[ Autoren der Generation Golf ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Marc Fischer: Der neue Mann und das Meer

 
       
     
       
   
  • Aktuellster Beitrag
  •  
           
       

    Nachrufe auf Marc Fischer

     
       

    ROSENFELDER, Andreas (2011): Von der einzig wahren Sehnsucht.
    Jede Geschichte ist eine Beute: Zum Tod des Schriftstellers und Journalisten Marc Fischer,
    in: Welt
    v. 06.04.

    BARTELS, Gerrit (2011): "Hier, Herr Ellis, ein leeres Buch".
    Zum Tod des Reporters und Autors Marc Fischer,
    in: Tagesspiegel
    v. 06.04.

    HAMMELEHLE, Sebastian (2011): Der Junge mit der Mütze.
    Zum Tode Marc Fischers,
    in: Spiegel Online
    v. 06.04.

     
           
       

    Marc Fischer in seiner eigenen Schreibe

     
       
    DUMMY-Thema: Berlin

    FISCHER, Marc (2009): Warte nur.
    In der Schlange vor dem Berghain, dem angesagtesten Klub der Welt,
    in: Dummy,
    Frühjahr

    MUSIKEXPRESS-Titelgeschichte: Die Rückkehr der Neunziger

    FISCHER, Marc (2010): Bubblegum Planet.
    Unser Autor erinnert sich an das Jahrzehnt, in dem alles Pop wurde,
    in: Musikexpress,
    März

    FISCHER, Marc (2010): Mein schöner, toter Traum vom Popstar.
    "Ich bin Popstar" war ein magischer Satz. Es war der Satz aus einer weit entfernten Galaxie. Die Bewohner dieser Galaxie hießen Elvis Presley und Michael Jackson - doch ihre Zeit ist, genau wie die der Popstars, vorbei. Aber unser Autor gibt noch nicht auf,
    in: Musikexpress,
    Juni

    FISCHER, Marc (2010): Ein Fegefeuer namens Berlin.
    Tobt in der deutschen Hauptstadt wirklich das beste Nachtleben der Welt? Der Journalist Joseph Roth hatte bereits 1930 seine Zweifel - und schrieb einen Klassiker über die "Berliner Vergnügungsindustrie". Genau 80 Jahre später lädt Marc Fischer sein Idol zu einer imaginären Tour durch die Party-Metropole, 
    in: Welt am Sonntag v.
    08.08.

    Berlin, Techno und der Easyjetset. Oder wie Techno zur einflussreichsten Hauptstadtkultur geworden ist

    FISCHER, Marc (2011): Das Gespenst von Ipanema.
    João Gilberto ist die größte Musik-Legende Brasiliens. Warum versteckt sich der Mann seit 30 Jahren?,
    in: SZ-Magazin, Nr.13 v 01.04.

     
           
       

    Marc Fischer im Gespräch

     
       
    fehlt noch
     
           
       

    Die Sache mit dem Ich (2012)
    Köln:
    Kiepenheuer & Witsch

     
       
         
     

    Klappentext

    "Niemand tanzte so elegant auf der Grenze zwischen Literatur und Journalismus wie der viel zu jung gestorbene Marc Fischer. In seinen Reportagen für Tempo, den Spiegel, den Stern, Welt am Sonntag, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Vanity Fair und andere Publikationen zeigt er sich nicht nur als glänzender Geschichtenerzähler, als Reporter, der sich an Orte vorwagt, die andere gar nicht auf der Landkarte haben, sondern es gelingt ihm immer wieder das Kunststück, eine scheinbar alltägliche journalistische Situation in eine irrwitzig lustige, zutiefst wahre Geschichte zu verwandeln. Radikale Subjektivität gepaart mit einem zärtlichen Blick für den Gegenstand. Marc Fischer zeigt uns, dass gute Geschichten überall zu finden sind: in Tokio, Nairobi, Miami, Berlin. Bei Pop stars, Models, Politikern. Aber auch unter Freunden, in unserer Vergangenheit, in der Straße, in der wir leben, in uns. Die Veröffentlichung seiner gesammelten Reportagen hat Marc Fischer noch kurz vor seinem Tod im April 2011 vorbereitet."

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    MAYER, Walter (2012): Herzzerbrechende News.
    Märchen aus der Realität: Über die Reportagen von Marc Fischer, der heute vor einem Jahr starb,
    in: Welt v. 02.04.

    Neu:
    WÜLLENKEMPER, Cornelius (2012): Zwischen Weltbeobachtung und Projektion.
    Als Autor des Popjournalismus hat sich Marc Fischer einen Namen gemacht. In seinen jetzt posthum erschienenen literarischen Reportagen "Die Sache mit dem Ich" entdeckt er noch in der unspektakulärsten Begebenheit die Rätselhaftigkeit der Welt.,
    in:
    DeutschlandRadio v. 27.06.

     
           
       

    Hobalala (2011).
    Auf der Suche nach João Gilberto
    Berlin:
    Rogner & Bernhard

     
       
         
     

    Klappentext

    "Girl from Ipanema, Chega de Saudade, Corcovado -- diese Klassiker der Bossa Nova sind täglich in den Cafés, Clubs und Radios dieser Welt zu hören. Sie sind berühmt, weil sie so sind, wie Musik sein sollte: ewig gültig und trotzdem immer wieder neu. Erfunden wurde ihr einzigartiger leiser Klang von einem Mann, dessen Gitarre und Gesang alle kennen, mit dem aber kaum jemand geredet hat, weil er sich seit dreißig Jahren in einem Hotelzimmer in Rio de Janeiro versteckt, erst um 8 Uhr abends aufsteht und nie Interviews gibt: João Gilberto. Wer ist dieser João Gilberto - warum verlässt er sein Zimmer nie, warum spielt er jede Nacht stundenlang nur für die Wände, wenn er vor Zehntausenden auftreten könnte, warum halten ihn fast alle, die je was mit ihm zu tun hatten, für verrückter als Howard Hughes und Thomas Pynchon zusammen? Wer darf zu ihm, wer nicht?

