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Ingrid Noll: Feindbild alte Jungfer

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1935 in Shanghai geboren
    • 1993 Debütroman "Der Hahn ist tot"
    • 1994 Roman "Die Apothekerin"
    • 1996 Roman "Kalt ist der Abendhauch"
    • lebt in Weinheim an der Bergstraße
 
       
     
       
   

Ingrid Noll: Porträts und Interviews

 
   

FINGERHUTH, Catharina (1996): Humorvolle Spätzünderin.
Kein Roman ohne Leiche. Ingrid Noll pflegt auch in "Kalt ist der Abendhauch" ihre makabre Leidenschaft,
in: Facts Nr.27 v. 27.06.

ALBERTS, Jürgen & Frank GÖHRE (1998): Die sanfte Schwarzmalerin,
in: Kreuzverhör. Sendung des Radio Bremen v. 31.10.

BALTES, Wibke (2000): "In Gedanken mordet doch jeder gerne mal".
Ingrid Noll über seelische Abgründe und die Verfilmung ihres Romans "Kalt ist der Abendhauch,
in: Saarbrücker Zeitung v. 19.09.

WARNHOLD, Birgit (2001): Morden zum Ausgleich.
Ingrid Noll ist Deutschlands erfolgreichste Krimi-Autorin. Ende Januar erscheint ihr Roman "Selige Witwen", den die Berliner Morgenpost von morgen an vorab druckt. Wir haben die Schriftstellerin in Weinheim besucht,
in: Berliner Morgenpost v. 06.01.

NOLLs Figur Rosemarie Hirte, die frauenmordende alte Jungfer, ist die Projektionsgestalt für Familienfrauen, die sich vor ihren eigenen Sehnsüchten fürchten und deshalb das Klischee der alten Jungfer benötigen. Die Sehnsüchte werden als Ängste vor der Nebenbuhlerin verarbeitbar. Ein unbewusster Mechanismus, der die Polarisierung "Singles contra Familien" befördert.

MARCUS, Dorothea (2001): Fleißig auf dem Sofa.
Soeben hat die 65-jährige Ingrid Noll, die mit ihrem Mann in Weinheim lebt, ihren achten Roman in zehn Jahren, "Selige Witwen", veröffentlicht. Vier von ihren Büchern wurden bereits verfilmt, die anderen waren Bestseller,
in: Badische Zeitung v. 14.04.

Neu:
KREKELER, Elmar (2009): Die Prise Salz im Honigkuchen.
Warum wir gern Krimis lesen - ein Gespräch mit Ingrid Noll über ihren Roman "Der Hahn ist tot",
in: Welt v. 15.08.

 
       
   

Der Hahn ist tot (1991)
Zürich: Diogenes

 
   
     
 

Klappentext

"Sie hält sich für eine Benachteiligte, die ungerecht behandelt wird und zu kurz kommt. Mit zweiundfünfzig Jahren trifft sie die Liebe wie ein Hexenschuß. Diese letzte Chance muß wahrgenommen werden, Hindernisse müssen beiseite geräumt werden. Sie entwickelt eine bittere Tatkraft: Rosemarie Hirte, Versicherungsangestellte, geht buchstäblich über Leichen, um den Mann ihrer Träume zu erbeuten."

Stimmen zum Buch

"Rosemarie Hirte ist die mörderische Variante einer Frau, die keine Turbulenzen in ihrem Leben zulässt. Alles ist geregelt, alles ist Routine. Wer sich jedoch niemals in kleine Turbulenzen begibt, weiß sich nicht zu halten, wenn die großen Stürme kommen"
(Monika Hoffmann "Solo aufs Parkett", 2006, S.27)

 
     
 
       
   

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Update:29. August 2015