[ Single-Kultur ] [ Autoren der Generation Golf ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Ildikó von Kürthy: Die Krisen einer Yuppiefrau

 
       
     
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Ildikó von Kürthy in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    KÜRTHY, Ildiko von (2001): Wie lange hält die Liebe?
    14 Antworten auf die einzige Frage,
    in: Stern Nr.12 v. 15.03.

    KÜRTHY, Ildiko von (2001): Jagd auf Männchen in Manhattan.
    Ahhhmm... ohmmm... so reden Frauen über gute Liebhaber. In "Sex and the City" ziehen jetzt vier Freundinnen über schlechte her - und siehe da, der Fernsehabend hat einen neuen Höhepunkt,
    in: Stern
    Nr.38 v. 13.09.

    KÜRTHY, Ildiko von (2002): Geht nach Hause, Jungs!
    Sie leben länger, reden mehr und sind besser in der Schule - Jetzt sind Frauen sogar die NEUEN HELDEN im Fernsehen. Nein es gibt keinen Grund mehr, ein Mann zu sein,
    in: Stern Nr.41 v. 02.10.

    Ildikó von KÜRHTY widmet sich dem populären Thema "Krise des Mannes", das seit einigen Jahren die Buchhandlungen überschwemmt. Titel wie Männer haben keine Zukunft   (Anthony CLARE) haben Kojunktur.

    "Andere Männer verarbeiten ihre Defizite im Fernsehen und schreiben Serien, in denen Frauen so sind, wie sie sind, nämlich katastrophal",

    behauptet die Autorin und bezieht sich dabei auf Darren STAR ("Sex and the City") und Steven MOFFAT ("Coupling"). Aber der ökonomische Abstieg der Männer könnte auf Umwegen auch zum Problem für Frauen werden. KÜRTHY zitiert hierzu Andrew SUM, einen US-amerikanischen Wissenschaftler, der in der Zeitschrift Newsweek harte Zeiten für Familien und sehr schlechte Heiratsaussichten für erfolgreiche Frauen prophezeien durfte.

    Hierzulande sieht es dagegen ganz anders aus! Die Heiratschancen von Männern der Generation Golf sind im Vergleich zu ihren Vorgängern und ihren Nachfolgern relativ miserabel, wenn man den Heidelberger Soziologen Thomas KLEIN und Frank O. MARTIN glauben darf. Erste Ratgeber richten sich deshalb explizit an das beruflich erfolgreiche, aber im Privatleben frustrierte HOUELLEBECQ-Klientel (z.B. Thomas KIRSCHNER). Durch die Ausweitung der Kampfzone versuchen sie den Heiratsmarktengpass zu verringern. Unkonventionelle Strategien wie Liebe ohne Grenzen sollen Männern Entlastung verschaffen. Für die Frauen der Generation Ally sieht es also angesichts des "Überangebots" an Männern ganz gut aus, denn wie KÜRTHY schreibt:

    "Man möchte zwar heutzutage kein Mann sein. Aber noch viel weniger möchte man ohne Mann sein."

    KÜRTHY, Ildikó von (2003): Objekt der Begierde.
    Eine attraktive Frau liegt auf einem Handtuch am Strand, ein junger Mann daneben. Was dann passiert oder auch nicht, erzählt die Schriftstellerin,
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.03.

    KÜRTHY, Ildikó von (2006): Hauptsache jung?
    Niemals zuvor sind die Menschen so alt geworden wie heute. Niemals zuvor hatten wir so viel Zeit, unser Leben zu genießen. Doch was tun wir? Versuchen, unser Alter zu ignorieren und ewig jung zu bleiben. Wie unnötig,
    in: Brigitte Nr.17 v. 02.08.

    KÜRTHY, Ildikó von (2008): Hauptsache nicht allein?
    Über gute Gründe, ein Paar zu bleiben. Und nicht ganz so gute,
    in: Brigitte Nr.2 v. 02.01.

    BRIGITTE-Dossier: Hauptsache, ein Kind?

    KÜRTHY, Ildikó von (2008): Hauptsache, ein Kind?
    Bestseller-Autorin Ildikó von Kührty, seit Kurzem selbst Mutter, über eine sehr persönliche Entscheidung, in die sich immer mehr Menschen einmischen, 
    in: Brigitte Nr.20 v. 09.09.

