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Tobias Haberl: Wie ich mal rot wurde

 
       
     
       
   
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    Tobias Haberl in seiner eigenen Schreibe

     
       

    HABERL, Tobias (2004): Die verlorenen Söhne.
    Sie sollten die Familientradition hochhalten und ihren Vätern und Großvätern folgen. Doch sie haben sich anders entschieden: Ein Arztsohn wurde lieber Journalist, der Erbe einer Bäckerei ging zur Bank, und der Pastorensohn berät Unternehmen in Not,
    in: Die ZEIT Nr.27 v. 24.06.

    HABERL, Tobias (2008): Das Geschäft mit der Berührung.
    Wir müssen ehrlich sein: Der moderne Mensch hat ein ziemlich gestörtes Verhältnis zur Nähe. Deshalb sind so einfache Dinge wie Anfassen, Berühren und Streicheln mittlerweile zu einem Geschäft geworden, mit dem eine ganze Industrie Millionen umsetzt (Und wir reden hier nicht über Sex),
    in: SZ-Magazin v. 17.10.

    HABERL, Tobias (2009): Mein Jahr in der Linkspartei,
    in: SZ-Magazin Nr.38 v. 18. 09. 2009

    HABERL, Tobias (2011): Freiheit als Schicksal.
    Männer haben Angst, sich zu binden, Frauen haben Angst, allein zu bleiben. Die Soziologin Eva Illouz erklärt, warum wir in der Liebe so unsicher und verletzlich sind wie nie zuvor,
    in: SZ-Magazin Nr.40 v. 07.10.

    Neu:
    HABERL, Tobias (2014): Sonst noch was?
    Kind, Karriere und die Freiheit, alles zu tun, was wir wollen: die Politik soll für uns Lösungen finden, wie sich das vereinbaren lässt. Dabei ist das gar nicht möglich,
    in: SZ-Magazin Nr.17 v. 25.04.

    Tobias HABERL, kinderloser Möchtegern-später-Vater, hat gelesen, was seine Kolleginnen im Spiegel und in der FAS über das Kinderkriegen geschrieben haben. Sein Urteil: wir haben zu hohe Ansprüche. Das ist in Deutschland der Standardvorwurf an Kinderlose seit Erfindung des Geburtenrückgangs als Problem vor über 100 Jahren. Solange wird in Deutschland schon das Aussterben verkündet. Der mickrigste Babyboom aller Industrieländer erscheint in solch einer hysterischen Sicht als Glanzleistung und wird dieses Jahr von jeder Zeitung großartig herausgestrichen.   

    War um die Jahrtausendwende noch die Heirat revolutionär, so ist es nun das Kinderkriegen, denn angeblich hat Deutschland die niedrigste Geburtenrate in der gesamten EU und in Uganda werden 45,8 Kinder pro 1000 Einwohner geboren. Demnächst wird die Drei-Kind-Familie revolutionär sein...

    Merkwürdig nur, dass HABERL sich 38 Jahre alle Optionen offen gehalten hat und nun die Festlegung preist. Renegatentum nennt man solch einen Wechsel des Lagers und er kennzeichnet Eiferer, die nur ihren eigenen Lebensentwurf als einzig legitimen ansehen.

     
           
       

    Tobias Haberl in der Debatte

     
       

    STUMBERGER, Rudolf (2009): Der wagemutige Journalist, der sich in die Höhle der Linkspartei wagte.
    SZ-Magazin überrascht vor der Wahl mit Milieustudie zur Links-Partei,
    in: Telepolis v. 22.09.

     
           
       

    Wie ich mal rot wurde (2011).
    Mein Jahr in der Linkspartei
    München: Luchterhand

     
       
         
     

    Klappentext

    "Bürgersohn trifft dogmatische Linke.
    Ein Selbstversuch

    Ein Linker ist Tobias Haberl wahrlich nicht. Er kommt aus einer konservativen Arztfamilie, hat studiert, geerbt, ein Opern-Abo und einen spannenden Job. Umso größer die Verwunderung von Familie und Freunden, als er beschließt, für ein Jahr Mitglied der Partei DIE LINKE zu werden. Er diskutiert, demonstriert, macht Wahlkampf und wird als Spion verdächtigt. Seine Expedition ins linke Milieu: ein manchmal schreckliches, oft witziges, immer lehrreiches Aufeinandertreffen von Klischees, gerechten Zielen und ideologischen Absurditäten. Was zieht man an, wenn man in die Linkspartei eintritt? Kränkt man den Hartz-IV- Empfänger, wenn man bei der Mitgliederversammlung zwei Euro Trinkgeld gibt? Warum hat man Angst, auf einer Anti-Kriegs-Demo von der Nachbarin erkannt zu werden? Tobias Haberl – politisch unerfahren – stolpert ins Parteileben, tappt in Fettnäpfchen, fühlt sich mal mehr, mal weniger willkommen, aber meistens fehl am Platz. Klar trifft er Chaoten, Ewiggestrige und Wichtigtuer, aber auch gescheite, rührende, faszinierende Persönlichkeiten; Menschen, die ihren Luhmann auswendig kennen, aber kneifen, wenn der Info-Stand vor dem Aldi in Aubing besetzt werden muss; Menschen, die mehr wissen und erlebt haben als Dirk Niebel, Andrea Nahles und Volker Kauder zusammen. Frieden, Gerechtigkeit, Mindestlöhne – vielen Zielen der LINKEN stimmt Haberl zu. Umso trauriger macht es ihn, wenn er mit ansehen muss, wie sich Idealismus und Engagement in absurden Grabenkämpfen verflüchtigen. Nach einem Jahr ist Haberl immer noch kein Linker. Aber er hat viel dazugelernt: über Parteipolitik, über die soziale Realität in Deutschland – und über sich selbst. Sein kleiner Ortsverband Mitte-West wird die Welt nicht verändern, aber ihn, den Autor, hat er verändert. Wenigstens ein bisschen."

     
         
     
           
       
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    webmaster@single-generation.de Erstellt: 26. April 2014
    Update: 26. April 2014