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Hanns-Josef Ortheil: Die grosse Liebe

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1951 in Köln geboren
    • 1979 Debütroman "Fermer"
    • 2003 Roman "Die grosse Liebe"
    • Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim
 
       
   
  • Aktuellster Beitrag
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    Hanns Josef Ortheil in seiner eigenen Schreibe

     
       
    • ORTHEIL, Hanns-Josef (1980): Zeitverschiebungen,
      in: Merkur, Nr.388, September
    • ORTHEIL, Hanns-Josef (1983): Ein Gespött der hastigen Leute,
      in: Spiegel Nr.45 v. 07.11.
     
           
       

    Hanns Josef Ortheil im Gespräch

     
       
    • fehlt noch
     
           
       

    Die grosse Liebe (2003)
    München: Luchterhand

     
       
     
     

    Klappentext

    "Hanns-Josef Ortheil erzählt von der leidenschaftlichen Liebe eines Paares, das sich an der italienischen Adria-Küste kennenlernt. Er, ein deutscher Fernsehredakteur, recherchiert dort für einen Film über das Meer, sie ist Meeresbiologin und leitet ein Forschungsinstitut. Er hat sich gerade aus einer längeren Beziehung gelöst, sie ist mit einem Institutskollegen verlobt. Beide sind fasziniert vom Wasser, seinen Farben, Gerüchen, und bereits über ihrer ersten Begegnung liegt eine eigentümliche Magie. Sie können den anderen nicht mehr aus den Augen lassen und erkennen, daß sie füreinander geschaffen sind - eine Erfahrung, die keiner von beiden vorher gemacht hat. Zuerst langsam, dann mit rapide wachsender Intensität gehen sie ihren Wünschen nach und versuchen ihre Liebe gegen alle inneren und äußeren Widerstände zu behaupten.
    Hanns-Josef Ortheil erzählt die Geschichte einer großen, romantischen Liebe als eine Geschichte der Sinne und ihrer Inszenierungen. Blicke, Berührungen und Stimmen verdichtet Ortheil in seinem Roman zur Ästhetik einer einzigartigen Annäherung, der sich dieses Paar mit allen seinen Gefühlen hingibt."

     
     
     
           
       
    • Rezensionen

      • GROSS, Thomas (2003): Plötzlich das Meer.
        Hanns-Josef Ortheils Figuren spüren Schmetterlinge im Bauch,
        in: Rheinischer Merkur Nr.35 v. 28.08.
      • MOHR, Peter (2003): Ästhetik vom Reißbrett.
        Hanns-Josef Ortheils Roman "Die große Liebe",
        in: Literaturkritik Nr.9, September
      • MORITZ, Rainer (2003): Der glückliche Blick.
        Hanns-Josef Ortheil wagt "Die große Liebe" - und hat in seinem neuen Roman keine Angst vorm Happy End,
        in: Tagesspiegel v. 02.09.
      • SCHNEIDER, Wolfgang (2003): Italienisches Idyll.
        Hanns-Josef Ortheils Roman "Die grosse Liebe",
        in: Neue Zürcher Zeitung v. 20.09.
        • Kommentar:
          "Ortheil hat die grosse Rehabilitierung der Liebe im Sinn. Er will das Klischee widerlegen, dass Liebe sich abnutze mit der Kenntnis des anderen Geschlechts, dass dem Jubel der Jugend zwangsläufig die Ernüchterung folge," meint SCHNEIDER.
                    Hier wird auf HOUELLEBECQs Thesen zur "Ausweitung der Kampfzone" Bezug genommen:
                    "Die Liebe als Unschuld und Fähigkeit zur Illusion, als Gabe, die Gesamtheit des anderen Geschlechts auf ein einziges geliebtes Wesen zu beziehen, widersteht selten einem Jahr sexueller Herumtreiberei, niemals aber zwei. In Wirklichkeit zerrütten und zerstören die zahllosen, während der Zeit des Heranwachsens angehäuften sexuellen Erfahrungen jede Möglichkeit gefühlsmäßiger, romantischer Projektion. Nach und nach, tatsächlich aber sehr rasch, wird man so liebesfähig wie ein altes Wischtuch"(S.113).
                    Eine weitere Frage, die bereits Norbert KRON umgetrieben hat, bezieht sich darauf, ob heutzutage überhaupt noch Liebesromane geschrieben werden können:
                    "Der Liebesroman braucht die sehnsuchtssteigernden Verhinderungen, etwa die einst so unüberwindlichen Standesunterschiede oder, in späteren Epochen, ausgefallene Vorlieben, denen die Umwelt nicht zustimmt (wie in «Lolita»). Aber woher soll der Verfasser eines Liebesromans heute, in Zeiten des anything goes, die zugkräftigen Konflikte nehmen?
          Zunächst: Es gibt natürlich einen Konkurrenten (...)(und) die fremde Kultur mit ihrem archaischen Verhaltenskodex. Wir sind schliesslich in Italien."
      • Neu:
        GREINER, Ulrich (2003): Ein Jüngling liebt ein Mädchen...
        Mit Hanns-Josef Ortheil nach Italien reisen und die Liebe finden,
        in: Literaturbeilage der ZEIT Nr.40 v. 25.09.
     
       
    • Das Buch in der Debatte

      • MORITZ, Rainer (2003): Große Liebe.
        Rainer Moritz preist den perfekten Sommerroman,
        in: Tagesspiegel v. 11.08.
      • WEIDERMANN, Volker (2003): die neue deutsche Romantik.
        Die deutschsprachige Gegenwartsliteratur zieht sich ins Private zurück und feiert das Glück der Liebe,
        in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 14.09.
     
         
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 25. September 2003
    Update: 31. Oktober 2013