     
       

    Ildikó von Kürthy: Porträts und Gespräche

     
       

    TANTS, Saskia (2001): Ohne ein Happy End läuft bei ihr gar nichts.
    Mit "Mondscheintarif" schrieb Ildikó von Kürthy einen Roman über Lust und Leid einer Single-Frau - und landete damit einen Überraschungserfolg
    in: Welt am Sonntag v. 03.06.

    TANTS, Saskia (2001): "Den Regisseur schließe ich in meine Gebete ein".
    Am 25. Oktober kommt die Verfilmung von Ildikó von Kürthys Debüt-Roman "Mondscheintarif" in die Kinos. WELT am SONNTAG sprach mit der Bestsellerautorin
    in: Welt am Sonntag v. 30.09.

    STOCKER, Lisa (2001): Vom ganz normalen Leben der Großstadtneurotikerin.
    Ildikó von Kürthy schreibt für moderne Frauen
    in: Welt v. 25.10.

    GÖRTZ, Franz Josef (2003): Probleme sind nämlich Frauensache.
    Ilidkó von Kürthy zählt zu den erfolgreichsten deutschen Autorinnen des Augenblicks. Ihre Romane handeln von echtem Herzschmerz und der Liebe zwischen zwei Friseurterminen,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 07.09.

    FACTS-Titelgeschichte: Ewige Liebe.
    Ein Traum trotzt der Wirklichkeit

    FACTS (2004): "Ein bisschen schämen".
    Bestsellerautorin Ildikó von Kürthy über Beziehungsratgeber, ihre eigene Ehe und das seltsame Wesen mit den Nasenhaaren,
    in: Facts Nr.42 v. 14.10.

    RAETHER, Till & Sina TEIGELKÖTTER (2005): Brauchen wir heute überhaupt noch emanzipierte Frauen?
    Sommergespräche (1): Die Bestseller-Autorinnen Ildikó von KÜRTHY ("Mondscheintarif") und Svende Merian ("Tod des Märchenprinzen") über Männer,
    in: Brigitte Nr.14 v. 22.06.

    Die Schriftstellerinnen Svende MERIAN und Ildikó von KÜRTHY sprechen über Männerbilder und ihre Romane:

    "Gibt es das Ideal große Liebe für Sie?
    Svende Merian: Diese Illusion habe ich damals in einem quälenden Verarbeitungsprozess abgelegt. (...).
    Ildikó von Kürthy: Ich glaube noch an den
    Märchenprinzen. Und notfalls würde ich diesen Glauben auch noch lange künstlich ernähren. Mir geht es mit Romantik und Illusionen besser als ohne.

            
    (...).
    Ist »Mondscheintarif« der heutige »Tod des Märchenprinzen«?
    Ildikó von Kürthy: Nein. Auch wenn es ähnliche Themen gibt wie auf einen Anruf zu warten und dabei zu wissen, dass man dafür von allen Freundinnen und Frauenbewegten  verurteilt wird. Da finde ich Klischees wieder, die damals genauso stimmen wie heute.
    Svende Merian: Meine Lieblingsstelle aus dem »Mondscheintarif«: Wenn man einen Mann kennen lernt, muss man eigentlich nur zwei Sätze sagen: »Ach, das ist ja interessant« ...
    Ildikó von Kürthy: ... und: »Erzählen Sie bitte mehr davon!«"

    SCHULTE am HÜLSE, Jessica (2005): Real erfundene Liebes-Affären.
    Ildikó von Kürthy recherchiert in Berlin, verhandelt mit Bernd Eichinger und belegt Platz 4 der Bestsellerliste,
    in: Welt am Sonntag Berlin v. 06.11.

    FINK, Günter (2008): "Mein Buch soll wie eine gute Freundin sein.
    Anfang des Jahres wurde Ildikó von Kürthy 40. Für die Hamburger Bestsellerautorin kein Grund, in Depressionen zu verfallen. Schließlich hat sie vieles, was man sich als Frau in diesem Alter wünscht: einen Mann, ein Kind und Erfolg im Beruf. Für Frauen, die das nicht haben, schreibt sie Bücher: In Kürze erscheint ihr neuer Roman "Schwerelos",
    in: Welt am Sonntag v. 14.09.

