[ Autoren der Generation @ ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Nana Heymann: Generation Wickeltasche

 
       
     
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Nana Heymann in ihrer eigenen Schreibe

     
       

    HEYMANN, Nana (2007): Aufbruch Ost,
    in: Tagesspiegel v. 24.06.

    ZITTY-Titelgeschichte: In ist wer drin ist.
    Club-Report

    HEYMANN, Nana & Ric GRAF (2007): Geschlossene Gesellschaft,
    in: zitty Nr.23 v. 08.11.

    HEYMANN, Nana (2009): Die Stimmung zieht sich zu.
    Nach der Wende wollten alle nach Prenzlauer Berg ziehen. Doch jetzt brechen unter den Bewohnern zunehmend Konflikte auf. Streit gibt es zwischen Alteingesessenen und Zugezogenen, Singles und Familien, Schwaben und Preußen, Reichen und Linken,
    in:
    Tagesspiegel v. 22.03.

    HEYMANN, Nana (2009): Berghain: Der beste Club der Welt?
    Das Berghain ist zum besten Club der Welt gekürt worden. Was ist das Geheimnis seines Erfolgs? Und was meinen Sie? Ist der Superlativ berechtigt?
    in: Tagesspiegel Online v. 18.04.

    Berlin, Techno und der Easyjetset. Oder wie Techno zur einflussreichsten Hauptstadtkultur geworden ist

    HEYMANN, Nana (2010): Der Techno-Akademiker.
    Soziologe Jan-Michael Kühn hat eine Diplomarbeit über elektronische Tanzmusik geschrieben. Das Wissen dazu hat er sich im Berliner Nachtleben angeeignet,
    in: Tagesspiegel v. 25.02.

    HEYMANN, Nana (2010): Clubs der Visionäre.
    Musik und Möbelpacker: Die Partyszene befindet sich im Umbruch. Das Rodeo überrascht, der Tresor expandiert, der Magnet zieht um – an die Oberbaumbrücke,
    in: Tagesspiegel v. 13.03.

    HEYMANN, Nana (2010): Mutti, fahr doch mal den Wagen vor.
    Von "Bugaboo" bis "I’coo primo" – jeder Bezirk hat seine bevorzugte Kinderwagen-Marke. Beim Lieblingsmodell aus Prenzlauer Berg kostet allein die Grundausstattung 900 Euro. Der Favorit im Grunewald ist noch teurer,
    in: Tagesspiegel v. 29.03.

    HEYMANN, Nana (2010): Willst Du mit mir Gen?
    Eigentlich dachte unsere Autorin, sie hätte ihren Traummann längst gefunden. Aber hält ihr Gefühl auch einer genetischen Überprüfung stand? Sie machte den Test,
    in: Tagesspiegel v. 16.05.

    HEYMANN, Nana (2010): Liebesschlösser hängen an Berlins Brücken.
    Initiale in Bäume ritzen? Das war gestern. Seit Wochen verewigen sich Pärchen lieber an Geländern,
    in: Tagesspiegel v.
    13.08.

    Der Kult um die Liebesschlösser in der Debatte

    HEYMANN, Nana (2012): Kiez ohne Szene.
    Berlin: In Prenzlauer Berg schließt nun auch der Klub der Republik – mit einer Party, einer Mahnwache und einer makabren Kunstaktion,
    in:
    Tagesspiegel v. 19.01.

    ZITTY-Titel: Für immer jung.
    Warum es in Berlin so leicht ist, niemals erwachsen zu werden

    HEYMANN, Nana (2013): Für immer jung.
    Berlin und das Peter-Pan-Syndrom: In dieser Stadt will niemand erwachsen werden. Während die 30-Jährigen in München oder Hamburg die 40-Jährigen imitieren, orientieren sich in Berlin die 40-Jährigen an den 20- und 30-Jährigen, belagern die Halfpipe genauso wie das DJ-Pult. Warum macht es diese Stadt ihren Bewohnern so einfach, jung zu bleiben?
    in: zitty Berlin Nr.23 v. 31.10.

    Die neue Bürgerlichkeit strebt auch in Berlin die kulturelle Hegemonie an, weshalb ihre Agentin Nana HEYMANN ein paar Berufsjugendliche aufgetrieben hat, die ihrem neubürgerlichen Lebensentwurf widersprechen:

    "Kapuzensweatshirts und Cargohosen und Turnschuhe (...), die Uniform all derer, die nichts anfangen können mit der Vorstellung von einem bürgerlichen Lebensentwurf und dessen Insignien Familie, fester Job und Eigenheim."

    "Bürgerlichkeit ohne Bürgertum", nennt der Soziologe Heinz BUDE (auch ein Neu-Berliner) die neue Bürgerlichkeit, weil deren Vertretern größtenteils die sozioökonomischen Grundlagen fehlen. Solche Fassadenbürger müssen sich deshalb umso mehr gegenüber anderen abgrenzen, die auf eine bürgerliche Fassade keinen Wert legen.

    Berufsjugendliche gibt es in allen Städten, nur dass Berlin mit ihnen unter dem Begriff "Kreative" Stadtmarketing betreibt. Der Berufsjugendliche Claudius SEIDL hat z.B. über die Münchner Berufsjugendlichen das Buch "schöne junge Welt" geschrieben.

