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Tilman Spreckelsen: Herz

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1967 geboren
    • Studium der Germanistik und Geschichte
    • 2001 Buch "Herz"
 
       
   
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    Tilman Spreckelsen in seiner eigenen Schreibe

     
       

    SPRECKELSEN, Tilman (2006): Ich bin du.
    Ihr Vater-Bild beschäftigt Autoren heute mehr denn je,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.03.

    Tilman SPRECKELSEN hat die neuere Vaterliteratur von Hanns-Josef ORTHEIL über  Frank GOOSEN, Thommie BAYER, Thomas LANG bis zu Jens PETERSEN und Thomas PALZER gesichtet. Sein Fazit:

    "Die Söhne suchen, und was sie finden, wenn es noch nicht zu spät ist, sind oft schwache, hinfällige, frühvergreiste Väter, mit denen jeder Streit ins Leere laufen muß oder die sich der ganzen Sache lieber gleich entziehen: Es ist die völlige Umkehrung dessen, was noch im neunzehnten Jahrhundert den literarischen Vater-Sohn-Diskurs prägte, als - wie beispielsweise oft in den Novellen Theodor Storms - besorgte Väter erfolglos versuchten, ihre Söhne davor zu bewahren, sich aufzugeben."

    Am Ziel der Vatersuche steht für SPRECKELSEN meist ein neuer Blick:

    "auf die eigene Person: auf das Ererbte wie das Individuelle, das Übernommene wie das Erworbene, und nicht selten ist diese Perspektive der erste Vorbote einer neuen Gelassenheit im Umgang mit dem Vater. Man macht seinen Frieden."

    SPRECKELSEN, Tilman (2006): Die Käuflichkeit der Künstler.
    Andreas Mand schreibt mit "Paul und die Beatmaschine" seinen großen Lebensroman fort,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 09.04.

    SPRECKELSEN, Tilman (2008): Das Gute ist, dass man hier nichts falsch machen kann.
    Ankunft im Kreuzberger Alltag: Sven Regener schließt mit "Der kleine Bruder" seine Romantrilogie um Frank Lehmann ab,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.

    Rezension des Buches Der kleine Bruder von Sven Regener.

    Neu:
    SPRECKELSEN, Tilman (2013): Freunde der Apokalypse.
    Über die optimale Bevölkerungszahl wird seit biblischen Zeiten gestritten. Und ebenso lange über Vorschläge, wie man der Überbevölkerung Herr werden soll. Manche forderten sogar die Rückkehr der Pest und Massensterilisationen,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.06.

     
           
       

    Interviews von Tilman Spreckelsen

     
       

    SPRECKELSEN, Tilman (2004): Wer zuerst sagt, was er wirklich will, hat verloren.
    Sven Regener über seine Herr-Lehmann-Fortsetzung "Neue Vahr Süd", seine politischen Lehrjahre und das alte Römische Reich,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 05.09.

    Sven REGENER spricht anlässlich der Veröffentlichung von Neue Vahr Süd, einen Roman, der 1980 spielt, über seine K-Gruppen-Vergangenheit:

    "Das war alles zwischen meinem 16. und meinem 19. Lebensjahr, ich hab' deshalb in meiner Jugend aber nichts verpaßt, es war genauso Rock 'n' Roll wie jede andere Jugend auch. Das war überhaupt so eine Umbruchszeit damals, als es von der K-Gruppe wegging hin zu dieser ganzen Grünen-Geschichte. Leute, die eben noch die Diktatur des Proletariats und die Räterepublik einführen wollten und jeden an der Laterne aufhängen wollten, der bei drei nicht auf dem Baum war, wollten nun plötzlich die Bäumchen schützen. Die Zahl derer, die von den K-Gruppen kamen und bei den Grünen Karriere gemacht haben, ist Legion: Und das Komische ist: Man hört ja nie was von Leuten darüber, was sie damals für einen Schwachsinn erzählt haben."

    Im Gegensatz zu Sophie DANNENBERG, geht es bei REGENER also nicht um 68er-Popanze, sondern um jene 68er und deren Adepten, die heute noch die Berliner Republik bestimmen.

     
           
       

    Herz (2001).
    Vom Umgang mit unserem liebsten Symbol
    Berlin: Aufbau Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Das Herz rutscht uns in die Hose, bevor wir uns wieder eins fassen; es schlägt, es hüpft, es pocht oder mahnt; wir sprechen zu ihm oder verschließen vor ihm die Ohren. Und wenn wir jemanden sehr mögen, öffnen wir es ihm oder verschenken es sogar - in der Hoffnung auf einen Herzenstausch. Wie sollten wir nur über unsere Gefühle reden, gäbe es das Wort »Herz« nicht? Auch die Kunst kommt ohne Herz nicht aus: Vom Liebesroman zum Popsong, vom Altarbild bis zur Eiswerbung wird das Organ nach Herzenslust beschworen, angerufen, gemalt und mit Kondensstreifen in den Himmel geschrieben. Manchmal mag man schon gar nicht mehr hinsehen, so grenzenlos trivial geht es zu. Und wenn vom Herz die Rede ist, ist meist auch der Schmerz nicht weit. Grund genug, die mißbrauchte Metapher einmal genauer zu betrachten und ihren Ausprägungen nachzugehen: Worüber streitet sich Goethe so erregt mit seinem Herzen? Warum trennt sich Erich Kästner von seiner Geliebten, nachdem er sein Herz im Röntgenbild gesehen hat? Wird Scott Hastings lernen, so zu tanzen, wie ihm sein Herz befiehlt? Was macht Iweins Herz in Laudines Brustkorb? Wie bekommt der Kohlenmunk-Peter sein Herz vom Holländer-Michel zurück? Und: Schlägt das Herz wirklich links? Die Antworten fallen oft anders aus als erwartet, denn das Herz ist, allen Trivialisierungen zum Trotz, ein erstaunlich vielschichtiges Symbol, über das es sich allemal nachzudenken lohnt. Ein intelligentes Geschenkbuch für allerlei Herzensangelegenheiten. "

     
         
     
           
       

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    webmaster@single-generation.de Erstellt: 07. September 2004
    Update: 18. April 2015