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Esther Göbel: Die falsche Wahl

 
       
   
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    Esther Göbel in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    GÖBEL, Esther (2013): Komplexes Geflecht.
    Beziehungsweisen (5): Die Patchworkfamilie ist längst ein festes Beziehungsmodell in der modernen Gesellschaft geworden. Oft gilt sie sogar als hip und frei von traditionellen Zwängen. Doch eine Frage bleibt: Wie gut funktioniert das wirklich?
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 11.10.

    GÖBEL, Esther (2013): Pingpong für alle.
    Beziehungsweisen (8) - Die Facebook-Freunde: Auf Facebook pflegen die User im Durchschnitt 342 Kontakte, seltsam intim und oberflächlich zugleich. Doch für die wirklich harten Zeiten im Leben bleiben reale Freundschaften unverzichtbar,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 06.11.

    GÖBEL, Esther (2015): Ich will mein Leben zurück.
    Kinder sind das größte Glück im Leben - so will es zumindest die gesellschaftliche Norm. Mütter, die anderes berichten und ihre Elternrolle bereuen, werden schief angesehen. Dabei sind zwiespältige Emotionen gegenüber dem eigenen Nachwuchs vermutlich sehr verbreitet. Erkundungen zu einem verbotenen Gefühl,
    in:
    Süddeutsche Zeitung v. 04.04.

    GÖBEL, Esther (2015): Regretting Motherhood.
    EMMA-Schwerpunkt: Regretting Motherhood: So lautete ein Hashtag, der über Wochen die Gemüter bewegte. Doch das Ganze war eigentlich ein Missverständnis,
    in: Emma, Juli/August

     
           
       

    Esther Göbel im Gespräch

     
       

    fehlt noch

     
           
       

    Die falsche Wahl (2016).
    Wenn Frauen ihre Entscheidung für Kinder bereuen
    Droemer Knaur

     
       
         
     

    Klappentext

    "Wenn Frauen ihre Entscheidung für Kinder bereuen

    Eine Frau, die sich dazu bekennt, ihre Mutterschaft zu bereuen. Die sich heute gegen ein Kind entscheiden würde, könnte sie die Zeit zurückdrehen. Eine Frau, die so empfindet, schweigt. Weil sie fürchtet, von anderen verurteilt zu werden. Eine israelische Studie hat das Phänomen der bereuenden Mütter erstmals untersucht. Die Journalistin Esther Göbel hat mit ihrem Artikel über diese Studie eine internationale Debatte ausgelöst und Frauen befragt, die sich dazu bekennen, ihre Mutterschaft zu bereuen. Ihr Buch beleuchtet die tieferliegenden gesellschaftlichen Hintergründe des Phänomens und geht der Frage nach, welche Rolle überzogene Ansprüche an Mütter und antiquierte Rollenbilder dabei spielen."

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    1 Was ist regretting motherhood? - Eine Definition
    2 Mutterschaft ist Ideologie - Frauen in Israel
    3 Reise zu einem verbotenen Gefühl - Bereuende Mütter in Deutschland
    4 Eine Kuh wird geschlachtet - Die Debatte #regrettingmotherhood
    5 Eine Idee wird zur Norm - Der deutsche Muttermythos
    6 Eine Vorstellung wird zur Krux - Die Mär vom Elternglück
    7 Mutterliebe wird zur Verklärung - Die vermeintliche Natürlichkeit
    8 Gleichheit wird zum Trugschluss - Mütter im Dilemma
    9 Ein Trend wird zur Marke - Die neuen Väter

    Schlusswort

    Zitate:

    Die eigene Erfahrung als Ausgangspunkt

    "Diese Geschichte beginnt nicht mit Müttern, auch nicht mit Kindern. Sie beginnt mit einer persönlichen Ernüchterung. Ich lebe in einer Großstadt, begreife mich als emanzipiert und gebildet, bin 31 Jahre alt, gesund und damit: eine junge Frau im besten gebärfähigen Alter. Lange Zeit machte diese Tatsache mir nicht zu schaffen; ich lebe schließlich in einer Gesellschaft, die mir die Freiheit lässt, selbst zu entscheiden, ob ich Kinder gebären möchte oder nicht.
    Dachte ich.

    Erst später sollte ich verstehen. Nämlich ab dem Punkt, an dem ich offen den Gedanken äußerte, vielleicht für immer kinderlos zu bleiben. Freiwillig.
    Egal mit wem ich über mein Empfinden sprach, nie durfte der Satz: »Ich möchte vielleicht keine Kinder« einfach so stehen bleiben. Die gemäßigte aller Reaktionen war ein stummer, aber verwunderter Blick, der kein Verständnis spiegelte. (...).
    Die heftigste Reaktion jedoch äußerte eine andere Freundin, genau wie ich 31 Jahre alt. Wir kennen uns seit zehn Jahren, sie ist selbstbewusst, emanzipiert und ungebunden. Meine Freundin lässt sich von niemandem diktieren, was sie zu tun oder zu lassen hat - und dann sagte sie zu mir: »Jede Frau hat die gesellschaftliche Pflicht, ein Kind zu gebären.«
    Dieser Satz änderte etwas. Und meine anfängliche Ernüchterung steigerte sich in Empörung. Plötzlich verstand ich, dass ich als junge Frau so frei, wie ich zu sein glaubte, gar nicht bin. Da ist dieser Druck, als Frau einem Bild entsprechen zu müssen, das in unserer Gesellschaft noch immer eng mit dem Muttersein verknüpft ist. Frauen sollen Kinder gebären. Nach wie vor stellt diese Forderung das Leitbild dar.
    Und es dämmerte mir: Wenn schon ich als kinderlose Frau einen gesellschaftlichen Erwartungsdruck verspüre, wie müssen sich dann erst Mütter fühlen?"
    (2016, S.9f.)

    Reue im Gegensatz zu postpartaler Depression und Ambivalenz

    "Keines dieser beiden Phänomene beinhaltet zwingend eine gedankliche Auseinandersetzung der betroffenen Frauen mit ihren Gefühlen. Die mütterliche Reue aber erfordert ein Mindestmaß an Reflexionen; nur, wer sich mit früheren Entscheidungen gedanklich auseinandersetzt, kann im Anschluss sagen, dass sie oder er bereut."
    (2016, S. 21)

     
         
     
           
       

    Buchauszug

    GÖBEL, Esther (2016): "Wir müssen uns nur trauen".
    Buchauszug aus Die falsche Wahl,
    in: Emma, März/April

     
       

    Rezensionen

    Neu:
    LENZEN-SCHULTE, Martina (2016): Die Nabelschnur als Galgenstrick.
    Macht Mutterschaft zufrieden, und wenn nicht, warum nicht? Orna Donath und Esther Göbel tun so, als suchten sie eine Antwort auf diese Frage - und hantieren doch mit dürftigen Belegen,
    in:
    Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.03.

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 06. März 2016
    Update: 17. Juni 2016