    Im Prenzlauer Berg in Berlin findet gerade eine ethische Säuberung statt, weshalb HEYMANN Clubgänger und DJs im besonderen Maße ein Dorn im Auge sind:

    "Zugezogen ist auch Ana Rey aus Brasilien. Seit fünf Jahren lebt sie in Berlin, sie ist jetzt 42 Jahre alt (...) und treibt ihre Karriere als DJane voran. (...). Rey lebt in einem kleinen Apartment in Prenzlauer Ber, laute elektronische Musik dringt in den Hausflur, als sie die Tür zu ihrer Wohnung öffnet."

    Laute Musik im neuen, family-gentrifizierten Spießerviertel Prenzlauer Berg, das geht gar nicht. Gewollte Kinderlosigkeit ist deshalb ein Makel:

    "Je den Wunsch nach Familie, Kindern, geregeltem Leben verspürt? Nein, sagt sie und rollt mit den Augen."

    Aber selbst mit 3 Kindern, wie HEYMANN am Beispiel Jürgen BLÜMLEIN zeigt, ist der "kinderlose Lebensstil" eines Berufsjugendlichen nicht passé. Und das ist für neubürgerliche Fassadenbürger besonders ärgerlich.

    ZITTY-Titelgeschichte: Viva la Mamma!
    Wie die Mutter zum Berliner Feindbild werden konnte und warum die Wut auf stolze Eltern dämlich ist

    Neu:
    HEYMANN, Nana (2014): Viva la Mamma!
    Wie konnten stolze Eltern zum Berliner Feindbild werden - und warum besonders die Mütter? Unsere Autorin findet den Hass dumm und überflüssig: eine Wutrede und fünf Antworten,
    in:
    zitty Berlin Nr.13 v. 12.06.

    Das mediale Mutterbild als Feindbild ist Ausdruck der Demographisierung gesellschaftlicher Probleme:

    "In manchen Bezirken mag der Nachwuchs das Stadtbild dominieren, der Trend zum Dritt-Kind gehen, dennoch gibt es im Schnitt und im europäischen Vergleich noch immer zu wenig",

    erläutert Nana HEYMANN den Hintergrund der zitty-Titelstory. Die Dominanz von Müttern in den angesagten Berliner Vierteln ist nichts als ein Hirngespinst der Medien. Würde jemand durch die angesagten Berliner Viertel laufen ohne je eine Zeitschrift gelesen zu haben, er würde garantiert keinerlei Dominanz von Müttern feststellen können. Warum also die ganze Aufregung? Ursache ist die gezielte Politisierung des Sozialstaats, die Medien, Politik und Wissenschaft betreiben. Was darunter zu verstehen ist, das kann man in dem 2012 erschienenen Buch  Demografie und Demokratie. Zur Politisierung des Wohlfahrtsstaates von Jens KERSTEN/Claudia NEU/Berthold VOGEL nachlesen. Oberstes Ziel dieser Strategie ist die Sichtbarkeit des demografischen Wandels. Das ist am einfachsten, indem man Eltern gegen Kinderlose aufhetzt oder wie durch das Rentenpaket jüngst geschehen, dem Rentensystem die Daumenschrauben anlegt. Es gibt noch keinen Lebensstil- bzw. Generationenkonflikt? Wir werden schon dafür sorgen, dass ihr Euch gegenseitig den schwarzen Peter zuschiebt, lautet das einfach, aber wirksame Motto unserer Eliten in der demographisierten Demokratie.

    Fazit: Feindbild Mutter? Nein, danke! Inszeniert Eure dämlichen Konflikte ohne uns.

     
           
       

    Nana Heymann im Gespräch

     
       
    fehlt noch
     
           
       

    Generation Wickeltasche (2010).
    Die neue Lust am Muttersein - Begegnungen mit jungen Frauen
    Berlin
    : Schwarzkopf & Schwarzkopf

     
       
         
     

    Klappentext

    "Generation Wickeltasche

    Mutterwerden ist »in«. Das wissen wir spätestens, seitdem es in Hollywood schick geworden ist, ein Baby zu bekommen und sich als stilsichere Mutter zu präsentieren.

    Doch auch hier in Deutschland gibt es eine neue Generation von Müttern. Sie leben in den angesagtesten Stadtteilen, haben nie fettige Haare, gehen zum Mutter-Kind-Yoga und machen die Wickeltasche zur heiß begehrten It-Bag.

    Doch was steckt hinter der perfekten Fassade? Was machen die jungen Frauen besser als ihre Mütter? Nana Heymann, selbst Mutter aus Berlin-Prenzlauer Berg, lässt Frauen der »Generation Wickeltasche« vom Kinderkriegen und von ihrer neuen Rolle erzählen. Kurzweilig, unverstellt, aktuell."

     
         
     
           
       

    Beitrag von single-generation.de zum Thema

    Dienstleistungsmetropole Berlin - Die Hauptstadt der Singles?
     
       

    Rezensionen

    fehlen noch
     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 08. April 2010
    Update: 23. November 2015