[ Autoren der Generation @ ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Annika Joeres: Vive la famille

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1978 geboren
      Studium der Politikwissenschaft und Romanistik
    • 2015 Buch "Vive la famille"
 
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Annika Joeres im Gespräch

     
       

    GAJEVIC, Mira (2015): "Es gibt keinen Mutterkult".
    Warum entscheiden sich Paare in Frankreich häufiger für ein Kind? Ein Gespräch mit der Autorin Annika Joeres gibt Aufschluss über gewaltige Unterschiede wie unterschiedliche Ängste in Deutschland und Frankreich,
    in: Kölner Stadt-Anzeiger online v. 27.02.

    Neu:
    GROLL, Tina (2015): "Es wird ein Mutterkult betrieben".
    Familie und Beruf: Mütter reiben sich hierzulande zwischen Familie und Beruf auf. In Frankreich sind die Frauen entspannter, weil sie unperfekt sein dürfen, sagt die Autorin Annika Joeres,
    in: Zeit online v. 20.04.

     
           
       

    Vive la famille (2015).
    Was wir von den Franzosen übers Familienglück lernen können
    Freiburg: Herder Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Vielleicht hätte sie in Deutschland nie Kinder bekommen. Vielleicht hätte sie ihrer Karriere als Journalistin den Vorzug gegeben. Aber inzwischen lebt sie in Frankreich - und im Nachbarland gehören Kinder zum Alltag. Es ist das Natürlichste überhaupt, Nachwuchs in die Welt zu setzen. Unterhaltsam erzählt Annika Joeres ihre Erlebnisse in Frankreich. Und das, was wir von den Franzosen alles lernen können. Und es ist klar: Dieses Buch wird das Geheimnis der französischen Großfamilie lüften. Endgültig!"

     
     

    Inhaltsverzeichnis

    Glückliche Eltern haben glückliche Kinder
    Der unpassende Zeitpunkt
    Der unperfekte Vater
    Das gute Gewissen
    Die entspannte Geburt
    Die sorglose Betreuung
    Die geschätzte Großfamilie
    Die freie Zeit
    Der gerettete Beruf
    Das verständige Kind
    Das geteilte Essen
    Die feiernden Kinder
    Der gepflegte Körper

    Zitat:

    Die Kultur der Kinderlosigkeit erfordert eine Rente nach Kinderzahl

    "In Deutschland sind Großfamilien selten - seltener als Paare ohne Nachwuchs. Soziologen haben für dieses Phänomen längst einen Titel gefunden: »Die Kultur der Kinderlosigkeit«.
    Inzwischen sind knapp ein Drittel der deutschen Paare kinderlos. Eine einfache Rechnung zeigt, wie dramatisch dies die Bevölkerung in Deutschland einschmelzen wird. Denn wenn 26 Prozent keine Kinder bekommen, müssten wiederum 65 Prozent der Frauen drei Kinder bekommen, um in etwa die Anzahl der deutschen Bürgerinnen und Bürger zu halten. (...).
    Jürgen Dorbritz (...) und seine Kollegen prophezeien sogar, dass sich künftig noch mehr deutsche Paare gegen Nachwuchs entscheiden - und damit den Unterschied zwischen Deutschland und Frankreich noch größer werden lassen. (...).
    Franzosen sind schockiert, wenn sie die deutschen Zahlen hören. »Jede dritte Frau möchte kein Kind? Aber das ist ja so trist«, sagte Marie zu mir. (...).
    Jeder, der das deutsche System verändern möchte, wird seit Jahrzehnten von konservativen Politikern zurückgepfiffen. Martin Werding ist auch so einer, der die deutschen Hilfen revolutionieren möchte, und der Mittfünfziger hat sich dafür schon viel Ärger eingehandelt. (...).
    Werding möchte (...) kinderreiche Familien besonders belohnen - und zugleich das Rentensystem retten. Je mehr Kinder eine Familie hat, desto höher soll seiner Meinung nach die Rente sein. (...). Werding befürwortet es auch, einen Teil der Rente privat zu finanzieren. Das finde ich wiederum eine für den Einzelnen zutiefst unsichere Variante, aber die Rente oberhalb eines gewissen Sockels an die Anzahl der Kinder zu knüpfen wäre eine solidarische Errungenschaft." (2015, S.113ff.)

    "Werding bewegt sich auf einem schmalen Grad, denn schließlich heißt die Förderung von Familien auch immer kinderlose Paare nicht zu unterstützen. Die Münchner Soziologin Valerie Heintz-Martin machte im Gespräch über die fehlenden Kinder in Deutschland eine interessante Beobachtung: »Diese ganze Fertilitätsdebatte hat in Deutschland zwei Gruppen geschaffen: diejenigen, die mit ziemlichem Bohei ihre Babys in teuren Kinderwagen durch die Gegend schieben, und diejenigen, die genervt sind von all dem Hype um den Nachwuchs, die sich rechtfertigen müssen, warum sie keine Kinder wollen. Ich finde das grundfalsch. Ein Kind zu bekommen oder nicht, sollte eine persönliche Entscheidung bleiben. Es sollte wieder normal werden und den Eltern zuglich finanziell und mit guter Betreuung geholfen werden«." (2015, S.117)

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    fehlen noch

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 14. November 2015
    Update: 14. November 2015