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Heinrich Böll: Kriegerwitwen und Onkel-Ehen in den 50er-Jahren

 
       
     
       
   

Haus ohne Hüter (1954)
Köln: Kiepenheuer & Witsch
(1962 als Ullstein-Taschenbuch erschienen)

 
   
     
 

Klappentext

"Dieser neueste Roman Heinrich Bölls behandelt ein Thema, das uns alle berührt: das Schicksal der Kriegerwitwen und Kriegswaisen, die bittere Hinterlassenschaft des Krieges überhaupt, die weder allein mit Fürsorgeämtern noch mit nur Rentenreformen zu ordnen ist - Menschen, die, jeder auf seine Weise, der Unordnung, der Unsicherheit ihres Daseins begegnen, die Vergangenheit verfluchen, sich in der Gegenwart nicht zurechtfinden können oder gegen sie ankämpfen, sie bloß ertragen oder nachgiebig sich ihr unterwerfen."

"Zwei Schulfreunde, zwölfjährige und vaterlos, stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte aus der frühen Nachkriegszeit. Heinrich und Martin wachsen ohne ihre Väter auf, denn die sind nicht aus dem Krieg zurückgekehrt. Ihre Lebensumstände sind grundverschieden, und doch teilen sie prägende Erfahrungen."

Stimmen zum Buch

"Daß nicht nur die Jugendlichen der sechziger Jahre eine, wie Alexander Mitscherlich schrieb, »vaterlose Generation« waren, sondern daß von 1945 bis weit in die siebziger Jahre die Deutschen in einer Seelenlandschaft hausten, die Heinrich Böll zutreffend als Haus ohne Hüter kennzeichnete, bezeugen deutsche Filme und Schlager."
(aus: Dieter Bartetzko "Wo meine Sonne scheint", 1998)

 
     
 
       
   

Heinrich Böll im WWW

www.heinrich-boell.de

 
   

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Update: 20. Oktober 2013