    In HOBALALA macht sich Marc Fischer auf die Suche nach der letzten großen Musikerlegende unserer Zeit. Er trifft Freunde, Frauen, Weggefährten, um herauszufinden, wie das Herz der Bossa im Innersten tickt und was Lohn und Preis der Kunst sind. Eine Detektivgeschichte zum 80. Geburtstag des großen geheimnisvollen Mr. João Gilberto. "

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    GORRIS, Lothar (2011): Das Ende der Sehnsucht.
    Marc Fischers Reportage "Hobalala" erzählt von der Schönheit und der Melancholie des Bossa nova,
    in: Spiegel Nr.17 v. 23.04.

    RÜDENAUER, Ulrich (2011): João, wo bist du?
    Marc Fischer starb, bevor sein letztes Buch erschien. "Hobalala", die Suche nach dem Bossa-Nova-König João Gilberto, ist sein literarisches Vermächtnis,
    in: Zeit Online v. 29.04.

    WEBER, Julian (2011): Das gesammelte Schweigen.
    Ein Buch über den legendären Bossa-nova-Sänger und -Gitarristen João Gilberto,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 10.06.

     
           
       

    Jäger (2002)
    Köln:
    Kiepenheuer & Witsch

     
       
         
     

    Klappentext

    "Gursky, ehemaliger Star-Moderator bei einem Musiksender in Deutschland, steht an der Schwelle zu einem neuen Leben. Bald wird er seine Freundin heiraten und mit ihr eine Familie gründen. Doch vorher will er sich noch einen Traum erfüllen: Er fährt nach Kuba, um einen Hai zu fangen – ein letztes Abenteuer, bevor er sesshaft wird.
    Doch als er in Havanna unter mysteriösen Umständen den Schriftsteller Lukas von Schweitzer trifft, sich mit ihm anfreundet und die beiden beschließen, gemeinsam auf die Jagd zu gehen, wird aus der Traumreise schnell eine Fahrt in die Finsternis.
    "

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    BARTELS, Gerrit (2002): Die jungen Männer und das Meer.
    Komm, lass uns Haie fangen: Mit Marc Fischers Roman "Jäger" macht sich die Popliteratur endgültig auf die Suche nach der verlorenen Authentizität. Ausgerechnet beim Hochseefischen vor der Küste Kubas finden Deutschlands ausgebrannte Medienarbeiter und Dandyschriftsteller zu sich selbst,
    in: TAZ v. 10.09.

    MESSMER, Susanne (2003): Strapazen der Entgrenzung.
    Wenn die Welt alles ist, was im Fall ist: Wohin fällt dann, wer sich Hals über Kopf in sie stürzt?,
    in: Frankfurter Rundschau v.11.01.

    Susanne MESSMER geht bis zum 1. Weltkrieg zurück und beschreibt das Umkippen des Dadaismus anhand der beiden Protagonisten Hugo BALL und Richard HÜLSENBECK. Die unterschiedlichen Entwicklungen der beiden Dadaisten erklärt MESSMER als Reaktionen auf die damalige tödliche Langeweile, die sie auch in der Popliteratur wieder erkennt. Dies exemplifiziert sie an den Büchern Angela Davis löscht ihre Website von Andreas NEUMEISTER und an Marc FISCHERs Jäger. Ihre Sympathie gehört eindeutig ersterem und sie erteilt der neuen Ernsthaftigkeit in der Tradition von Ernest Hemingway eine klare Absage:

    "nicht nur, weil im Buch immer wieder von Ernest Hemingway die Rede ist, fühlt man sich immer wieder an dessen Schilderungen einer verlorenen Generation nach dem Ersten Weltkrieg erinnert. Wie diese sind auch Marc Fischers Männer Zivilisationskritiker, die ihre verlorene Stärke mit Sportsgeist und Durchhaltevermögen, einer Vorliebe für alles Triebhafte, für Bewährungssituationen und pausenlosen Aktivismus, mit Fischen, Boxen, Saufen und Sex kompensieren.
    Die Grenzsituation des Todes, der Gewalt, des individuellen Kampfs mit der Natur, dieser ungebrochene, pathetische Heroismus und diese unerträglich übertriebene Männlichkeit wirkt bei Marc Fischer geradezu abgeschrieben. Vergeblich sucht man nach letzten Resten von Ironie"

    In den beiden Protagonisten erkennt MESSMER Ähnlichkeiten zu lebenden Personen:

    "Seine beiden Helden sind Männer aus dem Medienbetrieb. Der eine, Gursky, ein Art Stefan Raab, ist ein erfolgreicher Showmoderator ohne Vornamen, dessen Job darin besteht, Zeitungsartikel zu kommentieren und seine Gäste zu beleidigen. Der andere, Lukas von Schweitzer, der stark an Christian Kracht erinnert, ist ein Schriftsteller, der viel Geld hat, dauernd auf Reise ist und nur Beige trägt; sein erstes Buch »Villeroy & Boch«, wird als Revolution in der deutschen Literatur gefeiert weil er »voller Haß und Verachtung Deutschland beschreibt, egal ob es um Nazis, Hans-Josef Strauß, den Nemax, Euro oder Zuwanderer geht«."

     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

    Bitte beachten Sie:
    single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

     
       
     
         
       
     
       
    © 2002-2015
    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 16. Januar 2003
    Update: 14. Februar 2015