    SEEGERS, Armgard (2009): Über Lügen und Liebe.
    Ihre Bücher sind Bestseller, und ihr Jogging-Puls liegt bei 85. Aber Ildikó von Kürthy hat viel mehr zu erzählen: ein Gespräch über die vielen Geheimnisse zwischen den beiden Geschlechtern,
    in: Magazin des Hamburger Abendblatt v. 10.10.

    Neu:
    UNFRIED, Peter (2014): Die Jägerschnitzelfrau.
    Warum verweigern Sie one-night-stands, Ildikó von Kürthy? Im Café mit der Bestsellerautorin,
    in: TAZ v. 19.04.

     
           
       

    Sternschanze (2014)
    Berlin: Wunderlich

     
       
         
     

    Klappentext

    "Es ist noch nicht Mitternacht, aber mein Leben ist bereits jetzt nicht mehr das, was es mal war. Am Neujahrsmorgen erkennt sie sich selbst nicht mehr wieder. Aufgrund extrem ungünstiger Umstände, die mit einem Babyphon und einer unpassenden Kostümierung zu tun haben, ist aus ihr in der Silvesternacht eine Frau ohne Mann, ohne Geld, ohne Wohnung und ohne nennenswertes Selbstbewusstsein geworden. Zurück auf Los. Neuanfang mit dreiundvierzig. Auch nichts, was man sich schon immer erträumt hat. Sie kippt aus ihrem Luxusleben, verlässt das Penthouse mit zwei Taschen, landet in einem Motel mit Raufasertapete und fragt sich: »Wer könnte ich werden, jetzt, wo ich niemand mehr bin?« Sie reißt alte Wunden auf, findet neue Freunde und eine neue Wohnung im Hamburger Stadtteil Sternschanze. Befristeter Mietvertrag. Rettung auf Zeit. Sie nimmt endlich endgültige Abschiede, verliert die Hoffnung und weint an einem leeren Grab. Sie erlebt die Tücken von digitalem Sex und bemerkt, dass sie zum erfolgreichen Seitensprung letztlich den Liebhaber genauso dringend braucht wie den Ehemann. Zwischendurch pflückt sie Pusteblumen, weil sie sich für frisch verliebt und siebzehn hält, versucht eine Hochzeit zu verhindern, überlegt, was man zur eigenen Scheidung anziehen soll, und findet zu der Überzeugung: »Ich habe schon viele Fehler in meinem Leben gemacht und es waren nicht immer die schlechtesten.«"

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    fehlen noch

     
           
       

    Unter dem Herzen (2012).
    Ansichten einer neugeborenen Mutter
    Berlin: Wunderlich

     
       
         
     

    Klappentext

    "Datum: 9. September. Schwangerschaftswoche: 6+6 Tage. Zustand: Babys Herzchen schlägt und ich ringe mit mir, meinen Frauenarzt zu bitten, in unser Gästezimmer einzuziehen. Nur zur Sicherheit und bloß für die nächsten acht Monate. Ich bin drauf und dran ein anderer Mensch zu werden. Einer, den ich bisher noch nicht kannte: eine Mutter. Nie weiß ich, wann mich der Hunger, die Angst, das Glück oder die Übelkeit überkommt. Denn genauso überwältigend wie die Furcht, das Kind zu verlieren, kann die Furcht sein, das Kind zu bekommen. Neulich kamen mir die Tränen, als ich im Internet auf die Umstandsunterhose »Schluppi« stieß, in Größe und Form einem Zwei-Mann-Zelt nicht unähnlich. Was erwartet mich für ein Glück?"

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    LOVENBERG, Felicitas von (2012): Der ganz normale Wahnsinn.
    Wenn die Wahl eines Kinderwagens quasireligiöse Züge annimmt: Die Bestsellerautorin Ildikó von Kürthy hat ein sehr komisches Buch übers Schwangersein geschrieben
    ,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.08.

    "Im Authentizitätsgewand der Tagebuchform lässt die Schriftstellerin ihre vorwiegend pränatalen Leserinnen - Frauen ohne Kinderwunsch und Männer werden von diesem Titel instinktiv die Finger lassen - teilhaben an den kleinen Dramen ihrer Schwangerschaft, schildert (...) die Kunst der Lebensführung mit Bauch. (...). Ildikó von Kürthy, als nicht mehr blutjunge Erstgebärende Vertreterin einer neuen Müttergeneration, betrachtet sich gewissermaßen als Versuchskaninchen eines in unserer Gesellschaft immer weniger normal gewordenen Vorgangs. Insofern geht es weniger um Schwangerschaft, Geburt und erste Kindesmonate als um den mentalen Umgang damit", erklärt uns Felicitas von LOVENBERG.

