht profitierten."

    Also das Internet als Erlösung. Dumm gelaufen! Kämpfte Susanne GASCHKE nicht an vorderster Front für mehr Eigenverantwortung in den kollektiven Systemen der Daseinsvorsorge und für das Elterngeld, also die Interessen der Wohlhabenden?

    • GASCHKE, Susanne (2009): Die Netzanbeter.
      Für seine Propheten ist das Internet ein großes Heilsversprechen. Sie verfechten ihre Sache mit der Unerbittlichkeit von Ideologen,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 19.04.

    Der Artikel wurde hier von Stefan NIGGEMEIER kommentiert.
     
           
       

    Klick (2009).
    Strategien gegen die digitale Verdummung
    Freiburg: Herder

     
           
       

    Rezensionen

    STRASSER, Johano (2009): Glorifizierte Zeitverschwendung.
    Das Plädoyer einer pragmatischen Netznutzerin für den kritischen Umgang mit dem Internet,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 29.04.

    Neu:
    DÖRING, Nicola (2009): Die Anti-Digitalistinnen.
    Zwei Autorinnen, zwei Bücher, ein Thema: Die Schattenseiten der schönen neuen Internetwelt,
    in: Psychologie heute, Juli

     
           
       

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    Update: 02. Januar 2017