     
           
       

    Höhenrausch (2006)
    Berlin: Wunderlich

     
       
         
     

    Klappentext

    "Es ist Freitagabend und nichts ist mehr so, wie es mal war. Vor ihr liegt ein Wochenende, von dem sie nicht weiss, wie sie es überleben soll. Und hinter ihr liegt ein halbes Jahr, von dem sie nicht weiss, wie sie es überhaupt überlebt hat. Linda hat ihren Freund verlassen - allerdings mehr als unfreiwillig. Sie hat die Stadt gewechselt und den Job. Hat einen entwürdigenden Urlaub im Single-Club hinter sich gebracht und eine denkwürdige Sitzung bei einer Wahrsagerin. Jetzt wartet sie auf ihren Geliebten, der sich bis Sonntagabend zwischen ihr und seiner Frau entscheiden will. Nebenbei rettet sie ihren liebeskranken schwulen Freund Erdal, den sie kürzlich durch den Vermittlungsfehler einer Dating-Agentur kennen gelernt hat. Es wird ein unglaubliches Wochenende in Berlin. Und Linda wundert sich über gar nichts mehr."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    MÄRZ, Ursula (2006): Rosa Happy End.
    Bestsellerautorin
    Ildikó von Kürthy bleibt sich treu,
    in: DeutschlandRadio v. 02.08.

    Infos zu: Ursula März - Autorin der Single-Generation

    MÄRZ, Ursula (2006): Zu vierzig Prozent pointensicher,
    in: Die ZEIT Nr.32 v. 03.08.

     
           
       

    Freizeichen (2003)
    Berlin: Wunderlich

     
       
         
     

    Klappentext

    "Sie hat seit Jahren denselben Mann und dieselbe Frisur. Und was noch schlimmer ist: sie ist gerade einunddreißig geworden und glaubt, dass in ihrem Leben niemals wieder etwas Aufregendes passieren wird. Solche Frauen sind zu allem fähig. Annabel nimmt sich sieben Tage Zeit, um ihr Leben zu verändern. Eine Woche Mallorca im Haus ihrer bekloppten Tante Gesa. Sonntagmorgens reist sie ab. Bereits am Sonntagabend ist sie frisch verliebt. Glaubt sie. Bis am Dienstag eine Frau auftaucht, die sich als ernstzunehmende Konkurrenz rausstellt."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    fehlen noch
     
           
       

    Herzsprung (2001)
    Berlin: Wunderlich

     
       
         
     

    Klappentext

    "Nun gut, vielleicht hätte sie seine Mailbox nicht abhören sollen. Und vielleicht hätte sie erst mit ihm reden müssen, bevor sie seine Anzüge mit Rotwein übergießt.
    Aber seien wir ehrlich: Harmonie wird doch sowieso völlig überbewertet.
    Sie haut ab. Setzt sich ins Auto mit ihrem Hund und ihrem gebrochenen Herzen.
    Sie will Rache.
    Vielleicht auch Sex.
    Und außerdem wird sie morgen 32.
    48 Stunden im Leben der Amelie Puppe Sturm, die aus Versehen wieder Single ist und endlich das tut, womit sie sonst immer nur gedroht hat."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    fehlen noch
     
           
       

    Mondscheintarif (1999)
    Reinbek:
    Rowohlt

     
       
         
     

    Klappentext

    "Sie hat ein gestörtes Verhältnis zu ihren Füßen und zu ihrer Frisur. Sie findet sich nicht schwierig, sondern interessant. Ihre beste Freundin hat die größeren Brüste - und ist trotzdem ihre beste Freundin. Cora Hübsch ist 33. Alt genug, um zu wissen, daß man einen Mann niemals nach dem ersten Sex anrufen darf. Also tut sie das, was eine Frau in so einem Fall tun muß: Sie epiliert sich die Beine, hadert mit ihrer Konfektionsgröße und ihrem Schicksal - und wartet. Auf seinen Anruf. Stundenlang. Bis sich ihr Leben verändert. Zum Mondscheintarif."

     
         
     
           
       

    Der Film zum Buch

    Ralf Huettner - Mondscheintarif
     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 22. März 2003
    Update: 27. August 2015